ch wollte ja keine Aufarbeitung, sondern nur sagen was bei mir passiert ist, um zu verdeutlichen warum es mir schwer fällt, mir nach all dem was passiert ist, zu verzeihen an diesem Punkt versagt zu haben.
Wo genau sollst du denn versagt haben? Glaubst du das wirklich, nur weil du süchtig geworden bist? Sucht ist kein persönliches Versagen, sondern eine Krankheit. Sie schleicht sich ein – und irgendwann ist sie da. Oder hattest du das Gefühl, das bewusst unter Kontrolle gehabt zu haben, um rechtzeitig Stopp zu sagen?
Sucht ist kein moralisches Scheitern.
Alles andere – Liebeskummer, Beziehungschaos, das ganze private Drama , ist sicher belastend, begleitet einen und tut weh. Aber das ist ein anderes Thema. Und es ist auch keine Kritik an deiner Vorgehensweise, sondern ein Hinweis, aufzupassen, dass nicht das ganze Internet mitbekommt, wer da welche Rolle mitgespielt hat.
Und ja, wir im Team entscheiden, was grenzwertig ist und was nicht. Deshalb ist auch eine Diskussion darüber unnötig.
Aber der Text war schon recht "heilsam" für mich,
Das denke ich mir. Hast du den noch? Wenn nicht, schau mal in deine PN, die zwei Sprechblasen oben in der Leiste.