Beiträge von Hartmut

    Ich bin doch nicht angepisst...du meintest doch mich mit ich denke

    Wenn ich schreibe: "Ich denke nicht für andere, da es sonst mein Denken wäre", frage ich mich ernsthaft, wie man darauf kommen könnte, dass ich in diesem Fall dich kritisiere oder mich auf dich beziehe.

    Zitat

    Mir wurde ja auch geholfen und das versuche ich halt weiter zu geben,

    Es ist ja auch gut, wenn es eigene Erfahrungen sind. Gut gemeinte Ratschläge, die Risiken beinhalten, sind da wenig hilfreich. Tipp: Nicht in jeden Satz irgendetwas hineininterpretieren, einfach das so lesen, wie es steht.

    Ich komme mal zu dir.

    • Zitat

      Zitat von Hartmut

      Ich denke grundsätzlich nicht für andere, da dies sonst mein eigenes Denken wäre.

    Zitat
    • Hallo Hartmut, ich weiß auch nicht aber irgendwie ist das nicht in Ordnung, du kommst mir gerade vor als suchst du jedes Haar in der Suppe, was ist daran falsch "ich denke " zu schreiben? Mir wurde ja auch geholfen und das versuche ich halt weiter zu geben, außerdem tut es mir ja selber gut mit anderen in Kontakt zu kommen, ich hab nicht viele soziale Kontakte

    Kannst du mir bitte erklären, warum du jetzt angepisst bist, wenn ich über mich geschrieben habe und du es als Angriff auf dich interpretierst?

    Ich mache es mal etwas ausführlicher.

    Und ich bringe es auf den Punkt: Sucht ist nicht statusabhängig. Sie betrifft jeden in allen Gesellschaftsschichten.

    Da bin ich bei Dir. Die Herausforderung wird stets bleiben. Die Frage ist ja: "Triggert mich diese tägliche Situation?" Ganz klar, Nein!

    Woher möchtest du das wissen?

    Du hast noch keine Abstinenz erreicht, da erst wenige Tage vergangen sind. Genau an dieser Selbstüberschätzung scheitern viele Alkoholiker. Du hast dir ein Suchthirn antrainiert, das die Kontrolle übernimmt und nicht das rationale Denken. Du hast auch nicht aus Entspannung getrunken, sondern aus Sucht. Anfangs vielleicht, aber sobald die Abhängigkeit beginnt, war der Spaß vorbei.

    Alkoholismus beeinflusst zudem alle Sinne und beginnt lange vor dem ersten Glas. Tagsüber staut sich alles an, wird verdrängt abends bricht es sich dann Bahn. Gefeiert, getrunken, der Kreislauf setzt sich fort.

    Und nun frage ich dich, warum du Alkoholiker geworden bist, wenn du jetzt weißt, wie du trocken werden kannst? Oder warum denkst du, dass es jetzt anders wird, wenn du nichts veränderst? Wenn ich dich lese, scheint es, als hättest du einen vorgefertigten Plan.

    An anderer Stelle, aber Hartmut ist jemand, der hier im Mittelpunkt steht. Ähnlich

    Nun ja, das Amt des Moderators begleitet mich, und ich sehe es als meine Verantwortung, unsere Grundbausteine nicht verwässern zu lassen, auch wenn diese nicht eins zu eins übertragbar sind.

    Da stehe ich häufig im Mittelpunkt, und direkte Ansprachen bleiben in Erinnerung, besonders wenn ich dies bereits seit 18 Jahren mache.

    Es ist für mich stets selbstverständlich, dass ich einen Job, den ich annehme, auch ernst nehme. Direkte Ansprache und das Wahren von Etikette sind nicht immer einfach, doch das habe ich erst im Laufe der Jahre lernen müssen.

    Hier liegt der Unterschied zu anderen sozialen Netzwerken: Es ist nicht nur leeres Gerede – wir nehmen diese Aufgabe sehr ernst.

    Ja natürlich, ich denke so quält er sich gerade am Anfang nicht so und hat etwas Zeit zum nachdenken, letztendlich muss er wahrscheinlich seinen Aufgabenbereich abgeben und andere Tätigkeiten übernehmen.

    Ich denke grundsätzlich nicht für andere, da dies sonst mein eigenes Denken wäre.

