Beiträge von Elly

    Guten Abend solom,

    der Austausch findet hier im Forum in den Beiträgen statt.

    Du kannst auch selbst bei den anderen Angehörigen stöbern und dort etwas zum jeweiligen Thema beitragen:

    Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige

    Lies Dich in die Lebensgeschichten der anderen ein, dort findest Du auch den nötigen Austausch.

    Schreib doch ein wenig mehr von Dir, warum es Dir momentan nicht so gut geht.

    Vielleicht gibt es Anregungen von anderen, wie Du etwas verändern kannst.

    Deine Bewerbung hat schon vorgelegen, Petra.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Und Du kannst Du überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Guten Morgen Petra,

    super, dass Du es jetzt durchgezogen hast und zum Arzt gegangen bist.

    Du hast wieder gezittert und geschwitzt, das ist ein Zeichen für den Entzug, der jetzt wieder einsetzt.

    Deswegen war es sehr gut, dass Du Ernst gemacht hast.

    Wie geht es Dir jetzt und bist Du erstmal arbeitsunfähig?

    Es bleibt Dir überlassen, wen Du informierst und in welchem Umfang.

    Bei einigen reicht: Ich trinke keinen Alkohol mehr

    Bei anderen kannst Du mehr in die Tiefe gehen.

    Du musst Dir nicht ein Schild, im übertriebenen Sinne, um den Hals hängen: Ich bin trockener Alkoholiker.

    Schau mal hier, da kannst Du einiges über Dein jetziges Thema lesen:

    Zum Lesen einfach auf den Artikel klicken.

    Juni2022
    17. November 2022 um 20:25

    Petra, lass das erstmal sacken, was Du heute bei uns im Forum zu lesen bekommen hast.

    Alkoholsucht ist eine Krankheit und wenn Du aus dieser Suchtspirale heraus willst, dann bist Du hier richtig.

    Du bist nicht allein, sondern hast Dir hier Hilfe und Unterstützung gesucht. Das ist schonmal sehr gut!

    Immer einen Schritt nach dem anderen.

    Ich schäme mich zu sehr und ich hab auch keine zeit dafür eigentlich. Ich habe Tiere und einen Job habe ich ja auch, aber ich glaube, wenn dann müsste ich stationär sonst wäre die Versuchung zu groß

    So geht es vielen, Petra. Aber wenn Du kalt entziehst, d.h. ohne Unterstützung von einem Arzt, kann es passieren, dass Du schlimme Entzugserscheinungen bekommst.

    Klicke den folgenden Beitrag und lies ihn Dir durch:

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Du bist suchtkrank und da brauchst Du Unterstützung, um aus dem Suchtkreislauf herauszukommen.

    Die erste Zeit ist nicht einfach für Körper und Seele, da solltest Du Dich aus dem normalen Alltag erstmal herausnehmen lassen. Und das kann der behandelnde Arzt tun.

    Und woher willst Du wissen, ob Du das nicht im normalen Umfeld, d.h. ambulant schaffst?

    Wird bei Dir im Haushalt von anderen Personen auch noch Alkohol getrunken, oder arbeitest Du in der Gastronomie?

    Hallo Petra,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Es ist gut, dass Du Dich hier bei uns gemeldet hast.

    Das, was Du schilderst, ist der Entzug, den Du verspürst. Dein Körper schreit nach dem Alkohol, den Du ihm verweigern willst. Denn der Körper ist bereits süchtig nach dem Nervengift Alkohol.

    Mir ging das genauso, ab einer bestimmten Uhrzeit wurde ich unruhig und musste wieder trinken. Und zum Schluss dann fingen die Symptome immer früher an und meine Hände zitterten.

    Das alles ist eindeutig!

    Wenn Du damit aufhören willst, d.h. abstinent leben willst, solltest Du Dich an D/einen Arzt wenden.

    Die Karten auf den Tisch legen und um Unterstützung bei einer Entgiftung bitten.

