Beiträge von Elly

    Hallo Zweihalbe,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Es ist gut, dass Du Dir Gedanken über Deinen Alkoholkonsum machst und mit dem Saufen aufhören willst.

    Aber das, was Du durchziehst, ist ein kalter Entzug. Und dieser ist jedes Mal unterschiedlich und kann für Dich sehr gefährlich werden.

    Die Artikel kannst Du anklicken und solltest Du lesen:

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Geh zu D/einem Arzt und lasse Dich bei der Entgiftung unterstützen.

    Es gibt eine ambulante und auch eine stationäre Entgiftung. Besprich das alles mit dem Arzt.

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37

    Guten Morgen Terter!

    Scheinbar will er mit Dir nicht über seine Alkoholkrankheit sprechen.

    Mir hat es jedoch gutgetan, mich mit meinem Mann auszutauschen. Ich habe ihm viel erzählt und mir war es wichtig, dass er Rücksicht nimmt und zunächst am Anfang keinen Alkohol in meiner Gegenwart trinkt. Das tut er heute übrigens nur noch ganz selten. Und er hat mich so gut es ging unterstützt.

    Aber in der Alkoholkrankheit ist man jedoch allein. Nur der Alkoholiker selbst kann seine Krankheit zum Stoppen bringen.

    Er meint nach wie vor, dass er weg will.

    Wie meint er das, will er sich von Dir trennen?

    Im Gegenteil, ich finde, es macht eine gute Mutter aus, wenn sie ihre Kinder schützt, Gamani.

    Und das würdest Du tun, indem Du Dich von einem unberechenbaren Alkoholiker trennst.

    Gibt es vielleicht doch einen anderen Weg der Betreuung für die Beiden?

    Hast Du bei Deinem Arbeitgeber die Gründe für eine Kündigung erwähnt?

    Ist es möglich, Dich an anderer Stelle und zu anderen Zeiten einzusetzen?

    Halo Gamani,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Über kurz oder lang sehe ich keine Besserung, es wird eher schlimmer. Die Trennung ist unausweichlich

    Der Alkoholkonsum von einem uneinsichtigen Alkoholiker wird ansteigen und somit wird er immer unberechenbarer.

    Du hast es selbst schon erkannt und für Dich festgestellt, dass für Dich die Beziehung beendet ist. Manchmal ist es ja nicht nur der Alkoholkonsum, sondern auch anderes, warum eine Beziehung scheitert.

    Gerade auch wegen Deiner Kinder sollte er sich so schnell wie möglich eine neue Wohnung suchen. Er wohnt derzeit bei Dir, hast Du geschrieben.

    Von heute auf morgen wird er keine Wohnung finden, deswegen solltest Du das ansprechen und einen Termin aussprechen.

    Du schreibst, Deine Kinder sind nicht mehr so klein. Aber sie von einem nassen Alkoholiker beaufsichtigen lassen ist auch keine gute Lösung!

    Du wirst das alles in die Wege leiten, Du klingst sehr organisiert. Und das ist sehr gut!

    Hallo Terter,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Er suchte immer

    nach Möglichkeiten zu trinken, wenn ich es nicht sah.

    Damit wollte er anscheinend die Diskussion mit Dir vermeiden.

    Die Sucht ist stärker und jeder nasse Alkoholiker findet Möglichkeiten Alkohol zu trinken.

    Du kannst es nicht verhindern, wenn er wieder saufen will, dann wird er es tun. Nur der Alkoholiker kann aus sich selbst heraus die Sucht stoppen.

    Wie ist denn derzeit die Lage, hast Du das Gefühl, dass er tatsächlich mit dem Saufen aufgehört hat und abstinent leben will?

    Wie geht es Dir und den Kindern zur Zeit, seid Ihr ein wenig zur Ruhe gekommen?

    Hallo 20102612,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Der regelmäßige Alkoholkonsum schädigt Körper und Seele. Meine nasse Zeit war meine traurigste Zeit. Bei vielen Alkoholikern ist es ähnlich, zusätzlich verstärkt das Nervengift Alkohol vorhandene Depressionen.

    Meine Mutter war damals ähnlich. Sie wollte sich von niemanden helfen lassen. Leider kann man da als Angehörige nichts erreichen.

    Es ist gut, dass Du auf Distanz gehst, denn das ist das Einzige, was Dich ein wenig vor dieser Übergriffigkeit schützt.

    Übergriffig ist auch, dass sie Dich an der Arbeit anruft. Das solltest Du Dir verbitten und wenn das nicht wirkt, sofort das Gespräch beenden und auflegen.

    Der Austausch mit den anderen Angehörigen wird Dir guttun.

    Hier ist der Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und ganz kurz etwas dazu schreiben.

    Danach werden wir Dein Thema in den offenen Bereich zu den "Erste Schritte für EKA" verschieben.

    EKA = Erwachsene Kinder von Alkoholikern

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Ursula!

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Ursula,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Gut, dass Du zu uns gefunden hast. Hier im Forum gibt es viele Angehörige, die ähnliches erleben oder erlebt haben.

    Ein Alkoholiker ist unberechenbar und je mehr der Pegel steigt, desto mehr.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern im Forum klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du brauchst nur ganz kurz etwas zu schreiben.

    Danach werden wir Dein Thema in den offenen Bereich zu den "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Ich muss das können, einfach nur dafür, dass ich da bin und genauso wie ich bin.

    Du schreibst davon, dass Du etwas können musst, Erna.

    Sei "einfach" Du selbst. So wie Du bist, so bist Du genug.

    Im Grunde sind wir alle besonders, d.h. jeder auf seine Weise. Niemand ist uns selbst gegenüber so kritisch wie wir selbst.

