• Was hat das mit Eigentum zu tun?

    Durch gezielte Manipulation bringe ich mein Gegenüber dazu, nach meinen Vorstellungen zu handeln. Dadurch betrachte ich das Ergebnis als meinen "Besitz" an was letztlich nichts anderes als Eigentum für mich bedeutet. Vielleicht auch nur Wortklauberei?

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Darin finde ich mich höchstens in meiner allerersten Beziehung wieder, als ich noch dachte ich brauch das und muss eine Beziehung halten.
    Das hatte sich nach der ersten Trennung erledigt, als ich merkte, man überlebt das.

    Danach war es regelmässig so, dass mir auch Frauen, mit denen ich nicht mal zusammen war, sagten, dass sie es nicht aushalten, mir zuzugucken.
    Und ich nur, hä? was geht die das an?

    Meine Frau hätte gar nichts müssen. Sie hätte sich trennen können und wäre ein freier Mensch gewesen.
    Ja, Liebe ist für mich genau so wenig ein Argument wie Saufdruck. Entweder man tuts oder man tuts nicht.

    LG LK

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Meine Frau hätte gar nichts müssen. Sie hätte sich trennen können und wäre ein freier Mensch gewesen.
    Ja, Liebe ist für mich genau so wenig ein Argument wie Saufdruck.

    Liebe mit Saufdruck zu vergleichen, das hatte ich auch noch nicht..:mrgreen: Es geht ja um die Manipulation, nicht darum, was sie aufgrund der Manipulation hätten machen können.

    Entweder man tuts oder man tuts nicht.

    Und ich habe es aus meinen freien Stücken getan, was jedoch nicht mit Burnout zu vergleichen ist. Aber es gibt ja qualifizierte Ärzte, die darauf hinweisen können. Dabei muss ich ja nicht den Part übernehmen und mit dem Holzhammer auf den Kopf schlagen.

    Aber es scheint ja bei euch alles gut zu laufen.:thumbup:

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Du hast ja anscheinend auch drunter gelitten, dass Du nicht aufhören konntest. Ich nicht. Ich habe drum gekämpft, trinken zu können.

    Ja, Liebe vergleiche ich durchaus mit Saufdruck. Beides eine starke Emotion. Und beides bringt einen selbst dazu, Gründe zu suchen, es fortzusetzen.
    Ich meine es durchaus ernst, wenn ich schreibe, ich musste zugeben, dass mir Saufen wichtiger war als die Beziehung zu meiner Frau.

    Gedanken bestimmen die Gefühle, und Gefühle bestimmen die Gedanken.

    Muss mich ausklinken, bin paar Tage weg. Wenn, dann später mehr.

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Du hast ja anscheinend auch drunter gelitten, dass Du nicht aufhören konntest. Ich nicht

    Nein, gelitten habe ich nicht aus diesem Grund, sondern eher, weil ich nicht mehr saufen konnte. Ich musste aus der Notwendigkeit heraus aufhören. Verrecken oder leben.

    Muss mich ausklinken, bin paar Tage weg. Wenn, dann später mehr.

    Dann mal eine schöne Reise.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hab noch zwei Minuten.

    Ich musste aus der Notwendigkeit heraus aufhören. Verrecken oder leben.

    Das an sich wäre für mich keine Notwendigkeit gewesen. Ich gehe davon aus, wenn ich tot bin, merke ich nichts mehr, habe dann also auch keinerlei Sorgen mehr.

    Interessant ist höchstens der Weg dorthin, wie sterbe ich?

    Aber selbst das hätte mich nicht motiviert, wenn ich nicht den Flash gehabt hätte, dass das Leben ohne Alkohol viel schöner sein könnte.

    LG Lk

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

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  • Lebenskuenstler Jeder ist in erster Linie für sich selbst hier. Wenn es dir hilft!

