Beiträge von Hartmut

    Das soll keine ausrede sein,das war auch nur ein Gedanke was wenn ich nicht gleich einen Termin bekomme.Nur krank melden kommt für mich nicht infrage!(da kleine Einrichtung im öffentlichen Dienst) desswegen bleibt mir nur der Nachmittag.

    Willkommen bei uns.

    Natürlich ist es eine Ausrede;), denn jeder kann heute zum Arzt gehen und sich wegen eines kalten Entzugs an den Notdienst wenden. Denn ein kalter Entzug hinterlässt schon mal irreparable Schäden oder endet im schlimmsten Fall tödlich. Das wissen die Ärzte alle.

    Dann ist es auch vorbei mit der Arbeit. Anrufen, abklären, Notdienste oder Vertretung kontaktieren, und du bist auf der sicheren Seite.

    Es ist dein Risiko, das du eingehst, aber wir gehen hier auf Nummer sicher und möchten aufgrund schlechter Erfahrungen nichts von einem kalten Entzug hören. Deswegen ist auch der Vorstellungsbereich vorgeschoben, um einmal abzutasten, wie ernst es dem einen oder anderen ist.

    Der eigentliche Austausch findet erst mit einer überwachten körperlichen Entgiftung statt. Oder nach plus minus 10 Tage

    @all

    Es reicht jetzt langsam mit dem Bashing gegenüber anderen Usern. Ein solches Verhalten ist hier nicht akzeptabel. Wenn ein User einem nicht zusagt, sollte man ihm aus dem Weg gehen.

    Ständiges Nachtreten ist in diesem Forum nicht erwünscht. Ich werde daher alles löschen, was in diese Richtung geht, denn der Grund eures Austausches ist nicht der User, sondern eure Sucht.

    Bitte beachtet, wir sind ein großes Forum, und es ist nicht notwendig, dass sich jeder mit jedem austauscht.

    Ich will ja lernen mit mir zunächst "unangenehmen" Menschen, auch umzugehen.

    Also, was gibt es Besseres, als dieses Forum als ein Testfeld zu betrachten, in dem alle, ob wir es wollen oder nicht selbst betroffen sind? Ich gebe zu, dass ich auch nicht automatisch jeden Menschen hier oder im realen Leben ins Herz schließe, aber es kreuzen sich die Wege nun mal.

    Für mich zählt vor allem, was hole ich für mich da raus und ob es sich überhaupt lohnt, den Konflikt inszenieren zu lassen , denn wie immer, wo Druck ist, folgt auch ein gewisser Gegendruck.

    Und unser „Suchthirn“ spielt seine ganz eigene Melodie, die sich nicht einfach ignorieren lässt. Unerwartete Reaktionen können in alle Richtungen ausbrechen, sodass ich manches aushalten muss, was gar nicht notwendig wäre, wenn es möglich ist sich zurückzuziehen.

    Ich sage immer dass ich nicht aktiv auf Alkohol zulaufe, doch ich muss bereit sein, wenn er an meine Tür klopft. Gerade am Anfang war die Konfrontation mit Alkohol ein echt schwierig auf meinem Weg

    Ebenso wie der Umgang mit Menschen, die mir nicht richtig passten. Manchmal platzte es heraus, und ich reagierte impulsiv auf jede gefühlte Provokation. Doch mit der Zeit wurde mir klar: das Selbsthilfe und Selbstfürsorge Hand in Hand laufen.

    Heute renne ich nicht mehr dem Gefühl der inneren Anspannung hinterher, sondern gehe gezielt den Weg, der wirklich zu mir passt weiter.

    Vielleicht können Sie dort auch etwas mitnehmen.

    Nun spiele ich nicht mit der Sucht, noch suche ich die Konfrontation mit ihr. Warum sollte ich etwas visualisieren, wenn ich damit abgeschlossen habe? Wenn ich akzeptiert habe, dass ich mit dem Alkohol nicht mehr umgehen kann? Wenn ich weiß, dass jeder nächste Schluck mich wieder dorthin führt, wo ich nicht mehr hin möchte?

    Das erschließt sich mir nicht. Das Experimentieren und kämpfen habe ich am Stammtisch gelassen.

    Wenn das hier jemand nachmachen will, muss er wissen, dass ich ein ziemlich spezieller Typ bin.

    Du bist genauso suchtkrank wie jeder andere auch, da gibt es nichts Besonderes. ;)

    Wenns den Forenregeln widerspricht, lieber löschen. Damit habe ich kein Problem. Es ist meine Erfahrung, deswegen hab ichs erzählt.

