Beiträge von Hartmut

    Ich bin analog zu dem funktionierenden Alkoholiker ein weitestgehend funktionierender Depressiver.

    Ich war lange Zeit davon überzeugt, ein sogenannter "funktionierender Alkoholiker" zu sein, und habe diese Ansicht auch im Forum vertreten. In Wahrheit gibt es so etwas jedoch nicht, es war lediglich eine beschönigende Vorstellung, die ich übernommen hatte.

    Du kennst sicher den Spruch: "Wer saufen kann, kann auch arbeiten." ? Diese Denkweise mag auf den ersten Blick funktionieren, doch das ändert sich, sobald man aufhört zu trinken. Letztendlich ist diese Vorstellung ein Trugschluss.

    Das Einzige, was tatsächlich zuverlässig funktioniert hat, war das Saufen selbst und die Beschaffung von Alkohol.

    Und manche Dinge, die Du schreibst, sind komplex, auch wenn sie Dir einfach erscheinen mögen

    Dasselbe sagt mir meine Partnerin auch immer: Ich treffe zwar sehr komplizierte Zusammenhänge punktgenau, doch sie hat hin und wieder Schwierigkeiten, mir zu folgen, da ich in meinen Schritten oft zu schnell vorausdenke und annehme, dass alles sofort verstanden wird. Danke für diesen Hinweis, denn bei fast 30.000 Beiträgen, einschließlich des alten Forums, schleichen sich immer wieder Fehler ein.

    Das Gute an diesem Forum ist, dass, wenn jemand einmal nicht in der Lage ist, sei es aufgrund einer Depression oder anderer Umstände, die Beiträge nicht verloren gehen und immer wieder nachgelesen werden können.

    Was ich voraus habe und was insbesondere am Anfang bei vielen noch fehlt, ist ein dickes Fell. Dünnhäutigkeit führt sehr schnell zu Missverständnissen.

    Deshalb bin ich auch niemandem, der mir direkt und unverblümt seine Sichtweise an den Kopf wirft, böse, denn ich war es am Anfang ja auch so.

    Auf beide Fragen lautet meine laienhafte Antwort Ja

    Nun werde ich das weiter verfolgen.

    Mir geht gerade der Vorstellungsfaden durch den Kopf... da fällt mir wieder auf das manche sagen "ich trinke nur in Gesellschaft" quasi, es ist alles gut ich hab ja keine probleme denn ich trinke ja nicht alleine.

    Nun hat wohl jemand ein Problem mit Alkohol, sonst wäre er nicht hier aufgetaucht. Besonders zu Beginn wird häufig versucht, vieles zu beschönigen, in der Hoffnung, dass andere sagen, es sei bei ihnen schlimmer. Und er denkt, er sei noch nicht so weit.

    Wann, wo und welche Gelegenheit ich gesoffen habe, war doch egal, der Level musste passen.

    Werds wohl so machen wie Hartmut meint, was neues probieren und wenns nichts taugt, was anderes.

    Nicht wie ich es meine, was deine Überzeugung ist, und es kann erst etwas werden, wenn ich etwas mache und nicht im Vorfeld zerrede. Zumindest war das meine Erfahrung.

    Wird schon, am Ball bleiben und die Verdrahtung der Steckdose nicht verwechseln.:whistling:

    Übrigens haben meine Polyneuropathie, meine Psoriasis-Arthritis und andere chronische Erkrankungen sowie der Umgang damit den Ruf, das Trinkverhalten zu beeinflussen. Es muss jedoch niemand persönliche Erfahrungen damit haben, wenn es ums Saufen geht, aber bei Depressionen wird das Thema oft missverstanden und unnötig dramatisiert.

    Kazik Wie war das bei dir, war dein Trinkverhalten auch mal ein Thema bei deiner Behandlung wegen deiner Depressionen? Und hat mein Psychologe auch recht damit, wenn er schreibt, dass es gewisse Mechanismen gibt, die sich auf eine Sucht auswirken oder ähnlich sind ? Hast du da Erfahrungen damit?