    Als ich hier als Neuling aufgeschlagen bin, hätte ich mit deiner Message nichts anfangen können, denn ich war nicht bereit zu sterben.
    Du bist jetzt seit Jahrzehnten trocken und ich fände es gut, wenn du dir mehr Gedanken über die Wirkung deiner Worte hier im Forum machen würdest.
    Nicht jeder, der hier Hilfe sucht, ist so "straight foreward" wie du.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ja, Liebe vergleiche ich durchaus mit Saufdruck. Beides eine starke Emotion. Und beides bringt einen selbst dazu, Gründe zu suchen, es

    Muss ich doch nochmal. Saufdruck ist eine Emotion?Liebe ist für mich ein Gefühl und Saufdruck ist die blanke Sucht.Ich hab jetzt auch keine Zeit mehr Ich muss aufs Fahrrad das schöne Wetter ausnutzen.

  • In Therapie habe ich sie geschickt, als ich bereits 6 Jahre trocken war und immer noch in jedem Streit der emotionale Erpressungsversuch kam, wenn ich dies oder das nicht mache, verlässt sie mich, was sie sowieso nie getan hat

    Dass ich sie geschickt habe, stimmt ja auch nicht ganz. Ich hab ihr die Bedingung gestellt, da ich mich sonst getrennt hätte.

    Bei ihr ist es emotionale Erpressung und bei dir nicht. Ich werde immer innerlich unruhig wenn ich bei dir lese.
    Was davon ist echte innere Haltung und was erzählst du dir selbst um der großartige super tiefenentspannte obermacher zu sein den du hier gerne präsentierst.

    Was erwartest du dir von diesem Forum? Fans? Denn Hilfe benötigst du ja keine- du bist ja total reflektiert und abgeklärt, die Sucht lange kein Thema mehr. Ein Hauptgewinn für alle die in deinem Dunstkreis sein dürfen.
    Es ist echt hart von mir und ich bin auch gleich wieder weg. Aber ich nehme dir die Nummer nicht ab. Ich finde es wichtig dass du das weißt, damit du nicht glaubst, jeder der dich liest oder mit dir persönlich zu tun hat, himmelt diese spitze der Schöpfung an.
    Zumindest ist es höchstens jeder minus eins.

    Danke fürs lesen.

  • Erst mal zu dem Thema mit meiner Frau:

    glaubt hier jemand ernsthaft, dass es locker war, als wir uns - wegen der Sauferei und der Kontrolle - getrennt haben?

    Es ist lange vorbei und meine Frau kann mir ihre Meinung sehr gut selbst sagen.
    Wir haben eine funktionierende Ehe.
    Euch hier hat sie nicht um Hilfe gebeten und ich glaube auch nicht, dass sie es tun wird:lol:

    Ich selbst bin nach wie vor in der Nachsorge, weil meine Laune vielleicht zu gut wird. Besser, als gut für mich wäre. Weil ich viel eher euphorisch als depressiv werde.

    Mein Fanclub.... wenn sich manche nicht drüber aufregen wrden, dass ich ihn habe, würde ich den Fanclub wahrscheinlich gar nicht registrieren.
    Und ich hatte wirklich mal einen...ist vor allem anstrengend, weil man dann einen Ruf zu verlieren hat. Es ist mir egal.

    Ansonsten, Alkohol.
    Vorgestern bekam ich von einem mir sehr nahestehenden Menschen ein Glas Bier zum Essen angeboten, könnte ja sein, dass ich es mir inzwischen anders überlegt habe.
    Gerade, weil es schon lange kein Problem mehr ist, nehmen das auch Andere bei mir nicht mehr ernst.
    Deswegen ist es rein und ausschliesslich meine Aufgabe, drauf aufzupassen, denn ausser mir tuts keiner.
    Ich halte mir das hier im Gedächtnis.

    LG LK

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  • So im Nachgang verstehe ich übrigens die Kritik an mir nicht ganz.

    Wir hätten uns trennen müssen, wie es hier vielen Cos empfohlen wird.
    Gleichzeitig hatten wir emotionale Schwierigkeiten, das umzusetzen.

    Und wie ich heute auch hier lese, es gäbe ja Andere. Genau das ist es auch bei mir.
    Grade bei Dir, AnnaBlume , die Du Dich nach eigener Aussage jedes Jahr von jemandem trennst, fand ich das ziemlich schräg.

    Eine Weile nach der Therapie, in die ich sie mit gedrängt hatte (es gab auch ihrerseits Gründe dafür) sagte sie mir, nun könnte sie mich gehen lassen, wenn wieder was wäre.

