Beiträge von Pantun

    halt dich vom alk fern!

    Geb ich dir voll und ganz Recht, das Problem ist nur auf Arbeit wird man hin und wieder auf ein Feierabendbier angehauen und ich muss da auch mitten durch wenn ich Feierabend habe. Das ich solche Situationen vermeiden soll ist mir schon auch klar, es lässt sich nur manchmal nicht verhindern.

    Einfach auf den Boden schauen und wortlos das Haus verlassen möchte ich auch nicht, habe noch ein paar Jahre Arbeiten vor mir die ich am liebsten auch bei dem Betrieb ableisten möchte. Es sind ja meine Arbeitskollegen, ich muss mal ein offenes Gespräch mit den Kollegen suchen.

    Bei mir selbst war es dann irgendwann auch noch so, dass ich diese angeheiterte (falsche) Art und dieses "alles ist so witzig", nicht mehr ausgehalten habe.

    Das war bei mir eigentlich schon immer so wenn ich darüber nachdenke. Mochte angetrunkene Leute nie wenn ich nüchtern war, wohl aber mehr aus Neid als aus Abneigung, da wenn ich nüchtern war ich das meistens nicht lange war und auch, so gut wie immer, nicht freiwillig war.

    Kann mich da auch schlecht anpassen an die übertrieben gute Laune von Angetrunkenen wenn ich nüchtern bin, muss ich wohl auch noch lernen wie man nüchtern Angetrunkene erträgt und damit umgeht.

    Heute war ein sehr durchwachsener Tag, zum einen kamen unangenehme Überraschungen, sprich Rechnungen die höher ausfielen als geplant und die erste Reaktion was bekannte angeht.

    Durfte mir heute anhören, dass ich mich komisch verhalte und ich das mit dem Nullalkohol sein lassen soll. :rolleyes: Nur weil ich abgelehnt habe nach der Arbeit noch ein Bier zu trinken. Und ja ich wollte auch nicht daneben stehen und zu schauen. Komische Welt kaum trinkt man mal nicht mit ist man komisch....

    Wobei ich schon bissel stolz bin auch wirklich nein gesagt zu haben. :) und es war trotz überlegen und verlangen einfacher als gedacht. Bei der Heimfahrt habe ich mal kurz gedacht wäre schon schön gewesen und war etwas sauer auf mich selbst, hat sich aber schnell wieder gelegt.

    Ansonsten war der Tag ganz OK, viel Arbeit wenig Zeit zum Nachdenken und ca 15 zuckerfreie Bonbons. ;)

    Ich vermisse sowohl die Leute als auch den Alk, sind Leute dabei die ich schon seit Kindergartentagen kenne. Bin jemand der keinen großen Bekanntenkreis pflegt, Freunde habe ich nur einen Hand voll. Die Freunde die ich habe waren bisher immer ausreichend, jedoch sind fast alles Leute die gerne mal einen über den Durst trinken, es jedoch besser im Griff haben als ich. Das Verständnis gegenüber Nichttrinkern hält sich sehr in Grenzen. Muss mich wohl damit abfinden, dass ich meinen bisherigen Bekanntenkreis neu sortieren muss, bzw. neu aufbauen. Mein bester und zuverlässigster Freund trinkt Gott sei Dank selber kaum bis gar keinen Alkohol, somit bleibt mir wenigstens einer sicher erhalten.

    Das eine Party nicht zwangsläufig zum Trinken führt muss ich wohl erst noch lernen, Kraftsport habe ich bisher meistens alleine aber regelmäßig gemacht, hab einen mehr oder weniger gut ausgestatteten Fitnessraum daheim, überlege aber derzeit tatsächlich ins Fitnesscenter zu gehen um ein paar Leute mehr kennen zu lernen.

    Das Spielen mal ne Weile weg zu lassen ist auch kein Fehler, WoW ist ja fast wie ein Nebenjob wenn man auf dem laufenden sein will und wohl auch eine kleine Nebensucht von mir, spiele das schon seit 2005 oder so. Mal sehen wie lange es dauert bis ich mich soweit an die Alkoholabstinenz gewöhnt habe um wieder WoW ohne Probleme zu zocken.

    Der Gedanke Alkohol treibt mich derzeit natürlich um, heute komischerweise ganz besonders obwohl Montag ist und ich die letzten Jahre von Sonntagabend bis Freitagabend Ruhe war, schon komisch, ist aber erträglich und ich kriege mich mit Arbeit und co abgelenkt. Ist ja erst Tag 11, wird schon noch besser werden.

    Danke erstmal fürs Reinlassen und nochmal Hallo an alle.:thumbup:

    Ich werde mich erst mal in Ruhe durch das Forum lesen und mir das ein oder andere herauspicken was für mich wichtig zu sein scheint.

    Grundbausteine habe ich bisher wenig davon befolgt, da ich die letzen Jahre "nur"noch Wochenendtrinker war habe ich Gott sei Dank nicht mit körperlichem Entzug zu kämpfen, SHG habe ich keine aber ein zwei nette Menschen die mich unterstützen. Muss mich da erst mal schlau machen welche Angebote es hier auf dem Land gibt.

    Als Beschäftigung werde ich wohl meinen bisherigen Sport (Kraftsport) weiter betreiben und mich vllt noch bissel mehr mit Ausdauer beschäftigen. Zudem lese ich gerne und hab noch Haus Garten Frau und Hund, also langweilig wird es wohl nicht.