    Die einzige Möglichkeit, trocken zu werden und es auch zu bleiben, liegt in der Risikominimierung und darin, inwieweit man bereit ist, diese in seiner Sucht aufzubauen. Letztlich liegt dies in der Verantwortung jedes Einzelnen.

    Nur am Anfang sehe ich diese Risiken nicht, sondern nur alle Felle um mich herum wegschwimmen. Jedoch schwimmen diese wieder schneller, wenn ich wieder saufen würde.

    Hallo René, vielleicht kannst du ja eine Auszeit nehmen wenn es möglich wäre?

    Nun ja, es hängt davon ab, was ich nach dieser Auszeit mache. Ich bleibe ja auch danach Alkoholiker. Und wer glaubt, dass sich dadurch viel ändert, nur weil jemand ein paar Monate abstinent bleibt und dann erneut mit Herausforderungen konfrontiert wird, kann dies an der Rückfallquote erkennen, die bei etwa 95 % liegt.

    willkommen bei uns.

    So jetzt les dich aber erstmal ein, ich bin auch noch ziemlich grün hinter den Ohren und möchte dich nicht zu Texten🤪

    Das ist kein Problem. Zum Schreiben ist man ja hier.🤔

    So ist das nicht ganz richtig . Dafür kann ich mich in einem sozialen Netzwerk austauschen. Hier geht es um Alkoholsucht, und es sollten zumindest Erfahrungen geteilt werden

    Ja, ich stehe auch am Ausschank. Allerdings gab es für mich immer ein Tabu. Alkohol in meinem Restaurant. Das habe ich nie getan.

    Das wird früher oder später ein Problem darstellen, da du immer wieder die Konfrontation mit dem Alkohol suchst. Es gibt keine Teilzeitalkoholiker, und es spielt keine Rolle, wo, wann und wie du gesoffen hast.

    Wenn es bisher nicht durch reine Willenskraft gelungen ist, das Trinken einzustellen, warum sollte es jetzt klappen? Nur das Glas wegzustellen, reicht nicht aus. Wer bewusst auf Alkohol zugeht, sucht zwangsläufig die Konfrontation. Das Suchthirn spielt dann häufig verrückt.

    Hast du die Grundbausteine schon einmal gelesen, die wir hier empfehlen?

    Genau an diesen Punkt, den Du beschreibst, möchte ich nicht erst kommen. Ich habe mich nie ins "Koma" gesoffen, noch fehlte mir am nächsten Tag der berühmte Film. Trotzdem habe ich regelmäßig getrunken, habe nachts schlecht geschlafen, ärgerte mich über mein Trinkverhalten. Das ist aber alles gar nicht wichtig. Ich bezeichne mich als Alkoholiker. Dafür gibt es keinen Gradmesser. Ist kritisch nicht schlimm genug?

    Das solltest du unbedingt klären, was du bist. Es wirkt, als befändest du dich in einem Zwischenstadium zwischen Hoffnung und Realität. Weder Fisch noch Fleisch? Ohne diese Klarheit zu erlangen, erscheint es wenig sinnvoll.

    Stimmt. Ich verstehe was Du meinst. Die Situation oder dieser Umstand ist allerdings alternativlos

    Bezug Restaurant. Eine Alternative wäre dann eben, wieder zu saufen. Das ist auch eine Möglichkeit.

    Nun ist es ganz am Anfang immer so, wenn jemand aufhört, dass er denkt, ich mache mal einen Austausch und bringe meine Thesen ein, und das wird dann schon klappen. Das ist auch nicht schlimm, war bei mir auch so. Da hatte ich sehr viele Meinungen ohne Erfahrung.

    Ging natürlich in die Hose, war wieder am Saufen.

    Meine Empfehlung wäre, sich darüber im Klaren zu werden, ob man Alkoholiker ist, und was einem wichtiger ist: trocken zu bleiben und das Leben entsprechend anzupassen oder mit der Gefahr zu leben, ein Drehtürpatient zu werden, der abwechselnd trinkt und abstinent ist.

    Hallo Biene, zunächst einmal ein herzliches Willkommen bei uns.

    Das Forum richtet sich an bekennende Alkoholiker, wie du ja bereits mit deiner Anmeldung geschrieben hast. . Der Wunsch nach lebenslanger Abstinenz sollte jedoch auch im Vordergrund stehen.

    Ist das auch dein Ziel?

    Es geht nicht nur Dir auf die Nerven, sondern langsam auch mir, dass ich laufend aufpassen muss, was ich schreibe.

