Beiträge von Hartmut

    Der in dem Zusammenhang häufig genutzte Begriff "Tiefpunkt" ist deshalb in meinem Augen eher irreführend. "Wendepunkt" trifft es vielleicht besser.

    Ich weiß nicht, warum man für alles neue Begriffe erfinden muss. Je mehr Begriffe, desto mehr redet man über Worte und desto weniger über das Eigentliche: trocken bleiben.

    Ich bin Alkoholiker.Der einzige Weg raus ist trocken leben.

    Alles andere war für mich meistens nur Verhandeln mit der Sucht. Viele beschäftigen sich mit Diagnosen, Gefühlen, Modellen und Nebenschauplätzen. Kann man machen. Für mich war nur wichtig. Hält es mich trocken oder nicht.

    Warum ich so lange trocken bin? Keine Ahnung. Ich weiß nur, woran es nicht lag, nicht an Begriffen, nicht an Theorien, nicht an psychologischem Geschwurbel. Ich habe alles als Werkzeug gesehen. Was hilft, bleibt. Was stört, fliegt raus. Falsche Zange in der Hand? Weg damit. Viele machen aus ihrer Sucht eine Philosophie. Ich nicht.

    Für mich ist es ein Werkzeugkasten. Was funktioniert, bleibt. Was verwirrt, kommt weg. Vielleicht bin ich deshalb trocken geblieben. Nicht weil ich alles verstanden habe, sondern weil ich aufgehört habe, mich selbst zu verwirren.

    Ich hab irgendwie das Gefühl, dass es den bei mir gar nicht so gab. Klick gemacht hat es, als ich zum wiederholten Mal beim heimlichen Saufen erwischt wurde. Scham, Wut, Schock - das waren wohl die vorrangigen Gefühle, die ich dabei hatte.

    Ich weiß gar nicht, ob man dafür unbedingt einen Tiefpunkt braucht. Ich weiß nur, dass ich ihn gebraucht habe. Bei mir ging es bis zum Licht am Ende des Tunnels. Erst da habe ich begriffen, dass ich aufhören muss. Nicht wollte. Muss. Es war irgendwann keine Entscheidung mehr zwischen mehreren Möglichkeiten, sondern eine Notwendigkeit.

    Gefühle spielen dabei für mich nur eine Nebenrolle. Scham, Wut, Angst, Verzweiflung oder Erleichterung können dabei sein. Müssen sie aber nicht.

    Gefühle sind für das Suchthirn kein "Navigationssystem" Es benutzt Gefühle wie Werkzeuge. Mal dieses, mal jenes. Hauptsache, am Ende darf wieder gesoffen werden. Entscheidend ist für mich deshalb nicht, was jemand fühlt, sondern was er auf seinem Weg in die Trockenheit macht. Risiken minimieren. Sich der Sucht anpassen. Nicht versuchen, die Sucht an sich selbst anzupassen.

    Und ja wenn es Klick macht, macht es Klick. Der eine säuft sich trotz mehrerer Tiefpunkte weiter zu Tode. Der andere wird einmal beim heimlichen Trinken erwischt, erkennt, was los ist, und hört auf. Warum es beim einen passiert und beim anderen nicht, weiß ich nicht.

    Und ehrlich gesagt interessiert mich das auch nur begrenzt. Warum? Weil ich nicht von den Tiefpunkten anderer trocken geworden bin, sondern von meinem eigenen.

    Die Wege des Suchthirns sind unergründlich. :whistling:

    Wenn jeder seine eigenen Trigger anschaut, haben alle Erklärungen ihre Berechtigung. Das sind reale Reize, die jeder für sich einordnet, weil das Suchthirn immer nur das Buch desjenigen schreibt, der es erlebt hat.

    Es baut sich Situationen auf, abhängig von der eigenen Geschichte und Persönlichkeit.

    Am Ende ist es ja nur der Job des Suchthirns, diesem Alkoholiker wieder das Saufen schmackhaft zu machen.

    . Es sei denn ich geh nicht hin. Aber das kann ich nicht bringen.

    Wenn du glaubst, Erwartungen anderer erfüllen zu müssen ,selbst dann, wenn dafür deine eigene Trockenheit ins Risiko geht,dann ist das natürlich deine Entscheidung.;)

    Mich würde es allerdings nicht überraschen, wenn die Geschichte irgendwann wieder von vorne beginnt. Das schreibe ich nicht, weil ich dir etwas Schlechtes wünsche, sondern weil ich es hier seit vielen Jahren genau so beobachte.

    Und ja: Das wäre sicher auch ein unvergesslicher Hochzeitstag. Der Bruder heiratet und die Schwester rutscht zurück in die Sucht. Das bleibt hängen. Nur eben anders, als man es sich für so einen Tag wünschen würde.

    Du bist noch gar nicht richtig unterwegs und denkst schon über Ausnahmen nach. Genau so beginnt Risikodenken meistens. Erst kommt der besondere Anlass. Dann die Ausnahme. Dann die Begründung. Und irgendwann steht man wieder an dem Punkt, an den man nie mehr zurückwollte. An die Flasche und hoch die Tassen .

    Die Sucht hat mit solchen Kompromissen erfahrungsgemäß deutlich weniger Probleme als wir. Wenn es einmal „gut gegangen“ ist, wird das Risiko beim nächsten Mal automatisch größer. Schließlich ist ja beim letzten Mal auch nichts passiert. Verständlich?

    Und wenn es nur der eigene Wille wäre, trocken zu bleiben, darf man nicht vergessen: Es war genau dieser "eigene Wille" der uns überhaupt erst in die Sucht geführt hat.;)

    Deshalb braucht es am Anfang nicht nur guten Willen, sondern vor allem Weitsicht in den eigenen Entscheidungen.

    Alles Gute dir

    Hallo Angler.

    Du gehst auf die Feier und ich sage dir, du wirst das gut machen. Weil du stärker bist als du dir selber zutraust. Diese Sachen bauen dich innerlich auf. Stück für Stück und sie bringen dich wieder zu dir. Dazu brauchst du keinen Alkohol. Die Kraft ist schon in dir drin.

    Was ist, wenn sie es nicht gut macht? Unverantwortlicher geht es kaum. So ein Tipp ist eine Prognose ins Blaue, die jemanden direkt in die Rückfallblindheit laufen lassen kann. Und wenn es schiefgeht, ist nicht der Tippgeber der Leidtragende , sondern derjenige, der darauf vertraut hat.

    Im schlimmsten Fall bezahlt er das mit seinem Leben.

    Lass solche Fremddiagnosen. Wenn du für dich solche Risiken eingehen willst, ist das deine Sache, aber solche Tipps an andere zu geben ist schlicht gefährlich und unnötig.

    Deine Sichtweise wirkt nicht wie die eines Alkoholikers. Das hatten wir jedoch schon. Deshalb bitte ich dich, bei solchen Themen etwas überlegter vorzugehen.

    Danke

    Ich wache jede Nacht auf und denke mir auch, wie mein Leben ohne Alkohol gewesen wäre. Was alles dadurch kaputt ging. Da kommt Wut und Traurigkeit.

    Warum macht man das eigentlich? Man versucht, etwas zu verändern, das längst vorbei ist? Das ist für mich Selbstkasteiung und ein Opferrollenverhalten in Dauerschleife.

    Nüchtern kann ich heute Dinge, die in der Sucht unmöglich waren unmstezen. Warum also kümmert man sich noch um Themen, die nicht mehr die eigenen sind?

    Abstinenz funktioniert aber nur, wenn ich sie für mich mache.

    vielen Dank! Rückzugsmöglichkeit sind die Toilette und das Auto! :wink:

    Hast du die Grundbausteine für ein nüchternes Leben gelesen?

