Beiträge von Elly

    Hallo meine Lieben,

    da mein erweiterter Forenzugang nun erloschen ist, möchte ich mich auf diesem Wege
    bei allen bedanken.

    Ich wünsche Euch alles Gute für die Zukunft!

    Lasst es Euch gut gehen!

    Liebe Grüsse

    Elly

    Hallo zusammen!

    Vielleicht war früher der Umgang mit dem Alkohol lockerer. Ich erinnere mich, dass zu
    meinen Kindertagen viel dem Alkohol "zugesprochen" wurde. Man nahm das, glaube ich,
    einfach auf die zu leichte Schulter...

    Im Nachhinein habe ich mir eins und eins zusammen gezählt, und kam zu der Erkenntnis,
    dass sich viele in meiner Familie (beide Seiten der Verwandtschaft) tot gesoffen haben.
    Da war dann die Rede von Organversagen, etc. Viele verstarben in frühen Jahren.

    Und als Heranwachsender wird man mit diesem "Vorleben" gross und hält es für normal,
    dass laufend Alkohol auf dem Tisch steht. Und greift dann selbst zu... Den Rest kennt Ihr..

    Aber ich habe es so wie Carl Friedrich gehalten...

    Ich habe meinem Nachwuchs zu einem sensiblen Umgang mit Alkohol geraten und bin erstaunt wie wenig er konsumiert. Er mag das Zeug einfach nicht, weder Bier noch Wein oder Sekt.

    Auch habe ich ihm nochmals verdeutlicht, dass es in unserer Familie eine gewisse Vorbelastung gibt, die im Blick zu behalten sei.

    Vielleicht ist es mir gelungen, das Problem des Alks in unserer Familie dauerhaft zu lösen, na ja ich kann es ja zumindest mal hoffen.

    Ich habe versucht unseren Kindern vermitteln, dass man auch mal etwas trinken kann. Man aber auch
    darauf verzichten kann. Denn lebensnotwendig ist er ja nun wirklich nicht.

    Bei beiden Kindern habe ich ein gutes Gefühl, und bin der festen Überzeugung, dass meine Krankheit
    eine Warnung für sie ist.

    Elly

    Hallo Schnitzel,

    wenn Dein Vater aufhören wollte zu trinken, würde er es tun! Und sich Hilfe holen.

    Da musst Du gar nicht nachfragen!

    Niemand kann einen Alkoholiker zum Aufhören bewegen... Das kann nur er selbst.

    Du musst mit ihm nicht darüber sprechen!

    Ich konnte nicht mehr, weder körperlich noch seelisch. Es war schon fast zu spät...

    Ja, ich habe es mit meinem Mann abgesprochen.

    LG Elly

    Hallo Schnitzel,

    von Anfang an lese ich bei Dir mit...

    Als trockene Alkoholikerin wollte ich Dir die andere Sicht aufzeigen. Es wird einen niemand
    vom trinken abhalten, solange ein Alkoholiker nicht aufhören will. Da helfen weder gute noch
    böse Worte...

    Bestimmt trinkt Dein Vater schon seit Jahren, Du bist mittlerweile fast 40 Jahre alt... Wieso meinst Du,
    Du könntest da etwas verändern?

    Siehst Du ihn oft, seid Ihr oft zusammen? Ja, ich habe gelesen Ihr wohnt in einem Haus, aber deswegen
    muss es ja nicht sein, dass Ihr Euch oft seht.

    Dein Vater ist erwachsen und muss im Grunde selbst verantworten, was er seinem Körper zumutet. Nur
    wenn er gegen Deine Mutter aggressiv oder auch anderweitig vorgeht, dann solltest Du versuchen
    Deine Mutter aus der Situation heraus zu holen.

    - Wieso ist eigentlich Dein Gefühl Deiner Mutter gegenüber so gleichgültig?

    Mach Dich frei davon, dass Du etwas an der Situation ändern kannst, kümmer Dich um Deine Kinder,
    die brauchen Dich und geniesse Dein Leben!

    Alles Liebe

    Elly

    Hallo Cadda,

    ein Lausbuben Streich... :lol: Nach einiger Zeit werdet Ihr bestimmt drüber lächeln oder sogar
    lachen können!

    Aus mancher Mücke wird ein Elefant gemacht. Klar, man regt sich erstmal auf, aber es
    gibt soviel Schlimmeres. Nicht wahr?

