Und ob er sich mit der Thematik auskennt, durch seine Frau die am ALK hing, er hat das von der anderen Seite durchgemacht.
Soll ich negativer schreiben, soll ich weiter in die Gosse ? Also stehe echt gerade ein bisschen auf dem Schlauc
Gegenfrage: Sollen wir positiver schreiben, wenn du blindlings auf auf einen Rückfall zuläufst? Nicht darauf hinweisen, wenn es nach Erfahrung sichtlich ist, dass da etwas schief läuft? Dich lachend in die Kreissäge schicken? Auf Unterstützung setzt, weil ein Freund seiner Frau gesoffen hat? 
Als ich noch am Stammtisch war, hatte ich einige Trinkkumpanen und solche, die nur ein Bier tranken, bei denen ebenfalls ihre Frauen gesoffen hatten. Es war zwar nett gemeint, und ich erhielt den Hinweis, dass ich etwas weniger trinken könnte. Das von einem Alkoholiker, der mein Trinkverhalten mit seinem verglich, zusätzlich das übliche nasse Geschwätz was einem um die Ohren gehauen wird. Ist wie zum Heizungsmonteur zu gehen und zu fragen, wie man ein Sauerteigbrot ansetzt und bäckt. 
Als ich trocken werden wollte, war das also schon mal der falsche Weg. Aber auch ich war nicht anders am Anfang hier. Ich kam hierher und ignorierte die noch so plausibelsten Aussagen. Ca. 12 Wochen hielt ich durch und soff mehr als zuvor, weil ich irgendwie die 12 Wochen aufholen musste.
Ab da wurde mir dann klar, sie müssen irgendwie auch recht haben.
Stand heute vermisse ich nichts, aber das Hirn arbeitet dementsprechend. Zu 50% positiv was man macht, machen sollte, wie man vorgehen sollte , worauf man achten sollte usw und die anderen 50% sind die Verknüpfungen aus dem alten Alk Lebe
Gestern schriebst du von 150 %, was es rein rechnerisch nicht gibt und eventuelle nur als maßlose Übertreibung eingeordnet werden könnte . Oder doch nur Selbstüberschätzung? Heute kommst du mir mit 50 % so und 50 % .
Wie kommst du zu solchen Berechnungen? Es ist zwar schön zu lesen, aber hilft es dir wirklich?
Akzeptieren, dass es gute wie schlechte Tage gibt, reichte mir.
Weil ganz weg bekommt man es glaube ich nicht oder ?
Meinst du die Verknüpfungen zum Alkohol? Nun die bleiben , mal abgeschwächt, mal nicht merklich, mal sind sie da. Schließlich bist du ja Alkoholiker. Und wenn ich auf meine letzten Jahre zurückschaue, bin ich hin und wieder froh, dass es sie gibt, denn sie erinnern mich daran, wo ich nicht mehr hin will.
Rauchen und Trinken zu vergleichen ist für mich ebenfalls nicht hilfreich. Beides sind zwar Süchte, aber ich konzentriere mich lieber auf eines. Schließlich haben beide Süchte ihre eigen Daseinsberechtigung. Und mache dir keine Sorgen oder fühle dich angegriffen, wenn hier deutlich geschrieben wird.
Denn du machst nichts falsch. Im Gegenteil, du machst etwas richtig. Du schreibst ungeschönt aus deinem Kopf deinen Weg. Das ist klasse. Es ist ja deins, ob du wieder säufst oder trocken bleibst.