Beiträge von Elly

    Ich ertappe mich immer noch dabei, wie ich mich ständig ungläubig frage, wie ich, oder besser wir, in eine solche Lage kommen konnten. Ich empfinde das mittlerweile als existenzbedrohend und es gibt über den Alkoholismus hinaus auch noch andere Probleme in unserem Leben. Die gehören aber nicht hierher.

    Dieses Forum und auch noch andere Optionen gehört zu einer Reise, von der ich nie geglaubt hätte, dass ich sie eines Tages werde antreten müssen.

    Hallo Schratte,

    das liest sich ganz so danach, dass es noch andere, nicht erwähnte Probleme in Eurer Beziehung oder

    Eurem Leben gibt.

    Im Grunde gehört das schon irgendwie hier her. Denn eins spielt ins andere. Du brauchst ja auch nicht

    in die Einzelheiten gehen. Aber zwischen den Zeilen lesen kann ich schon!

    Es scheint sich ein Berg an ungelösten und unbesprochenen Problemen aufzustauen.

    Nur je länger man etwas auf die lange Bank schiebt, umso mehr kommt noch dazu.

    Aber was ich im Grunde sagen wollte: Deine Frau ruiniert sich die Gesundheit. Und das ist Fakt. Du fühlst Dich

    aber unwohl, sie darauf anzusprechen.

    Aber steter Tropfen höhlt den Stein und auch davon kann sie krank werden. Auch wenn Du relativierst

    und schreibst, dass sie nicht sturzbetrunken ist.

    Scheinbar drücken Dich aber momentan andere Probleme mehr. Kann das tatsächlich so sein?

    .ich spreche jetzt Bedürfnisse zu Hause an und werde missverstanden .ich weiß nicht wie ich mich sonst erklären soll . Ich möchte meine Kompetenz beibehalten die ich erlernt habe .aber es ist schwer .

    Wie sieht es denn zu Hause aus, Monika? Das hört sich ein bisschen so an, als ob Du nicht ernst genommen wirst.

    Ist es das?

    Gibt es daheim noch Alkohol?

    Am Anfang habe ich auch verwunderte Gesichter gesehen, wenn ich gesagt habe, was mir nicht passt.

    Manchmal sogar gab es auch Streit, weil ich meinen Standpunkt hatte.

    Früher habe ich mir alles "schön" gesoffen, um es mal direkt auszudrücken.

    Und dann hat mich das nüchtern sein aufmerksamer gemacht. Ich habe gelernt, auf mich aufzupassen,

    sodass es mir gut geht. Und es ist wichtig, dass die Familienangehörigen auch auf einen zugehen,

    für sie ändert sich somit auch einiges.

    Ganz am Anfang der Abstinenz verändert sich sehr viel. Mir ging das auch so.

    Da geht einem noch vieles durch den Kopf, man ist mit sich selbst beschäftigt.

    Und natürlich stellen dann die anderen fest, dass man nicht mehr genau derselbe

    Mensch ist, wie vorher.

    Völlig logisch. Man hat andere Prioritäten, man nimmt vieles einfach nicht mehr so

    hin, so ging mir das auf jeden Fall.

    Möchtest Du Dich mit den anderen im offenen Bereich austauschen?

    Dann klicke den Bewerbungslink an und fülle diese kurz aus.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anschließend verschieben wir Dein Thema in den entsprechenden Bereich.

    Ich habe nur Angst - mit 69 Jahren zum ersten Mal in meinem Leben.

    Ich sehe hier, dass meine Frau aus dem Alkohol herauskommen kann. Ich sehe aber auch eine leider riesengroße Wahrscheinlichkeit, dass es dazu erst zur Katastrophe kommen muss. Und in welche Richtung der Zug nach dieser Katastrophe dann fahren wird, weiß natürlich niemand. Da entsteht für mein jetziges Dafürhalten natürlich die Frage, ob sich die Aufnahme des Kampfes überhaupt lohnt oder ob es nicht stressfreier wäre, sich mit dem Alkoholismus meiner Frau einfach zu arrangieren.

    Hallo Schratte,

    hier wurde ja viel geschrieben. U.a. haben sich hier auch andere Alkoholiker zu Wort gemeldet,

    Nun will ich Dir mal meine Meinung zu der ganzen Situation schreiben.

    Je länger Du das alles vor Dir herschiebst, hin und her überlegst, desto mehr blockierst Du Dich.

    Sprich endlich mit Deiner Frau!

    Mein Mann hat mir damals gesagt, dass er es sich so sehr wünscht, dass ich aufhöre zu trinken. Das hat mich

    beschämt und aufgerüttelt.

    Er hatte erkannt, dass ich krank war und er war hilflos. An mir lag es zu handeln. Und das habe ich dann getan.

    Aber wenn Du es nicht ansprichst, dann wird sich bei Euch nichts ändern. Oder eher, sie wird sich die Gesundheit

    noch mehr ruinieren. Du könntest den Stein ins Rollen bringen, höchstwahrscheinlich ist ihr selbst schon

    bewusst, dass sie viel zu viel Alkohol trinkt!

    Wie ist Euer Alltag, sie ist doch bestimmt jeden Abend sturzbetrunken, oder?

