Hallo Whitewolf
willkommen zurück.
Hallo Whitewolf
willkommen zurück.
So schnell geht das ![]()
Hier geht es für dich weiter. Einen hilfreichen Austausch wünsche ich dir.
Hallo Franzi
ok, das reicht mir . Das du kalt entzogen hast sehen wir hier sehr kritisch. Aber nach 14 Tagen dürfte die körperliche Entgiftung erledigt sein. Ich werde dich freischalten und in den richtigen Bereich verschieben.
Hallo Franzi
willkommen bei uns
wir haben deine Bewerbung erhalten. Da es ein Alkoholiker Forum ist, muss ich dich auch mal fragen, ob du dich als Alkoholiker siehst? Warst du beim Arzt oder wie hast du entgiftet.
Das sieht man mal, wie sich das Gehirn schnell meldet wenn man aus der "geschützten" Umgebung raus geht.
Nun werde ich ja immer wieder ermahnt, wenn ich von der Käseglocke spreche oder eine Therapie teilweise kritisch beäuge.
Nun gilt es das erlernte umzusetzen und wenn dann mal Suchtdruck kommt, ist es eben wichtig, für einen ein Rückzugsraum zu sorgen und den imaginären Notfallkoffer dabei zu haben.
Suchtdruck ist temporär, was mir die Sicherheit gab, nicht nachzugeben.
Das hat mich doch geschockt!
Das muss dich nicht schocken, es ist zwar einerseits erschreckend, aber auch ein direkter Hinweis alkoholkrank, auch im trockenen Zustand, zu bleiben. Man fühlt sich ja irgendwie gesund und das kann dazu führen, sich selbst zu überschätzen.
Was ich gut finde, dass du uns an dieser Erfahrung teilhaben lässt.
Darf ich mal fragen warum man nur dann hilft, wenn es quasi für jemanden zu spät ist und nicht dabei unterstützt, schon vorher die Entscheidung zu treffen?
Ja darfst du. Das Forum ist für bekennende Alkoholiker ausgelegt.
Ich persönlich würde versuchen jemanden im Fall aufzufangen anstatt nur vom Boden aufzukratzen. Gerade wenn die Person gerade mit sich hadert oder die Reflexion braucht.
Ist verständlich. Es wird ja auch Unterstützung eine Zeitlang angeboten, aber irgendwann ist eben hier Schluss . Die Tür ist aber nicht zu, jeder kann ja weiter lesen.
Wir übereden auch keinen oder geben Hilfsteilungen, um für sich selbst zu erkennen, was er nun ist. Wir diagnostizieren auch nicht, wir sind eine Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
Es gibt andere Foren oder Institution, die das anbieten. Einfach dort vorstellig werden. Bei uns geht es erst ab der Erkenntnis los. Und es ist auch nicht vorgesehen, dass wir das ändern.
Nein, zu 100 % sicher wäre ich mir, wenn ich körperliche Entzugserscheinungen hätte. Bei den rein psychischen Symptomen (psychischer Abhängigkeit) ist es schwerer, dies so treffsicher zu sagen.
Dann komme einfach wieder, wenn du es herausgefunden hast. Das Forum ist nicht für User geeignet, die sich auf den Weg dahin befinden. Es ist nicht böse gemeint, aber die Stellschrauben zu einem nüchternen Weg sind eben andere.
Da würde es unnötigerweise nur zu Diskussionen kommen, die beiderseits nicht hilfreich sind.
Vorher sollte hier sich nicht weiter ausgetauscht werden. Habe ich das so richtig verstanden?
ja das hast du richtig verstanden. Du kannst dich jedoch hier komplett einlesen und melde dich einfach wieder, falls du Alkoholiker bist.
Lebenslange Abstinenz anstreben, ist die einzige Chance für einen Alkoholiker. Ich schlage dir vor, werde dir erstmal klar, ob du einer bist.
Das ist auch nur der Vorstellungsbereich, in dem die ersten Schritte für Alkoholiker aufgezeigt worden. Der Austausch findet auch erst nach einer Freischaltung statt.