    Ich selbst schreibe sehr gern, deswegen bin ich ja auch so ein Vielschreiber.

    Dann ist dies vermutlich nicht das richtige Forum für dich. Was ist also dein Anliegen hier? Eine Rebellion im Alkoholiker-Forum? Andere Wege aufzeigen, die Risiken beinhalten?

    Danke, das brauchen wir nicht. Das hatten wir bereits mehrfach, doch solche Personen blieben nie lange oder wurden entfernt. Wir unterscheiden auch zwischen trockenen Alkoholikern, und nicht alles muss hier toleriert werden. Darauf können wir gut und gerne verzichten.

    Was führt dich hierher? Ist es Langeweile, weil es dir nicht gelungen ist, dich gedanklich vom Alkohol zu lösen? Oder weil du einsam den ganzen Tag etwas hinterhertrauerst und den Tag nicht füllen kannst?

    Oder weil du in einem anderen Bereich deines Lebens nicht mehr die gleiche Akzeptanz für deine "Erhabenheit über alles" findest?

    Übrigens, das waren rhetorische Fragen, denn die Antworten lassen sich ja bereits aus deinen ganzen Texten in dieser "besonderen Art" herauslesen.

    Deine Rechtfertigungsarie, wer wo und wer alles daran Spaß hat zu saufen, ist irrelevant, unabhängig davon, welchen Heldenstatus du dir zuschreibst und welches, zumindest in meinen Augen "pitsch patsches nasses Stammtisch Denken " du vertrittst.

    Es geht hier im Forum um dich, und solche Binsenweisheiten hätte ich von jemandem erwartet, der gerade erst am Anfang steht. Und es tut mir leid, aber ich nehme dir nicht ab, dass du nicht gerne wieder dabei sein möchtest.

    Dein gesamtes Denken, wenn du deinen Thread einmal durchliest, bezieht sich meist auf die, ich nenne es mal, wehmütigen, nassen Zeiten.

    Ich habe auch mal einmal einen Test gemacht und den öffentlichen Bereich, der von jedem einsehbar ist, von jemandem lesen lassen, der nicht trinkt. Nicht, dass mir Betriebsblindheit vorgeworfen wird. Die Antwort: Trinkt er noch, oder hat er schon aufgehört?

    Es darf jeder Spaß haben am Saufen, aber das ist eben hier nicht mehr der Fall.

    Bitte nehme Abstand davon, denn es geht hier um das trockene Leben, nicht um das nasse. Wir verteufeln den Alkohol nicht, verharmlosen ihn jedoch auch nicht. Niemand muss Alkohol trinken.

    Ich habe viele Jahre ganz sicher nicht aus blanker Sucht gesoffen, sondern weil ich gerne getrunken habe. Das bezeichne ich durchaus als Liebe zum Alkohol

    Hast du dich also freiwillig die Sucht gesoffen , weil du der "Liebe zum Alkohol" nicht widerstehen konntest? ;)Und dass wegen des Geschmacks? Purer Alkohol ist nicht gerade genießbar man braucht Zusatzstoffe damit er schmeckt. Wenn das dein Empfinden war, dann war es vielleicht fehlgeleitet?

    Bei vielen Alkoholikern spielte zu meiner Zeit auch die Persönlichkeit eine wesentliche Rolle. Zumindest bei denjenigen, die ich damals kennenlernte, war mancher Charakter häufig fragwürdig. In diesen Kreisen war auch exzessives Saufen ein Statussymbol eine Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erlangen, wenn andere Ressourcen fehlten.

    Ich bin da auch nicht mehr hin gegangen, weil ich "Dampfplauderei" noch nie mochte.

    Und ich bin eher bekennender Grobmotoriker als hochsensibel.

    Diejenigen, die stets den Eindruck von Härte vermitteln, sei es durch Worte oder Taten, sind oft die Sensibelsten, da sie sich hinter einer Mauer aus scheinbarer "Härte" verbergen. Sie möchten gehört werden, doch viele finden keinen Weg, aus dieser Rolle auszubrechen.

    Zumindest hatte mir das mal eine Psychologin erklärt.

