Rene72 - Mein Weg in die Freiheit – nüchtern leben, ehrlich bleiben

  • Abstinenz ist für mich nichts mehr, worüber ich täglich neu entscheiden muss. Ich habe meine Entscheidung getroffen und mache es mir dabei so angenehm wie möglich.

    Da stellt sich bei mir die Frage, wenn deine Abstinenz nach dieser langjährigen Nüchternheit in Fleisch und Blut übergegangen ist und du ein zufriedenes Leben ohne Alkohol führst, ist es doch ziemlich unwahrscheinlich, daß dein Suchtgedächtnis es schafft, dich wieder in die Flasche zu ziehen? Hältst du das tatsächlich noch für möglich?? Einmal Alkoholiker, immer Alkoholiker, das ist schon klar.Mein Schwager ist nun schon 40 Jahre trocken, er führt ein zufriedenes Leben. Ich kann mir absolut nicht vorstellen, daß er nochmal zur Flasche greift.:/

    Einmal editiert, zuletzt von Bono59 (11. Juli 2025 um 17:38)

  • Da stellt sich bei mir die Frage, wenn deine Abstinenz nach dieser langjährigen Nüchternheit in Fleisch und Blut übergegangen ist und du ein zufriedenes Leben ohne Alkohol führst, ist es doch ziemlich unwahrscheinlich, daß dein Suchtgedächtnis es schafft, dich wieder in die Flasche zu ziehen? Hältst du das tatsächlich noch für möglich??

    ich glaube hier wird gerade einiges durcheinander gebracht.

    Kazik wir reden hier aneinander vorbei.ich denke das wir das mal via pn klären sonst kapern wir den thread von rene;)

    Einmal editiert, zuletzt von _Eternal_ (11. Juli 2025 um 17:56)

  • Also ich finde es wirklich total interessant. Es gibt wahnsinnig viel verschiedene Ansätze und Erfahrungen zur Abstinenz und deren Umsetzung/Erreichen. Anfangs dachte ich hier, ja, genau, toll, so muss ich es machen. Und trotz alledem habe auch ich meine eigenen Entscheidungen und Konsequenzen getroffen. Es ist mir sehr wichtig eben genau die verschiedenen Erfahrungen kennenzulernen, um daraus auch mein Handeln zu verbessern.

    „Frei bin ich nicht, weil ich dem Alkohol entkomme – sondern weil ich mich selbst nicht mehr verliere.“

  • Kazik wir reden hier aneinander vorbei.ich denke das wir das mal via pn klären sonst kapern wir den thread von rene

    Hi eternal, ich tausche mich hier offen aus. Die einzigen Ausnahmen für mich sind wenn sich jemand an mich wendet bezüglich eines Themas welches er oder sie nicht offen schreiben möchte und von dem er oder sie denkt ich kann weiterhelfen. Oder wenn eine user*in eine Nachricht hat die nur ich erhalten soll. Insofern falls Du etwas zu klären hast, schreib das doch lieber hier. Und das ist Rene wenn ich seinen letzten Beitrag richtig verstanden habe auch recht.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Ich habe damit gar kein Problem. Mein Thread ist für einen regen Gedankenaustausch immer gut.

    „Frei bin ich nicht, weil ich dem Alkohol entkomme – sondern weil ich mich selbst nicht mehr verliere.“

  • a stellt sich bei mir die Frage, wenn deine Abstinenz nach dieser langjährigen Nüchternheit in Fleisch und Blut übergegangen ist und du ein zufriedenes Leben ohne Alkohol führst, ist es doch ziemlich unwahrscheinlich, daß dein Suchtgedächtnis es schafft, dich wieder in die Flasche zu ziehen?

    Nein.

    Hältst du das tatsächlich noch für möglich??

    Ja

    Alkoholismus und Rückfall lassen sich nicht in Wahrscheinlichkeiten berechnen. Wer Rückfallrisiken ausschließt , hat die Erkrankung noch nicht wirklich akzeptiert. Ich bin alkoholkrank , das bleibt. Die Krankheit ist gestoppt, nicht geheilt. Punkt.

    Rückfällige berichten auch dass gerade das Gefühl „Ich habe es geschafft“ sie wieder zum Saufen gebracht hat. In diesem Moment werden die emotionalen Auslöser oft unterschätzt.

    Denn, wie bekannt , beginnt ein Rückfall nicht mit dem ersten Schluck aus dem Glas, sondern viel früher im Kopf. Der Gedanke entsteht, das Glas ist lediglich die sichtbare Vollendung eines schon abgeschlossenen inneren Prozess

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Ja klar, eigentlich hätte ich mir die Frage auch selbst beantworten können.Alles gut.Das sind dann aber auch Sachen die bei mir verinnerlicht werden müssen. Mir ist schon klar,das mein Suchtgedächtnis nur schlummert und die mir angesoffene Sucht nicht heilbar ist, sondern von mir nur gestoppt wurde. Gruß Bono

    Einmal editiert, zuletzt von Bono59 (11. Juli 2025 um 19:10)

  • Warum sollte ich heute noch täglich so akribisch die Tage zählen, wenn ich längst damit abgeschlossen habe?