    Wenn Du beginnst zu Dir selbst liebevoller zu sein, Dich nicht so kritisch siehst und auch mal Deine Eigenheiten mit einem Augenzwinkern betrachtest, dann wird einiges leichter.

    Und Deine Überlegungen wegen einer Psychotherapie finde ich gut. Geh das doch an und schau, ob Du Unterstützung bekommen kannst.

    Obwohl ich mich eigentlich zu den Menschen hingezogen fühle, ziehe ich mich dann zurück und bleibe bei Leuten, bei denen ich mich nicht ganz so blöde fühle.

    Gerade diese Menschen, die selbstbewusst und Dir stark erscheinen, können Dir so viel geben und Dich weiterbringen, wenn Du Dich darauf einlässt.

    Und wie es aussiehst, bist Du in Deiner realen SHG schon ein Stück weitergekommen. Du wurdest freudig begrüßt und bist dabei, engere Kontakte zu schließen.

    Trau Dich!

    Evtl ist es einfach eine Gedulds-und Zeitsache. Vielleicht gehen sie auch nie weg und ich muss damit leben, sie mir aber immer wieder bewusst machen und eben deshalb lebenslang an der Sucht arbeiten....

    Hier wieder Deine Formulierung: ich muss damit leben.

    Als Alkoholiker haben wir uns durch die Sucht in eine Lage gebracht, die uns das ganze Leben lang begleiten wird. Dadurch sind wir gezwungen, aufmerksamer uns selbst gegenüber zu sein. Gut auf uns aufzupassen, mehr als andere. Und ich sehe das positiv, denn ich habe gelernt besser auf mein Bauchgefühl zu hören und kaum noch etwas zu tun, was mir gegen den Strich geht.

    Nicht so quälend und angstbesetzt. Stattdessen bin ich erleichtert.....wirklich erleichtert und endlich sowas wie dankbar.

    Das ist eine gute Beobachtung, Erna!

    Noch immer bin ich erleichtert und auch dankbar, dass ich nicht mehr saufen muss! Dass ich es geschafft habe, aus dieser elendigen Suchtspirale auszusteigen.

    Das Leben ist manchmal nicht einfach, aber es ist eindeutig leichter ohne Alkohol!

    Liebe Evelin,

    es ist kein Jammern, sondern ein Beschreiben Deiner jetzigen Gefühlslage. Und dafür sind wir, die Selbsthilfegruppe, da!

    Hier kannst Du Deine Gedanken lassen und es kommen Reaktionen, die Dir helfen und Dich unterstützen können.

    Ich glaube, jeder kennt diese Tage, an denen es einem seelisch nicht gut geht.

    Mittlerweile bist Du über ein halbes Jahr abstinent und es hat sich vieles in Deinem Leben verändert. Wie WW schon geschrieben hat, bist Du wieder fast auf Normalbetrieb.

    Bist Du noch bei Deiner Psychotherapeutin in Behandlung? Eventuell auch bei einem Psychiater?

    Liebe Glitzer, das hast Du ganz am Anfang geschrieben. Daran wollte ich Dich erinnern:

    Das ist MIR einfach zu wenig. Ich möchte einen Partner, der mit mir tanzen geht, mit mir meine Freunde und Familie besucht, mit mir verreist... I

    Mich wundert es nicht, dass Du nicht mehr unbeschwert sein kannst. Du bist mit einem Mann zusammen, der Dich nicht wertschätzt, keine Rücksicht auf Dich nimmt und Dich auch noch schlecht behandelt.

    Bin zwar erst 49, habe aber schon 2 Herz OPs, einen Herzschrittmacher und vor einem halben Jahr eine Cardioversion hinter mich gebracht.

    Du hast schon einiges gesundheitlich hinter Dir und Du wirst weiterhin in ärztlicher Behandlung sein. Es ist wichtig, dass Du gut auf Dich aufpasst.

    Außer der Tatsache, dass ich an meine Grenzen komme und mich einfach nicht gut fühle. Gesundheitlich.

    Eine Beziehung sollte ein sicherer, ruhiger Hafen sein und nicht ein zusätzlicher Kampf, den Du führen musst.

    Ganz abgesehen von seinem Alkoholkonsum, der im Laufe der Zeit immer mehr werden wird, ist diese Beziehung für Dich zur Belastung geworden. Und je mehr er trinkt, desto unberechenbar wird er werden.

    Hast Du schon über eine Trennung nachgedacht?

    Ich hab jetzt schon überlegt, ob ich nicht einfach von zu Hause aus arbeite. Das geht bei uns. Allerdings habe ich ein 16 Personen-starkes Team zu führen. Und das geht eigentlich nicht so gut mit 100% Homeoffice.

    Bei uns in der Firma ist es sehr wohl möglich, ein Team im Homeoffice zu leiten. Natürlich gibt es auch reale Zusammenkünfte, aber das meiste findet virtuell statt.

    Aber am besten solltest Du Dich erst einmal gesundheitlich erholen und wieder richtig fit werden.

    Gute Besserung, Kopffuessler! 🍀

    Ich muss oft an die Worte unseres Sohnes denken: 80 % Ernährung, 20 % Sport. Mehr ist nicht herauszuholen! ;)

    Es kommt darauf an, was Du so im Kühlschrank hast. Es gibt auch viele kalorienarme Nahrungsmittel. :mrgreen: Aber ich weiß genau, was Du meinst!

    Das Wichtigste schreibst Du zum Schluss: Kein Alkohol- bzw. Suchtdruck! :thumbup:

    Hallo Alex,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Der Hausarzt Deiner Frau hat recht, nur sie selbst kann die Alkoholsucht stoppen. Da helfen weder gute Worte noch Taten Deinerseits.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch!