Beiträge von Hartmut

    Lieber Hartmut, du hast jahrelange Erfahrungen als Moderator etc. und machst sehr engagiert mit sicherlich großen Zeitaufwand diese ehrenamtliche Arbeit. Antwortest hier immer sehr schnell, was mich jedoch leider etwas stört.

    Das darf dich auch stören. Und du kannst es auch als Abwertung sehen. Übrigens antworte ich meist nur, wenn sich jemand in einer Dauerschleife befindet und sich hinter folgenden Argument versteckt.

    Die einen Menschen führen Entscheidungen und Veränderungen sehr schnell durch, die anderen brauchen noch etwas mehr Zeit und Weitere verharren in dem jetzigen Zustand. Entscheiden muss man alleine.

    Was anderes ist es nichts, wenn 7 Seiten Erfahrungen / Meinungen dazu gelesen wurde, einige davon ignoriert werden, obwohl sich User die Zeit und Mühe gaben dir zu antworten.

    Es kommt größtenteils weitere und schon gestellte Fragen, wie ein Alkoholiker trocken zu legen ist. Und ich habe grundsätzlich was dagegen, den nassen Alkoholiker als Versuchsobjekt zu benutzen. Nur, weil er nicht mehr so funktioniert, dass es mir selbst gut geht.

    Mich hätte heute deine Post auch nicht so interessiert. Aber du hattest ein Zitat drinnen, was ich editiert habe, was nicht nach den Regeln entsprach.

    Zudem Threads nicht geschlossen werden, weil sie die nicht dacor gehen, sondern wenn sie gegen die Regeln verstoßen. Das auch nicht beim ersten Mal, sondern ich denke wir Moderatoren haben eine sehr lange Toleranzzone.

    Du musst dir aber deswegen keine Sorgen machen. Alles gut bei dir.

    Aber ich werde dein Wunsch nachkommen und weniger schreiben.

    was empfiehlt ihr mir,

    Dass du dich um dich kümmerst, wie es schon seitenlang da steht, es jedoch anscheint, nicht interessiert und gewisslich nicht darauf eingehst. Auf andere Seite empfiehlt du ein User soll sich trennen, hier ignorierst du alles, was in dieser Richtung kommt. Ein Hauch von einem "Veräppeln" kommt auch langsam hier auf.

    Es geht nicht darum das du dich trennst, aber eine Alternative sollte doch schon sein. Meinst du nicht? Wenn du denkst, dass wir hier einen CO dazu animieren weiter in seiner Rolle zu bleiben, dann täuschst du dich auch. Ratschläge ich dieser Richtung sind nicht zielführend.

    Eine Frage habe ich auch noch. Ist es überhaupt das richtige Forum für dich? Ist es das, was du dir wünschst, um für dich zu sorgen?

    Immer schön festhalten, an das, was man hat, auch wenn es mich zugrunde richtet. Nicht wahr?

    nd Hartmut du bist hier ja schon jahrelang als Moderator dabei und fragst dich natuerlich, warum viele nicht sofort handeln!?

    Nein, das frage ich mich nicht. Warum sollte ich mich das fragen? Ist nicht meins zu handeln. Ich habe gehandelt. Mache mich auch nicht zum CO für jemand, um meine schützende Hand darüberzulegen und ein unaufrichtiges Verständnis zu zeigen. Das ist nicht meins.

    Von den zig tausende gelesene Post gebe ich die Erfahrung weiter. Da kannst du auch mal davon ausgehen, dass ich in den Jahren auch ein Gespür entwickelt, habe, warum einer nicht ins Handeln kommt.

    Du vergleichst die Lindenstraße mit einer Suchterkrankung? Ehrlich? Das nenne ich schon mal sehr gewagt. Zur Information. Sucht ist keine Daly Soap und hier ist auch kein Plauderforum oder ein Drehort für Schauspieler.

    Es ist eine Selbsthilfegruppe, die nicht von Geschichten lebt, wie schwer man es hat, sondern davon, wie komme ich aus der Nummer wieder raus, um ein menschenwürdiges Leben zu haben.

    ieses Forum lebt von realen Geschichten.

