Beiträge von Hartmut

    hat natürlich Recht, der Austausch mit Co-Abhängigen macht mehr Sinn, aber vielleicht kann ich trotzdem helfen.

    Nun ist es ja immer zwiespältig, wenn Alkoholiker den CO "helfen" wollen. Der CO hat ja seinen eigenen Alkoholiker zu Hause,;) und da liegen Hoffnung, Verzweiflung und das Übliche dicht beieinander.

    Da ist ein Alkoholiker hier auch manchmal nur eine CO-Verlagerung, um zu sehen: Schau mal, es gibt welche, die trocken geworden sind. Es hilft aber nicht, wenn der Alkoholiker hier als Spiegelbild für den eigenen zu Hause genommen wird.

    Nur mal als Gedankenanstoß nicht als Verbot

    Denn ein CO hat nur eine Möglichkeit – er muss sich um sich selbst kümmern. Denn das "Trockenelegen" geht ja zu Hause nicht, sonst wäre er nicht hier.

    Ob nun Quartalstrinker oder Spiegeltrinker, Alkoholiker ist Alkoholiker, und wir haben hier in unserer Online-SHG alles vetrteten.

    ach einem Videocall mit meinem Hausarzt ist bzgl. eines Entzugs bei mir, aus medizinischer Sicht, keine Problematik zu erkennen.

    Das ist doch mal eine schnelle Umsetzung, dann kann es hier gleich weitergehen.:thumbup:

    Für die Freischaltung in den zuständigen Bereich einfach kurz den Link unten drücken und nur kurz schreiben: "Ich bitte um Freischaltung."

    Der nächste verfügbare Moderator wird das dann für dich erledigen. Dann steht dem Austausch hier nichts mehr im Wege.

    Bewerbung - Alkoholiker Forum

    Nun, zum Thema Weg haben wir hier etwas basierend auf jahrelanger Langzeittrockenheit zusammengestellt. Ich werde dir den Link gleich senden. Dies ist noch der Vorstellungsbereich; der Austausch über Wege findet an anderer Stelle statt.

    Hier klären wir die Absichten der Alkoholiker.

    Hast du einen Arzt befragt, wie es bei deiner körperlichen Entgiftung aussieht? Ich weiß, das wird gern unterschätzt, und es wird versucht, das auf eigene Faust durchzuziehen. Doch so eine körperliche Entgiftung kann schwerwiegende Folgen haben. Jeder Entzug ist anders, da helfen keine Eigendiagnosen, sondern sollte unbedingt ärztlich abgeklärt werden.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    da gibt es keine andere Antwort als, ja ich bin Alkoholiker.

    Für mich begann es damals nach der Erkenntnis erst richtig. Alles, was ich mir zuvor ausgemalt hatte, ob ich bin oder nicht, war nur eine Verharmlosung.

    Ok, dann weiter im Text. :mrgreen:

    Nun, wann hast du das letzte Mal Alkohol getrunken?

    Denn das plötzliche Absetzen nach längerem Konsum kann zu Entzugserscheinungen führen, die unerwartet auftreten und von Delirium oder Krampfanfällen begleitet sein können, was sogar tödlich enden könnte.

    Deshalb ist es dringend empfohlen, deinen Arzt zu konsultieren, der diese körperliche Entgiftung überwachen kann. Oder warst du schon einmal bei einem Arzt?

    Hier mal ein Artikel dazu.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Hall Ralf

    Willkommen bei uns im Alkoholiker Forum.

    Wir unterstützen in keiner Weise kontrolliertes Trinken, und das ist in diesem Forum auch tabu. Warum, das hast du leider selbst erfahren müssen. Es funktioniert nicht. Aber das nur mal am Rande. Deswegen auch keine weiteren Diskussionen..;)

    Es ist gut, einen Entschluss zu fassen, eine lebenslange Abstinenz anzustreben. Das ist hier unter anderem die Voraussetzung für den weiteren Austausch. Die zweite Voraussetzung wäre das Bekenntnis, Alkoholiker zu sein.