    Es gibt einen Grund, warum ich mich an dich wende und nicht an irgendeinen anderen Nutzer: Du beschreibst deine Depression auf sehr authentische Weise und vermittelst durch bestimmte Aussagen ein fundiertes Wissen. Meinem Eindruck nach bist du sehr reflektiert und prüfst auch im Nachhinein alles genau, was der eine oder andere in einem Beitrag gemeint haben könnte.


    PS: Wenn du etwas aus deinem Thread gelöscht haben möchtest, das nicht zu dir passt, sag Bescheid. Ich werde mich darum kümmern.

    Naira Du befindest dich hier im offenen Bereich. Bitte darauf achten, dass keine internen Informationen aus dem geschützten Bereich hinausgetragen werden. Dies dient lediglich als Information und ist nicht als Vorwurf gemeint. Zudem bin ich hier bei den Alkoholikern und nicht bei den CO oder EKA unterwegs. Also bitte nicht alles durcheinanderwerfen.

    Aber ich wundere mich schon, was da alles hineininterpretiert wird. Einfach nur das das lesen, was tatsächlich dort steht, und nicht irgendwelche Dinge willkürlich hineininterpretieren, nur weil man sich selbst angegriffen fühlt.

    Es wurde nichts verboten, und selbst wenn du das für dich siehst, solltest du keine unnötigen Anschuldigungen aufstellen.

    Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Keiner von denen, die sich hier im Beitrag geäussert haben zum Thema Depressionen haben nur 2 Gläser Wein pro Woche getrunken?

    Und warum äußerst du dich dazu? Für andere in die Bresche zu springen ist zwar löblich, aber wenig wert, da keiner hier im Thread damit gemeint war.;)

    Der Zusammenhang ist jedoch ganz einfach: Dies ist ein Suchtforum und kein Depressionsforum, und es ist nicht erforderlich, dass sich jeder in Depressionen hineinversetzen muss, kann oder will. Punkt. Warum wird daraus jetzt so eine große Sache gemacht?

    Wenn jemand über Depressionen schreibt, ist das in Ordnung, aber deshalb kann oder darf er nicht erwarten, dass sich jeder damit auskennt. Und wenn jemand persönliche Angriffe startet, erhält er auch persönliche Antworten.

    Und der obenstehende Text war lediglich ein Beispiel, das ich mit dem Psychologen besprochen habe. Einfach mal den Text richtig lesen und nicht jede Aussage auf sich beziehen. Da stehen auch keine Namen, denn wer mich kennt, der weiß, dass ich ihn direkt anspreche.

    Ich fühle mich tatsächlich von deiner Wortwahl angegriffen.

    Du kannst schreiben, wenn dir etwas nicht zusagt. Bleibe sachlich zum Thema, denn dies ist ein Austausch, und die Wortwahl muss dir nicht zwingend gefallen. Das ist meine und allgemein gehalten.

    Gibt es Menschen, die sich die Alkoholsucht nur einbilden?

    Als Einbildung würd ich es nicht beschreiben. . Dies kann aus einer Depression heraus entstehen, da die Mechanismen mit der Sucht ähnlich sind. Jedoch jeder, der hierher kommt und sich als Alkoholiker betrachtet, ist einer und wird auch aufgenommen.

    Doch wir befinden uns hier im Austausch, und dabei reflektiere ich auch mein Trinkverhalten. Wären es nur zwei oder drei Gläser Wein am Tag gewesen, oder nur mal eine Flasche am Tag , hätte ich niemals den Weg hierher gefunden, und niemand hätte von meinem bemerkenswerten Charme und meinen Erfahrungen profitieren können.

    Und da es vermehrt depressive Alkoholiker gibt oder sich Personen so sehen, habe ich das deshalb auch angesprochen. Oder ist jetzt irgendjemadn beleidigt, nicht als alkoholkrank angesehen zu werden?

    Kazik , Ich weiß um deine Depressionen und möchte sie weder abwerten noch in eine Ecke drängen, in der man sagt, jemand solle sich nicht so anstellen.

    Leider wird jedoch der Begriff Depression inflationär verwendet und dadurch oft nicht der Schwere der Krankheit gerecht wird, die jemand tatsächlich hat.