    Ich finde es viel angenehmer, zusammen zu sein, weil es einem was gibt, und nicht, weil man aneinander klebt.

    So, wie es jetzt ist, können wir uns gut vorstellen, miteinander alt zu werden. Wir haben gemeinsame Interessen ud Gesprächsthemen, aber wir müssen nicht.

    Damit ist für uns das Ziel erreicht. Der Rest sind Dinge wie alt werden und meine Körperbehinderung, die sich kaum ändern lassen. Das ist aber nicht seelisch.

    Vielleicht nervts manche, dass ich hier so fröhlich meinen Ist-Zustand schildere.
    Ich habe weniger Probleme als viele hier.
    Ich von meiner Seite sehe das so, dass sich Trockenwerden deswegen lohnt, was wäre gewonnen, wenn ich schreiben würde:

    "ach, 24 Jahre trocken, ein ewiger Kampf. permanent musste ich aufpassen, einfach schlimm"...wäre das schöner?

    LG LK

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    Einmal editiert, zuletzt von Lebenskuenstler (17. Mai 2025 um 11:41)

  • Ich habe weniger Probleme als viele hier.
    Ich von meiner Seite sehe das so, dass sich Trockenwerden deswegen lohnt,

    Hallo LK,
    jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben 🙃

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass hier jemand anprangert, dass du zufrieden trocken bist. Im Gegenteil, das freut sicher viele und ist durchaus motivierend. Was mich eher irritiert, ist die Art, wie du gewisse Dinge formulierst. Das wirkt für mich manchmal etwas von oben herab oder sehr selbstüberzeugt. Ich meine das nicht wertend, sondern eher als persönliche Rückmeldung zur Wirkung deiner Beiträge.

    Ich lese in deinem Thread eher selten mit, weil mir der Mehrwert oft nicht im Verhältnis zur Textlänge steht. Das ist natürlich subjektiv und andere sehen das sicher anders. Einige deiner Beiträge in anderen Threads finde ich hingegen sehr anregend, durchdacht und durchaus wertvoll.

    Was ich persönlich schätze, ist die Vielfalt an Perspektiven hier im Forum, auch deine Perspektive. Jeder bringt andere Erfahrungen mit und genau das macht den Austausch so bereichernd. Gleichzeitig denke ich, dass wir alle eine gewisse Achtsamkeit im Umgang mit dem Thema mitbringen sollten. Es geht hier schließlich nicht um ein Hobby, sondern um unsere Sucht. Und die ist ernst, sie verzeiht keine Leichtfertigkeit.

    Was deinen „Fanclub“ betrifft, vielleicht steckt darin ja mehr Ironie als Stolz. Aber auch hier: Die Wirkung nach außen kann eben anders ankommen als gemeint.

    „Ein klarer Geist ist wie ein stiller See – jeder Tropfen hinterlässt Wellen, aber die Ruhe kehrt immer zurück.“

  • Ansonsten, Alkohol.
    Vorgestern bekam ich von einem mir sehr nahestehenden Menschen ein Glas Bier zum Essen angeboten, könnte ja sein, dass ich es mir inzwischen anders überlegt habe.
    Gerade, weil es schon lange kein Problem mehr ist, nehmen das auch Andere bei mir nicht mehr ernst.

    Danke, traurig, auch ein schönes Beispiel, warum das hier gerade vieldiskutierte Outen allein noch keine Rückfallversicherung darstellt.

    ICH muss meine Grenzen erkennen, sie nach außen klar vertreten und durchsetzen, ob mit oder ohne Alkoholiker-Etikett.

    Denn auch wenn wohl jeder glaubt zu wissen, was ein Alkoholiker ist, wissen wohl die wenigsten, was trockene Alkoholiker alles beachten müssen, um trocken zu bleiben., auch nach Jahren.

  • Ich lese in deinem Thread eher selten mit, weil mir der Mehrwert oft nicht im Verhältnis zur Textlänge steht. Das ist natürlich subjektiv und andere sehen das sicher anders. Einige deiner Beiträge in anderen Threads finde ich hingegen sehr anregend, durchdacht und durchaus wertvoll.