    Bist du Alkoholiker?

    Wie du siehst, geht es hier erstmal strukturiert los.

    Willkommen bei uns!

    Aktuell geht es mir nicht gut. Ich ärgere mich, über den Rückfall.

    Nun, drei Jahre trocken und ein Rückfall ist jetzt nichts Ungewöhnliches. Natürlich ärgert man sich, aber es muss ja einen Auslöser gegeben haben, der irgendwann aufgearbeitet werden kann.

    Jetzt zählt aber nur eines: sich klar zu werden, ob man weiter trinken will oder den Wunsch nach Abstinenz hat.

    Wie sieht es bei dir aus? Wie war dein Weg bisher? Wie war das vor drei Jahren? Arzt, Entgiftung und Therapie? Hattest du jemanden, der dich unterstützt hat?

    Erzähl doch ein wenig von dir, damit wir dich besser kennenlernen können.

    Aber es war halt so locker, und das wollte ich mitteilen eigentlich....und meinen Humor hatte ich nie verloren, den verstehen auch nur wenige....

    Dein Humor hat mich sofort an den Spruch erinnert: "Er rennt lachend in die Kreissäge."

    Ob dich hier jemand versteht, dir zustimmt, Schulterklopfer gibt ist letztlich egal. Ob du das hier ernst nimmst oder nur den Kopf schüttelst ist auch egal. Am Ende des Tages bist du allein und der Einzige, der wieder säuft oder trocken bleibt.

    Unsere Grundbausteine der Nüchternheit wurden schon unzählige Male erwähnt. Ich denke, der Satz folgende bringt es auf den Punkt: "Nur nicht trinken reicht nicht."

    Alles Gute weiterhin!

    Ein Mal wurde ich fast zu einem Bier gezwungen. Ich sagte demjenigen zwar dass ich nichts trinke und dann auch noch Autofahren muss...

    Wenn er weiß, dass du Alkoholiker bist, ist sein Verhalten durchaus bedenklich. Wenn er es nicht weiß, ist es zwar nicht besonders rücksichtsvoll, aber irgendwie nachvollziehbar.

    Als ich noch getrunken habe, habe ich das auch so gemacht. Es ging ja um mich, denn ich brauchte immer einen "offiziellen Grund" fürs Saufen . Deshalb habe ich einfach andere mit ins Boot geholt dann musste ich mich nicht mehr rechtfertigen.

    Wenn ich meine Alkoholkrankheit verberge und in meinem direkten Umfeld nicht offen damit umgehe, entstehen solche Situationen zwangsläufig. In einem „nassen Umfeld“ ist ein Outing nicht erforderlich, da die meisten es ohnehin nicht verstehen – also bleibt nur, dieses Umfeld zu meiden.

    Die Vorstellung, dass es Menschen gibt, die wirklich auf meine Sucht eingehen und mich als mehr sehen als nur den Alkoholiker, ist rar – solche Menschen kann man an einer Hand abzählen. Wer bin ich denn momentan für die eigentlich, außer ein Alkoholiker?

    fast aber nur fast hätte ich das wieder in den falschen Hals bekommen

    Geht doch! :mrgreen: Das ich das nor erleben darf :saint:

    Eine Frage: Was würdest du machen, wenn das Forum schließt? Wie würdest du dich verhalten und was würdest du tun, um trocken zu bleiben? Diese Frage stelle ich mir immer wieder, denn ich muss ja auch trocken bleiben, wenn niemand mehr als Unterstützung da ist.

    Wir halten hier niemanden fest. Wer sich nicht mit dem System identifizieren kann oder will– oder meint, es sei besser zu gehen , darf das jederzeit tun. Ein System, das sich seit 20 Jahren bewährt hat, muss nicht infrage gestellt oder unterwandert werden.

    Wem es nicht passt, der darf die Flinte ins Korn werfen. Lieber ein User weniger, der sich bewusst gegen diese Vorgehensweise entscheidet und geht, als jemand, der bleibt und Unruhe stiftet– und damit anderen schadet, die hier ihren Weg gehen und ihre Trockenarbeit als oberste Priorität sehen.

    Das gilt für Langzeit-Trockene genauso wie für Quereinsteiger oder neue Mitglieder. Wir haben nicht den Anspruch, jedem helfen zu können. Und wir nehmen niemanden an die Hand, nur weil die Form des Austauschs wichtiger erscheint als der Inhalt.


    Diese Diskussion ist nicht neu, daher brauchen wir auch keine Fürsprecher für andere. Und ja, hier geht es etwas strenger zu. Das ist bewusst so und hat sich bewährt. Übrigens: Ich war selbst einmal User und dankbar, dass sich jemand kostenlos hingestellt hat und mir geholfen hat, ganz egal wie. Denn ich war nicht in Diskussionslaune, ich war am Verzweifeln. Vielleicht war das eine andere Zeit, aber gewisse Erwartungshaltungen, die manche heute mitbringen, sind schlicht überzogen.


    Bitte lasst uns das Thema nicht weiter auswalzen. Ich frage beim Bäcker ja auch nicht nach Leberknödel ich gehe dorthin, wo das Angebot zu mir passt. Man geht eben dorthin, wo man sich verstanden fühlt –nicht dorthin, wo man alles umkrempeln will.

    Oder?

    Das war allgemein gehalten, aber danke für deinen Beitrag.

    Du unterstellst jedem, der es nicht nach den Regeln dieses Forums machen will, kann, was auch immer, dass er seine Abstinenzversuche nicht ernst meint.

    Nein, das ist Unsinn. Aber es überrascht mich nicht, dass du es so für dich interpretiert hast. Du bist eben einen anderen Weg gegangen, doch hier ist es unser Weg.

    Bei der Ernsthaftigkeit geht es zunächst um das "Eintrittsticket" für das Forum, das wir besprochen haben. Es richtet sich an bekennende Alkoholiker, die den Wunsch nach lebenslanger Abstinenz haben.

    Und es gibt einen Unterschied zwischen dem Absprechen von Ernsthaftigkeit und dem Infragestellen dieser. Einfach beim Kontext bleiben.

    Und wem es hier nicht passt, wer sich nicht identifizieren kann oder denkt, er ist in seinem Austausch behindert, weil die Grundbausteine immer wieder angesprochen werden, ist eventuell auch verkehrt. Es wurde bisher niemand gezwungen, unseren Weg anzunehmen, aber dieser ist zu respektieren. Jeder kann sich austauschen wie er möchte

    Also unnötige Stimmung jetzt zu machen, braucht es nicht.

    Und damit bitte ich, die Diskussion über unseren Weg und das Programm des Forums hier zu beenden.

    Gerade weil es außerhalb manchmal weichgespült zugeht… gefällt mir als Co dieser strikte Kurs und die dazu passenden Spielregeln… die mir persönlich auch helfen, meinen Weichspülkurs zu hinterfragen…

    Danke für deinen Post.

    Es ist ja oft so, dass bei einem Beitrag wie "Ach, das wird schon, mach du mal, wie du denkst" meist die Herzchen und die Zustimmung von neuen Usern kommen, die darauf anspringen.

    Diese wundern sich dann, wenn sie rückfällig werden, weil sie das Ausmaß gar nicht in ihrem "nassen" Kopf erkennen können. Aber das macht nichts, dann müssen eben einige ein paar Runden schwimmen, wiederkommen oder eben beim saufen untergehen.

    Aber nun lassen wir diejenigen, die glauben, sie wüssten, wo es langgeht, den Thread wieder. Es ist ja nichts Neues, es ist Alltag hier.

    an dieser Stelle widerspreche ich Dir.

    Das kannst du machen.

    Meine Erfahrungen sind schlicht andere– und sie beruhen auf realen Begegnungen mit Alkoholikern sowie auf 18 Jahren intensiver Auseinandersetzung mit diesem Thema hier im Forum .

    Deshalb frage ich mich auch wie du dir ein umfassendes Bild von der Situation hier machen willst, wenn du erst seit wenigen Monaten dabei bist und dich bereits als Langzeit-Trockener angekommen bist?

    Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass hier nicht ein paar Dutzend, sondern zigtausende Menschen aufgeschlagen sind. Das ergibt ein völlig anderes Gesamtbild als das, was du aus deiner Arbeit mit einer begrenzten Zahl betreuter Alkoholiker kennst.

    Ich vermute, es waren keine Tausend – und genau deshalb hinkt dieser Vergleich. Es geht hier nicht um einen Wettbewerb, wer es besser macht. Es geht ums Überleben.

    Und wer Risiken eingeht, geht zwangsläufig Kompromisse ein –mit der Folge, dass die Gefahr eines Rückfalls real und allgegenwärtig bleibt.

    st hier auch so, fällt wegen der Vorauswahl nur nicht so auf.

    Weiß jetzt nicht, was du damit meinst. Hier kommt jeder rein, der Alkoholiker ist, sich dazu bekennt und das Ziel hat, ein abstinentes Leben zu führen.

    Und wenn andere das nicht möchten, bitte schön, wir nehmen es bereits durch die Vorauswahl ernst. Wir sind hier aber auch kein Auffangbecken für jemanden, der sagt: "Na gut, ich probiere es einfach mal." Eine gewisse Ernsthaftigkeit sollte schon dahinterstecken.

    Das macht wohl den Unterschied aus. Und das Forum steht für Risikominimierung und den Grundbausteine.

    Es mag nicht für jeden der richtige Ort hier sein. Niemand wird gezwungen, sich damit zu arrangieren. Es ist jedoch ein Ort, der Risiken minimiert und ehrlich auf Fallstricke hinweist.

    Ich schreibe da jetzt meinen, nicht forumskonformen Senf dazu, und das mit knapp 25 Jahren Trockenheitserfahrung.

    Ich weiß nicht, was das mit "nicht forums-konform" zu tun hat. Die Grundbausteine basieren auf den Erfahrungen aller und nicht auf einzelnen Langzeit-Trockenen.

    Dass es hier und da Ausreißer gibt, die es anders machen, heißt nicht, dass es nicht funktioniert. Es bedeutet nur, dass die Mehrheit es so nicht schafft. Deshalb steht am Anfang die Risikominimierung, um sich selbst erst einmal zu stabilisieren. Rückfälle sind im ersten Jahr an der Tagesordnung.

    Ich muss für mich klären, ob ein Experiment mit dem Risiko eines Rückfalls es wirklich wert ist oder ob eine stabile Ausgangssituation wichtiger ist, um trocken zu bleiben. Wer sich in einem alkoholreichen Umfeld sicher fühlt, nur weil dort nicht das Lieblingsgetränk ausgeschenkt wird oder andere nur sporadisch trinken, zeigt damit, dass der notwendige Weitblick noch fehlt.

    Wenn es so einfach wäre, warum sind dann alle Trinkpausen zuvor kläglich gescheitert? Nur einen Schalter im Kopf umzulegen, reicht eben nicht aus.

    Mensch R/no ,

    Bleib doch locker. Es kommt manchmal so rüber, als würdest du dich schnell angegriffen fühlen, wenn jemand etwas schreibt. Du bist nicht allein hier im Forum, alles ist gut. Warum fühlst du dich immer direkt angesprochen, wenn etwas Gegensätzliches gepostet wird, obwohl du nicht mal zitiert wurdest? Rhetorische Frage.;)

    Wenn du mit dir selbst im Reinen bist, ist alles gut. Ob du zustimmst oder nicht, ist nebensächlich. Geh deinen Weg, und alles ist in Ordnung. Es geht um den Austausch von Erfahrungen, und wenn keine gemacht wurden, bleiben es eben nur Meinungen.

    Ob da nun jemand zustimmt oder nicht, das ist sowas von egal. Es geht nicht darum, eine endgültige Lösung zu finden. Einfach mal was stehen lassen und gut ist.

    Und etwas mehr Selbstvertrauen wünsche ich dem einen oder anderen, auch dir.