    Erfahrungen kann ich nicht wegdiskutieren, und ich lösche sie auch nicht. Es spricht auch nichts gegen die Regeln, denn es sind deine Erfahrungen.

    Wir sind ein Selbsthilfeforum und spannen keinen Schutzschirm über Alkoholiker, die auf dem schnellsten Weg wieder rückfällig werden wollen, genauso wenig wie über jene, die nach den Grundbausteinen leben.

    ich fand es nahezu unmöglich aus dem, was der User geschrieben hat, irgendetwas Verlässliches rauszuziehen

    Man wird niemals etwas Verlässliches herausziehen können, wenn sich jemand noch im Rückfall befindet. Jedoch sollten wir den Betroffenen nicht mehr zu personalisieren, da er hier nicht mehr aktiv dabei ist.

    Die Abläufe sind jedoch stets ähnlich. Ich sehe es so: Wenn ich rückfällig werde und das Glas wieder wegstelle, befinde ich mich trotz Abstinenz noch Tage oder Wochen im Rückfall, da ich weiterhin denselben nassen Gedanken vertraue.

    Es benötigt Zeit, bis sich das Gehirn wieder auf „Trocken“ umstellt. Dafür ist jedoch die Bereitschaft erforderlich. Passend dazu lautet der Spruch: "Nur nichts trinken reicht nicht."

    Man geht hier ja leider nicht auf jeden Hilfegesuch ein....

    Natürlich gehen wir auf jeden ein. Hast du das Gefühl, dass das bei dir nicht der Fall ist?

    Wir sind eine Online-Selbsthilfegruppe und keine Beratungsstelle oder Therapieeinrichtung. Jeder hier ist selbst betroffen, auch die Moderatoren, daher ist es wichtig, dass auch die User bereit sind, aktiv an ihrer eigenen Sucht zu arbeiten und offen für Hilfe sind.

    Außerdem legen wir großen Wert auf einen respektvollen Umgang miteinander. Unsere Gruppe ist kein Ort, um Frust abzuladen, nur weil man nicht das zu hören bekommt, was man sich erhofft. Respektloses Verhalten oder Anfeindungen gegenüber Usern , die sich die Zeit nehmen, anderen zu helfen, sind hier nicht erwünscht.

    Ein Langzeittrockener, der wieder anfängt, ist ja kein Anfänger. Er weiss eigentlich, wie es geht, aber er tuts nicht. Er findet ein Argument, warum er trinken will, weil irgendwas davon besser wird, und wenn es nur die Erfüllung des eigenen Willens ist, und dann stellt er fest, er hat sich geirrt.

    Ich bin nun schon seit Jahren hier, und immer wieder zeigt sich dasselbe Muster: Wer nach einem Rückfall nicht mit dem ersten Glas aufhören kann, verfällt sofort in sein altes nasses Denken, als ob ein Hebel im Hirn umgelegt wird.

    Unabhängig davon, wie lange er trocken war: Das Wissen ist nicht verloren, es kann lediglich nicht unmittelbar abgerufen werden.

    Ich kann nie sicher sein, ob die Geschichten von jemandem, der hier im Forum auftaucht, wirklich so passiert sind. Aber wenn jemand nicht bei sich selbst bleiben kann und stattdessen versucht, andere von seinem Denken zu überzeugen, dann weiß ich, dass er noch einige Runden drehen muss.

    ch bin ja nicht in der Situation, dass I C H alkoholsüchtig bin. Ich bin ja die Angehörige eines Alkoholikers und ich finde, dass man da schon einen Unterschied machen sollte, denn als Angehöriger sieht man es schon ein bisschen anders.

    Ich lese zwar, dass dich einige Beiträge sehr aufgeregt haben und andere dir gefallen, aber das allein löst dein eigentliches Problem nicht. Oderß

    Dein Thread enthält viele Ansätze und Gedanken. Was möchtest du jetzt tun?

    Möchtest du weiterhin nur darüber berichten, wie es dir in der Situation an der Seite eines Alkoholikers geht, oder suchst du nach Wegen, etwas zu deinen Gunsten zu verändern?

    Es ist jedoch auch so, dass sich nicht jeder mit jedem austauschen möchte. Das ist ebenfalls zu respektieren und es nutzt auch nichts, immer wieder ins gleiche Horn zu blasen, wenn die Töne nicht ankommen.

    livia was hast du nun vor?

