Rene72 - Mein Weg in die Freiheit – nüchtern leben, ehrlich bleiben

  • Ich werde aber alsbald mal einen Termin machen und auf die Laborwerte schauen lassen. Ich hoffe es zu schaffen. Die Angst vor einem Rückfall ist sehr groß.

    Ja mach das auf jeden Fall, ich gehe in ein paar Monaten wieder zum Blutbild machen und bin auch schon gespannt auf die neuen Werte, obwohl meine gar nicht so dramatisch waren wie gedacht...schreib halt immer hier im Forum sobald sich etwas anschleicht, mir hat es auch sehr gut getan mir alles von der Seele zu reden auch wenn ich dem ein oder anderen sicher auf den Keks gegangen bin, es hilft enorm

  • So jetzt les dich aber erstmal ein, ich bin auch noch ziemlich grün hinter den Ohren und möchte dich nicht zu Texten🤪

    Gruß R/no

    Das ist kein Problem. Zum Schreiben ist man ja hier.🤔

    „Frei bin ich nicht, weil ich dem Alkohol entkomme – sondern weil ich mich selbst nicht mehr verliere.“

  • Auch ich möchte dich herzlich begrüßen.Als es mir richtig schlecht ging, hab ich hier ins Forum gefunden.Das ist 5 Monate her.Wer ernsthaft abstinent werden will, ist hier genau richtig. Also alles Gute auf deinem Weg in ein dauerhaft abstinentes Leben. Komm gut an im Forum. Gruß Bono

    Einmal editiert, zuletzt von Bono59 (20. Mai 2025 um 13:39)

  • Auch ich möchte dich herzlich begrüßen.Als es mir richtig schlecht ging, hab ich hier ins Forum gefunden.Das ist 5 Monate her.Wer ernsthaft abstinent werden will, ist hier genau richtig. Also alles Gute auf deinem Weg in ein dauerhaft abstinentes Leben. Komm gut an im Forum. Gruß Bono

    Vielen vielen Dank. Es ist der Wahnsinn wie ich hier begrüßt werde. :thumbup:

    „Frei bin ich nicht, weil ich dem Alkohol entkomme – sondern weil ich mich selbst nicht mehr verliere.“

  • Es ist der Wahnsinn wie ich hier begrüßt werde.

    Wieso, das ist hier immer so. Wie ich in den Wald rein rufe, so schallt es heraus.;)
    Hast du schon einen Plan, wie du in nächster Zeit weiter vorgehen willst?

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Wieso, das ist hier immer so. Wie ich in den Wald rein rufe, so schallt es heraus.;)
    Hast du schon einen Plan, wie du in nächster Zeit weiter vorgehen willst?

    Für mich ist es eben erstaunlich, wie das hier alles so funktioniert.

    Deine Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Auf jeden Fall möchte ich äußerst achtsam sein, mich nicht zu sicher fühlen. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich keine Entzugserscheinungen hatte. Kein Zittern, schwitzen oder was alles noch schreckliches passieren kann.

    Ich werde versuchen verschiedene risikobehaftete Gelegenheiten zu umgehen, wenngleich das bei mir schwierig wird, da ich selbst Inhaber eines Restaurants bin.

    Aber ich fühle mich seit Tagen wirklich "sauwohl". Das Verlangen hält sich sehr in Grenzen. Es gab eins zwei Momente, die ich bewältigt habe. Auf jeden Fall möchte ich das jetzt durchziehen. Ich schaue einfach von Tag zu Tag und von Woche zu Woche. Wie hast Du anfangs Deine Ziele gesteckt?

    „Frei bin ich nicht, weil ich dem Alkohol entkomme – sondern weil ich mich selbst nicht mehr verliere.“

  • Wie hast Du anfangs Deine Ziele gesteckt?

