Beiträge von Elly

    Warum haben denn viele Suchtabhängige Angst vor einer Entgiftung, Therapie etc.? Vielleicht können hier mal Erfahrene Betroffene das schildern.

    Weil sie süchtig sind, Holdy!

    Ich wusste seit Jahren, dass ich alkoholkrank bin. Aber ich konnte erst den Weg aus der Sucht finden, als ich meinen persönlichen Tiefpunkt erreicht hatte.

    Es ging mir körperlich und seelisch derart schlecht, dass ich endlich gehandelt habe.

    Aber es gibt sehr viele, die diesen Zeitpunkt nie finden und sich im wahrsten Sinne des Wortes tot saufen!

    Dazu gibt es einige Statistiken und Berichte im Internet zu finden. Leider sterben jedes Jahr Tausende an ihrer Alkoholsucht.

    Alkohol ist ein Nervengift und zerstört den Süchtigen und nur er selbst kann das aufhalten. Niemand anders! Da hilft keine Therapie, keine guten oder schlechten Worte, nichts.

    So bitter das auch für die Angehörigen ist, sie können nichts tun! Aber dafür sorgen, dass sie sich dieses Elend nicht mehr Tag für Tag ansehen müssen.

    So wie ich, das hier mitbekommen habe, ist es ähnlich. Die Angehörigen müssen erst ihren Tiefpunkt erreichen, bis sie ins Handeln kommen.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Siri.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Siri,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Bei der Alkoholsucht leidet die ganze Familie. Und egal wie wütend Du bist oder Du es gut meinst, Du wirst gegen die Sucht nichts ausrichten können.

    Egal ob die Sucht nun psychisch oder physisch ist. Sucht ist Sucht. Und nur der Alkoholiker kann aus dieser Spirale herausfinden, wenn er es wirklich will.

    Alkohol ist ein Nervengift und löst Depressionen und auch Angstzustände aus.

    So gesehen ist Dein Ansatz, erst den Alkohol weglassen und dann eine weitere Behandlung, völlig richtig.

    Aber so bitter es auch ist, Du kannst nichts bewirken. Nur dafür sorgen, dass es für Dich leichter wird.

    Möchtest Du Dich mit den anderen Angehörigen im offenen Bereich austauschen?

    Hier ist der Bewerbungslink für Dich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema zu "Erste Schritte für Angehörige"
    verschieben.

    Hallo Beysa,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Erkundige Dich doch erstmal, wie es mit dem Umgang für die Kinder laufen würde. Bestimmt haben andere Teilnehmer hier im Forum einige Tipps für Dich.

    Möchtest Du Dich im offenen Bereich mit den anderen Angehörigen austauschen?

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    verschieben.

    Hallo Bettina,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln. Der Alkoholkonsum wird im Laufe der Zeit immer mehr. Ich weiß, wovon ich schreibe.

    Dein Mann hat, sobald er Alkohol trinkt, einen Kontrollverlust. Deswegen ist es im Grunde ein gutes Zeichen, dass er zu einer Selbsthilfegruppe geht. Vielleicht wird ihm da mit der Teilnahme einiges klar.

    Aber solange er sich im gleichen Freundeskreis bewegt und dort weiter fröhlich gefeiert wird, sehe ich es eher so, dass alles beim Alten bleibt.

    Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir und Eurem Kind besser geht.

    Möchtest Du Dich im offenen Bereich mit den anderen Angehörigen austauschen?

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    verschieben.

    Guten Abend Lilo,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Es ist gut, dass Du zu uns gefunden hast. Leider ähneln sich die Geschichten der Angehörigen im Forum.

    Der Austausch mit anderen Angehörigen kann Dir helfen, die Sucht etwas besser zu verstehen. D.h. dass Du im Grunde nichts gegen die Alkoholsucht Deines Mannes tun kannst. Das kann nur der Alkoholiker von sich aus.

    Da helfen weder gute noch böse Worte. Aber Du kannst dafür sorgen, dass es Dir und dem Kind besser geht.

    Hier ist der Bewerbungslink für Dich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben. Nach der Freischaltung werden wir Dein Thema in den offenen Bereich zu den "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Ich werde diese Frage mit der Hausärztin besprechen und sie einerseits über die Sicht des Pflegedienstes informieren, andererseits aber auch bitten, bei ihrer eigenen Vorgehensweise zu bleiben, wenn das aus ihrer Sicht richtig ist.