    Ich komme aus der Alkoholiker-Ecke und gehöre auch zu den Menschen, die sehr direkt sind.

    Es gibt eben nur drei Möglichkeiten: Entweder du arrangierst dich weiterhin mit dem Alkoholismus und dem Verhalten deines Mannes, oder du suchst einen Weg, ihm aus dem Weg zu gehen, entweder durch Trennung oder sonst was.

    Die dritte, unwahrscheinlichste Möglichkeit ist, dass dein Mann aufhört zu saufen , von Salus zum Paulus mutiert . Denn du kannst noch so mit Engelszungen auf ihn einreden oder hochsensibel auf ihn eingehen, das wird nicht zum Erfolg führen, sondern die Spirale geht weiter abwärts und wird nur von falschen Hoffnungen getragen.

    Sei es dir wert, deinen Wert zu erkennen.

    ich hab ihr gesagt wie es war aber so richtig bin ich nicht ernst genommen worden.

    Unabhängig davon, dass mir niemand eine Laudatio für meinen Weg in die Trockenheit gehalten hat und sich viele nur mit Höflichkeitsfloskeln bedienten und sie es toll fanden, kam da nichts. Es ist ja nichts Besonderes für Nicht-Alkoholiker.

    Du bist dort einmal, keiner kennt dich, und gehst wieder: Notizen werden in die Kartei geschrieben und fertig. Dann kommt der nächste Patient

    Was hast du denn erwartet?

    meinem Suchtgedächtnis hat nicht gefallen, dass ich mich vor einigen Wochen von einer Aufgabe gelöst habe, an der ich 10 Jahre hart gearbeitet habe.

    Woher willst du denn wissen, dass genau das der Anlass war? Selbsterfüllende Prophezeiung? Die Suchtstimme angefüttert wie ein Tamagotchi?;) Die ältere Generation weiß noch , was ein Tamagotchi ist. Oder?

    Ich weiß von vielen, die am Anfang stehen, dass sie regelrecht darauf warten, dass etwas passiert. Auch die Tendenz, etwas hineinzuinterpretieren: "Es kann doch nicht nur trocken sein, das müsste doch spürbar sein."

    Natürlich ist Vorsicht angesagt, und es ist auch nicht "schlecht", wenn sie mal anspringt, um zu wissen, was die Sucht so alles drauf hat, um mich wieder zum Saufen zu bringen.

    Ich bin mit jedoch mit der Methode Ignorieren ganz gut gefahren und habe damit ganz selten etwas zu tun. Je mehr ich Beachtung schenke, desto mehr schenkt es mir Beachtung .

    Und ob er sich mit der Thematik auskennt, durch seine Frau die am ALK hing, er hat das von der anderen Seite durchgemacht.

    Soll ich negativer schreiben, soll ich weiter in die Gosse ? Also stehe echt gerade ein bisschen auf dem Schlauc

    Gegenfrage: Sollen wir positiver schreiben, wenn du blindlings auf auf einen Rückfall zuläufst? Nicht darauf hinweisen, wenn es nach Erfahrung sichtlich ist, dass da etwas schief läuft? Dich lachend in die Kreissäge schicken? Auf Unterstützung setzt, weil ein Freund seiner Frau gesoffen hat? ;)

    Als ich noch am Stammtisch war, hatte ich einige Trinkkumpanen und solche, die nur ein Bier tranken, bei denen ebenfalls ihre Frauen gesoffen hatten. Es war zwar nett gemeint, und ich erhielt den Hinweis, dass ich etwas weniger trinken könnte. Das von einem Alkoholiker, der mein Trinkverhalten mit seinem verglich, zusätzlich das übliche nasse Geschwätz was einem um die Ohren gehauen wird. Ist wie zum Heizungsmonteur zu gehen und zu fragen, wie man ein Sauerteigbrot ansetzt und bäckt. ;)

    Als ich trocken werden wollte, war das also schon mal der falsche Weg. Aber auch ich war nicht anders am Anfang hier. Ich kam hierher und ignorierte die noch so plausibelsten Aussagen. Ca. 12 Wochen hielt ich durch und soff mehr als zuvor, weil ich irgendwie die 12 Wochen aufholen musste.

    Ab da wurde mir dann klar, sie müssen irgendwie auch recht haben.