    Vielleicht bist du auch die Ausnahme, so wie es auch dein Weg ist, denn diesen kann ich nicht empfehlen, da zu viele Rückfälle damit verbunden sind. Das war nun die Erhgänzung zu deinen Wort zum Sonntag. :whistling:

    Woher willst du das wissen? Im Dezember ist mein bester Freund mit 49 Jahren gestorben, 12 Tage später der nächste bekannte, ein Vater vom Freund meines Sohnes, auch mit 49, im Januar ein Vorgesetzter den ich echt mochte....und das ist nicht alles. Außerdem wäre für mich auch die Trennung der Familie ein Schicksalsschlag, aber wie gesagt ich komm damit inzwischen gut klar.

    Ich habe dich erst seit Januar hier verfolgt, als du das Glas weggestellt hast. Ab da gilt die neue Zeitrechnung "Trocken werden"und davon bin ich zunächst ausgegangen. Seit diesem Zeitpunkt habe ich nichts von Schicksalsschlägen gelesen oder überlesen.

    Ich möchte ja nicht den Eindruck erwecken das ich denke ich hab es geschafft und bin sicher, mich lässt Alkohol zur Zeit auf jedenfall, absolut kalt und das ist doch gut so, oder nicht? Ihr werdet ja sehen wie es mir ergehen wird.

    Das ist mir egal, welchen Eindruck du hier erweckst. Ich betrachte die Sache rational: Was sind Gefahren, was sind keine, und ob du nüchtern, trocken bleibst oder sonst etwas das ist mir relativ gleichgültig.

    Hallo, äh ja, ich hab dann zuhause gesoffen oder wie meinst du das?

    Es ist letztlich irrelevant, wo man gesoffen hat. Es bedarf jedoch Auslöser dafür. Dabei spielen sämtliche alle Sinne eine Rolle, auch jene, die unter der Oberfläche, also im Unterbewusstsein, wirken.

    Wenn das Suchtgehirn aktiviert wird, wählt es nicht den Ort, sondern den Alkohol aus.

    Ich hab auch keine Panik Attacken wenn ich durch den Weingang gehe oder brauche Begleitung im Supermarkt, jeder ist halt anderst

    Nein, nicht jeder ist anders bei der Sucht, nur jeder nimmt sie anders wahr. Wenn du Suchtdruck bekommst, dann gehst du eben nicht an den Alkoholregalen vorbei, sondern kaufst dir einfach eine Flasche.

    Hallo, ich muss nochmal was loswerden. Ich bin die letzten letzten 7-8 Jahre überhaupt nicht mehr in Kneipen oder Clubs gegangen, weil mich viele Menschen nerven und ich meistens über das Ziel hinaus geschossen bin, Entnüchterrungszelle, Blessuren jeder Art, das ganze Programm halt. Da ich ein bisschen misanthropisch eingestellt bin hatte ich absolut kein Verlangen in Gesellschaft zu trinken, ich denke deshalb fällt es mir leichter mit Situationen wie im Supermarkt, Freizeitpark oder Restaurantbesuchen umzugehen. Ehrlich gesagt macht mir der Anblick von Alkohol oder trinkende Menschen absolut nichts aus, deshalb gehe ich aber trotzdem nicht in Biergärten oder Kneipen, wieso sollte ich das jetzt auch tun?...mir könnte nur ein Schicksalsschlag gefährlich werden oder ähnliches aber selbst davor habe ich keine Angst mehr.

    Ja, und was hat das mit deiner Sucht zu tun? Du bist doch auch ohne das süchtig geworden, oder nicht? Und woher ist sie dann entstanden?

    Wieso kannst du ausschließen, dass trinkende Menschen dir nichts ausmachen, wenn die Sucht im Hintergrund im Unterbewusstsein bewirkt, dass du später doch trinkst? Oder dass ein Alkoholiker im nüchternen Zustand möglicherweise Suchtdruck bekommt? Und Schicksalsschläge betrachtest du als Gefahr, obwohl du bisher noch keinen erlebt hast?

    Weißt du, was mich 18 Jahre trocken gehalten hat? Ich habe grundsätzlich nichts ausgeschlossen. Ich habe mich an der Sucht orientiert und nicht an den Umständen, die zur Sucht geführt haben.

    es gibt nur viele parallelen bei ihm und mir deshalb meine vielleicht selbstüberschätzende Umschreibung meiner Situation.

    Nun, ich beschäftige mich mit der Alkoholsucht und den ganzen Alkoholikern um mich herum seit Jahren.