    Man kann mich anhand meiner Wortwahl oder Direktheit beurteilen, aber sicherlich nicht die Ernsthaftigkeit infrage stellen, wenn es um Krankheiten geht. Da werde ich schon mal energisch allergisch.;)

    Mir ist es nur da und da wichtig "Trittbrettfahrer" von wirklich Kranken zu unterscheiden.

    Es gibt Menschen, die haben Depressionen erlebt oder haben diese immer wieder.....................................................................................................................................................................


    Noch einmal in meinen Worten:

    Ich bin doch nicht bescheuert, dass ich das nicht nachvollziehen kann, und nichts anderes habe ich auch geschrieben.

    Selbst wenn sich jemand nicht hineinversetzen kann, ist das eben so und auch hier nicht erforderlich. Niemand muss selbst an Depressionen leiden oder andere Krankheiten haben um bei der Thematik Sucht mitreden zu können.

    Dies ist ein Suchtforum, und Depressionen sowie alle anderen speziellen Erkrankungen sollten in qualifizierte Hände gegeben werden. Dies habe ich bereits mehrfach betont.

    Wird das absichtlich ignoriert, wenn ich so etwas anspreche, damit ein kollektives Jammern darüber beginnt, wer mehr leidet? Oder soll ich wirklich bei jedem, der dazu etwas geschrieben hat, nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, welches schwere Los er trägt?

    Ich muss mich nicht in jede Opferrolle hineinversetzen, sei es durch Krankheit oder bewusste Entscheidung.

    Die Sucht hat mich eines gelehrt: Je mehr ich versuche, mich in andere Menschen hineinzuversetzen, desto weiter entferne ich mich von mir selbst und gehe Kompromisse ein – in dem Glauben, eine gemeinsame Verbindung aufzubauen. Doch Sucht ist hart und gnadenlos, sie endet oft tödlich und lässt keinen Raum für Sentimentalitäten.

    Ich bin nicht hier, um eine gemütliche Plauderei zu führen – das war ich nie und werde es auch nicht sein. Das können gerne andere übernehmen, die dafür besser geeignet sind

    Ich habe mich zudem bei einem Psychologen darüber informiert, wie Sucht und Depression miteinander verbunden sind, und hinterfragt, ob wirklich jeder, der an Depressionen leidet und glaubt, alkoholabhängig zu sein, tatsächlich ein Alkoholiker ist.

    Besonders interessant war die Frage, welche Mechanismen im Gehirn ablaufen und warum jemand mit Depressionen sich alkoholabhängig fühlt, obwohl er nur zwei Gläser Wein pro Woche trinkt.

    Woher weißt Du das? Ernsthaft Hartmut, Du hast keine Ahnung was eine Depression mit einem machen kann. Meine Depressionen beeinflussen mein Fühlen, Denken und Handeln, wenn sie in full swing sind und dem kann ich manchmal nur wenig entgegensetzen und muss es manchmal nur aushalten.

    Und noch einmal die Frage: Woher nimmst du die Annahme, dass ich davon keine Ahnung habe? Du kannst über deine Depression sprechen, wie und was sie bei dir bewirken, aber anderen nicht absprechen, dass sie davon keine Ahnung haben.

    Es gibt auch Therapeuten, die keine ausreichende Kenntnis über die Sucht haben, aber dennoch therapieren. Ich bin kein Therapeut, und ich wiederhole es zum x-ten Mal: Depressionen gehört in professionelle Hände.

    Ich bin hier im Suchtforum, und da Depressionen und Sucht häufig miteinander verbunden sind, habe ich mich eingehend mit diesem Thema auseinandergesetzt.

    Viele Menschen mit Depressionen glauben, süchtig zu sein, da sich einige Symptome überschneiden. Beispielsweise können anhaltende negative Gedanken, das Streben nach kurzfristiger Erleichterung und das Gefühl der Abhängigkeit von bestimmten Verhaltensweisen oder Substanzen suchttypisch erscheinen.

    Depressionen können das Empfinden verstärken, keine Kontrolle über das eigene Verhalten zu haben, ähnlich wie bei einer Sucht, da im Gehirn vergleichbare biochemische Prozesse ablaufen wie bei einer Suchterkrankung.