    Diese Geschichten sind ja spätestens dann bekannt, wenn sie in Dauerschleife wochenlang zum Besten gegeben werden. Es ändert sich höchstens mal die Darsteller. Aber um mal bei deiner Metapher Lindenstraße zu bleiben.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es zielführend ist 100-mal die gleiche Folge zu sehen. Solltest du dich darüber noch mit mir austauschen wollen, bitte ich dich in deinen Thread zu machen.

    Nicht das dieser Thread von Berni verwässert wird.


    Ps, mir ist es auch relativ egal wie lange jemand braucht, aus der Sucht sei es Alkoholiker oder CO zu kommen. Ich habe auch nicht das Anrecht zu sagen, wann der richtige Zeitpunkt ist oder jemanden den Tipp geben sich trennen zu müssen. Das ist nicht meins.

    Naja, wenn ich nichts ändern will, muss ich mich dem vorhandenen Zustand abfinden. Täglich grüßt das Murmeltier. Toller Film, aber auch er hatte ein Ende.

    Es geht jetzt in Richtung Weihnachten. Ihr glaubt gar nicht, wie ich Angst davor habe als CO

    Genau, ich glaube es dir nicht. ;). Du scheinst dich ja so richtig in der Opferrolle wohl zu fühlen.

    Ändern ist ja anscheint nicht möglich. Oder? Da müsste jemand ja mal seinen Allerwertesten bewegen, um seinen Schatten springen und endlich ins Handeln kommen. Zu hart oder doch Realität?

    Wie aus seiner CO Rolle herauszukommen ist, dürfte selbst dir nach Monate Austausch klar sein. Oder fehlt da noch was?

    Wo können wir noch unterstützend sein, um nicht weiter von den üblichen Säufergeschichten deiner Frau lesen zu müssen? Die sind überall gleich. Es ändert sich da nur die Berichterstattung. Sie will sich ja nicht retten. Du hast dich ja hier angemeldet.

    Es ist schlimm, es ist nicht einfach, es kann ein verdammt harter Weg werden, aber mit der Zeit ist ein dir entgegengebrachtes Mitleid nur noch geheuchelt. Komm in die Gänge, dann wird dir geholfen.

    Hallo siri


    dann mal Klartext

    ich "eigne" mir nur die Posts "an

    nein, du eignest nicht an, du instrumentalisierst sie und ziehst auch andere unbeteiligte User mit in dein "Spiel". Das ist nicht ok und wird auch nicht geduldet.

    Gehör finden wollen, unbequem sein dürfen, nerven dürfen, auch mal übergriffig sein dürfen. Mir tut es gut, das alles hier nach und nach ausprobieren zu können.

    Einerseits ist es wichtig Gehör zu bekommen, andererseits ist es jedoch nicht gewollt andere User, als sein eigenes Übungsfeld zu missbrauchen.

    Den fraglichen Moderatoren Post sehe ich sehr kritisch, aus den von mir dargelegten Gründen.

    Sie ist so hinzunehmen, wie sie da steht. Weitere Diskussionen darüber bitte per PN. Wir haben hier ein Forum zu führen und diskutieren sicherlich nicht die Vorgehensweise, wie sich das Team zu verhalten hat. Das ist nicht Deins.

    Hallo Stromer

    gerade ich solchen emotionalen Situationen hat sich bei mir am Anfang Suchgedanken eingeschlichen. Da kam kurzzeitig schon mal Gedanken wie , "jetzt kannst du auch wieder Saufen, ist eh egal"

    Pass da mal verstärkt darauf auf und für deinen Verlust mein Gefühl.

    Hallo siri

    erstmal bei sich bleiben, das ist ein alt bewährter Satz. Kannst du da was mit anfangen?

    Paar rhetorische Fragen dazu.

    Was beruft dich eigentlich ausgetauschte Post andere User, die erstmal nichts mit dir zu tun haben, dir eigen zu machen? Wieso hast du das Gefühl, da eingreifend werden zu müssen? Wieso ziehst du andere User namentlich mit in deinem Thread und bewertest sie? Willst du erhört werden? Was hat das selbst mit dir zu tun? Ist das nicht anmaßend und übergreifend?

