Beiträge von Hartmut

    Hallo Hobbit,

    willkommen bei unserer Online SHG.

    Das wichtigste hast du erkannt, dass du nicht mit Alkohol umgehen kannst, was auf Alkoholismus hindeutet. Siehst du dich denn als Alkoholiker? Bewundernswert ist, dass du schon mit den Ärzten darüber gesprochen hast. Sogar wegen einer Entgiftung.

    Nun tauschen sich hier bekennende Alkoholiker aus, die eine lebenslange Abstinenz anstreben. Wenn das auch dein Wunsch ist, bist du hier richtig. Da du gestern das letzte Mal getrunken hast, wäre es dann auch nochmals sinnvoll, kurz mit deinem Arzt über eine eventuelle jetzige Entgiftung zu sprechen.

    Was meinst du mit „nicht viel“? Nicht ausführlich geschrieben oder nicht viel gemacht?


    Ich persönlich finde Job kündigen, Kontakte abbrechen, zur Suchtberatung gehen, stationäre Langzeit-Therapie anleiern und festmachen plus Selbsthilfegruppe beitreten schon echt viel.

    Mal an die Co Abhängige,

    es ist ja schön und gut das CO sich am Austausch beteiligen. Aber das ist der Alkoholiker Bereich und ich denke das Ihr da eine ganz andere Sicht darauf habt. Deswegen ist auch so manches Verständnis anders zu bewerten.

    Zur Hilfe holen gehört auch ein Umsetzen dazu. Es hat ja Gründe, warum es zu Rückfällen kommt. Umstände lassen mich nicht rückfällig werden. Sie werden nur dazu benutzt, weil die Sucht schreit, ich kann die Probleme wieder mit dem Saufen lösen.

    Nicht viel vom Weg gelesen ist ja nichts Negatives. Würde auch Sinn ergeben, alles nochmals zu durchleuchten. Alkoholfreies Umfeld. Orte meiden, wo gesoffen wird. In den Therapien was gesagt, getan, erlernt wurde. Was wurde da umgesetzt.

    Ich bin nach 30 Jahren Saufen nun über 15 Jahre trocken. Allein mit dem Forum und einen direkten und ungeschönten Austausch. Das auch weil ich nicht immer gleich angepisst war, weil mal etwas gegen die Netiquette verstoßen hat, sondern mich auch auf das wesentliche konzentrierte.

    Der Alkoholiker verreckt eben, wenn die Sucht nicht gestoppt wird. Ein Co verreckt nicht, er hofft, dass es nicht dazu kommt.

    Du bist so ein Typ, mit dem ich mich stundenlang fetzen könnte....

    Da freue ich mich schon drauf. Zumindest was der Austausch und den Weg betrifft. Da hatte ich nicht viel lesen können. Eher die Umstände, warum du es schwer hattest.

    Hast du es auch mal mit einer pragmatischen Strategie versucht? Wir haben hier mal einen Artikel. Von Langzeittrockene zusammengetragen.


    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Das machen Co anscheind so

    Hallo Hartmut,


    Evtl. geht es auch etwas freundlicher? Ena hat, wie Panama schon schrieb, alles offengelegt.

    Zu dem Zeitpunkt als ich nachfragte, war der Text nicht mehr ersichtlich.

    Hallo Hartmut,


    was ist Dein Problem?????


    Ich war in keinster Weise aggressiv, noch habe ich jemanden "blöd angemacht".


    Bin sprachlos ob Deiner Ansage. Hier sind doch alle angeblich kultiviert, aussortiert, selektiert, dechiffriert, und ach - ich lasse das jetzt.

    Zum Beispiel was ist "Was ist Dein Problem ???" ist blöd anmachen. Das Du sprachlos bist, das glaube ich Dir nicht. Angepisst ist wohl der besser Ausdruck. Einfach etwas runterfahren und gut ist.

    Du möglicherweise überlesen, ist jetzt aber auch gar nicht so wichtig. Am 03.01. startet meine LZ, und alles andere, was hinterfragt werden kann, ist mir jetzt ehrlich gesagt schnuppe. Wenn der offene Bereich warten muss, bis ich die Quali habe, mich zu bewerben - alles gut, i

    Hallo Ena,

    nein, das hatte ich nicht überlesen, jedoch haben wir auch gewisse Erfahrungswerte, deswegen ist auch ein Austausch nur nüchtern und entgiftet hier möglich. Nun schlagen hier immer wieder Alkoholiker mit den „üblichen“ Absichtserklärungen auf und diskutieren dann betrunken frei weg von der Leber. Das wollen wir hier nicht haben. Das hatte ich jahrelang am Stammtisch.

    Aber von entgiftet habe ich eben bei dir nichts gelesen. Auch beim Nachfragen hast du keine Antwort dazu geschrieben, wann du das letzte Mal getrunken hast. Nur von dem Vorhaben einer Therapie. Heute ist der 7.12 und du schreibst was vom 3.1. in Therapie. Also genügend Zeit dich zu entgiften zu lassen. Oder nicht? Morgen zum Arzt, mit ihm es besprechen, wie die Entgiftung bei dir auszusehen hat und gut ist.

    Du machst es für dich .

    Hallo Ena

    erstmal paar organisatorische Dinge.