    Und wie gehst Du damit jeden Tag um, wie fühlst Du Dich dabei?

    Sage ihr doch einfach, was Du fühlst und Dir wünscht!

    Sprich es endlich an!

    Ich habe euch hier über Monate hinweg etwas vorgemacht in Bezug auf Suchtverschiebung und das hat mich psychisch auf Dauer echt ausgelaugt.

    Die Lügen haben mir den Grundstein für den Rückweg in nasse Verhaltensmuster geebnet, ohne das ich dafür auch nur einen Tropfen Alkohol trinken musste. Und darüber nachzudenken, da sollte ich ein paar Tage mit zu tun haben.

    Falsch, Du hast Dir selbst etwas vorgemacht. Denn Du bist für Dich hier!

    Ja, überdenke das alles mal ein paar Tage!

    Wieso bist Du immer so am Zweifeln an Dir selbst, Erna?

    Damit lässt Du Dir ein Hintertürchen offen. Dann kannst Du ja sagen: "Ach, ich habe es ja probiert."

    Genauso dieser Spruch: "Ich bin nur eine Armlänge von einem Rückfall entfernt." Der ist dermaßen

    schräg. Gefällt mir überhaupt nicht.

    Alles beides habe ich für mich ausgeschlossen. Ich bin trocken und ich bleibe trocken. Da gibt es

    nichts zu rütteln dran.

    Denn ich bin Alkoholkrank und jeder Tropfen Alkohol würde mich derart zurückwerfen, dass

    könnte ich nicht ertragen! Ich will nie wieder da hin, wo ich mal war. Nämlich am Ende!

    Wieso bist Du so negativ? Siehst Du Dich als schwach an? Was ist in Deinem Denken so quer,

    dass Du Dir vorstellen kannst, wieder zu trinken?

    Vielleicht solltest Du mal so herum denken!

    Du hast am Anfang geschrieben, dass Du Brustkrebs hattest/hast und eine Chemotherapie

    bekommen hast, Nika.

    Dann noch zusätzlich Hormone...

    Das alles zusammen ist ein doch eine enorme seelische Belastung und erklärt es doch,

    meinst Du nicht?

    Das alles belastet doch! Hast Du auch in Bezug auf den Krebs eine SHG? Hast Du jemanden,

    mit dem Du Dich austauschen kannst?

    Hallo Kerstin,

    Deine Bewerbung ist eingegangen. Du bist jetzt freigeschaltet und

    Du kannst Dich jetzt austauschen.

    Für Dich geht es hier weiter. Ich wünsche Dir einen guten Austausch

    in unserer online Selbsthilfegruppe!

    Hallo Erna,

    das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen, ist aber auch bekannt! ;)

    Es gibt Kaffee ohne Koffein! :) Und der macht nicht hibbelig!

    Putzen ist immer gut! Mir hilft das gut gegen schlechte Laune und hinterher

    ist es außerdem noch schön sauber! :thumbup:

    Hallo Kerstin,

    willkommen in unserer online Selbsthilfegruppe.

    Möchtest Du Dich denn weiter bei uns austauschen?

    Morgenrot hat Dir den Bewerbungslink gesandt. Wenn Du Interesse an einem Austausch

    im offenen Bereich hast, dann fülle ganz kurz die Bewerbung aus. Dann verschieben wir

    Dein Thema in den entsprechenden Bereich.

    Guten Morgen Erna!

    Die erste Zeit der Abstinenz ist für den Körper und die Seele eine schwierige.

    Wenn Du überlegst, wie lange Du Dich betäubt hast, ist doch im Grunde klar,

    dass es eine Weile dauern wird, bis Du wieder im Gleichgewicht bist.

    Wieso lässt Du den Kaffee weg? Willst so viel auf einmal?

    Ich kann mich erinnern, dass ich im ersten Jahr tatsächlich öfter krank war, als

    in nassen Zeiten. Es war so, als ob mein Körper erstmal einiges nachzuholen hatte.

    Sei verständnisvoll mit Dir und tue Dir Gutes!

    Hallo Andrea,

    auch ich bin in Sorge!

    Ich schließe mich Sunshine ihren Worten an und füge noch hinzu:

    Pass auf, dass er nicht mit in den Zug steigt!

    Vielleicht gleich einen Zugbegleiter ansprechen, wäre eine zusätzliche Sicherheit.

    Wir möchten, dass Du aufmerksam bist und auf Dich aufpasst!

    Ausgelöst durch einen enorm stressigen und verantwortungsvollen Job.

    Überstunden, keine Mittagspause, permanentes multi Tasking etc...

    Hallo Veru,

    es ist sehr gut, dass Du auf Dich achtest und sagst, Du kannst nicht mehr.

    Du hast auch von Deinem Burnout in 2015 und der folgenden Therapie geschrieben.

    Gibt es noch einen weiteren Vorgesetzten bei Euch in der Firma? Wenn, dann sprich

    den an.

    Ansonsten bleibt Dir tatsächlich nur der Weg der Arbeitsunfähigkeit.

    Melde Dich unverzüglich bei Deinem Arzt! Und dann solltest Du tatsächlich

    überlegen den Job zu wechseln oder aber nur den Arbeitgeber.

    Gute Besserung!