Beiträge von Elly

    Hallo Lars,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mittlerweile bist Du seit fast 1 Jahr trocken und willst im Oktober eine MPU Untersuchung mitmachen.

    Das habe ich soweit richtig verstanden?

    Ein regelmäßiger Austausch mit anderen, trockenen Alkoholikern kann auf jeden Fall helfen, die eigene Abstinenz

    zu festigen.

    Hast Du in diesen Jahren des Auf und Ab reale SHG besucht?

    Er wollt glaub nur austesten, ob einzelnen Posts gelöscht werden können.

    Jeder User kann seinen Text ca. 1 Stunde editieren. D.h. den Text auch selbständig löschen.

    Dann bleibt das leere Feld. So hat Schratte es wohl dann getestet.

    Ansonsten kann man natürlich auch einen Text von einem Moderator "löschen" lassen.

    Dazu sollte man dann einen von dem Moderatoren Team anschreiben. Wir kümmern uns dann.

    Hallo NurBier,

    willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Du bist freigeschaltet und hier geht es für Dich weiter.

    Bitte bedenke die Zeilen von Linde und Sunshine. Du schreibst nun im

    offenen Bereich, und wenn man zu sehr ins Detail geht, dann kann man

    Dich und Deinen Mann erkennen. Bedenke das gut!

    Zusätzlich soll es hier um Dich als Angehörige gehen.

    Einen guten und hilfreichen Austausch wünsche ich Dir.

    lütte69 davor habe ich so eine Angst das er elendig zu Grunde geht 😢 er trinkt eigentlich schon seit 31 Jahren mal mehr mal weniger……..Symptome hat er einige starken Husten und fast täglichen Durchfall…….aber zum Arzt geht er nicht 😞😞😞 ich schweige lieber bevor es Krach gibt…….😢😢😢

    Hera ja meine Tochter wohnt noch hier mit im Haus sie ist 24 zig hat ihren eigenen Bereich aber kann derzeit mit ihrem Vater garnicht ……🙈 er lebt seit Jahren sowieso nur noch als Phantom bei uns duschen Toilette essen und weg bis er betrunken Nachts nachhause kommt…….derzeit werde ich zwar täglich besoffen beschimpft aber das alles hat er den nächsten Tag wieder vergessen……🤔 es dauert nicht mehr lange glaube ich dann fällt er um……..😞😞😞

    Hallo Pamela,

    die o.g. Zitate habe ich vor ein paar Tagen gesammelt. Eigentlich wollte ich Dir da schon schreiben.

    Doch da ich trockene Alkoholikerin bin, halte ich mich meist bei den Angehörigen raus. Aber gerade

    weil ich trockene Alkoholikerin bin, ist es vielleicht ganz interessant, dass Du es auch von der anderen

    Seite einmal liest.

    Wieso lässt Du Dich von Deinem Mann so kontrollieren, sodass er Dir sogar das Handy aus der Hand

    nimmt und schaut, mit wem Du telefonierst?

    Wie viel bist Du Dir selbst wert? Wieso lässt Du Dir das alles gefallen?

    Du bist doch nüchtern, siehst die Dinge klar. Lass Dich nicht klein machen von einem Mann, der

    vielleicht sogar trocken ein Egozentriker ist?

    Ein Mann, der schwer krank ist und sich um den Verstand und um die Gesundheit säuft?

    Schau hin und mache Dir bewusst, was da passiert. Stehe für Dich ein und suche Dir Freiräume,

    damit Du wieder atmen und leben kannst!

    Dafür wünsche ich Dir viel Kraft und Selbstbewusstsein!

    Morgen gibts Kindergeburtstag bei einer meiner wenigen Freundinnen. Dort gibts definitiv keinen Alkohol für die Erwachsenen, also eine gute Möglichkeit, zum ersten Mal wieder richtig unter Leute zu gehen. Morgen wird sicher kein ruhiger Moment da sein zum Quatschen. Aber vielleicht Sonntag zum Kind wieder abholen. Dann werde ich mal versuchen das Alkthema auf den Tisch zu bringen.

    Hallo Erna,

    diese Geburtstagsfeier lief im Grunde gänzlich anders ab, als Du es vermutet hast und wie es Dir Deine Freundin

    gesagt hat.