    Jetzt nicht auf dich gemünzt.

    Täglich kommen hier Menschen an, die überzeugt sind, an einer Alkoholsucht zu leiden, und dabei betonen, dass diese ausschließlich psychisch und nicht physisch sei, was in sich bereits großer Unsinn ist – so etwas existiert schlichtweg nicht. Alkoholiker sind Alkoholiker, und die Mehrheit derjenigen, die das behaupten, leidet zusätzlich unter Depressionen.

    Wenn dann ein Trinkverhalten diskutiert wird, bei dem jemand zwei bis drei Gläser die Woche Wein trinkt, liegt doch die Vermutung nahe, dass sie keine Alkoholiker sind.

    Nichts für ungut, dir alles Gute.

    Und komm mir jetzt bitte nicht damit das das Entschuldigungen sind.

    Warum unterstellst du mir, Antworten zu geben, die dazu passen, in einer Depression verharren zu müssen?

    Zudem ist dies nicht das Forum für Depressionen, sondern nur begleitend für die Unterstützung bei der Sucht gedacht. Das Wege daraus ähnlich sind.

    Da muss ich mal widersprechen Hartmut.

    Du musst es nicht tun, aber du hast die Möglichkeit dazu. :mrgreen:

    Selbst bei schweren Depressionen bin ich nicht vollständig handlungsunfähig. Natürlich sind sie schwierig zu behandeln, da ihre Auswirkungen individuell unterschiedlich sind.

    Anstatt immer wieder die Krankheit zu analysieren oder auf den Grund zu gehen, kann ich auch Sport treiben, was die Ausschüttung von Glückshormonen fördert und die Stimmung aufhellen kann. Regelmäßige Routinen geben Orientierung und helfen, aktiv zu bleiben.

    Auch wenn es herausfordernd sein kann, können kleine Begegnungen einen positiven Einfluss haben. Achtsamkeit und Entspannung, Meditation sowie Atemübungen tragen dazu bei, innere Unruhe zu reduzieren. Oder auch Schreiben, Musik oder Kunst können helfen Gefühle zu verarbeiten.

    Das kommt nicht von mir, das habe ich mit einem Austausch mit einem Psychologen, da hatten wir Sucht und Depressionen zwar nicht verglichen, sondern nur die Wege daraus.

    Und dann maße ich mir nicht an, dass das, was ich schreibe, hilft, weil mir jegliche Qualifikation fehlt, was Depressionen betrifft. Das gehört immer in professionelle Hände. Dennoch traue ich mir die Qualifikation zu, trocken zu werden und zu bleiben.


    Du bist gesund, Du hast keine Ahnung

    Wer sagt das? Ich gehe nur nicht mit allem hausieren.;)

    Paar Gedanken dazu

    Wenn ich den ganzen Tag damit verbringe, mich selbst und meine Krankheiten zu analysieren, dann lebe ich die Krankheiten aus, anstatt mit ihnen zu leben.

    Zwar weiß ich was Depressionen sind, doch wenn ich sie ständig analysiere, lebe ich sie aus, anstatt einmal aktiv etwas zu unternehmen. Die gedankliche Beschäftigung kann einen fesseln, anstatt Raum für echte Veränderungen zu schaffen.

    Ich vergleiche es mal mit einer Sucht: Sie ist nicht greifbar und nur begrenzt verständlich, aber durch Handeln kann man sie in den Griff bekommen. Auch da ist Handeln der Schlüssel, nicht das Wissen darüber.

    1. Mir ist häufiger langweilig. Besonders wenn am WE alles erledigt ist und ich paar Stunden nichts zu tun habe. Versuche so gut es geht mich zu beschäftigen, finde dann aber die Beschäftigung auch zum Teil langweilig.

    Wer ist denn schuld an deiner Langeweile?

    So betrachtet, passt auch normales Trinken nicht zu mir. Ich habe es noch nie gemocht leicht angetrunken zu sein und zu bleiben. Wenn, dann richtig und volle Fahrt voraus.

    Und das wäre wieder die Lösung des Problems? Oder hat gerade das Saufen nicht das Problem erst verursacht, weil jegliche Aktivität, die die Langeweile hätte beenden können, weggesoffen wurde?