    Wie du selbst schon bemerkt hast, ist das der Vorstellungsbereich, bei dem wir die ersten Schritte, vermitteln wollen. Deine ganzen Ausführungen gehen schon in den Austausch. Der erst nach einer Freischaltung für den offenen Bereich erfolgen soll.

    Die Voraussetzungen sind, eine überwachte körperliche Entgiftung und der Wille einer lebenslangen Abstinenz. Dann kannst du dich für den offen Bereich „bewerben“ ;)

    Ich habe es entweder überlesen oder es ist noch nicht geschrieben. Wann hast du das letzte Mal getrunken? Bist du nun entgiftet?

    Hallo Stefan,

    Nachdem ich jetzt fast 90 Tage Abstinenz bin, möchte ich euch gerne von einem Erlebnis am We berichten:

    Abstinenz trifft es wohl am ehesten.

    Von Trocken kann da keine Rede sein. Zumindest nicht im Kopf. Wir nennen es hier nasse Gedanken. Radler, Bier, auch wenn angeblich alkoholfreies 0, 0 und weiterhin das Aufhalten im nassen Umfeld.

    Obwohl ich etwas bammel vor dem WE hatte, war das wohl eine wichtige Erfahrung für mich.

    Erfahrung ist das, was darauf folgt und nicht die direkte Konfrontation am Anfang des Weges.

    Die Gefahr besteht eben nun darin „Es ist ja gut gegangen, ich kann ja nun auch größere Risiken eingehen“ Dann sitzt man eben nur eine Handbreit vom Glas weg und die Gefahr der Gruppendynamik wird unterschätzt.

    Nun tausche ich mich schon über 15 Jahre hier mit User aus, die ihren eigen zusammengezimmerten Weg gehen. Die meisten hängen wieder an der Flasche. Sie waren der Meinung, Alkoholismus mit dem Kopf alleine lösen zu können. Wenn das so wäre, dann wäre ja keiner süchtig geworden oder hätte es jederzeit stoppen können.

    Ich wünsche dir mal etwas mehr Weitsicht, mehr Vertrauen und den Mut, die Hilfe umzusetzen, was von den Langzeit trockenen hier mitgegeben wird.

    ann erfolgt der konsequente, absolut ehrliche Hinweis: "Ich trinke nicht mehr, weil ich das Zeug einfach nicht mehr vertrage, es mir nicht (mehr) bekommt und es mir ohne bedeutend besser geht.

    Das ist eben eine lange Umschreibung, Alkoholiker zu sein. Also, mal ehrlich, wenn mir einer sowas erklärt, dann weiß ich doch Bescheid das er Alkoholiker ist. Er druckst halt nur herum. Es kommt doch im Umfeld keiner auf der „Brennsuppe“ hergeschwommen.

    Und das wusste ich auch in den nassen Jahren. Wenn jemand mit mir mit gesoffen hat oder auch sonst auffällig wegen seines Saufens aufgefallen ist, wusste ich doch auch schon das er ein Alki ist. Hörte er auf, ist es aufgefallen und jeder der ihn kannte, zog dann seine Schlüsse daraus.

    Zudem wird sich so oder so das Maul zerrissen. Es kommt doch auf mein Empfinden an, auf mein Selbstbewusstsein. Ich suche mir keine Ausreden mehr. Nicht jeder bekommt es gesagt, aber jeder der es für meinen Eigenschutz wissen muss.

    Meiner Erfahrung nach ist es für nicht Süchtige nicht nachvollziehbar was Sucht , Alkoholsucht ausmacht.

    da hast du vollkommen recht.

    Jedoch geht es nicht darum, dass es ein anderer versteht. Es geht um deinen Eigenschutz. Bei deinem „Offenbaren“ überprüft ja dein Gegenüber auch sein eigenes Trinkverhalten. Du hältst unbewusst einen Spiegel vor. Musst ja dann nicht in die Versuchung kommen, deine eigene Alkoholkrankheit zu verteidigen.

    Aber wenn jemand in deinem nahen Umfeld es nicht weiß, dass du alkoholkrank bist, dann wird es immer Diskussionen geben oder du bekommst mal ein Glas in die Hand gedrückt. Es fällt ja auch auf, wenn du plötzlich nichts mehr säufst.

    Hallo Dagmar

    Ist es nachvollziehbar, dass mich diese Aussagen als Alkoholikerin, t a g e w e i s e ??? oder wie auch immer ich das bezeichnen k a n n , 27 Tage nach meinem Entschluss n i e mehr zu trinken und ich dies

    b i s h e r so handhabe, richtig runterziehen.

    Nein, ist für mich nicht nachvollziehbar. Was stören dich an jahrelange Erfahrungen? Zudem, warum springst du gerade bei dir darauf an? Was hat es mit dir zu tun?

    Da gibt es also eine „ Rangfolge“ .

    Ja, das ist so.

    Je länger trocken, umso mehr Erfahrungen, die eben ein anderes Bild des Weges spiegeln, als bei jemand, der erst gerade aufgehört hat zu saufen.

    Es mag dich eventuell das eine oder andere harte Wort stören, das kann ich nachvollziehen. Es geht um eine tödlich verlaufende Krankheit, wenn sie nicht gestoppt wird. Ich denke das jeder Hinweis einer eventuell eigener Gefährdung sehr wichtig ist.