    Nun kannst du meine Post auch aus zweierlei Sicht werten.

    Einmal als Moderator, da ich was dagegen habe, dass übereinander anstatt direkt miteinander gesprochen wird. Das zieht zu viel Unruhe hier rein und stört die eigene Selbsthilfe anderer. Oder als Hartmut, der als EKA sich nie erhört gefühlt hatte.

    Hallo liebe User,

    da unsere Selbsthilfegruppe immer größer wird und wir die Übersichtlichkeit erhalten wollen, wird jeder, der für den offenen Bereich freigeschaltet ist, aber selbst noch keinen eigenen Thread eröffnet hat, erstmal zurückgesetzt.

    Das betrifft wahrscheinlich nur ganz wenige und sicherlich nur User, die vor 2021 aufgeschlagen sind. Da gab es eine andere Regelung.

    Es kann sich derjenige, den es betrifft jederzeit an uns wenden und wir entscheiden zeitnah wie wir weiter verfahren.

    Gruß die Forenleitung

    Der Loka könnt Ihr eindeutig helfen wenn Ihr aus euren Erfahrungen z.B. mit Partnern und Ex-Partnern oder als selbst von der Alkoholsucht Betroffenen berichtet und eure Sicht der Wahrscheinlichkeit auf eine gute Entwicklung mitteilt.

    Aus welcher Erfahrung heraus beruht dieser Vorschlag?

    Und wenn ich mich so verhalten würde und nie gut drauf wäre, dann wäre eine Trennung vielleicht das Beste.

    Das ist doch ein gutes Angebot von ihm ;) Nimm es an. Unabhängig davon das du immer der Buhmann bleibst, diejenige die übertrieben hat und eine Dramaqueen bist. Also ist es doch wurscht. Oder?

    Ich bin zwar über 16 Jahre trocken, aber diese Standard-Sätze, die bei "deinem" Alkoholiker kann ich heute noch auf Knopfdruck herausholen. Hat mich jahrelang in Ruhe weiter saufen lassen. War gut. Solange bis es mir auf den Senkel ging und ich mir selbst einen neuen Partner suchte.

    Für jede Krankheit gibt es Ärzte, Kliniken, Therapien. Anders könnte sie schon, wenn sie wollte. Aber sie will halt nicht.

    Bernie, ich gebe dir vollkommen recht. Das ist so. Das wird sich auch nicht ändern. Das ist gut erkannt. Sie will nicht.

    Und das macht dich krank. Es gibt übrigens auch für dich Ärzte, Kliniken, Therapien. Was nutzt du davon, außer der angefangen Selbsthilfe hier?

    So ganz richtig verstehe ich die Fragen nicht. Ich glaube da vermischen sich verschiedene Themen.

    Hallo Rina

    die eine Frage hast doch für dich beantwortet. Du bist Alkoholikerin. Es geht da nur um dich.

    Ich bin wohl etwas empfindlich, weil mein Geschriebenes nicht so verstanden wird, wie ich es möchte.

    Das wird schon. ;) Warst du immer schon so empfindlich oder erst seit du trocken wirst?

    Meiner Meinung nach funktioniert eine Suchtbewältigung ohne Selbst- und Impulskontrolle nicht.

    Beim Alkoholismus ist Kontrollverlust der Hauptgrund, dass gesoffen oder bei einem möglichen Rückfall wieder gesoffen wird. Deswegen stelle ich mal hinter Selbstkontrolle ein Fragezeichen. Ich weiß nun nicht, was du mit Impulskontrolle meinst.

    Ich müsste ja erst den Gedanken haben ‚jetzt gehe ich in den Keller und mache eine Flasche Wein auf‘, oder ich gehe 150 Meter weiter und einkaufen.

    Im Keller bis du schnell, zum Supermarkt ist eine länger Zeitspanne zum überlegen.

    Wenn du dir fest vorgenommen hast wieder zu saufen ist das egal. Aber wenn ein temporärer Suchdruck aufkommt und du dagegen steuern willst, ist jeder Meter ein Gewinn zum Nachdenken. Griffbereit oder einkaufen macht da schon viel.