Sollte ich, sagen wir mal 12 Monate und danach weiterhin trocken gut klarkommen, ohne Rückfälle, dann wäre das für mich ein Segen, dann wäre es mir egal, wie ich mich bezeichnen könnte, als Alkoholiker oder nicht. Das wäre der Hauptgewinn.
Heißt im Endeffekt du gibst dir selbst nochmal die Chance kein Alkoholiker zu sein.
Letztes Aufbäumen durch eine Trinkpause. Ich wünsche es dir. Denn eines ist sicher. Einmal Alkoholiker, immer Alkoholiker. Das ist es auch wurscht, wie du es dann benennst.
Wichtig für uns hier ist eben zu wissen, ob du einer bist. Und auch dein Wunsch darin besteht, eine lebenslange Abstinenz anzustreben? Denn das ist die Voraussetzung für den Austausch in diesem Forum.
Hallo Peter,
wie ging es dir heute? Hast standgehalten oder bist du rückfällig geworden?
Ich würde mich über Tipps und Einschätzungen sehr freuen, Danke schon einmal!
Ich frage mal etwas direkter. Du hast dich in einem Alkoholiker Forum angemeldet, was bekennende Alkoholiker die Möglichkeit bieten, ein trockenes Leben zu erlernen. Wir sind hier nicht da, um etwas einzuschätzen. Das muss der User selbst für sich herausfinden.
Jetzt zur Frage. Du schreibst schon davon, was alles zu tun wäre, bevor du dir klar bist, Alkoholiker zu sein. Habe ich das richtig verstanden?
Ich bin da auch sehr pragmatisch an die Sache ran. Schutz und alkoholfrei Rückzugsräume schaffen. Ich hatte aber nur einmal in der Anfangszeit einen massiven Suchtdruck, da war ich jedoch daheim. Da war alkoholfrei. Wenn da was zum Saufen gewesen wäre, dann hätte ich sicherlich gesoffen.
Ich machte mir klar. Suchtdruck bekomme ich, wenn das Suchtgedächtnis mir mitteilt, jetzt wäre es mal wieder an der Zeit zu saufen. Das unabhängig der Situation. Die Situation löst nicht das Suchgedächtnis aus. Das Suchtgedächtnis nimmt sich nur die Situation zum Anlass. Für mich ein gravierender Unterschied.
Heißt, die Sucht schlägt zu, wenn sie Bock dazu hat, nicht weil es mir mal schlecht oder gut geht. Wenn sie aus mir schreit, muss ich gewappnet sein, mich zu schützen. Analog unseren Notfallkoffer. Und dann in den zuvor geschaffen alkoholfreien Schutzraum aufsuchen. Manchmal einfach nur aussitzen.
Und zum Hinterfragen warum mich das jetzt so anpiekst .
Warum weiß ich nicht. Es gibt wohl sowas wie ein CO-Kollektiv. Viele sprechen von der Individualität, springen jedoch auch an, wenn es sie selbst nicht betrifft. Kann aber auch sein, dass derjenige ein Leben lang das Gefühl vermittelt bekommen hat, er ist an allem schuld .
Es bleibt halt immer eine spannende Sache, mit der eigenen Wahrnehmung und worin diese begründet sein mag
Wahrnehmungsstörungen sind übrigens auch nicht unüblich bei Suchterkrankungen. Jahrelang antrainiert und schwups bleibt es einem.
z. B. mit Sinn erfassendem Lesen
ich fühle mich in die Schule zurückversetzt. Frau Lehrerin, ich strenge mich an.
Kleiner Scherz.
Co' s benutzen Kinder als Schutzschild?????
Also das ist eine heftige Aussage.
Sollte auch so rüberkommen. Das war so gewollt. Das sanfte Umschreiben ist ja nicht meins. Kennst mich ja auch schon eine Weile.
Wenn jahrelang die notwendigen Maßnahmen für den Schutz der Kinder ausbleiben, um mehr seine eigenen Interessen nachzugehen, wie würdest du es dann formulieren? Ist das CO krank? Oder doch nicht?
Beispiel aus meiner Fraktion. Wenn ich damals etwas im besoffen Zustand angestellt hatte, war es zwar krankheitsbedingt, aber freisprechen konnte ich mich nicht davon. Wie ist es da bei CO, wenn Kinder betroffen sind?
