Beiträge von Hartmut

    Aber einen Kampf kann man doch auch gewinnen?

    Siehst du die Sucht immer noch als Gegner, als etwas, das man besiegen kann?

    Warum bist du überhaupt süchtig geworden? War es eine Schwäche, eine Niederlage? Und warum hat es jedes Mal nicht geklappt, wenn du versucht hast, abstinent zu bleiben? Ganz einfach, weil es kein Kampf ist, den man gewinnen kann, sondern ein Zustand, den man akzeptieren muss. Sucht ist kein Gegner, den man mit Disziplin oder Willenskraft besiegt. Das Zauberwort für Abstinenz ist nicht „Willenskraft“, sondern „Kapitulation“.

    Viele Rückfällige haben auch nie wirklich aufgehört ,sie wollten es nicht. Sie würden weiter trinken, wenn sie könnten. Für sie ist Aufhören keine Befreiung, sondern eine Niederlage. Und genau aus diesem Grund werden sie rückfällig

    Wenn du jedes Mal wieder von vorne anfangen musst, stellt sich doch irgendwann die Frage: Sich nach dem nächsten Rückfall totzusaufen oder es endlich anders anzugehen?

    Das beginnt im Kopf – mit der Entscheidung, nicht mehr zu kämpfen, sondern die eigene Machtlosigkeit anzuerkennen. Erst dann kann etwas Neues entstehen.

    Und was du mit dem alkoholfreien Umfeld machst, finde ich gut, um erstmal eine gewisse Stabilität zu erreichen.

    Was machst du stattdessen, anstatt zu saufen? Hast du dir neue Hobbys gesucht oder andere Freizeitaktivitäten ausprobiert? Vielleicht Sport oder etwas Ähnliches?

    Es gibt keine allgemeingültige Regel für Alkoholiker in Bezug auf Essig, Senf, Ketchup oder andere Soßen.

    Entscheidend ist, was mich persönlich triggert. Wenn etwas wie Alkohol aussieht, riecht oder mich beim Essen oder Trinken daran erinnert, dann weg damit. Sobald ich anfange zu überlegen, ob es „geht“ oder „schadet“, befinde ich mich schon im Rückfallmodus – testen, schönreden, relativieren. Also Alternativen suchen und nicht diskutieren.

    Trocken sein bedeutet auch beim Essen und Trinken, Verantwortung zu übernehmen und keine Ausnahmen zu machen.

    Willkommen auch von meiner Seite.

    a, und ich habe schon 3 stationäre Therapien gemacht, Selbsthilfegruppen besucht und an die 100 Entzüge- ich bin trockener Alkoholiker und habe keinen Bock mehr auf so ein beschissenes Leben wo es mir immer schlecht geht.

    Wenn dein Threadtitel stimmt, wundert mich nichts. Zig Entzüge, immer wieder Rückfälle, ständig am Anfang. Das ist kein Einzelfall, das ist das Muster. Und das Muster ändert sich erst, wenn du aufhörst, den Weg aus der Sucht als „Kampf“ zu sehen. Kampf heißt verlieren.

    Für mich war’s eine Erlösung, endlich nicht mehr saufen müssen. Endlich wieder Kontrolle , nicht über die Sucht, sondern über mein Leben. Der entscheidende Schritt war, die „nassen“ Gedanken von den trockenen zu trennen.

    Das alte Saufleben komplett hinter sich lassen. Neustart. Radikal. Raus mit den Trinkkumpanen, weg mit dem feuchtfröhlichen Umfeld, weg mit jedem Tropfen Alkohol, der noch irgendwo herumsteht. Und die Zeit, die früher fürs Trinken draufging? Neu füllen. Mit etwas, das dich aufbaut, nicht kaputt macht.


    Nicht die Hilfe hat mich trocken gemacht , sondern das, was ich aus der Hilfe für mich umgesetzt habe. Selbsthilfe heißt: Arsch bewegen. Nicht jammern, nicht abwarten, sondern tun


    Ja, und dann kam der Verzicht. Natürlich hat mich das frustriert. Die ersten Wochen waren ein ständiges inneres Abwägen zwischen alten nassen Gewohnheiten und dem Wunsch, endlich auszubrechen. Aber mit der Zeit wurde es weniger.