    Fragen über Fragen. ;)

    Einfach mal etwas machen, ob es passt oder nicht, es gibt immer etwas, das getan werden kann Wenn es nervt, ab in die Tonne und weiter mit dem nächsten Projekt.:mrgreen:

    Dann werden Zeiten kommen, in denen du froh sein wirst, wenn es wieder so etwas wie Langeweile gibt.;)

    Dein Wunsch war, trocken zu werden und zu bleiben – und du bist auf einem guten Weg. Was sind denn deine weiteren Ziele?

    Zunächst einmal herzlich willkommen in unserem Forum.

    Dass Therapeuten, wenn sie keine Suchttherapeuten sind, solche Aussagen machen lese ich des öfteren aber es entspricht nicht der Realität. Ich bin trocken geworden, um mich nicht mit einem Rückfall zu beschäftigen. Denn würde ich das tun, dann plane ich diesen entweder bewusst oder rechne schon damit und habe jetzt bereits die Entschuldigung dafür, dass er passieren könnte.

    Ein Rückfall ist auch kein Vorfall, sondern ein Ereignis, das potenziell tödlich enden kann. Zudem weiß ich nie, was während eines Rückfalls mit mir geschieht, und verliere mich bereits jetzt in Mutmaßungen, die keinerlei Grundlage haben.

    Hypothetische Annahmen ist Geschwätz udn nichts weiter als Stammtischgerede.

    Wie bleibe ich stabil trocken? Es ist wichtig, die innere Erkenntnis als Alkoholiker zu bewahren. Dazu gehört, konsequent Wege zu wählen, die Rückfälle vermeiden. Strategien sollten entwickelt werden, und wir haben hier im Forum dafür eine Vorlage.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Suchtberatungsstellen sind im Gegensatz zu diesem Forum ja auch für Menschen da, die sich noch nicht sicher sind, ob sie schon süchtig geworden sind oder "nur" Missbrauch betreiben, oder die Sorge haben, irgendwann süchtig zu werden, wenn sie weitermachen wie bisher.

    Genau, es gibt das hier aber nicht, denn hier tauschen sich bekennende Alkoholiker aus. Wenn niemand süchtig ist, benötigt man auch keine Beratungsstelle.

    Und es ist auch unsinnig, darüber zu spekulieren, ob es jemandem helfen kann, etwas zu trinken, das entweder tötet oder süchtig macht. Alkohol ist Gift. Das reicht.

    Oder hat jemand schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Arsen im Essen jemanden am Leben hält, bevor es ihn umbringt?

    Nika2 , Was hilft es dir denn, zu wissen, wie viel das Trinkverhalten noch gut oder schlecht ist? Es bleibt immer eine Hypothese und in deinem Kopf verankert. Das heißt, du kannst dich nicht so sehr über das Saufen anderer erkundigen, es löst nicht dein Problem. Oder?

    Hallo zusammen,

    In diesem Forum wird nicht über kontrolliertes Trinken diskutiert, da es lediglich ein Festhalten an der Sucht darstellt. Es führt langsam zu weiterem Leiden und endet letztendlich im Tod. Alkoholiker können nicht kontrollieren, da der Kontrollverlust bereits Teil der Diagnose eines Alkoholikers ist.

    Wir experimentieren hier nicht auf Kosten eines Menschenlebens mit der Sucht.

    Hallo und willkommen bei uns.

    Ich würde mich freuen, wenn ihr mich aufnehmt. Das Lesen hier hilft mir viel.

    Das Trinkverhalten zu überprüfen und die Reißleine zu ziehen, ist schon mal sehr gut. Dass nach jahrelangem Besäufnis auch körperliche Folgen auftreten, ist normal und bildet sich normalerweise zurück. Das kann jedoch nur ein Arzt diagnostizieren.

    Jetzt zu hier: Hier tauschen sich nur bekennende Alkoholiker aus, die eine lebenslange Abstinenz anstreben.

    Wie sieht es da bei dir aus?

    Siehst du dich als Alkoholiker, und ist das auch dein Wunsch?