Für eine Therapie benötigt es ein klares Denken, bereits nüchtern zu sein, ist die Voraussetung für eine Therapie. Und damit meine ich nicht, das Nüchtern-Sein, wenn man gerade eine Trinkpause macht. Nein, ich meine "trocken"sein. Also bereits alles in die Wege geleitet zu haben, eine lebenslange Abstinenz anzustreben und das auch bereits zu leben!
Ich frage mich, wie es ein Alkoholiker ohne Vorwissen erkennen kann, dass es nur so funktioniert? Als ich das Glas aus einem Tiefpunkt weggestellt hatte, war ich noch pitsche patsche nass in meinen Gedanken. Da war nichts mit klar denken.
Ansonsten sehe ich es ähnlich.
Zudem stehe ich auch bei einer laufenden Therapie in bestimmten Aspekten kritisch gegenüber. Zielführend ist sie nicht, wenn sie aufgezwungen wurde. Damit meine ich nicht nur Ärzte und Therapeuten, sondern auch alle, die mit Halbwissen glänzen und salopp in den Raum schmeißen . Mach eine Therapie, der braucht eine Therapie.
Ich habe keine Therapie gemacht. Es handelt sich lediglich um meine Meinung und nicht um eine Erfahrung. Dennoch hat mir der jahrelange Austausch mit Alkoholiker diesen Eindruck vermittelt.
Und ein CO sollte sich da grundsätzlich heraushalten. Viele stehen nur vor dem Problem, dass sie nicht einmal wissen, dass sie CO sind.