    Die Gier, die Leere, das Gefühl, etwas zu verpassen all das verlor mit der Zeit an Macht. Und irgendwann hab ich kapiert. Trocken sein heißt nicht, auf Alkohol zu verzichten. Es heißt, mir meine Würde zurückzuholen. Mich nicht mehr kontrollieren zu lassen von einer Flasche. Mich selbst wieder ernst zu nehmen.

    Dir dazu ein gutes Gelingen.

    Heute darf ich wieder nach langer, langer Zeit mein Leben in vollen Zügen geniesen. Ich verzichte auf nichts und bin total glücklich und zufrieden.

    Auf etwas zu verzichten und diesen Verzicht zu spüren, war anfangs immer ein Balanceakt für mich. Ich war ja überall dabei, ein echter Hans Dampf in allen Gassen und auf fast jedem Fest präsent.

    Zu Beginn, als ich noch keinen Alkohol brauchte, war es das gleiche Fest wie später, als ich ihn dann brauchte.

    Das hat mich hin und wieder ins Grübeln gebracht, aber bewusst verzichten zu müssen, um zu erkennen, worauf man verzichten kann, ist ganz hilfreich, um andere neue Dinge für sich zu entdecken. ;)

    Bitte bei diesem Thema bleiben und keinen neuen Thread eröffnen. Ich habe es zusammengeführt.

    Und willkommen bei uns!

    Die ersten wichtigen Schritte hast du getan: stationäre Entgiftung, das Erkennen, Alkoholikerin zu sein, und dann noch die lebenslange Abstinenz. Das nenne ich einen Bilderbuchstart in ein neues Leben!

    Ziehe mal die Entgiftung durch, berichte uns, wann es rum ist, und wir unterstützen dich gerne bei deinem Vorhaben..

    Dann sind alle Grundvoraussetzungen für den Austausch hier gegeben.:thumbup:

    Einfach unten auf den Link klicken, kurz in der Bewerbung um Freischaltung bitten, und der nächstmögliche Moderator kümmert sich darum. Danach wirst du an die richtige Stelle des Forums verschoben und kannst dich überall austauschen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    Darf ich fragen wie viel du früher getrunken hast? Wie lange ca und wiebalt du warst als du aufgehört hast?

    Hast du irgendwelche Langzeitschäden?

    Nun, wie viel es genau war, weiß ich nicht. Es war sehr exzessiv, schon in der Jugend, und der zunehmende Alkoholmissbrauch hat natürlich Spuren hinterlassen. Erst mit 40 konnte ich langsam aufhören, allerdings erst nach einem massiven Rückfall.

    Ob oder welche Krankheiten und wie das alles zusammenhängt, weiß ich jedoch nicht.

    Ja, habe auch schon mit Ärzten gesprochen.

    Nun bezog sich meine Frage auf die körperliche Entgiftung, ob das mit dem Arzt abgeklärt wurde, damit es nicht zu einem kalten Entzug kommt, der gefährlich werden kann, bis hin zum Delir oder sogar Tod.

    Weiß der Arzt, dass du momentan nichts trinkst? Begleitet er deine Entgiftung? Und das letzte Mal war vor einer Woche – aber wie viele Tage sind das genau her?


    Will da endgültig ausbrechen, weil ich einfach endlos genervt bin von dem Ganzen.

    Das ist schon mal gut. Ich war Hardcore-Säufer und bin jetzt seit 18 Jahren trocken, und wenn ich es geschafft habe, schaffen es andere auch.

    Dazu bekommst du hier Unterstützung, jedoch erst nach der Freischaltung für die anderen Bereiche.

    Die erfolgt aber erst nach der körperlichen Entgiftung.

