Beiträge von Hartmut

    Hallo Hanseat,

    neun Wochen sind schon ganz gut. Gratulation

    Auch wenn ich es nicht für sinnvoll halte, nach 9 Wochen einem Risiko auszusetzen, was nicht absehbar war.

    Ich habe nicht einmal gewackelt -- die Entscheidung, nichts zu saufen, stand felsenfest

    Aus Erfahrungen heraus ist nicht der Tag, an dem „man“ standhaft war, der gefährliche. Das kann man schon mal mit der Faust in der Tasche überstehen.

    Die Gefahr ist danach. Was mache ich daraus, wie geh ich und vor allem wie geht mein Sachgedächtnis damit um. Suchtdruck kann auch erst nach Tagen aufkommen deswegen ist da genau aufzupassen.

    Nun nahmen, viele Rückfällige, solche überstandene und bewusste„Alkohol-Konfrontation-Situationen“ zum Anlass, größere Risiken einzugehen. Das brach dann das Genick. Mit Willen allein ist noch keiner trocken geblieben.

    Ich weiß auch das gerade frische Trockene, die etwas überstanden haben, eher mit einem „Das hast du toll gemacht“ rechnen. Ich kann dabei leider nur mit den nackten Tatsachen dienen.

    Hallo Cinderella,

    erstmal Gratulation für die ersten 110 Tage. Ich hatte früher erst die Stunden, die Tage, dann Monate und nun zähle ich, wenn ich erinnert werde auch die Jahre. Ich wünsche dir das die trockenen Tage zur Normalität werden. Weiter so.

    wie kann ich denn mein Profil bearbeiten?

    Profil bearbeiten ("Über mich") ist deaktiviert. Oder meinst du dein Benutzer Konto?

    Hast du mich jetzt aus einem bestimmten Grund zitiert?

    Nein, jetzt sind wir hier richtig . Es hat gerade zu meinen Gedanken gepasst, deswegen hatte ich auch geschrieben.

    Ich reise es mal aus dem Kontext.

    Es hat nichts mit dir zu tun. Zudem du ja nicht zu den "Anfänger- oder neue" Co gehörst und viel Erfahrungen sammeln und umsetzen konntest. Wenn ich schon mal ein Lob raushaue, was sehr selten ist, dann gehört es dir. :thumbup: Ich finde deine Beiträge aus meiner Alkoholiker Sicht stimmig. Also, alles gut.

    Deswegen schreibe ich auch so gut wie nie bei den (nassen) Alkoholikern weil ich eben aus einer anderen Sparte komme.

    Ich reise es mal aus dem Kontext.

    Bei dem ganzen Thema Hilfe und Austausch annehmen ist auch wichtig von wem die Hilfe kommt. Wenn ich als Alkoholiker hier „Nass“ aufschlage, und es gesellen sich weitere „Nasse“ dazu, dann wird es schwierig. Am Anfang stehend, ist es zwar eine gegenseitige Unterstützung aber keine Hilfe. Da hätte ich auch am Stammtisch bleiben können und die üblichen Parolen heraushauen können.

    Zwei Nichtschwimmer, die am Ertrinken sind, werden sie auch nicht retten können. Es geht um Erfahrungen und nicht um "Meinungen"

    Ist ähnlich, wenn ein„Anfangs“ Co sich berufen fühlt, dem Alkoholiker, der gerade sich auf den Weg befindet, Ratschläge zu geben. Wäre in diesem Fall auch keine Hilfe. Für den CO sowie auch für den Alkoholiker nicht. Nur wird ein Außenstehender „Co oder Nicht-Alkoholiker“ sich nie in das kranke System des Alkoholikers einfühlen können.

    Es geht hier bei Alkoholiker um Menschenleben und nicht um falsch verstandene Eitelkeiten. Deswegen kann es auch mal direkter zu gehen.

    Für mich waren die „Langzeit trockenen“ die Profis. Literatur und der Austausch mit User, die Begleitung. Viele erfahren auch Unterstützung mit Therapeuten.

    Hallo Carl Friedrich,

    nun wird auch gerne geschrieben.

    Ich habe „nur“ Wein getrunken und das andere Zeug belastet mich nicht. Oder. Ich habe „nur“ Bier getrunken und keine anderen harte Sachen.


    Das mag in den „nassen Zeiten gestimmt“ haben, weil der Nachschub seines „Lieblings Getränk“ meist vorrätig da war. Es war jedoch nur bis zur Abhängigkeit ein „Genussmittel“, danach hat man es wegen dem beinhalteten Alkohol getrunken.

    Was passiert denn, wenn es in der „trocknen Zeit“ zu einem „Saufdruck“ kommt? Ein unweigerliches Verlangen nach dem Stoff“ Greift man da nicht auch zu anderem Alkoholika, was so im Hause rumfliegt und mixt es mit anderen Sachen, bis es erträglich wird?

    Sich selbst was vormachen, sich selbst bescheißen ist ein Teil der Krankheit. Ich kann es selbst heute noch nicht ausschließen, wenn ich Alkohol im Hause griffbereit habe, dass es mich nicht mal überkommt und mir das Zeug reinziehe.

    Ich kann es jedoch ausschließen, wenn ich nichts zu Hause habe. Das Risiko liegt beim Alkoholiker, nicht im Alkohol