    Und es ist nun mal so, dass man schwer aus seiner Haut kann. Aber wir arbeiten immerhin
    an uns! :wink:

    Schön, dass es Dir gut geht, sowas lese ich gerne!!!

    LG Elly

    Hallo alle!

    Man sollte die Rückfälle nicht verniedlichen. Denn jeder, der wieder zum Glas greift, der nimmt sich selbst
    den Glauben an sich, es zu schaffen abstinent oder trocken zu werden.

    Und bis man wieder durchstartet, kann eine lange Zeit vergehen. Ich schreibe da aus Erfahrung. Jeder
    Rückfall hat mich damals derart runter gezogen...

    Vielleicht habe ich es am Anfang auch nicht ganz ernst gemeint, mit der Einstellung das wird schon...
    Aber jedes kleinste Problem wird dann zum Anlass genommen, wieder zum vermeintlichen Problemlöser
    zu greifen.

    Man muss sich selbst klar machen, dass man Probleme anders lösen kann. Einen Weg für sich finden
    und keine Ausreden mehr.

    Mich fragte vor kurzem eine Arbeitskollegin, wie ich es geschafft habe. Meine Antwort verblüffte mich
    selbst... "Weil ich unglaublich stur sein kann!"

    Und Beharrlichkeit gehört zur Trockenheit einfach dazu!

    Und das versuchen wir ja im Grunde hier im Forum zu vermitteln.

    LG Elly

    Hallo zusammen!

    Insgesamt ist es schwierig in einem Online-Forum zwischen den Zeilen zu lesen.

    Und wenn sich jemand Neues meldet, dann versuche ich erstmal ihm/ihr entgegen zu gehen.

    Aber Neue kommen hier vorbei, um Hilfe zu erhalten. Wie sie es schaffen nicht mehr zu
    trinken. Sie fragen nach Rat. Und ich kann ihnen nur entgegen gehen.

    Ihnen den Weg in die Trockenheit aufzuzeigen.

    Gehen müssen sie den Weg eigenständig und begreifen, dass nur sie sich selbst helfen können.

    Individuell ist gar nichts am Weg der Trockenheit. Ein Alkoholiker kann nicht mit Alkohol umgehen
    und er wird nur gesund, wenn aufhört zu trinken!

    Aber das muss erstmal verstanden werden!

    LG Elly

    Hallo Cadda,

    Deine Schilderung trifft es sehr gut... Wie lange wusste ich, dass ich krank bin. Habe mich
    bemitleidet und weiter getrunken/gelitten...

    Wenn ich genau wie Du, gewusst hätte wie gut es mir tut, einen klaren Kopf zu haben,
    hätte ich auch viel früher aufgehört.

    Aber es ist schwierig einem kranken Körper klar zu machen, was der Kopf schon länger
    weiss...

    Und doch ist es zu schaffen, darüber bin ich noch heute dankbar und schaue stolz
    auf 7 Jahre Trockenheit zurück.

    LG Elly

    Verdammt lang her, dass ich den Weg ins Forum gefunden habe...

    Und trotzdem brauchte ich noch einige Zeit, bis ich den Absprung aus der
    Sucht-Spirale gefunden habe.

    Ich habe den Aktiven hier im Forum viel zu verdanken, weil sie mir aufzeigten,
    dass es einen Weg gibt trocken, zufrieden, gesund und stark zu werden und zu bleiben!

    Meinen herzlichen Dank, auch hier...

    Elly

    Hallo und guten Abend Atze,

    niemand hat behauptet, dass es einfach wird, aufzuhören zu trinken, sich zu betäuben.

    Aber wir können jedem nur sagen/schreiben, dass es sich lohnt nicht aufzugeben!

    Das Leben ist soviel leichter und lebenswerter ohne Alkohol!

    Du hast bald 2 Jahre geschafft und kannst mit Recht stolz sein.

    Und vor allem kannst Du das Leben nun wieder geniessen, mit allen seinen
    Höhen und Tiefen!

    Alles Liebe und Gute weiterhin

    Elly

    Hallo Ihr stillen Mitleser!

    Heute möchte ich mein Angebot von 2018 noch einmal hervor holen...

    Du suchst Hilfe... wir helfen Dir... und dann hilfst Du Dir selbst!

    Du hast den Weg zu uns ins Forum gefunden. Du bist auf der Suche
    nach dem Ausstieg aus der Alkoholsucht...