    Muß zugeben, bis jetzt der ultimative Angriff des Alkoteufels....aber durchgehalten, was kann noch passieren...🤔❓

    Unabhängig davon, dass ich keinen Alkoholteufel kenne, da ich ihn nur als Suchtmittel betrachten kann – er schadet mir nicht, solange ich keine Konfrontation suche. Er läuft mir schließlich nicht hinterher.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, hast du bisher keine Veränderungen im Vergleich zu deinem früheren nassen Leben vorgenommen, als die Rückfälle passiert sind, außer dass du den Schalter im Kopf umgelegt hast? Du lebst ja noch in deinem alten "nassen Leben"? Wenn ich das richtig zusammenfasse – ich habe jetzt nicht die ganze Entwicklung gelesen ;)

    was ich jetzt nicht ganz verstehe . Hattest du Craving, oder kommt es gerade auf?

    Grüße an alle Leidensgenossen

    Willkommen bei unserer Alkoholiker-Online-SHG. Nun bin ich kein Leidensgenosse mehr, denn ich muss nichts mehr trinken. ;)

    Aber jetzt zu dir. Es ist gut, wichtig und richtig, das Trinkverhalten und die daraus resultierenden gesundheitlichen und gesellschaftlichen Probleme zu hinterfragen. Das ist der erste und ein bedeutender Schritt.:thumbup:

    Nun hast du dich hier in einem Alkoholikerforum angemeldet, das sich nur an bekennende Alkoholiker richtet, die eine lebenslange Abstinenz anstreben.

    Wie sieht es da bei dir aus?

    Bist du Alkoholiker und ist das auch dein Wunsch?

    . Es war nicht das gesellschaftliche Leben als solches, das war ich allein. Es hat mich keiner gezwungen.

    Sagt ja keiner.

    Du hast aus freien Stücken gesoffen. Wenn nicht allein, still und leise zu Hause im Kämmerlein, dann eben mit Menschen um dich herum. Das hat immer Einfluss auf ein Trinkverhalten, und es ist eben auch mit gewissen Situationen eingebrannt, unterbewusst suchtgesteuert, in Arealen, die eben nicht greifbar sind.

    Suchtkrank heißt auch, dass ich die Kontrolle verloren habe.

    Bedeutet konkret, dass mich eine geschäftliche Verpflichtung im nächsten Monat aus meinen vier Wänden zwingt

    Mich zwingt niemand zu etwas, wenn ich krank bin oder außerstande wäre, etwas zu tun, das mir im Nachhinein schaden könnte. Das liegt immer alleine meiner Verantwortung.

    Ich kann zwar verstehen, dass es immer einen inneren Konflikt gibt und man glaubt, handeln zu müssen, damit alles um einen herum nicht zerbricht.

    Aber es sind nicht die Umstände, der Beruf oder die Sucht, die krank sind – das bin nur ich selbst.

    Dir dazu ein gutes Gelingen.

    „Gesellschaftliches Leben“ – klingt harmlos. Aber ist es nicht genau das Leben, das damals zur Sucht geführt hat? Wo fängt man an, Unterschiede zu machen? Wie viele Gläser sind „okay“? Und woher weiß ich, dass es nicht wieder genauso endet, wenn ich mittendrin bin?

    Am Anfang des nüchternen Weges ist das alte, nasse Verhalten noch tief verankert. In Gedanken sind Feste, Feiern und Begegnungen automatisch mit Alkohol verknüpft. Man hat sich jahrelang darauf eingerichtet, immer griffbereit, immer versorgt.

    Wenn ich jetzt einfach wieder ins "gesellschaftliche Leben" zurückgehe, ohne etwas verändert zu haben, dann ist das kein Neustart.

    Es ist besser eigen nasse Gedanken neu ausrichten: Es gibt ein gesellschaftliches Leben auch ohne Alkohol. Erstmal stabil werden. Nicht in Konfrontation gehen. Und nicht Strategien entwickeln , wo früher die Trinkpausen endeten.;)

    Natürlich bedeutet der Anfang auch Verzicht. Natürlich ist Frust dabei, wenn man nicht überall dabei sein kann – obwohl das Wollen noch tief verankert ist. Ich kann mich auch entscheiden, wieder zu saufen Dann mache ich einfach weiter wie früher. Oder ich halte kurz inne und frage mich: Warum habe ich eigentlich aufgehört? Oder besser noch , warum musste ich aufhören?

