Heuel - Bin sehr dankbar...

  • Oh ja, da bin ich auch sehr gerne.

    Wahrscheinlich ist es die Summe aller Dinge und Geduld ist auch nicht grad meine Stärke. Und dan noch diese Jahreszeit.

    Aber auf etwas freue ich mich total und zwar auf den Frühling

    Da können wir uns ja wieder mal die Hand geben. Geduld und ich 🤣 wir sind ganz und gar nicht dicke. Aber was nicht ist, kann ja noch werden 💪

    Tja die Jahreszeit ist nicht zu ändern, aber der Frühling rückt näher. Bin schon dabei ein paar Kilo ab zu nehmen, damit ich meine Kleidchen dann ausführen kann 👗wAs machst du schönes im Frühling?

    Heuel ich hoffe, dass du spürst, dass du nicht alleine bist. Und ich sag’s dir, mir fällt es auf wenn du nix schreibst. Und es ist wichtig zu lachen, über Witze, ulkige Clips oder lächele doch einfach mal dein Spiegelbild an. Habe ich heute im Job auch gemacht.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • ich möchte immer die Starke spielen

    das brauchst du nicht und funktioniert auf Dauer auch nicht.

    Vor allem das Wort spielen, die Starke spielen. Du kannst auch einfach mal schwach sein. Aber Schwäche zuzulassen ist nicht einfach, das zeigt aber wiederum Stärke.

    Wann oder Wo möchtest du die Starke spielen?

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Bin schon dabei ein paar Kilo ab zu nehmen, damit ich meine Kleidchen dann ausführen kann 👗wAs machst du schönes im Frühling?

    Auf das bin ich auch stolz, habe etwas abgenommen, von der Bikini Figur zwar noch weit entfernt, aber ich ziehe einfach keinen Bikini an8)

    Im Frühling bin ich viel draussen in der Natur (ich liebe den Wald) und im Sommer sind wir 2 Monate mit dem WW unterwegs:)

  • Vielen lieben Dank für eure Unterstützung hat mir echt gut getan.

    Jetzt bin ich fixe und gehe schlafen, morgen sieht die Welt hoffentlich wieder anders aus.

    Wünsche allen einen schönen Abend und für später eine gute Nacht.

  • Im Frühling bin ich viel draussen in der Natur (ich liebe den Wald)

    Dann ist wohl der Wald dein Kraftplatz 😊

    wir

    im Sommer sind wir 2 Monate mit dem WW unterwegs

    uiii Camper, da können wir uns schon wieder die Hand geben. Also hast du auch ein paar Sachen, auf die du dich freust.

    Ich werde mir mein Leben nicht länger mit Alk vermasseln. Alk kann gar nix, ist pures Gift, zerstört, schädigt, ist gefährlich und macht süchtig. Mein Leben ist mir mehr wert, als es mit saufen zu ruinieren. Es gibt so viel Schönes zu erleben.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Traurig war falsch ausgedrückt, es hat mich berührt, dass du dir die Mühe gemacht hast meinen Faden zu lesen.

    Wenn ich jemanden etwas ausführlicher schreibe, will ich sicher sein, über was ich schreibe.

    Dein Schreiben hat mich grad sehr berührt und hat irgendwas in mir ausgelöst. Aber es ist eher eine Traurigkeit, weil ich weiss, das du Recht hast

    Es hat dich berührt und es hat was ausgelöst, aber du fühlst eine Traurigkeit, weil du etwas für dich erkennst, was ich geschrieben habe?

    Ich denke, die Dinge über die du traurig sein könntest, sind Dinge, die du ändern kannst. Wenn du genau da mal genauer hinschaust eröffnet sich vlt. ein weiteres Stück deines Weges.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Für mich war der Alkohol, wie ein guter Freund.

    Ich glaube ich weiß was du meinst. Natürlich hat Alkohol unsere Lebenszeit gefüllt- vielleicht auch nur Zeit gefressen. Aber jetzt nüchtern ist diese gewonnene Zeit nicht nur Segen. Man muss sich ganz neu aushalten, fühlt sich etwas verletzlicher und irgendwie wund. Und man hat plötzlich Zeit- viiiel Zeit. Und da muss man sich auch vom allgemeinen Druck lösen immer nur ‚sinnvolles‘ zu tun. Ich liebe genauso wie Alex_aufdemweg yoga und ziehe da viel raus.
    Mich auspowern, auf Berge steigen, mit der Mannschaft ‚raufen‘- das ist toll.

    Aber jeder findet anders sein Glück. Der eine häkelt, der andere kocht, die nächste schaut gerne Tiere an oder hört Vogelstimmen. Manche malen, lesen oder schreiben sogar.
    Probiere aus was dir gut tut. Und wenn es Schund- Liebesromane oder Line-Dance ist- so what? Schau bei welcher Tätigkeit oder Situation du echt entspannen kannst, die Zeit vergisst und dich wirklich wohl fühlst. Und dann hol dir das so oft es geht.

    Ich hatte meinen letzten großen Glücksmoment letzten Sonntag ganz oben auf dem Spitz Stein Gipfel in Tirol. Es war kalt und sonnig- ich konnte rundum über Alpengipfel schauen und fühlte mich auf einmal großartig. Fast so schön selbstbesoffen, wie ich das dem guten Lebenskuenstler so um die Ohren gehauen hab, dem ich hiermit fürs rüberziehen in deinen interessanten Faden herzlich Danke.