    Die Frage ist leicht zu beantworten, ich habe mich nach den Grundbausteinen gerichtet. Dort sind mehrere Aspekte aufgezählt. Am Angang konnte ich nicht gleich alle umsetzten,aber ich habe sie ernst genommen und Stück für Stück nach meinen Möglichkeiten umgesetzt.
    Eine der wichtigsten Massnahmen am Anfang ist ein alkoholfreies Zuhause. Der Grund ist schlicht, dass ich bei aufkommenden Suchtdruck Zeit gewinne um richtig zu reagieren.
    Denn wenn die Lösung der Gang an den Kühlschrank ist, kann es schon zu spät sein.

    da ich selbst Inhaber eines Restaurants bin.

    das ist nicht gerade förderlich. Stehst du selbst hinterm Tresen und schenkst Alkohol ein?

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Die Frage ist leicht zu beantworten, ich habe mich nach den Grundbausteinen gerichtet. Dort sind mehrere Aspekte aufgezählt. Am Angang konnte ich nicht gleich alle umsetzten,aber ich habe sie ernst genommen und Stück für Stück nach meinen Möglichkeiten umgesetzt.
    Eine der wichtigsten Massnahmen am Anfang ist ein alkoholfreies Zuhause. Der Grund ist schlicht, dass ich bei aufkommenden Suchtdruck Zeit gewinne um richtig zu reagieren.
    Denn wenn die Lösung der Gang an den Kühlschrank ist, kann es schon zu spät sein.

    das ist nicht gerade förderlich. Stehst du selbst hinterm Tresen und schenkst Alkohol ein?

    Ja, ich stehe auch am Ausschank. Allerdings gab es für mich immer ein Tabu. Alkohol in meinem Restaurant. Das habe ich nie getan.

    „Frei bin ich nicht, weil ich dem Alkohol entkomme – sondern weil ich mich selbst nicht mehr verliere.“

  • Hallo Rene,

    auch von mir herzliches Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    leider finde ich mich als bekennender Alkoholiker wieder

    Warum leider?
    Mich als Alkoholiker sehen zu können, war der erste Schritt in die richtige Richtung. Allerdings reichte diese Erkenntnis allein bei mir nicht, um den Ausgang aus der Suchtspirale zu finden. Ich habe noch jahrelang weiter gesoffen. Ich benutze bewusst das Wort ‚gesoffen‘, weil es kein trinken mehr war.
    Erst, als ich akzeptiert habe, dass ich mich in die Alkoholsucht gesoffen habe und dass nur die absolute Abstinenz ein Weg zurück ins Leben ist, konnte ich endlich mit dem Alkohol aufhören.

    Es gab auch Tage ohne Alkohol. Trotzdem war mein Trinkverhalten sehr kritisch. Es muss auch ohne gehen.

    War dein Trinkverhalten wirklich ‚nur‘ kritisch?
    Kritisch war mein Alkoholmissbrauch ….vor der Sucht.
    Als ich Alkoholiker geworden bin, musste ich Alkohol trinken. Ich hatte die Kontrolle über ‚kritisch‘ verloren. Ja, heute muss es ohne Alkohol gehen, und es geht ganz wunderbar ohne Alkohol.

    Diese Wahl, ob ich jemals wieder ein Glas Alkohol trinken kann, gibt es nicht mehr. Diese Wahl gibt es für keinen Alkoholiker mehr. Es gibt nur noch: kein Alkohol und leben oder Alkohol und elendig daran verrecken.
    Vielleicht denkst du (noch), dass es so schlimm ja noch nicht bei dir war? Glaub mir, es wird bei jedem Alkoholiker so schlimm, die Suchtspirale dreht sich immer nur nach unten….und es geht früher oder später nach ganz unten.

    Ich werde versuchen verschiedene risikobehaftete Gelegenheiten zu umgehen, wenngleich das bei mir schwierig wird, da ich selbst Inhaber eines Restaurants bin.

    Versuchen wird nicht reichen.
    Das konsequente Umgehen von risikobehafteten Gelegenheiten, gerade am Anfang, macht den nüchternen Weg um einiges einfacher.
    Dass du ein Restaurant hast, muss ja nicht bedeuten, den Alkohol in Reichweite zu haben. Vielleicht kannst du andere Tätigkeiten als Alkohol ausschenken übernehmen?
    Der Fakt, dass du im Restaurant nie getrunken hast, ist keine Garantie dafür, dass das immer so bleiben wird. Es gibt ja das Suchtgedächtnis, da ist alles, was mit deinem Alkoholkonsum zusammenhängt für immer abgespeichert….und es kennt keinen Unterschied zwischen unterschiedlichen Orten. Es ist immer da. Und es ist immer wach.