    Mit Suchtdruck habe ich, noch, nicht wirklich Probleme, ich denke immer mal wieder an den Alkohol und fühle so etwas wie Neid auf die anderen Kumpels, da die Party machen und ich zu Hause sitze, selbst am PC bin ich zur Zeit nicht, Spiele eigentlich WoW, aber dabei habe ich am WE immer getrunken um diese Situation erst mal zu vermeiden mache ich wohl Spielpause.

    Zur Zeit denke ich einfach viel über Alkohol nach, bzw. mein Unterbewusstsein erinnert mich oft daran. Wird sich aber hoffentlich/sicherlich in ein paar Tagen oder Wochen geben, wird wohl nie ganz weg sein aber ne Dauerbeschäftigung wird es hoffentlich auch nicht.

    Und jetzt ab ins Bettchen um 0430 klingelt der Wecker, gute Nacht.

    Hab über das Thema ausgiebig nachgedacht und auch mal meine derzeitige Situation bedacht. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es mit meinem bisherigen Leben nur weiter gehen kann, wenn ich abstinent bleibe.

    Hatte ein langes Gespräch mit meiner Familie, wo der Punkt "alles wird immer schlimmer" zur Sprache kam,sie haben bemerkt, dass dies schon das zweite Wochenende ohne Alkohol ist und mich darauf angesprochen.

    Hier wurde mir bewusst, dass ich ja nicht nur mir schade sondern alle anderen mit runter ziehe in den Abgrund. Ich war mir nie wirklich bewusst was ich besoffen für ein.selbsrsüchtiger Mensch bin. Ich wurde nie handgreiflich bin aber oft verletzend und beleidigend und weiss alles besser. Ich bin der Chef wenn ich genug getrunken habe 😞 ich liebe mein bisheriges Leben und meine Frau, meine (erwachsenen) Kinder, das muss aufhören.

    Zu der Zeit ohne Alkohol bisher: der Suchtdruck hält sich in Grenzen, natürlich gibt es Situationen an denen ich trinken will, fast nicht änderst kann, aber aus der Situation rausgehen hilft, oder auch einfach nur Gummibärchen 🙄😉

    Hey soapstar.

    Das mit dem "nie wieder Alkohol" hab ich wohl nicht, da ich davor ja sehr regelmäßig getrunken habe und eher froh war / bin "nur noch" Freitag und Samstag zu trinken.

    Was ich bestätigen kann ist das ständige Unerholt sein, die Marschbirne, das unkonzentriert sein, die ständige Unzufriedenheit und auch die Peinlichkeiten und die Scham.

    Habe den Fehler gemacht wie wahrscheinlich viele vor mir und an Sylvester nochmals richtig über die Stränge geschlagen da ich mir dachte nächstes Jahr... Ergebnis: wieder Krach Zorn und Ärger.. wieder Scham und noch mehr Probleme da meine Frau auch, zurecht, gute Vorsätze hat.

    Bin seit Neujahr komplett ohne Alkohol aber das ist ja noch nicht lange.

    Ja, ich sehe mich als Alkoholiker, bin mir jedoch über die Entscheidung ein abstinentes Leben zu führen noch nicht ganz im Klaren, mir ist klar, dass es besser für mich ist nichts zu trinken, jedoch habe ich immer dieses Denken im Hinterkopf es ist noch nicht zu spät. Sprich ich suche noch Ausreden. Ich hoffe hier Erfahrungen austauschen zu können und zu einem Entschluss zu kommen.

    Grüße

    Hallo an alle.

    Bin jetzt 50 und mache mir seit längerer Zeit schon Gedanken über mein Trinkverhalten. War lange Zeit im Schichtdienst und habe eben Alkohol auch zum runterfahren und besser einschlafen benutzt. Nach der Einschätzung die man im Netz findet bin ich wohl ein Quartalstrinker oder Rauschtrinker.

    Bis vor ca 6 Jahren hab ich noch fast täglich Alkohol getrunken 2 Bier oder so aber auch zu viel und mit Kontrollverlust. Dann habe ich angefangen nur noch am Wochenende zu trinken, egal ob Party oder nicht am Freitagabend wird am Rechner gezockt oder TV geguggt und zwischen 6 und 8 Bier getrunken Samstag das selbe, wenn ich ausgehe oder auf Partys eingeladen bin kommt es sehr oft zum Kontrollverlust, meistens nicht auf der Party selber aber dann im Nachgang zu Hause da es wohl nicht genug war. :cry: Habe mir oft vorgenommen das zu ändern, leider erfolglos, zum Leidwesen meiner Familie.

    Auch die Totalausfälle an den Tagen danach sind schwerverständlich für meine Familie und auch unverständlich für mich.

    Ab Sonntag wird wieder nichts getrunken bis Freitag. Weitere Probleme stellen Urlaub und Feiertage bzw freie Tage dar, da endet es fast immer wie an den Wochenenden.

    Weiterhin freue ich mich schon am Montag auf das Wochenende, nicht weil ich frei habe sondern auf meine Gewohnheit.

    Freue mich auf Austausch und etwas Seelenentlastung und vielleicht Unterstützung bei der Problemlösung.