    Sollst du ja gar nicht. Nichts davon habe ich geschrieben. Und ich werde vielleicht nach 18 Jahren auch nix mehr zählen.

    Ich meinte eher, woher du weißt, dass Rene72 noch „irgendwie in einem gefühlten Wettkampf mit der Sucht ist, solange er die Tage noch akribisch zählt.

    Ob sich jemand, der seine nüchternen Tage zählt, in einem gefühlten Wettkampf mit der Sucht befindet, kann doch nur derjenige einschätzen, der seine nüchternen Tage zählt…. und nur der. 🤔

    Rene72 Ich lese dich nicht so, dass du mit der Faust in der Tasche deinen nüchternen Weg gehst oder irgendwelche Kämpfe austrägst.

    Ich habe auch ganz lange meine nüchternen Tage gezählt, einfach, weil ich mich jeden Tag neu gefreut habe, dass ich den Ausgang aus der Suchtspirale gefunden habe und nun nicht mehr saufen muss.
    Mit einem Kampf mit der Sucht hat das gar nix zu tun und mit jeden Tag neu entscheiden auch nicht.
    Meine Entscheidung, jetzt für immer nüchtern zu bleiben, hatte ich ja schon getroffen, als ich mich hier angemeldet habe. Und an dieser Entscheidung gibt es nix zu rütteln.

    Ich habe mir meine nüchterne Zone in meinem Kopf geschaffen. Der ist ja unabhängig von den äußeren Umständen immer bei mir.

    Ich habe hier viel gelernt, indem ich bei anderen gelesen habe. Selbst wusste ich ja wenig über die Sucht und noch weniger, wie ich damit umgehen kann.
    Mir haben die Erfahrungen derer, die hier über sich berichten, sehr geholfen, meinen nüchternen Weg zu finden und ihn zu gehen. Dabei habe ich festgestellt, dass nicht alles für jeden gleichermaßen passt. Und vor allem habe ich gelernt zu akzeptieren, dass ich Alkoholiker bin und das auch immer bleiben werde.
    Sucht lässt sich nicht besiegen, mein Weg ist: Mit der Sucht zu leben, und das geht nur nüchtern.

    Das Bewusstsein dafür, dass die Alkoholsucht nicht heilbar ist, zusammen mit der Dankbarkeit, dass diese Krankheit mit absoluter Abstinenz zu stoppen geht, war mein persönlicher ‚Aha-Moment‘.
    Absolute Abstinenz lässt keine Ausnahme zu, keine einzige.

    Und das ich dabei die nüchternen Tage zähle wurde hier oft belächelt, kann es von mir aus auch. Ist ja mein Weg und den gehe ich ohne zu kämpfen. Mit Dankbarkeit und Stolz.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Hartmut Ich habe das aus dem Grund dazu geschrieben, damit ich nicht den Eindruck erwecke unaufmerksam zu werden oder alles auf die berühmte leichte Schulter zu nehmen.

    Selbstverständlich hast Du damit Recht, über die Abstinenz nicht täglich neu entscheiden zu müssen. Wieder was gelernt von Dir. So bewusst habe ich über meine neue tägliche Realität/Ablauf noch gar nicht nachgedacht.

    Ich denke mir, dass dann, wenn ich täglich über meine Abstinenz neu entscheiden müsste, der Rückfall so sicher wie das Amen im Gebet kommen würde. Wenn man von dieser Denkweise nicht wegkommt, wird man vermutlich nicht dauerhaft abstinent bleiben können. Auch wenn es nur ein Mal von vielen Malen sein sollte: Die Wahrscheinlichkeit bedingt durch äußere oder innere Umstände / Faktoren sich an einem Tag vielleicht einmal gegen die Abstinenz und für das Glas zu entscheiden, ist doch da.

    Wie mein Vater stets sagte: "Wer viel denkt, geht viel irr." Daher scheint es mir zwar sinnvoll, sich seiner Alkoholkrankheit bewusst zu sein (und diese nicht zu vergessen), aber die ständige Überlegung, ob ich es will (schaffe?), heute abstinent zu bleiben, birgt für einfach ein zu großes Gefahrenpotenzial in sich, dem Suchtteufelchen die Eingangstür zu öffnen...

  • Oskar Ich habe die Tabs seit 3 Tagen abgesetzt. Die haben mich wahnsinnig müde gemacht. Zu einer eventuellen Abhängigkeit kann ich nichts sagen.