    Wir reichen Dir online die Hand, um Dir Wege aufzuzeigen!

    Schreibe etwas von Dir im Vorstellungsbereich, und vielleicht geht es Dir
    bald mit etwas Hilfe und Unterstützung, besser!

    Du kannst es schaffen einen Weg aus der Sucht zu finden!

    Und auch die Angehörigen von Alkoholiker/innen möchte ich ermuntern bei
    uns um Rat zu fragen und Anregungen zu finden, damit das Leben
    wieder erträglicher wird!

    Liebe Grüsse Elly

    Liebe Bianca,

    Dein Mann zerrt an Deinen Nerven, weil er merkt, dass Du es ernst meinst...

    So will er Dich manipulieren. Am besten gehst Du auf seine Redereien gar nicht ein!

    Bleib stark, Deine Kinder brauchen Dich! Und Ihr braucht alle Ruhe, ohne einen unberechenbaren
    Alkoholiker!

    Du schaffst das!

    Alles Liebe, ich drück Dich mal!

    Elly

    Liebe Bianca,

    die letzten Tage habe ich öfter an Dich und die Kinder gedacht und
    gehofft, dass so etwas nicht passiert...

    Aber wie Du wieder siehst und gespürt hast, ist es wichtig, dass Du/Ihr
    Abstand zu ihm bekommt!

    Nimm jede Hilfe in Anspruch, die Du bekommen kannst! Und bleibe
    weiter bestimmt und ruhig mit Deiner Entscheidung, dass er ausziehen
    soll!

    Alles Liebe

    Elly

    Hallo Bianca!

    Dein Leben ist im Umbruch und Dir geht viel im Kopf herum, ausserdem musst Du Dich noch täglich
    mit Deinem Mann auseinandersetzen... kein Wunder, dass Du da gereizt bist!

    Bleibe weiter so stark und bestehe darauf, dass er auszieht, so wie Du es ihm gesagt hast. Denn sonst
    würde er Dich danach, wenn er bei Euch wohnen bleiben würde, gar nicht mehr ernst nehmen.

    Meinst Du wirklich, dass eine Paartherapie noch helfen würde? Und würde er denn überhaupt mitkommen?

    Bei der Suchtberatung kannst Du Dir Tipps holen und wirst bestimmt auch Unterstützung bekommen...

    Auf jeden Fall finde ich es gut, dass Du eine Entscheidung getroffen hast, und Dir Hilfe holst! Toll!!!

    Ich wünsche Dir, dass Du weiterhin stark bleibst! Du kannst das schaffen!

    Alles Liebe

    Elly

    Liebe Bianca,

    Deine Zeilen hier im Forum verfolge ich von Anfang an. Da ich jedoch selbst trockene Alkoholikerin
    bin, habe ich mich bisher zurück gehalten. Denn auch ich habe damals viele Fehler gemacht.

    Doch eins war ich nicht, nämlich gemein und gewalttätig gegen meine Familie. Das hätte sicher auch
    mein Mann nicht geduldet!

    Ich wünsche Dir die nötige Kraft für Dich einen Weg zu finden, Dich aus dieser ungesunden Beziehung zu lösen.
    Denn nur der Alkohol lässt niemanden so fies werden! Und aufhören zu trinken will er ja wohl auch nicht...

    Denk an Deine Kinder, die bekommen doch alles so mit. Willst Du sie weiter so aufwachsen lassen?

    Es erschüttert mich, dass Du keine Bezugspersonen in Deiner Nähe hast. Vielleicht kannst Du vom
    Jugendamt Hilfe bekommen, oder vielleicht wissen die Lehrer Deiner Kinder einen Rat und können
    Dir helfen?

    Alles Liebe

    Elly

    Hallo Mcfly,

    es fällt es schwer eine Diät einzuhalten, auch wenn man weiss, dass es einem
    besser gehen würde.

    Daran scheitern auch schon viele...

    Mit dem Alkohol ist es noch eine Stufe verschärfter... Da ist die Gier und die Sucht,
    die sich kaum besiegen lässt. Sie lässt sich nur in der Abstinenz zum Stillstand bringen.

    Und so weit muss der Alkoholkranke erstmal kommen, die Einsicht zu gewinnen, dass
    es ohne Alkohol besser geht, und dass er unfähig ist mit Alkohol umzugehen!

    LG Elly