    Aus meinen Erfahrungen kann ich sagen, dass bei uns oft Parallelen bei Anderen Alkoholiker gesucht werden, die es für sich selbst ganz entspannt angehen und diesen Eindruck auch weitervermitteln.

    Was oder wie LK seinen Weg gegangen ist, stellt eine absolute Ausnahme unter den Alkoholikern dar. Das, was ihn bestätigt, ist sein trockenes Leben. Nicht mehr und nicht weniger. Sein trockenes Leben..

    Ich kann niemanden kopieren oder nacheifern, ich muss meinen eigenen Weg finden. Da bist du ja gut unterwegs.

    Ich bin ebenfalls mal den Weg von Allen Carrs "Endlich ohne Alkohol" gegangen, da ich mich genau darin wiedergefunden habe weil ich mich selbst darin finden wollte. Der Rest ist bekannt:

    Alles, was hier geschrieben wurde, habe ich in die Tonne getreten und wieder gesoffen bis zum Licht am Ende des Tunnels.

    Nur mal so als Information.

    Dann mal weiter so!

    Guten Morgen, ich melde mich mal wieder....mir geht es zur Zeit was den Alkohol betrifft sehr gut, bei mir läuft das so ähnlich wie bei Lebenskuenstler , es ist meistens so als hätte ich nie getrunken.

    Eine bemerkenswerte Selbstüberschätzung, wenn man die Dauer der eigenen Abstinenz mit der des LK vergleicht. Dies lässt sich noch der anfänglichen Euphorie zuschreiben, die jeder zu Beginn erlebt, wenn er Vergleiche anstellt.

    Doch trocken zu werden ist kein Speed-Dating, es erfordert Zeit, und aus den bisherigen Erfahrungen verläuft der Prozess meist in Wellenbewegungen, die sowohl nach oben als auch nach unten ausschlagen können.

    Einfach darauf achten, dass dies nicht zu einer Risikobereitschaft führt, was das alkoholfreie Umfeld betrifft.

    Es ist jedoch erfreulich zu sehen, dass du dich auch ohne Alkohol wohlfühlen kannst.

    Meine Frau hätte gar nichts müssen. Sie hätte sich trennen können und wäre ein freier Mensch gewesen.
    Ja, Liebe ist für mich genau so wenig ein Argument wie Saufdruck.

    Liebe mit Saufdruck zu vergleichen, das hatte ich auch noch nicht..:mrgreen: Es geht ja um die Manipulation, nicht darum, was sie aufgrund der Manipulation hätten machen können.

    Entweder man tuts oder man tuts nicht.

    Und ich habe es aus meinen freien Stücken getan, was jedoch nicht mit Burnout zu vergleichen ist. Aber es gibt ja qualifizierte Ärzte, die darauf hinweisen können. Dabei muss ich ja nicht den Part übernehmen und mit dem Holzhammer auf den Kopf schlagen.

    Aber es scheint ja bei euch alles gut zu laufen.:thumbup:

    In Therapie habe ich sie geschickt, als ich bereits 6 Jahre trocken war und immer noch in jedem Streit der emotionale Erpressungsversuch kam, wenn ich dies oder das nicht mache, verlässt sie mich, was sie sowieso nie getan hat. Sie war überlastet von Aufgaben, die mir überhaupt nicht wichtig waren, aber ihr.

    Hast du sie wirklich geschickt? Ernsthaft? Und das unter dem Deckmäntelchen "Ich beende die Beziehung, wenn du nicht dies oder das machst"? War oder ist sie dein Eigentum? Wie hättest du reagiert, wenn sie dich in Therapie geschickt hätte?

    Nun nehme ich wahr, oder so gibst du dich hier, als "Macher". Das sagt man mir ebenfalls nach. Allerdings handle ich stets nur für mich selbst; andere können tun, was sie möchten. Ich behandle Menschen nicht als Ware. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass in einer Beziehung, in der zwei "Macher" aufeinandertreffen, einer sich stets über den anderen erhebt: "Keine Götter neben mir."

    Das ist keine Kritik, es ist mir gleichgültig. Aber so, wie du dich hier in diese Angelegenheit einbringst... nun ja, ich weiß nicht. Es wäre nicht meins und muss es nicht sein. ;)

    Ganz pragmatische Gründe, Steuern und unkomplizierte Krankenhausbesuche.

    Dann weiterhin alles Gute für eure Abhängigkeitsbeziehung. ;)