    Ja, durchaus möglich.

    Gerade, weil hier jeder für sich selbst verantwortlich ist, sehe ich darin kein Problem.

    Ich bin nicht für Andere verantwortlich, was hier genügend Leute erst lernen müssen, und eben weil ich keinen Fanclub brauche, müssen es auch nicht alle gut finden.

    Unterm Strich bleibt nicht viel übrig, ausser dass ich mich hier an die Forenregeln halte.
    Ich soll mich ein bisschen zurückhalten, gerne.
    Ich seh ja durchaus ein, dass Leute, die zu kämpfen haben, da nichts rausziehen.

    Mich selbst hat an meinem eigenen Anfang interessiert:
    gibt es Leute, die es auf Dauer schaffen?
    Wie sind die drauf?
    Werde ich mich nüchtern irgendwannwieder als ganzer Mensch fühlen (denn der Alk war in mein Leben schon sehr tief eingebaut, ich wusste nicht ob das eine runde Sache wird)

    Und nur wer sich da drin wiederfindet, wird vermutlich was rausziehen.
    Manchen helfen bei mir auch ganz Andere Dinge, ich habe im Laufe von vielen Jahren schon einige Rückmeldungen gekriegt. Geändert habe ich mich ausserdem wegen schlechten Rückmeldungen auch nicht. Sie waren aber keineswegs nur schlecht, gemischt. So ist das halt.

    LG LK

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  • Muss ich doch nochmal. Saufdruck ist eine Emotion?Liebe ist für mich ein Gefühl und Saufdruck ist die blanke Sucht.Ich hab jetzt auch keine Zeit mehr Ich muss aufs Fahrrad das schöne Wetter ausnutzen.

    Ich habe viele Jahre ganz sicher nicht aus blanker Sucht gesoffen, sondern weil ich gerne getrunken habe. Das bezeichne ich durchaus als Liebe zum Alkohol. Ich hab den guten Freund ja auch betrauert, steht hier irgendwo.
    Bis ich süchtig wurde, dauerte es viele Jahre. Und wenn ich dann nicht aus Sucht getrunken habe, wäre ich ja eine arme Sau gewesen, wenn ich es nicht mal geliebt hätte.

    Danke, traurig, auch ein schönes Beispiel, warum das hier gerade vieldiskutierte Outen allein noch keine Rückfallversicherung darstellt.

    Die Rückfallversicherung bin ich selbst. Ich weiss, was ich will.
    Es ist auch nicht schwer. das abzulehnen, ich muss nur in dem Moment geistig anwesend sein.

    By the way, schon viele Jahre ist mir inzwischen klar, dass für mich richtige Säufer keine Gefahr darstellen. Richtige Genusstrinker, die wirklich wegen dem Geschmack eins trinken und die dann wieder zum Wasser greifen, waren eine Zeitlang ein bisschen verführerischer für mich. So mit dem Hintergedanken, schmecken würde es mir vielleicht auch, und ich musste ja schon was intus haben, bis ich die Kontrolle verlor...

    Früher habe ich selten wegen dem Geschmack getrunken, im Vordergrund stand schon die Wirkung

    Bei mir funktioniert vieles dadurch, dass ich es mir bewusst mache. Wenn es mir bewusst ist, kann ich auch daneben sitzen.
    Ich bin insgesamt mehr Kopfmensch als Gefühlsmensch.
    Und ich bin eher bekennender Grobmotoriker als hochsensibel.
    Und wie alle Anderen auch bin ich, wie ich bin. Es klappt für mich im Wesentlichen, also sehe ich auch wenig Grund, daran etwas zu ändern. Ich bitte ja keinen um Hilfe, weils mir schlecht ginge.

    Ansonsten ist mir meine persönliche Freiheit sehr wichtig.
    Dieses Bedürfnis führt einerseits dazu, dass ich relativ wenig Rücksicht auf die Meinung Anderer nehme, wenn sie mir nicht passt (was bei der Trockenheit sehr nützlich war und ist) und andererseits dazu, dass ich der Abhängigkeit bald den Zahn gezogen habe, als sie mir lästig wurde.

    Das Wort zum Sonntag.