  • Ich danke :thumbup::thumbup:euch allen für diesen - für mich großartigen - Austausch , eure eingebrachten Erfahrungen und Hilfestellungen.

    Ich habe wieder mal für mich sehr viel aus diesem Forum und gerade aus diesem Thread ziehen können.

    Entschuldige Heuel, ich trage für dich hier im Moment nichts bei:oops: und schreibe trotzdem in deinem Fädchen….aber es war mir ein Bedürfnis.

  • Also hast du auch ein paar Sachen, auf die du dich freust.

    Ja, dass schon, wenn nur das Unterbewusst sein nicht wäre.

    Du hast auch mit allem Recht, was du schreibst, im Kopf habe ich das auch.

    Habe zum Beispiel einen riiiiesen Schiss vor Spinnen, da kann mir noch lange jemand sagen, die tut dir nix.... Mein Unterbewusstsein sagt mir, die frisst mich auf. :rolleyes:

  • Ich denke, die Dinge über die du traurig sein könntest, sind Dinge, die du ändern kannst. Wenn du genau da mal genauer hinschaust eröffnet sich vlt. ein weiteres Stück deines Weges.

    Da schaue ich seit 30 Jahren hin, glaube mir, gebe auch nicht so schnell auf, bin eine starke Frau, wäre ich das nicht, dann wäre ich nicht mehr hier.

    Aber an manchen Tagen erschlägt es mich so heftig, kann ich nicht mit Worten fassen.

  • Man muss sich ganz neu aushalten, fühlt sich etwas verletzlicher und irgendwie wund.

    Genau, dass ist der Punkt, ich fühle mich zu Zeit sehr verletzlich, dann kommt auch noch die Jahreszeit hinzu, die Kälte mag ich überhaupt nicht und ich verkrieche mich in der Wohnung und habe Zeit zum studieren. In der warmen Jahreszeit bin ich sehr viel draussen, dass ist für mich Seelenbalsam.

  • Liebe Heuel, ich finde es völlig normal wie du dich aktuell fühlst. Der Alkohol hat unser Gehirn über die Jahre so umgebaut, dass nur er, der Alkohol/ das Gift, bei uns Zufriedenheits-und Glücksgefühl auslösen kann. Bis sich das Gehirn wieder umgebaut hat und auf nomale, schöne Situationen uns das Gefühl von Zufriedenheit und Glück spüren lässt, das dauert einige Zeit.

    Ich bin nach 8 Wochen Abstinenz eigentlich zufrieden, spüre aber auch nicht Glück und habe total wenig Energie, d.h., wenn ich keinen Termin habe oder arbeiten muss, liege ich auf dem Sofa rum. Das wird aber besser werden, da bin ich zuversichtlich.

    Heute quäle ich mich zum Fitnessstudio||

    LG Matcha

  • Ich bin nach 8 Wochen Abstinenz eigentlich zufrieden, spüre aber auch nicht Glück und habe total wenig Energie, d.h., wenn ich keinen Termin habe oder arbeiten muss, liege ich auf dem Sofa rum. Das wird aber besser werden, da bin ich zuversichtlich.

    Das verrückte ist, die ersten paar Monate, meiner Nüchternheit, ging es mir besser, aber da war ich auch mehr in der Natur.

    Au Sofa, da können wir uns die Hand schütteln, dass ist zu Zeit auch meine Lieblingsbeschäftigung.

    Heute quäle ich mich zum Fitnessstudio

    Wäre auch nichts für mich, zu viele Leute. 8)

  • die ersten paar Monate, meiner Nüchternheit, ging es mir besser

    Das ist nicht ungewöhnlich. Das ist die rosa Brille. Ein einzelner Tag war ja schon ein riesiger Gewinn. Ist er jetzt natürlich immer noch, aber es ist zur Normalität geworden.

    Aus dem Grund ist es wichtig, dass ich mir mein Leben neu eingerichtet habe.

    Gegen Frühling hätte ich übrigens auch nichts. Habe mir heute Morgen bei -4° den Arsch ab gefroren. 🥶

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Das ist nicht ungewöhnlich. Das ist die rosa Brille. Ein einzelner Tag war ja schon ein riesiger Gewinn. Ist er jetzt natürlich immer noch, aber es ist zur Normalität geworden.

    Na dann, zieh ich die rosa Brille wieder an8)

    Bäähh, - 4 Grag, dass tut mir schon den Knochen weh, wenn ich das lese.

    Ach, könnte man (Frau) die Zeit zurück drehen, oder hätte mich Jemand gewarnt von diesem Zeug, hätte ich wahrscheinlich auch nicht darauf gehört.

  • Das verrückte ist, die ersten paar Monate, meiner Nüchternheit, ging es mir besser, aber da war ich auch mehr in der Natur.

    Und was hat das normale Leben mit der Nüchternheit zu tun?

    Nichts, was um mich herum geschieht, ist verantwortlich dafür, dass ich nichts mehr saufe.

    Wenn ich die Verbindung zum Suchthirn davon nicht abtrenne, wird mir die Sucht immer wieder das Trinken als Lösung anbieten.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Nichts, was um mich herum geschieht, ist verantwortlich dafür, dass ich nichts mehr saufe.

    Ja, ich verstehe, was du meinst, aber so fühle ich zur Zeit.

    So gerne würde ich die Verbindung von meinem Suchthirn abtrennen, nichts lieber als das und wäre es so einfach, dann gäbe es keine Alkis.

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