    Am Anfang meiner Trockenheit stellte ich auch fest, dass sich andere, die kein Problem mit Alkohol haben,

    gar keine Gedanken machen, was das bedeutet.

    Nämlich dass man am Anfang, besonders am Anfang der Trockenheit einen großen Bogen um Alkohol macht.

    Aus Selbstschutz. Aber woher soll sie das wissen, wenn Du noch gar nicht richtig mit ihr über das Thema

    gesprochen hast?

    Meine Freundinnen wussten, wie schlecht es mir damals, vor dem Entzug, ging. Wie es scheint, weiß Deine

    Freundin nicht wirklich, was für Dich momentan wichtig ist. Und was in Dir vorgeht.

    Vielleicht kannst Du heute oder aber die nächsten Tage mit diesen engeren Bezugspersonen ein kurzes

    Gespräch darüber führen, damit sie verstehen, was für Dich wichtig ist.

    Du hast gut reagiert und die Feier so schnell wie möglich verlassen. Trotz allem bleibt da ein schaler

    Nachgeschmack. Ein Nachgeschmack, dem Du hättest vorbeugen können.


    Ein klärendes Gespräch vorab kann da wirklich hilfreich sein.

    Denn Du sollst Dich nicht zu Hause einigeln und unter Menschen gehen. Aber es kommt immer

    darauf an, wo und wie die Treffen stattfinden.

    Du hast daraus gelernt. Jedoch kann es immer wieder passieren, dass Du in ähnliche Situationen

    kommst. Und solange Du noch am Anfang Deiner Trockenheit bist und noch nicht richtig gefestigt

    bist, ist es wirklich wichtig, dass Du vorab abklärst, welche Art der "Zusammenkunft" geplant ist.

    Im Laufe der Zeit wird es für Dich einfacher, weil Du gefestigter und selbstbewusster sein wirst.

    Und Du wirst selbst bemerken, welche Veranstaltungen, Treffen, etc. nichts für Dich sind, Dir nichts

    mehr bringen und Dir keinen Spaß mehr machen.

    Aufmerksam müssen wir trockenen Alkoholiker trotz allem immer bleiben. Wir müssen gut

    auf uns aufpassen, damit es uns gut geht und wir zufrieden trocken leben können.

    Aber zurück zu meiner Frage:

    Ich lese hier immer wieder: Ein Rückfall kündigt sich an.

    Wie tut er das, worauf muß ich achten??

    Das habe ich dann noch für Dich persönlich ergänzt! ;)

    Ein RÜCKFALL bahnt sich an,

    Sobald das Leben etwas schwieriger wird, man unzufriedener und unglücklicher wird, muss

    man dem auf den Grund gehen.

    D.h. man muss gut auf sich aufpassen! Nichts ist es wert, dass man wieder Alkohol trinkt!

    Und ja, ein Rückfall ist demotivierend!

    Oder hast Du Dich stark gefühlt, als Du den Rückfall hattest?

    Und noch ergänzend zu Deinen Worten: DARF... Klar darfst Du Alkohol trinken. Aber Du willst

    es ja nicht. Also kannst Du auch keinen Druck aufbauen.

    Klingt logisch, ist es auch! ^^;)

    Bevor ich endgültig trocken wurde, hatte ich 2 Versuche. Ja, so kann man das beschreiben.

    Eher halbherzig.

    Heute betrachtet war das eine nur eine Trinkpause.

    Beim zweiten Mal waren es ein paar Monate ohne Alkohol. Aber nur nicht trinken reicht nicht!

    Man muss an seiner Einstellung und an seinem Leben einiges ändern. Und das habe ich damals nicht geschafft.

    Es war so, dass ich einfach einen Grund gesucht habe. Ich hatte mich über etwas immens

    geärgert und saß dann heulend mit dem Glas in der Hand da. Mir war bewusst, dass es ein

    großer Fehler war und habe trotzdem getrunken. (Unser Haus war da noch nicht Alkoholfrei)

    Und dann hat es unglaublich lange gedauert, bis ich den Absprung endgültig geschafft habe.

    Deswegen, je mehr "Versuche", d.h. Rückfälle man hat, desto weniger traut man sich zu,

    sein Leben ohne Alkohol bewältigen zu können und zufrieden zu leben.

    Jeder Rückfall in die Sucht nimmt einem die Kraft es wieder zu versuchen, ohne Alkohol zu leben.

    Und das sollte man sich immer vor Augen halten!