    „Frei bin ich nicht, weil ich dem Alkohol entkomme – sondern weil ich mich selbst nicht mehr verliere.“

  • haben die Erfahrungen derer, die hier über sich berichten, sehr geholfen, meinen nüchternen Weg zu finden und ihn zu gehen. Dabei habe ich festgestellt, dass nicht alles für jeden

    So sehe ich es auch. Sehr viele wichtige Denkanstöße und Erfahrungen die mir ohne Forum gefehlt hätten.Ich bin der Meinung, daß nicht alle Wege gleich sein müssen,aber doch zum gleichen Ergebnis führen können."lebenslange Abstinenz" Das Forum zeigt Gefahren und falsche Einstellungen auf, die die Abstinenz gefährden können. Sehr wertvoll.

  • Warum sollte ich heute noch täglich so akribisch die Tage zählen, wenn ich längst damit abgeschlossen habe?

    Stern , das war eine rhetorische Frage.

    Unabhängig von deinem Interesse befinde ich mich auch in einem allgemeinen Austausch. Möglicherweise ist dies für andere von Nutzen, da du bereits eine gewisse Zeit trocken bist.

    Ob sich jemand, der seine nüchternen Tage zählt, in einem gefühlten Wettkampf mit der Sucht befindet, kann doch nur derjenige einschätzen, der seine nüchternen Tage zählt…. und nur der

    Vielleicht solltest Du meine Post noch mal genau nachlesen, da steht auch was mit irgendwie mit einem gefühlten Wettkampf mit der Sucht.

    Jedoch, woher willst du das dann wissen das andere es einschätzen können? 😁 Das kannst doch nur du für dich wissen, oder?

    Ich weiß, dass du deine Tage auch nach Jahren noch akribisch zählst, was schon ungewöhnlich ist. Aber ist ja dein Ding. Vielleicht bist du deswegen etwas "grüblerischer", um es mal nett zu sagen. Ist mir aber relativ. Wenn es für dich passt ist doch alles gut

    Und wenn ich von meinen Erfahrungen erzähle, vergleiche ich immer den Ist-Zustand vom User mit dem, wie es bei mir am Anfang war, und 18 Jahre gesammelte Erfahrungen hier im Austausch.

    Und da ist eben meine Einschätzung dass es am Anfang nicht einzuschätzen ist und das Zählen der Tage irgendwie gefühlt ein Wettkampf ist

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Ich weiß, dass du deine Tage auch nach Jahren noch akribisch zählst, was schon ungewöhnlich ist.

    Bei mir zählt mein Handy die Tage. Ich könnte also auch jederzeit sagen, wie viele Jahre ich nüchtern bin- also NACHDEM ich dann auf meinem Handy nachgeschaut habe ;) Ich schaue nur noch sporadisch nach.

    "Wenn du in völliger Akzeptanz lebst mit allem was ist, dann ist das das Ende aller Dramen in deinem Leben. (Eckhardt Tolle)"

  • Bei mir zählt mein Handy die Tage. I

    Wenn es hilft, dann ist das doch gut, aber ich muss doch nichts infrage stellen, wenn es zu mir passt und sich für mich richtig anfühlt.

    Und ich brauche keine Rechtfertigung dafür, warum oder wieso, wenn ich es bei anderen sehe. Als wäre es eine Majestätsbeleidigung oder ein Affront zu sagen, "man hat gefühlt noch nicht einen innerlichen Wettkampf mit der Sucht verlassen."

    Es sind meine eigenen Erfahrungswerte, und ich habe auch niemandem unterstellt, dass es bei ihnen genauso sein muss. Wer es so herauslesen möchte, wird es für sich so interpretieren, aber das ist dann seine Sache.

    Ich habe die Tabs seit 3 Tagen abgesetzt. Die haben mich wahnsinnig müde gemacht. Zu einer eventuellen Abhängigkeit kann ich nichts sagen.

    Find ich gut, ich bin kein Freund davon, die Flasche mit Tabletten zu ersetzen.

    . Es gibt wahnsinnig viel verschiedene Ansätze und Erfahrungen zur Abstinenz und deren Umsetzung/Erreichen. Anfangs dachte ich hier, ja, genau, toll, so muss ich es machen.

    Es gibt nicht viele Ansätze, und auch keinen klaren Weg. Die Rückfallquote liegt bei bis zu 95 %, und es gibt die Minimierung von Risiken. – mehr ist das nicht. Alles dazwischen sind Kompromisse.

    Ich bin und bleibe suchtkrank, und da kann ich mir gedanklich irgendetwas zusammenbasteln, wie ich mit der Sucht umgehe. Mantramäßig zu sagen, es ist keine Option mehr, oder um bei Stern zu bleiben , eine nüchterne Zone im Hirn zu schaffen, klingt zwar schön und mag beruhigend auf einen selbst wirken, eventuell auch zielführend.