    Die Entgiftung kann stationär oder auch ambulant erfolgen. Das alles besprich mit dem Arzt.

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37

    Guten Freunden, meiner Tochter und meiner Partnerin hab ich gesagt was los ist- letztere hat bis jetzt solidarisch auch nix getrunken.

    Ausserdem hast Du geschrieben, dass sie in Deiner Abwesenheit selbst nichts trinkt, Anna.

    Möglich, dass Du Dich da täuschst und dass sie doch alleine Alkohol trinkt?

    Viele Partnerschaften überstehen es nicht, wenn einer aus dem Suchtsystem aussteigt. Aber auch andere Partnerschaften zerbrechen, weil sich der abstinente Alkoholiker sehr verändert.

    Am Anfang wurde es bei uns erstmal nicht leichter. Es gab vieles wieder neu auszuloten und viele Gespräche. Aber auch viele gemeinsame Unternehmungen bei Tag. Jedoch verbunden mit der Bitte, dass in meiner Anwesenheit erstmal kein Alkohol getrunken wird.

    Das hat funktioniert, weil mein Mann von je her nur sehr wenig getrunken hat.

    Es hat eine Weile gedauert, aber wir haben es geschafft und das ist nicht selbstverständlich. Die meisten Beziehungen zerbrechen, sobald einer mit dem Alkohol abschließt und abstinent wird.

    Die Planung und das Vorausdenken sind eins. -Bremst aus und entspricht vieles nicht der Tatsache-

    Das Handeln etwas anderes.

    Du kannst Dich auch vorab schon mal erkundigen, welche Hilfe und Entlastung Du mit Deinem Kind in Anspruch nehmen kannst. Eventuell eine Haushaltshilfe. Oder zeitweise Betreuung in welcher Form auch immer. Vielleicht gibt es auch jetzt schon Möglichkeiten Dich mit der Betreuung zu entlasten und nicht nur von Deinem Mann.

    Und auch jetzt und wenn Ihr getrennt sein solltet, kannst Du ihm das Kind anvertrauen, wenn er weiterhin soviel trinkt?

    Ein Betrunkener oder auch nasser Alkoholiker sind unberechenbar.

    Ja, Du kannst ihm sagen, dass Du den Alkoholkonsum nicht mehr ertragen kannst. Aber es liegt an ihm, ob er wirklich abstinent leben und etwas ändern will.

    Die Frage ist, ob und wie lange Du das noch ertragen kannst oder willst. Auch Euer Sohn bekommt mit, wie sehr sich sein Vater verändert, wenn er betrunken ist.

    Du bist ganz neu im Austausch bei uns in der SHG und alles wird Dich wahrscheinlich erstmal völlig anstrengen.

    Gehe das alles in Ruhe an und in Deinem Tempo.

    Guten Morgen Topi,

    manchmal ist es so, dass man innerlich völlig "aufgedreht" ist, ohne einen richtigen Grund zu erkennen.

    Bei mir lag es teilweise an viel zu hohem Blutdruck. Hast Du ein Gerät zum Überprüfen zu Hause?

    Aber auch das kannst Du Deinem behandelnden Arzt sagen, damit er Dir helfen und Dich unterstützen kann.

    Hallo blaues Pferd,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln, wie Du schon festgestellt hast.

    Und so, wie Du es beschreibst, ist es im Grunde egal, ob er jetzt wirklich Alkoholiker ist. Es stört Dich, es stört Euer Familienleben, dass er Alkohol trinkt und es tut Dir nicht gut.

    Sollte er tatsächlich Alkoholiker sein, kann nur er die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir und Eurem Sohn besser geht.

    Ein krankes Kind bedarf viel Fürsorge und dafür brauchst Du Deine ganze Kraft.