    Ist dein Zuhause alkoholfrei?
    Das eigene Zuhause ist für mich der einzige Ort, an dem ich beeinflussen kann, ob es da Alkohol gibt oder ob da irgendwer Alkohol trinkt.
    Mein Zuhause halte ich absolut alkoholfrei. Sollte ich da mal Suchtdruck bekommen, ist nix da. Mich anziehen, zum Supermarkt laufen, Alkohol kaufen … das würde mir Zeit geben, mich anders zu entscheiden.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Ich komme nochmal auf deine Frage nach den Zielen zurück.
    Ich nenne es Veränderung der Lebensweise. Ich habe mein Leben nach dem Prinzip der Risikominimierung ausgerichtet, besonders am Anfang.
    Das Suchtgedächtnis oder das Suchthirn, wie ich es nenne, spielt nicht nach meinen Vorgaben und Regeln. Es ist auch in der Lage Tabus zu brechen.
    Ich kannte mich anfangs nicht als "abstinenten Alkoholiker", ich wusste nicht, was da in mir schlummert und ob ich dem gewachsen bin, wenn ich gefordert werde.

    Ich hatte gehörigen Respekt davor, denn eines wusste ich sehr genau, ich will nie wieder dahin, wo ich herkam. Ein Schluck Alkohol und ich bin genau wieder da, möglicherweise noch tiefer drin als je zuvor.
    Also bieb mir nur, mich besser kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln und das bei bestmöglicher Risikominimierung.
    Mit dem was ich heute über mich weiss, wäre ein eigenes Restaurant, in dem ich auch noch selbst tätig bin, ein erhebliches Risiko gewesen.
    Das muss auch nicht gleich heissen, das ich die nächste Gelegenheit genutzt hätte, um Alkohol zu trinken, aber ich setze mich permanent dem Alkohol mit all meinen Sinnen aus und das wirkt auf mein Suchthirn, es macht etwas mit mir. Ich wäre ständig am kämpfen gewesen, nicht der Gelegenheit zu erliegen und, und das ist fast noch wichtiger, ich hätte nicht die Ruhe gehabt, meiner Psyche das Umfeld und die Zeit zu geben, damit sich meine Abstinenz "mit der Zeit" stabilisieren kann. Es musste eine innere Haltung wachsen, durch Information, Erfahrung und Selbstreflektion, das eigene Tun immer wieder hinterfragen und auch korrigieren.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Warum leider?

    Ganz einfach, weil: "Super ich bin Alkoholiker " sicher die falsche Antwort auf die vorher gestellte Frage wäre.

    War dein Trinkverhalten wirklich ‚nur‘ kritisch?

    Genau an diesen Punkt, den Du beschreibst, möchte ich nicht erst kommen. Ich habe mich nie ins "Koma" gesoffen, noch fehlte mir am nächsten Tag der berühmte Film. Trotzdem habe ich regelmäßig getrunken, habe nachts schlecht geschlafen, ärgerte mich über mein Trinkverhalten. Das ist aber alles gar nicht wichtig. Ich bezeichne mich als Alkoholiker. Dafür gibt es keinen Gradmesser. Ist kritisch nicht schlimm genug?

    Der Fakt, dass du im Restaurant nie getrunken hast, ist keine Garantie dafür, dass das immer so bleiben wird.

    Stimmt. Ich verstehe was Du meinst. Die Situation oder dieser Umstand ist allerdings alternativlos. Es wird immer Situationen oder Orte geben, die trotz aller Vorsicht problematisch sind.

    Ich habe mir wirklich sehr genau überlegt was ich will und wo meine Ziele liegen. Ich verstehe auch Deine Motivation mich zum Nachdenken zu bewegen. Das ehrt Dich und ich bin dankbar dafür.

    „Frei bin ich nicht, weil ich dem Alkohol entkomme – sondern weil ich mich selbst nicht mehr verliere.“

  • Trotz allem bist Du viel zu nah am Alkohol, Rene.

