Brettman, wenn die erste Euphorie nachlässt und man auf sich selbst "zurückfällt", so ganz nüchtern, dann geht die eigentliche Trockenarbeit erst richtig los! 
Der Normalbetrieb stellt sich ein und somit auch das nüchterne Leben. Und das ist manchmal schwer auszuhalten. Denn ich muss ja etwas ändern, an mir und an meiner Einstellung.
Anfänglich war es für alle etwas schwierig, weil ich auf einmal anders funktionierte. Ich stellte fest, dass ich manches einfach so nicht mehr hinnehmen konnte und wollte. Ich also klar kommuniziert habe, das geht mir jetzt zu weit und das will ich so nicht (mehr).
Allein schon aus Selbstschutz habe ich gelernt, dass ich auf mich selbst aufpassen muss. Und das bedeutet, dass man unbequemer wird. Für sich selbst und auch für andere.
Das alles dauert seine Zeit, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Den genauen Zeitrahmen, wie lange dieser Prozess dauert, kann ich Dir nicht mehr genau sagen. Aber es pendelt sich wieder ein.
Sobald man sich selbst besser kennt und das Umfeld erkennt, dass man einen großen Schritt vollbracht hat, nicht mehr derjenige ist, der man vorher war, dann wirds leichter!
Ich weiß nicht genau, ob ich das getroffen habe, was Du wissen wolltest, aber Du kannst gerne die Steine weiter streicheln! 