    Egal welche Strategie man sich vorher zurechtlegt , im ersten Jahr ist es nicht gerade prall, bei solchen Veranstaltungen dabei zu sein oder überhaupt darüber nachdenken zu müssen. Hochzeiten, Feiern, Partys überall dort, wo Alkohol auf dem Tisch steht, läuft dieselbe Gruppendynamik.

    Und da ist es völlig egal, welcher Verwandtschaftsgrad vorliegt. Die Sucht interessiert das reichlich wenig. Im Gegenteil , sie freut sich, alte Bekannte wiederzusehen, mit denen man immer gut saufen konnte.;)

    Man kann sich vorher Stärke einreden, Pläne machen, Fluchtwege überlegen , aber vor Ort ist es anders. Wenn das Saufen sichtbar ist, greift das Suchthirn sofort. Es malt alles plötzlich anders, schöner, harmloser. Das ist reien Sucht Biologie.

    Deshalb schreiben wir hier seit Jahren. Im ersten Jahr meidet man solche Veranstaltungen. Nicht aus Schwäche aus Selbstschutz.

    Bist du zu den Ärzten oder Therapeuten gegangen, um dir eine Bestätigung für deine Sucht zu holen, oder habe ich das falsch verstanden?

    Ich frage das, weil du sehr viel darüber schreibst, was Ärzte, Therapeuten oder dein Umfeld zu deinem Trinkverhalten sagen. Das wirkt eben so, als würdest du eher nach äußeren Einschätzungen suchen, statt deine eigene Einordnung der Sucht klar zu benennen.

    Ich wusste damals, dass ich alkoholkrank bin. Dafür brauchte ich keine Diagnosen und keine langen Gespräche. Zwei, drei ehrliche Fragen an mich selbst haben gereicht, und die Einschätzung war eindeutig.

    Wenn man aber ständig von außen gefragt wird, wie viel man trinkt, wie oft, warum, und wenn gleichzeitig alle möglichen Stellen Zweifel säen, dann kann das schnell den Eindruck erzeugen, als würde man eher Bestätigung suchen.

    Servus Angler,

    Immer wieder interessant zu lesen, wie ausführlich du Gefühle, Beziehungen, Muster und Gedanken beschreibst. Das ist alles legitim und hat seinen Platz. Auffällig ist allerdings, dass du den eigentlichen Kern sehr konsequent umkreist. Du erklärst viel drumherum, analysierst, deutest und relativierst.

    Genau dort, wo es um die Einordnung der Alkoholkrankheit geht, wird es dagegen erstaunlich still.

    Für mich geht es nicht darum, ob ein Getränk „kaputt macht“, ob heute Verlangen da ist oder wie die Stimmung gerade aussieht. Entscheidend ist, ob du die Alkoholkrankheit für dich selbst klar und eindeutig einordnest. Solange dieser Punkt nicht steht, bleibt alles andere auf wackeligem Fundament.

    Das sehe ich hier seit vielen Jahren immer wieder. Man kann über Kindheit, Beziehungen, Verletzungen, Muster und Dynamiken sprechen. Das alles mag richtig sein Nur irgendwann kommt der Punkt, an dem die Sucht ziemlich unhöflich dazwischenfunkt und fragt: „Schön erklärt. Und jetzt?“;)

    Es reicht nicht aus, sich Alkoholiker zu nennen. Entscheidend ist, ob die Alkoholkrankheit als das anerkannt wird, was sie ist. Denn wenn dieser Punkt nicht wirklich steht, brechen viele Konstrukte irgendwann erstaunlich schnell zusammen.

    Dann wird wieder gesoffen und plötzlich interessieren die ganzen Erklärungen niemanden mehr.

    Nicht den Therapeuten, nicht die Angehörigen und vor allem nicht die Sucht. Denn die Krankheit verhandelt nicht.Und sie interessiert sich auch nicht dafür, wie schlüssig wir uns unser Verhalten erklärt haben.

    Alles Gute weiterhin

    Wie weit siehst du dich eigentlich schon wieder am Glas sitzen?