    Das ist eine grosse Gefahr an sich. Auch wenn Du beteuerst, dass Du an der Arbeit nie getrunken hast, so bist Du doch dem Dunstkreis des Alkohols ausgesetzt.

    Ich persönlich würde so nicht leben und arbeiten wollen. Noch heute, nach über 12 Jahren Abstinenz, halte ich großen Abstand zum Alkohol.

    Du bist wortwörtlich immer eine Armlänge am Alkohol. Sehr gefährlich für Deine Abstinenz!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Warum leider?

    Ganz einfach, weil: "Super ich bin Alkoholiker " sicher die falsche Antwort auf die vorher gestellte Frage wäre.

    Nee, nicht: Super, ich bin Alkoholiker.
    Aber super, dass ich das erkannt habe und super, dass ich akzeptiert habe, dass ich daran auch bis zum Lebensende nichts mehr ändern kann. Und super, dass es eine Möglichkeit gibt, diese Krankheit zum Stillstand zu bringen, wenn ich für den Rest meines Lebens achtsam bleibe, mich vom Alkohol fern halte und vor allem nie wieder auch nur einen einzigen Tropfen Alkohol trinke.

    War dein Trinkverhalten wirklich ‚nur‘ kritisch?

    Genau an diesen Punkt, den Du beschreibst, möchte ich nicht erst kommen. Ich habe mich nie ins "Koma" gesoffen, noch fehlte mir am nächsten Tag der berühmte Film. Trotzdem habe ich regelmäßig getrunken, habe nachts schlecht geschlafen, ärgerte mich über mein Trinkverhalten. Das ist aber alles gar nicht wichtig. Ich bezeichne mich als Alkoholiker. Dafür gibt es keinen Gradmesser. Ist kritisch nicht schlimm genug?

    Alleine die gedankliche Unterscheidung zwischen verschiedenen Trinkerhalten finde ich gefährlich. Weil es der Sucht nämlich völlig wurscht ist, mit was, mit wieviel und wo man sich in die Sucht gesoffen hat. Die Sucht bleibt für immer im Kopf, auch wenn mögliche körperliche Symptome längst weg sind.

    Mit der Erkenntnis, dass ich Alkoholiker geworden bin, war ‚kritisch‘ lange überschritten.

    Ich habe mir wirklich sehr genau überlegt was ich will und wo meine Ziele liegen

    Hast du dir auch schon überlegt, wie du deine Ziele erreichen kannst?

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Trotz allem bist Du viel zu nah am Alkohol, Rene.

    Das ist eine grosse Gefahr an sich. Auch wenn Du beteuerst, dass Du an der Arbeit nie getrunken hast, so bist Du doch dem Dunstkreis des Alkohols ausgesetzt.

    Ich persönlich würde so nicht leben und arbeiten wollen. Noch heute, nach über 12 Jahren Abstinenz, halte ich großen Abstand zum Alkohol.

    Du bist wortwörtlich immer eine Armlänge am Alkohol. Sehr gefährlich für Deine Abstinenz!

    Da hast ja vollkommen Recht. Nur gibt es ja immer im täglichen Leben die Möglichkeit Deine Hand auszustrecken und einfach zuzugreifen. Im Supermarkt am Regal, in der Bratwurstbude am Marktplatz, am Bahnhof beim Imbiss, an der Tankstelle beim Bezahlen. Klar kann man da einen Bogen machen. Ich verstehe ja was Ihr meint, nur was wäre Euer alternativer Vorschlag?

    „Frei bin ich nicht, weil ich dem Alkohol entkomme – sondern weil ich mich selbst nicht mehr verliere.“

  • Klar kann man da einen Bogen machen. Ich verstehe ja was Ihr meint, nur was wäre Euer alternativer Vorschlag?



    Hatte ich:

    Vielleicht kannst du andere Tätigkeiten als Alkohol ausschenken übernehmen?

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • willkommen bei uns.

    So jetzt les dich aber erstmal ein, ich bin auch noch ziemlich grün hinter den Ohren und möchte dich nicht zu Texten🤪

    Das ist kein Problem. Zum Schreiben ist man ja hier.🤔

    So ist das nicht ganz richtig . Dafür kann ich mich in einem sozialen Netzwerk austauschen. Hier geht es um Alkoholsucht, und es sollten zumindest Erfahrungen geteilt werden

    Ja, ich stehe auch am Ausschank. Allerdings gab es für mich immer ein Tabu. Alkohol in meinem Restaurant. Das habe ich nie getan.