    Es ist gut, dass Du Dich gemeldet hast und mit den anderen Teilnehmern austauschen willst.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klicke den Link an und schreibe ganz kurz etwas.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema zu "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Hallo Becca,

    ein nasser Alkoholiker ist unberechenbar. Das kann ich Dir von mir selbst berichten!

    Das und vieles mehr war der Grund, warum ich es geschafft habe nach vielen Jahren, mit dem Saufen aufzuhören. Manchmal war ich selbst über mich erschrocken.

    Du bist auf keinen Fall daran schuld, dass er säuft! Nur er alleine setzt sich das Glas oder die Flasche an den Mund. Und ein nasser Alkoholiker findet immer einen Grund zu saufen. Lass Dir nichts einreden! Du weißt, was Sache ist und hast Dir hier bei uns Unterstützung und Hilfe gesucht. Das finde ich sehr stark!

    Wenn Du schon Angst hast, dass er ins Schlafzimmer zu Dir und den Kindern kommt, dann ist es wirklich an der Zeit, dass Du etwas unternimmst.

    Die Kleinen brauchen Dich und Deine volle Aufmerksamkeit.

    Und wer weiß, wie hoch sich diese Situationen noch schaukeln werden. Pass auf Dich und die Kleinen auf!

    Das Forenteam
    2. November 2021 um 16:19

    Kannst Du im Notfall Deine Eltern, Verwandte oder Freunde anrufen, oder bei ihnen unterkommen?

    Nein, wir raten generell von alkoholfreiem Bier und alkoholfreiem Wein, etc. ab.

    Die Gefahr eines Rückfalls ist damit höher. Die Suchtstimme erkennt den alten Suchtstoff, aber der Effekt bleibt aus. Damit kann ein Rückfall starten.

    Außerdem ist die Gefahr groß, dass man anstelle eines alkoholfreien Biers, das mit Alkohol erwischt und schon ist ein Rückfall passiert.

    Also besser die Finger weg von solchen Getränken.

    Es gibt so viele andere Möglichkeiten.

    Carl Friedrich
    29. November 2021 um 16:05

    Guten Morgen Topi!

    Meinen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung, die Entgiftung mithilfe Deines Arztes jetzt durchzuziehen.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern im Forum klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du brauchst nur ganz kurz etwas zu schreiben.

    Danach werden wir Dein Thema in den offenen Bereich zu den "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Ich weiß, mit Alkohol ist es noch schlimmer, auf Dauer nehmen Ängste zu und ich würde nie lernen, damit zu leben.

    Mit Alkohol hatte ich mehr Ängste und viele, viele Panikattacken.

    Ohne Alkohol bin ich auf mich selbst zurückgefallen. So, wie ich wirklich bin.

    Niemand ist ohne Ängste. Jeder geht damit anders um.

    Ich habe gelernt, dass ich vieles ausblenden kann. Und dass ich nicht alles kontrollieren kann.

    Seit ich verinnerlicht habe, dass ich stark bin, auch wenn es mir mal nicht so gut geht, bin ich mir gegenüber verständnisvoller.

    Niemand ist perfekt.

    Doch trotzdem verliere ich mit der Abstinenz gleichzeitig ein Stück Identität. So fühlt es sich an. :/

    Du hast nicht ein Stück Deiner Identität verloren, sondern etwas, dass Dir der Alkohol vorgaukelt hat. Das warst nicht Du. Das war der fremdgesteuerte Maeron.

    Schau, was Du schon alles geschafft hast. Darauf kannst Du stolz sein.

    Eigentlich mag ich die Person und doch finde ich sie anstrengend. Trotzdem hab ich zugesagt, weil diese Person mich gefragt hat.

    Guten Abend Silberstreifen,

    wie wäre es, wenn Du diese Frau triffst, wenn es Dir besser geht?

    Vielleicht kannst Du dann den Austausch besser genießen, wenn Du den Kopf wieder freier hast?

    Du kannst ihr immer noch absagen. Wenn Dein Bauchgefühl dagegen spricht, dann verschiebe das Treffen!