    Wenn ich lese, welche Sucht‑Gedanken du hast, ist das erst mal normal. Aber wie viel Raum du ihnen gibst und wie weit du sie weiterdenkst , zum Beispiel dieses Sommerfeeling, kühler Drink, „wäre schön“ das ist schon etwas anderes. Da geht es nicht mehr nur um ein Gefühl, sondern um eine Richtung.

    Ich habe auch Sommerfeeling und freue mich auf ein alkoholfreies Getränk. Der Unterschied ist mich verbinde das nicht mit Alkohol.

    An den Stellen, wo du sagst „da wäre es schön“, führt dich die Sucht hin und zwar nicht auf die gesunde Weise.

    Zumindest aus den Erfahrungen

    …na also Hartmut, den Gegenwind wirste doch abkönnen

    Einfach aufhören, willkürlich zu interpretieren und irgendetwas in den Raum zu werfen, das gar nicht Sache ist.

    Es geht hier um die Einordnung in dieses Thema, nicht um Persönliches. Falls ihr etwas Persönliches miteinander habt, klärt das bitte unter euch , das ist nicht mein Anliegen.

    Und wie ich schon mehrfach gesagt habe. Diskussionen darüber gehören in den eigenen Thread. Sonst wird dieser hier verwässert und für diejenigen, die später nachlesen, nicht mehr nachvollziehbar.

    Warum gibts denn das Thema „Fragen an Alkoholiker“ überhaupt,

    Das wurde nun mehrfach erklärt. Falls du weiter diskutieren möchtest, bitte ich dich, dies ein letztes Mal in deinem Thread zu tun..

    wenn man sowieso immer nur als Co lächerlich gemacht wird von dir?

    Ich kann deine Emotionalität verstehen, aber bitte lass diese Unterstellungen. Nur weil etwas nicht sofort eingeordnet werden kann, muss man nicht direkt in Konfrontation gehen. Es ist absoluter Unsinn, das so zu interpretieren.

    ben. In dem Fall würde ich sagen, das entscheidet die Fragestellerin.

    Genau das würdest du sagen

    Wir betrachten die Sache hier aus einer anderen Perspektive. Nicht jede Antwort ist eindeutig „richtig“ oder „falsch“, aber der Thread heißt nun mal Fragen an einen Alkoholiker.

    Wenn dieselbe Frage immer wieder in anderer Form gestellt wird und die Antworten längst dastehen, kann man das auch in den eigenen Thread verlagern.

    Jeder Alkoholiker tickt anders, deshalb kann auch nicht jede Frage persönlich und passgenau auf eine konkrete Situation beantwortet werden.

    Ich mache es nicht zu meinem Problem, wie Co von ihrem Trinker wegkommt. So wenig wie es das Problem von Co ist, wie ich als Trinker aufgehört habe.

    Ja, du bist ja auch kein Suchtforum;) Hier geht es einfach darum, Wege durch Austausch aufzuzeigen. Und wie nützlich das ist, entscheidet immer derjenige, den es betrifft. Der eine sieht es ein, der andere bekommt eine Info und entscheidet später, ob sie für ihn hilfreich ist.

    Mir tut es trotzdem gut meine Fragen stellen zu dürfen und sie loswerden zu können auf die ich von meinen geliebten Menschen nie offene und ehrliche Antworten bekommen habe. Bilde ich mir zumindest ein.

    Solche Fragen sind verständlich, aber sie halten das Co‑Verhalten am Leben. Solange man sich damit beschäftigt, was Alkoholiker denken, fühlen oder warum sie etwas tun, bleibt man weit weg von sich selbst. Fragen haben ihren Platz , aber sie haben auch Grenzen.

    Denn irgendwann geht es nicht mehr um Erkenntnis, sondern um Ablenkung von der eigenen Verantwortung.

    Die Frage zeigt eine Co‑Logik, nicht Suchtlogik.;)

    Viele scheinen ja ein Problem mit der Einsicht zu haben und eher kontrolliertes Trinken anzustreben.