    Stand heute vermisse ich nichts, aber das Hirn arbeitet dementsprechend. Zu 50% positiv was man macht, machen sollte, wie man vorgehen sollte , worauf man achten sollte usw und die anderen 50% sind die Verknüpfungen aus dem alten Alk Lebe

    Gestern schriebst du von 150 %, was es rein rechnerisch nicht gibt und eventuelle nur als maßlose Übertreibung eingeordnet werden könnte . Oder doch nur Selbstüberschätzung? Heute kommst du mir mit 50 % so und 50 % .

    Wie kommst du zu solchen Berechnungen? Es ist zwar schön zu lesen, aber hilft es dir wirklich?

    Akzeptieren, dass es gute wie schlechte Tage gibt, reichte mir.

    Weil ganz weg bekommt man es glaube ich nicht oder ?

    Meinst du die Verknüpfungen zum Alkohol? Nun die bleiben , mal abgeschwächt, mal nicht merklich, mal sind sie da. Schließlich bist du ja Alkoholiker. Und wenn ich auf meine letzten Jahre zurückschaue, bin ich hin und wieder froh, dass es sie gibt, denn sie erinnern mich daran, wo ich nicht mehr hin will.

    Rauchen und Trinken zu vergleichen ist für mich ebenfalls nicht hilfreich. Beides sind zwar Süchte, aber ich konzentriere mich lieber auf eines. Schließlich haben beide Süchte ihre eigen Daseinsberechtigung. Und mache dir keine Sorgen oder fühle dich angegriffen, wenn hier deutlich geschrieben wird.

    Denn du machst nichts falsch. Im Gegenteil, du machst etwas richtig. Du schreibst ungeschönt aus deinem Kopf deinen Weg. Das ist klasse. Es ist ja deins, ob du wieder säufst oder trocken bleibst.

    Nein, ganz im Gegenteil.

    Dann ist es der falsche Ansprechpartner in Sachen Sucht.

    Denn ohne eigene Erfahrung ist das nicht hilfreich, besonders wenn er selbst noch trinkt, unabhängig von der Menge.

    Jemand, der keine eigene Suchtproblematik hat, kann die Gedanken- und Gefühlswelt eines Betroffenen nicht nachvollziehen, unter anderem, was es heißt, Verzicht zu spüren, Suchtdruck und vieles mehr, oder genau wissen, was wirklich hilft. Er handelt aus einem gesunden Denken heraus, nicht aus der Sicht eines Alkoholikers.

    Ein Blick in den CO-Bereich reicht um zu sehen das das sinnlos ist

    Ich fasse mal zusammen:

    Dein Aussehen, die Familie, der Urlaub, das Tagezählen, Fitness sind äußere Bilder nach außen zu zeigen, schaut her, ich trinke nicht. Das hatte ich in meinen Trinkpausen auch so gemacht. Alles Äußerlich

    Wo liegt der Unterschied zu den Trinkpausen? Oder hast du während deiner Trinkkarriere keine gemacht?

    Ich sehe dich auch meist in der Rechtfertigung oder Verteidigung für ein "nasses" Tun. Sei es die Hinweise, dass es hier und dort gefährlich werden kann, die Hinweise, dass du dich in Gefahr bringst, oder die Aufforderung, sich selbst zu überprüfen, ob es wirklich verstanden wird.

    Solange du dir selbst glaubst, dass du auf dem richtigen Weg bist, den verteidigst obwohl du den Unterschied zwischen nassem und trockenem Denken noch gar nicht erkennen kannst, bewegst du dich dem Saufen hin.

    Mit einer geballten Faust in der Tasche trocken zu bleiben und auf Konfrontation zu gehen, ist nach meinen Erkenntnissen noch nie gut gegangen. Lies dir deinen gesamten Thread durch, er ist voller Informationen. Lass se in Ruhe auf dich wirken und suche nicht sofort nach Gegenargumenten.

    Ich weiß auch, dass Alkoholiker, die am Anfang stehen, auch durch einen Rückfall gehen müssen, bevor sie ihren Tiefpunkt erreicht haben. Bei dir sehe ich noch keinen Tiefpunkt.

    Ich wünsche dir etwas mehr Weitsicht.

    da hast du natürlich recht, ich hab da nicht bedacht das sie ja noch ganz grün hinter den Ohren ist (Tag 6)

    Ich bin dankbar für solche offenen Beiträge, denn nur so kann eventuell etwas Konstruktives für sich und andere entstehen. Es geht nicht um richtig oder falsch, es geht um nass oder trocken, und wenn trocken, dann bitte schön entspannt. ;)

    Zudem habe ich nur die Erfahrungen nur von meinen Weg , der da und da auch leicht abweichen kann von den Erfahrungen anderer Langzeittrockenen.