    So einen großen Suchtdruck, dass ich jegliche Impulskontrolle verliere, kann ich mir bei mir nicht vorstellen

    Hast du dir vorstellen können, Alkoholiker zu werden? Und wenn ja, warum bist dann Alkoholiker geworden? Alkoholiker und Suchtdruck geht Hand in Hand.

    Ich arbeite an meiner Akzeptanz ein Leben lang Alkoholikerin zu sein, weil ich weiß, wie wichtig die Einsicht ist, um nicht wieder in die Sauffalle zu stolpern.

    Lese ich da ein wenig Hoffnung heraus, doch keine zu sein? Das gute und schlechte zugleich ist, dass Alkoholismus keine Akzeptanz braucht. Es ist ja endgültig. Nur derjenige, der es für sich nicht erkennt, früher oder später eben wieder saufen muss.

    Dir weiterhin alles Gute.

    Vom Keller geht für mich keine Gefahr aus.

    Einer meiner Grundsätze sind , dass gerade von dort die Gefahr ausgeht, wo sie verharmlost wird.

    Nur, weil ich die Krankheit gestoppt habe, unterliegt sie immer noch den gleichen Mechanismen wie in der nassen Zeit.

    Ich hatte in der nassen Zeit da und da auch alkoholische Getränke gesoffen, die nicht unter meinen Lieblingsgetränken standen. Warum sollte ich bei aufkommenden Saufdruck plötzlich so wählerisch sein?

    Ich kenne auch viel trockene Alkoholiker, die sich immer wieder vorsagen. Ich habe doch nur Bier gesoffen, deswegen sind harte Sachen, wenn sie herumstehen kein Problem. Dabei verwechseln sie, dass sie kein Bier, sondern nur Alkohol verdünnt getrunken hatten.

    Aber dass ein Süchtiger es so empfindet, da gibt es viele psychologische Analysen zu

    Wen meinst du mit ein Süchtiger? Dich oder allgemein? Mein Ansatz war nicht nach psychologischen Analysen von anderen zu schauen, sondern was es mit mir macht.

    Aber ich will zumindest schauen, warum ich mal in diese Sucht reingerutscht bin. Waren es Depressionen oder einfach nur Langeweile.

    Oder einfach nur den Absprung nicht geschafft?

    önnen viele Menschen dies nicht einfach wegwerfen als wäre es nie so gewesen. Wenn das bei Dir anders war - respekt - beneide ich

    "Wer sind die viele Menschen" Ein alter Spruch beim trocken werden lautet" Erstmal bei sich bleiben" Dazu ein gutes Gelingen.

    Naja, es wird häufig so beschrieben, dass ein Alkoholiker, der den Alkohol einen Großteil der Zeit nie als Leid entfunden hat, mit der Abstinenz ähnliche Erfahrungen macht wie beim Tod eines Menschen der sehr wichtig war.

    Wer sagt das? Ist es nicht die Sucht, die aus einem spricht? Ein Nichtsüchtiger würde solchen Vergleich gar nicht anstellen. Zeigt doch, dass irgendwelche Hirnrinden noch nicht so richtig auf das trockene Leben eingestellt sind. Daran ist noch zu arbeiten.

    Akzeptieren erkrankt zu sein und dass ein normales Trinken nicht mehr möglich ist. Das ist die Basis und alles andere, was dem Alkohol zugeschrieben wird, ist unnötig darüber nachzudenken. Das geht zwar nicht von heute auf morgen, aber es ist machbar, wenn ich bereit bin schrittweise zu verinnerlichen.

    Ich muss verstehen, was das alles angerichtet hat.

    Natürlich aber auch verstehen, dass sehr vieles aus der Sucht heraus passiert ist. Und verstehen, dass nicht alles, was geschehen ist, wiedergutzumachen ist. Und vor allem wie tief ich auch in eine depressive Phase befinde, dass wieder Saufen nie eine Lösung ist. Denn dadurch ist ja erst alles geschehen.