    Sobald das Leben etwas schwieriger wird, man unzufriedener und unglücklicher wird, muss

    man dem auf den Grund gehen.

    D.h. man muss gut auf sich aufpassen! Nichts ist es wert, dass man wieder Alkohol trinkt!

    Viele schreiben hier von Suchtdruck oder Saufdruck. Ich würde es anders bezeichnen,

    denn der Körper ist ja schon entgiftet. Es ist die Seele und die Gewohnheit, die einen

    verlocken will. Wobei man es ja doch selbst weiß, dass es nur die innere Stimme ist.

    Dann ist der Augenblick, in dem man sich entscheiden muss. Sich ablenken und an den

    Notfallkoffer erinnern!

    Oder aber zurück in das Elend der Sucht!

    Hallo Borussia,

    es ist immer wieder "erschütternd", wenn ein trockener Alkoholiker nach jahrelanger

    Abstinenz rückfällig wird.

    Deswegen ist es wichtig, dass man auf sich aufpasst. Zur SHG geht (wenn man es live

    und real haben möchte) oder bei uns in der online SHG regelmäßig schreibt.

    Du hast schon länger nicht mehr hier geschrieben, wollte ich damit aussagen!

    Mir ist dieser Spruch: "Immer eine Armlänge vom Rückfall entfernt" eindeutig zu negativ.

    Es suggeriert, dass man jederzeit rückfällig werden könnte.

    Soll ich jeden Tag in Hab acht Stellung sein, weil eine Armlänge entfernt der Alkohol auf mich wartet?

    Das ist nicht meine Definition von Trockenheit. Einen Rückfall kann man auch herbeireden!

    Ich sehe es positiv: Ich muss nicht mehr trinken!

    Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe, Ruth!

    Es ist für alle Angehörigen schwierig, wenn jemand unkontrolliert Alkohol trinkt.

    Aber nur der Alkoholiker kann etwas daran ändern. Schwierig ist, dass er bei Euch zu Hause wohnt.

    Eine Möglichkeit für Euch Abstand zu gewinnen, wäre eine eigene Wohnung für ihn.

    Möchtest Du Dich mit den anderen im offenen Bereich austauschen?

    Hallo Siegrid,

    auch "Normalos" haben mit Schlafproblemen zu tun. Ich höre das immer wieder.

    Und je weniger man sich darüber aufregt und gelassen damit umgeht, umso besser.

    Für mich ist es wichtig, dass ich abends den gleichen Ablauf habe. D.h. immer zur

    gleichen Zeit ins Bett zu gehen und die gleichen Rituale. Das hilft dem Körper und der

    Seele beim "runterfahren".

    Nicht jeder braucht einen großen Freundeskreis. Das sehe ich ähnlich. Ein paar gute

    Kontakte für verschiedene Bereiche sind doch schon viel wert!

    Wie geht es Dir sonst gesundheitlich und auch Deinem Senior-Hund?

    Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe, sommerbaer!

    Es ist schwer, als Angehörige nichts wirklich tun zu können, das weiß ich von meinem Mann.

    Ich erinnere mich daran, dass von einer Bekannten die Mutter auch das Korsakow Syndrom

    hatte. Genaueres weiß ich aber nicht.

    Vielleicht findest Du im Austausch mit den Angehörigen weitere Informationen.

    Klicke den Link an, fülle ihn kurz aus und wir verschieben Dein Thema zu den Angehörigen,

    damit Du Dich austauschen kannst.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Hallo Erna,

    abgesehen davon, dass einer eine Therapie braucht und der andere nicht, gibt es so oder so

    verschiedene Wege zum Ziel. Es ist im Grunde egal, wie man eine trockene Zufriedenheit

    im Laufe der Zeit erreicht.

    Manche brauchen tatsächliche eine Therapie und wenn man das spürt, sollte man sich dafür

    entscheiden.

    Aber es gibt auch den Weg ohne Therapie, den ich gegangen bin. Mir war die SHG hier

    immer eine große Stütze.

    Für Dein Selbstbewusstsein gibt es doch bestimmt auch andere Angebote. Z.B. von der

    Volkshochschule. Das wäre dann ein begrenzter Zeitraum und nicht auf die Sucht bezogen.

    Vielleicht kannst Du Dich da mal erkundigen, welche Möglichkeiten es gibt.