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
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    Aber das Gras wächst.
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  • Mich selbst hat an meinem eigenen Anfang interessiert:
    gibt es Leute, die es auf Dauer schaffen?
    Wie sind die drauf?
    Werde ich mich nüchtern irgendwannwieder als ganzer Mensch fühlen (denn der Alk war in mein Leben schon sehr tief eingebaut, ich wusste nicht ob das eine runde Sache wird)

    So ist es bei mir, ohne dass ich mich zu Deinem oder irgendeinem andren Fanclub zähle.

    Ja, du hast kein kleines Ego. Haben andere auch nicht, kratzt mich in meinem Alter aber nicht mehr.

    Ja, mir gefällt nicht alles, was Du schreibst. Geht mir aber auch bei anderen so. Und nach dem, was ich bei dir so lese, habe ich nicht den Eindruck, dass Deine Partnerin dem nicht voll und ganz gewachsen wäre. Der Rest ist Euers.

    Trotz mancher Differenzen lese ich hier im Forum " rund um mich zu", immer auf der Suche nach Perlen der Trocken-Weisheit, die ich auch bei Dir manchmal finde.

    Diese Vielfalt macht doch unser Forum aus ...

  • Ja, meine Partnerin ist dem voll und ganz gewachsen.
    Sonst wäre sie nicht meine Partnerin.

    LG LK

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  • Ich habe viele Jahre ganz sicher nicht aus blanker Sucht gesoffen, sondern weil ich gerne getrunken habe. Das bezeichne ich durchaus als Liebe zum Alkohol

    Hast du dich also freiwillig die Sucht gesoffen , weil du der "Liebe zum Alkohol" nicht widerstehen konntest? ;)Und dass wegen des Geschmacks? Purer Alkohol ist nicht gerade genießbar man braucht Zusatzstoffe damit er schmeckt. Wenn das dein Empfinden war, dann war es vielleicht fehlgeleitet?

    Bei vielen Alkoholikern spielte zu meiner Zeit auch die Persönlichkeit eine wesentliche Rolle. Zumindest bei denjenigen, die ich damals kennenlernte, war mancher Charakter häufig fragwürdig. In diesen Kreisen war auch exzessives Saufen ein Statussymbol eine Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erlangen, wenn andere Ressourcen fehlten.

    Ich bin da auch nicht mehr hin gegangen, weil ich "Dampfplauderei" noch nie mochte.

    Und ich bin eher bekennender Grobmotoriker als hochsensibel.

    Diejenigen, die stets den Eindruck von Härte vermitteln, sei es durch Worte oder Taten, sind oft die Sensibelsten, da sie sich hinter einer Mauer aus scheinbarer "Härte" verbergen. Sie möchten gehört werden, doch viele finden keinen Weg, aus dieser Rolle auszubrechen.

    Zumindest hatte mir das mal eine Psychologin erklärt.

    Vielleicht bist du auch die Ausnahme, so wie es auch dein Weg ist, denn diesen kann ich nicht empfehlen, da zu viele Rückfälle damit verbunden sind. Das war nun die Erhgänzung zu deinen Wort zum Sonntag. :whistling:

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Ich habe neulich einen Test gemacht, weil ich mit jemandem befreundet war, der sich als hochsensibel bezeichet. Und ich habe nicht begriffen, warum der glaubte, mit mir auszukommen.

    Ich bin auf jeden Fall weniger sensibel als der Durchschnitt nach dem Test. Es ist nicht nur dickes Fell (was ich ausserdem auch habe).

    Alkohol:
    ich komme aus einer Familie mit Alkoholtoten.
    Wir hatten im Gymnasium Prävention. Es kam ein Polizist, der uns informierte, und unser Biologielehrer besprach ganz genau, was passieren kann. Wir, in die Pause, erst mal einen durchgezogen.

    Wir waren das, was man bei uns Halbstarke nannte. Und natürlich punktete Halb-Mann, auch bei den Mädels, wenn man was vertragen hat. Wer noch gerade laufen konnte, hatte gewonnen.
    Sicher nicht bei Allen, aber bei denen, die mit uns zusammen waren. Und auf die kam es ja an.

    ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich nicht wusste, was ich da tue.

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

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