Schutzschild
- ich denke, damit ist gemeint, dass Kinder als "Grund/ Ausrede" genutzt werden, um den Alkoholiker nicht zu verlassen
so war es gemeint.
Ist mir aufgefallen. Habe es aber als Tippfehler erkannt. Hier gibts oft Tipp- und Rechtschreibfehler, ich denke, man muss nicht drauf rumreiten, für mich war das sehr klar, dass du das Gegenteil meintest.
Endlich mal eine jemand der mich blind versteht
Nein, kann ruhig darauf hingewiesen werden. Bin da nicht so empfindlich. Bin ja auch nicht so empfindlich bei meiner Ausdrucksweise.
ist das ein Tippfehler?
Wenn ich dich nicht hätte.
Scheint dir als Einzige aufgefallen zu sein.
Wir lassen es, sonst meint einer noch ich mache Fehler. Da geht ja gar nicht. Bitte nichts verraten ..psssssst. ![]()
Rette die Kinder aus einem alkoholisierten Haus.
Ich finde es wird so gut wie nie dazu geraten den Alkoholiker
sofortzu verlassen, jetzt mal abgesehen von den ganz harten Fällen.
Dann streichen wir sofort. Bin ja flexibel. ![]()
Vielleicht hab ich es ja auch nicht richtig verstanden
versuche es anders.
Der Co nimmt das Kind als Schutzschild, den Alkoholiker nicht verlassen zu können. Der User ratet dem Co gerade wegen der Kinder, den Alkoholiker sofort verlassen zu müssen. In beiden sind es wieder einmal die Kinder, die es ausbaden müssen. Die werden ja nicht gefragt, sie werden da nur benutzt
Und das ist mir eben dann zu pauschal. Ich muss mir auch mal erlauben können, hinter die Kulissen zu schauen. Bei mir war es auch anders . Bin ja auch EKA . Zählen diese Erfahrungen nicht? Die kann ich nicht wegdiskutieren.
!! Ich bin nicht selbst an der Flasche hängen geblieben aber ich habe trotz jahrelanger Therapie so viele psychische Spätfolgen und Wunden!
Ich habe keine Wunden mehr, da ich mein anschließendes Saufen nicht an einem kranken Fehlverhalten der Eltern festgemacht hatt. Ich hatte gesoffen, aus freien Stücken.
Zudem ich auch keine jahrelange Therapie unter dem Deckmäntelchen. "Es muss alles haargenau aufgearbeitet werden" . gemacht habe. Never Ending Storys sind nicht mein Ding. Das auch aus Erfahrung heraus. Meine Therapie war keine Therapie.
Kein Kind verdient es in einer suchtbelasteten Familie aufzuwachsen. Das sage ich nicht schnell aber 100 Prozent pauschal!
Das ist richtig und nicht pauschal. Aber die Welt ist eben anders. Deswegen sind wir ja hier.
Willkommen bei uns.
ich habe mich hier im Forum und auch an anderen Stellen schon recht umfassend informiert. Letztendlich ist aber jeder individuell in der Persönlichkeit und seiner Geschichte und muss es selbst für sich hinbekommen.
Zu Deiner frage der Veränderung: Ich denke dass es vorrangig ist, irgend etwas zu ändern damit man nicht wieder in alte Muster fällt - was konkret ist vielleicht gar nicht so relevant.
Ist das so? Ich bezweifle das, gerade, wenn ich immer wieder rückfällig werde, dann ist doch der Schlüssel etwas anders zu machen.
Dies immer wieder viel beschworen Individualität ist in meinen Augen nur der Versuch, sich nicht an die Sucht anpassen zu wollen.
In den 6 abstinenten Jahren hatte ich meine Erkrankung aus den Augen verloren
Wie kann ich etwas aus den Augen verlieren, wenn ich weiß, dass ich unheilbar krank bin? Verstehe ich nicht. Meinst Du hast Dich damit nicht mehr beschäftigt hast und bist in das alte Verhaltensmuster gefallen bist?