    Einsicht allein verändert gar nichts. Ein Alkoholiker kann hundert Prozent einsichtig sein und trotzdem weitertrinken, weil Einsicht nicht dasselbe ist wie Entscheidung oder Leidensdruck.

    Und ja, ein nasser Alkoholiker kann sich kurzfristig „glücklich“ fühlen genau das hält viele im Kreislauf. Langfristig funktioniert das natürlich nicht.

    Das ist Suchtdynamik, nicht Charakterfrage.

    Und ich ärgere mich halt, wenn das Gegenteil hehauptet

    Ich sage es gab keinen Alkohol, dann ist das auch so.

    Es wurde nichts behauptet, also gibt es auch nichts richtigzustellen. Beiträge können sich überschneiden oder gleichzeitig entstehen das passiert hier ständig.

    Bitte einfach noch einmal in Ruhe lesen, worum es ging, nicht darum, dass dort kein Alkohol ausgeschenkt wurde, sondern um die Strategie, die man sich zuhause zurechtlegt, falls Alkohol im Spiel wäre. Genau an dieser Stelle funktioniert das Suchthirn nicht zuverlässig.

    Und ja und auch das ist ein typisches Verhalten von Alkoholikern, nicht hinschauen wollen. Ob das bei dir zutrifft oder nicht, entscheidest du selbst. Ich kenne dich nicht, du bist neu hier. Es gibt keinen Grund, persönlich zu werden.

    Mir ist es ehrlich gesagt egal, ob du wieder rückfällig wirst oder nicht. Ich kenne dich ja nicht.

    Aber Unterstellungen helfen dir nicht weiter , sie lenken nur von dir selbst ab.

    Warum kritisiert du hier?

    Überlesen?

    Das ist keine Kritik das ist schlicht die Funktionsweise der Sucht.

    Warum so gereizt? Und was sollen diese willkürlichen Interpretationen, dass dir hier irgendjemand etwas vorwirft?

    Ich habe schlicht auf das reagiert, was du selbst geschrieben hast – nicht mehr, nicht weniger. Wenn du vorher darüber nachdenkst, wie du Nein sagst, falls Alkohol angeboten wird, dann ist das ein Hinweis auf ein Risiko.

    Das ist keine Bewertung deiner Person, sondern eine Einordnung der Situation. Suchtmechanik funktioniert nicht nach Gefühl, sondern nach Mustern. Und diese Muster sieht man von außen oft klarer als mittendrin.

    Also bitte keine Unterstellungen. Ich sortiere nur, was du selbst schilderst.

    Ich war gestern zum Grillen eingeladen. Da hätte es ja sein können, das es Alkohol gab. Damit habe ich mich zu Hause auseinander gesetzt. Wenn mir jemand Alkohol angeboten hätte, habe ich zu Hause das NEIN schon mal geübt.

    Ich frage mich ehrlich, bei welchen Grillen es keinen Alkohol gibt.

    Sabine, nach mehreren Entgiftungen und Rückfällen ist es da nicht aner Zeit, die Realität zu sehen?

    Wenn "Ich hab das im Griff" oder "Ich habe mich zuhause damit auseinandergesetzt" funktionieren würde, dann wärst du nicht mehrfach in der Entgiftung gelandet. Oder?

    Das ist keine Kritik das ist schlicht die Funktionsweise der Sucht.

    Wir alle haben uns irgendwann eingeredet, dass es diesmal anders läuft. Hat nie funktioniert. Wenn diese Denkweise helfen würde , gäbe es keine Rückfälle.

    Am Anfang zählt etwas anderes. Stabilität, Abstand, klare Grenzen. Und ja – beim Grillen wird Alkohol ausgeschenkt. Das ist normal. Aber genau deshalb ist es für jemanden am Anfang kein neutraler Ort, sondern ein Risiko.

    So rutscht man schneller wieder rein, als man denkt.

    Hast du unsere Grundbausteine gelesen? Denn nur mit "Ich hab das nicht vor‘"ist noch niemand dauerhaft trocken geblieben