    Wenn ich im Supermarkt einen Bekannten treffe und er zufällig im Weingang steht und mich rüber winkt dann gehe ich da natürlich hin, wenn er mich dann auch noch fragt welcher Wein denn gut wäre bzw. welchen ich empfehlen würde, könnte ich das ohne Probleme.

    Es ist nicht die Frage, ob ich es kann, sondern warum ich es machen soll.? Ich habe mit Alkohol abgeschlossen, deshalb gebe ich auch keine Tipps.

    Höchstens, weil ich als Abstinenzler mich nicht ausgeschlossen fühlen möchte oder mir eine Tür offen halten will, falls ich doch wieder saufen würde, damit ich selbst den richtigen Wein kaufe.

    sondern von Situationen aus dem alltäglichen Leben.

    Nun habe ich heute Morgen jemanden Zigaretten kaufen sehen, und ich als ehemaliger Raucher konnte mich aber nicht dazu bewegen, ihm einen Tipp zu geben, welche Marke er rauchen soll, welche besser schmeckt oder schneller zur Lungenkrebs führt.

    Warum sollte ich jemandem Alkohol empfehlen, wenn ich selbst fast daran zugrunde gegangen wäre oder süchtig geworden bin?

    Immer wieder mal ein Thema hier.

    Am Anfang steht die Sucht. Und irgendwann kommt der Moment: Ich will da raus. Wie man dahin kommt, ist unterschiedlich , ob durch einen Tiefpunkt, eine Laune oder einfach, weil klar wird: Wenn ich so weitermache, verrecke ich.

    Dann kommt der Stopp. Entgiftung. Und das trockene Leben beginnt. Erst Euphorie, alles neu, alles besser. Aber dann knallt die Erwartungshaltung gegen die Realität .„Jetzt müsste doch was passieren!“ Nur kommt da nichts Magisches. Da ist plötzlich Alltag. Da ist nüchtern.

    Und das ist oft genauso trist wie vorher fühlt sich so an nur ohne Pegel. Genau da meldet sich die Sucht zurück: „War doch früher auch nicht besse .“ Sie bietet sich wieder an. Für mich war Trockenwerden kein Upgrade. Es war eine Notwendigkeit. Ein Überlebensmodus.

    Und auch die Erwartungshaltung der Co-Fraktion der Familie, Kinder, Partner ist oft überhöht. Wenn der Partner endlich aufhört zu saufen, wird alles besser.


    wie habt ihr das erlebt ?

    Dann gehe ich wohl besser aus diesem Forum

    Sag mir einfach direkt, was wir machen , per PN oder hier.

    Ich brauche keine Absichtserklärungen, sondern klare Ansagen.;) Kenne ich aus meiner ersten Ehe noch. :saint:

    Niemand wird gezwungen zu gehen, aber es gab immer schon Leute, die mit diesem Forum nicht klarkamen. Vielleicht sind sie woanders trocken geworden, vielleicht trinken sie wieder wer weiß das schon.

    Fakt ist: Wenn ich Wurst kaufen will, frage ich nicht beim Bäcker, wie sie gemacht wird.

    Hallo Janine

    Ist es deine Absicht, hier zu provozieren und herauszufinden, wie weit die Geduld anderer reicht? Oder langweilst du dich? Dann bist du hier fehl am Platz.

    Wir entwickeln keine Strategien, wie jemand sich in seinem "nassen" Umfeld verhalten soll, sondern wie er ohne dieses "nasse" Umfeld trocken leben kann.

    Du hast einen Rückfall nach dem anderen und erwartest wirklich, dass wir diese Frage ernst nehmen? Bist du überhaupt Alkoholiker oder nur Teilzeit-Säufer, Alkoholiker light, Missbräuchler? Denn wenn du Alkoholiker wärst, würde dir auch bewusst sein, welche Konsequenzen so ein Rückfall haben kann.

    Und überlege dir genau, ob dieses Forum das Richtige für dich ist. Es entspricht nicht unserem Anspruch, Stammtischgeschwätz zu kommentieren. Ich denke, es wäre besser, wenn du woanders nach Hilfe suchst, da wir dir diese hier nicht geben können.