    Jedoch gibt es eben im Hirn Regionen, die man Suchtzentrum nennt,;) wo alles andere ausgehebelt wird, was ich mir vorgenommen habe, wenn das Glas in einer emotionalen Ausnahmesituation griffbereit steht.

    Wenn ich meine Wohnung verlasse, vorausgesetzt, mein Zuhause ist alkoholfrei, begegne ich Risikozonen – das ist Fakt. Ob jemand den einfachen Weg wählt oder sich irgendwie herauswindet, ist mir egal. Am Ende stehe ich allein da und das mit oder ohne Glas in der Hand.

    Ich habe keine Angst, denn dieses Wissen gibt mir die Freiheit, mich im Rahmen meiner Risikominimierung frei zu bewegen.

    Jetzt noch einen schönen Urlaub.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Stern

    @Rene72 Ich lese dich nicht so, dass du mit der Faust in der Tasche deinen nüchternen Weg gehst oder irgendwelche Kämpfe austrägst.

    Im symbolischen Sinn bin ich anfangs schon mit den Fäusten in der Tasche losgezogen. Das ist schon anders geworden. Trotzdem gibt bzw gab es Momente in denen ich mit meinem "Saufhirn" gestritten habe und mich damit auseinandersetzte. Diese Momente werden allerdings definitiv weniger. Die "grünen Ampelphasen" kann ich mittlerweile sehr gut genießen. Ich habe für mich den Eindruck, dass so langsam eine Neuordnung meines Gehirns stattfindet. Das funktioniert auch besser, wenn ich mich hier mitteilen kann und die vielen positiven, aber eben auch negativen Berichte lese.

    „Frei bin ich nicht, weil ich dem Alkohol entkomme – sondern weil ich mich selbst nicht mehr verliere.“

  • Ich hab auch eine Abstinenz-Zähler-App auf meinem Handy. Morgens tipp ich da drauf, bevor ich irgendwas anderes am Handy mache(n muss). An Tagen, wie zum Beispiel vor meinen Prüfungen, wenn ich in Panikmodus verfalle, denk ich "Mensch, guck, was du geschafft hast, du bist ein starker Mensch, alles was heut kommt, ist ein Klacks." Also genaue Formulierung ist variabel. Will sagen, mir hilft das auch in solchen Situationen. Dann bin ich kurz stolz und weiter im Programm. Zählen tu ich aber nur in Jahren und das ist per se schon ein geiles Gefühl 😉

  • Mensch, guck, was du geschafft hast, du bist ein starker Mensch, alles was heut kommt, ist ein Klacks.

    Ja, so ungefähr denke ich das auch.
    Nur das mit dem ‚starken Menschen‘ denke ich so nicht mehr im Zusammenhang mit dem Nüchternsein.
    Ich bin schon auch ein ,starker Mensch‘, nur hat mir das in der Sucht gar nix genutzt. Weil die Alkoholsucht nix mit Schwäche und Nüchternsein nix mit Stärke zu tun hat.
    Dennoch bin auch ich sicher: Alles, was noch kommt, ist ein Klacks. Weil nämlich den Ausgang aus der Suchtspirale gefunden zu haben, für mich das allergrößte, das allerstärkste ist, was ich jemals geschafft habe.

    So lese ich dich hier auch. Und das sogar sehr gern. Weil du hier sehr sympathisch, ohne den ,Fingerzeig‘ deinen nüchternen Weg gehst, sagst, was gesagt werden muss und wegschaust, wenn es nicht lohnt, hinzuschauen.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • So sind wir alle verschieden... Und in dem Fall sehe ich die Individualität auch als unkritisch fur die Abstinenz.

    Ich hab die App erst seit der Reha, durch den Impuls eines Mitpatienten. Anfangs fand ich es auch ganz witzig, aber das Startdatum habe ich sowieso im Kopf, bei "runden Jubiläen" (alle 6 Monate)freue ich mich auch noch eine Runde still fur mich (brauche da keinen Beifall), hab aber schon ewig nicht mehr reingeschaut und neulich erst, beim Aufräumen auf dem Handy, festgestellt, dass die App da noch drauf ist.

    Wie viele Tage/Monate ich schon abstinent (bzw. langsam auch: trocken) bin, sagt ja wenig über meine Zukunft aus, und die interessiert mich mehr.

    Freuen tue ich mich besonders in Belastungssituationen wie bei schwereren Krankheiten oder Todesfällen, obwohl ich eher eine Belohnungs- als Problemtrinkerin war):

    "Gottseidank bin ich die Sucht schon vorher angegangen und muss mich (Körper, Geist, Seele) jetzt nicht auch noch mit Alkohol belasten ...,"

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