    Das kannst Du doch gleich morgen tun, Siri. Dann bekommst Du den Kopf wieder frei.

    Die meisten bekommt sie von der Hausärztin, dort scheint der Nachschub aber versiegt, denn ich habe keine Rezepte mehr vom Apotheker zur Abrechnung mit der Krankenkasse erhalten.

    Und auch das kannst du klären. Was sind das für Medikamente, braucht sie die dringend?

    Wenn Deine Mutter nicht mehr in der Lage ist, sich Medikamente selbst zu besorgen, die für sie wichtig sind, dann ist das doch ein Anzeichen, dass sie zu Hause nicht mehr wirklich gut aufgehoben ist.

    Besprich das mit der Hausärztin.

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag ohne belastende Sorgen!

    Aktuell habe ich auch eine "depressive Phase", evtl. auch eine "Depression", durch den Entzug. Ich weiß nur, dass für mich saufen auch keine Option mehr ist, wenn ich mal wieder negative Gedanken habe.

    Hallo Donnie,

    hast Du darüber schon mit Deinem Hausarzt gesprochen? Manchmal kann es an Vitamin-Mangel liegen, oder auch an etwas anderen. Nimmst Du das verordnete Medikament noch?

    Eventuell kann Dir der Hausarzt auch eine Überweisung zur Psychotherapie oder zu einem Psychologen geben.

    Nimm alle Hilfsangebote, die Du bekommen kannst in Anspruch.

    Guten Abend Evelin,

    es ist gut, dass Du für Dich Deinen Weg gefunden hast.

    Aber wir hier im Forum möchten keinen kalten Entzug begleiten.

    Der eigentliche Austausch findet erst, nach der Entgiftung, im offenen Bereich statt.

    Du kannst Dich gern Ende nächster Woche wieder melden, sofern Du noch immer abstinent bist. Das wünsche ich Dir! Alles Liebe und Gute!

    Melde Dich dann entweder hier oder per privater Nachricht (oben die Sprechblasen im blauen Balken) bei einem Moderator, wenn Du für den offenen Bereich zum Austausch mit den anderen Teilnehmern freigeschaltet werden willst.

    Brettman, wenn die erste Euphorie nachlässt und man auf sich selbst "zurückfällt", so ganz nüchtern, dann geht die eigentliche Trockenarbeit erst richtig los! ;)

    Der Normalbetrieb stellt sich ein und somit auch das nüchterne Leben. Und das ist manchmal schwer auszuhalten. Denn ich muss ja etwas ändern, an mir und an meiner Einstellung.

    Anfänglich war es für alle etwas schwierig, weil ich auf einmal anders funktionierte. Ich stellte fest, dass ich manches einfach so nicht mehr hinnehmen konnte und wollte. Ich also klar kommuniziert habe, das geht mir jetzt zu weit und das will ich so nicht (mehr).

    Allein schon aus Selbstschutz habe ich gelernt, dass ich auf mich selbst aufpassen muss. Und das bedeutet, dass man unbequemer wird. Für sich selbst und auch für andere.

    Das alles dauert seine Zeit, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Den genauen Zeitrahmen, wie lange dieser Prozess dauert, kann ich Dir nicht mehr genau sagen. Aber es pendelt sich wieder ein.

    Sobald man sich selbst besser kennt und das Umfeld erkennt, dass man einen großen Schritt vollbracht hat, nicht mehr derjenige ist, der man vorher war, dann wirds leichter!

    Ich weiß nicht genau, ob ich das getroffen habe, was Du wissen wolltest, aber Du kannst gerne die Steine weiter streicheln! 8)

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Also ist heute Tag 3 bei Dir, Evelin.

    Diese Weihnachtskakteen mag ich auch. Ich hatte schon einige davon. Manche hatte ich jahrelang. Und das Schönste, sie blühen auch ab und an um die Osterzeit.

    Schön zu lesen, dass es Dir gut geht! Das freut mich!

    Ein spezieller Toast für Nuss-Kekse, das liest sich interessant. Was ist das denn für ein Toast?