    Das wird früher oder später ein Problem darstellen, da du immer wieder die Konfrontation mit dem Alkohol suchst. Es gibt keine Teilzeitalkoholiker, und es spielt keine Rolle, wo, wann und wie du gesoffen hast.

    Wenn es bisher nicht durch reine Willenskraft gelungen ist, das Trinken einzustellen, warum sollte es jetzt klappen? Nur das Glas wegzustellen, reicht nicht aus. Wer bewusst auf Alkohol zugeht, sucht zwangsläufig die Konfrontation. Das Suchthirn spielt dann häufig verrückt.

    Hast du die Grundbausteine schon einmal gelesen, die wir hier empfehlen?

    Genau an diesen Punkt, den Du beschreibst, möchte ich nicht erst kommen. Ich habe mich nie ins "Koma" gesoffen, noch fehlte mir am nächsten Tag der berühmte Film. Trotzdem habe ich regelmäßig getrunken, habe nachts schlecht geschlafen, ärgerte mich über mein Trinkverhalten. Das ist aber alles gar nicht wichtig. Ich bezeichne mich als Alkoholiker. Dafür gibt es keinen Gradmesser. Ist kritisch nicht schlimm genug?

    Das solltest du unbedingt klären, was du bist. Es wirkt, als befändest du dich in einem Zwischenstadium zwischen Hoffnung und Realität. Weder Fisch noch Fleisch? Ohne diese Klarheit zu erlangen, erscheint es wenig sinnvoll.

    Stimmt. Ich verstehe was Du meinst. Die Situation oder dieser Umstand ist allerdings alternativlos

    Bezug Restaurant. Eine Alternative wäre dann eben, wieder zu saufen. Das ist auch eine Möglichkeit.

    Nun ist es ganz am Anfang immer so, wenn jemand aufhört, dass er denkt, ich mache mal einen Austausch und bringe meine Thesen ein, und das wird dann schon klappen. Das ist auch nicht schlimm, war bei mir auch so. Da hatte ich sehr viele Meinungen ohne Erfahrung.

    Ging natürlich in die Hose, war wieder am Saufen.

    Meine Empfehlung wäre, sich darüber im Klaren zu werden, ob man Alkoholiker ist, und was einem wichtiger ist: trocken zu bleiben und das Leben entsprechend anzupassen oder mit der Gefahr zu leben, ein Drehtürpatient zu werden, der abwechselnd trinkt und abstinent ist.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo René, vielleicht kannst du ja eine Auszeit nehmen wenn es möglich wäre? Also ich stelle mir es extrem schwer vor unter diesen Voraussetzungen dem Alkohol abzuschwören. Ich hab selber mal in der Gastro/Küche gearbeitet und würde es mir nicht zutrauen unter diesen Umständen trocken zu werden und ich bin ja nicht gerade der vorsichtigste Frischling. Du siehst dann halt jeden Tag Menschen die trinken und dabei glücklich sind, musst Wein/Bier nachschenken etc.

    Du bist quasi den ganzen Tag/Abend mit glücklichen trinkenden Menschen konfrontiert wenn du ein Restaurant besitzt wovon ich ausgehe. Das ist als Frischling schon eine extreme Herausforderung meiner Meinung nach.

    Vielleicht kannst du ja mal ein paar Wochen eine Auszeit nehmen oder Büroarbeiten und andere Arbeiten machen? Oder deine Frau oder dein Geschäftspartner insofern es so ist, schmeißen den Laden für eine gewisse Zeit mal alleine oder mit einer Aushilfe. Ich weiß das es als Selbständiger, besonders in der Gastronomie, in den jetzigen Zeiten kein zuckerschlecken ist und hab leicht reden aber denk mal gut darüber nach und hör auf die alten Hasen, schließlich sind die nicht umsonst so lange trocken und das noch mit einer Zufriedenheit die man braucht um glücklich trocken zu leben.

    Gruß R/no

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