    Was ich hier feststelle ist, dass zumindest was mich betrifft, sehr viel negativ interpretiert wird, wobei eiinige andere Mitglieder viel heftiger und übergriffiger schreiben (soll kein Vergleich sein) und das wird gar nicht erst bemerkt. W

    Kein Vergleich und doch einer.;)

    Natürlich wird hier erstmal interpretiert, teilst ja auch aus. Das Recht auf eine Interpretation ist ja keine Einbahnstraße.

    Das Forum, also dieser offene Bereich, dient hauptsächlich dem Austausch über die Sucht. Und wenn dann viel drumherum geschrieben wird und keine Erlebnisse, trockenen Tagesabläufe, dann kommt natürlich auch Kritik. Denn Selbstdarsteller waren "wir" alle in der nassen Zeit. Hat ja nicht geholfen, sonst wären wir alle nicht hier.

    Das Forum hier zeichnet sich auch durch die Geradlinigkeit und direkte Ansprache aus, was alles passieren kann. Auch auf jegliche Gefahren wird hingewiesen. Suchtspezifsich , da sollte man die eigene "Empfindlichkeit" an der Eingangstür abgeben.

    Naja, bin jetzt ratlos und moralisch überfordert.

    Aber ich nicht. Dann schreib doch mal etwas mehr über deinen Weg, deinen trockenen Tagesablauf, was dich triggert und was nicht – alles, was mit der Sucht zu tun hat.

    Deswegen bist du doch hier? Und es ist gut das du hier bist..

    Ich habe das Gefühl, dass du irgendwie genervt bist. Hast du Stress, Saufdruck oder trinkst du wieder?

    Nun habe ich dich das auch schon am Freitag gefragt.

    dann würde das einem Langzeitmitglied mit Erfahrung, oder Moderator zustehen, respektvoll natürlich,

    Das ist nicht so, es steht jedem hier zu, seine Vermutung zu äußern. Was ist denn respektvoller Umgang? Da hat wohl jeder seine eigenen Maßstäbe.

    Du bist in den letzten Jahren auch zweimal rückfällig geworden, als du hier warst, und hast nichts gesagt. Es ist auch nicht unüblich, dass ein Rückfälliger das verschweigt und dann verschwindet , also zieh mal nicht ganz so schnell den Heiligenschein an.

    Wenn du nicht säufst, ist alles gut. Und es wird auch niemand niedergemacht, wenn er einen Rückfall hat.

    finde ich, dass Respekt das oberste Gebot sein sollte.

    Mal zur Klarstellung.

    Respekt ist oberstes Gebot. Wenn die Sorge besteht, dass jemand rückfällig wird, ist die Selbsthilfegruppe gefragt – nicht zum Plaudern, sondern zum Hinschauen. Dabei darf man direkt, fürsorglich und klar nachfragen. Wir sind ja kein Gute-Laune-Verein. Wer wieder säuft, kommt eben in die Gefahr, dass er daran verreckt.

    Es braucht keine Fürsprecher für User, die selbst antworten können. Wir reden miteinander, nicht übereinander. Außerdem: Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es zurück.

    Das ist zu akzeptieren. Sollte etwas nicht den Regeln entsprechen, würde das Team eingreifen.

    Jeder, der saufen will, findet einen Ort, wo er es machen kann. Wenn ein Trockener, egal wo er sich aufhält, Suchtdruck bekommt und dann auch saufen will, wird er es tun.

    Alles andere ist nur Geplänkel über Zustände, aber kein wirklicher Austausch über das "nasse Umfeld".

    Es ist wie überall: Am Ende entscheidet die Armlänge zum Glas, wer rückfällig wird und wer nicht. Und wer ganz am Anfang steht, sollte sich fragen, warum er am Anfang steht und es vorher nie aus eigenem Antrieb geschafft hat, aufzuhören. Nicht weil er nicht gewollt hatte, sondern weil er saufen musste.

    Wenn dann von den "Neuen" diskutiert wird, wie es doch funktionieren könnte, sind das meist Stammtischparolen und leere Phrasen, die irgendwann wieder mit Alkohol gefüllt werden. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die Tresen sind voll von Ausnahmen, die sich selbst als solche gesehen hatten.