Beiträge von Aurora

    Hallo Trudy,

    Einer von den Mönchen sagte, der größte Feind des Menschen wäre seine eigene Angst. Ich habe einige Tage darüber nachgedacht und glaube, da ist viel wahres dran.

    oh ja, das kann ich bestätigen. Angst hat mich viele Jahre festgehalten, in meiner ersten Ehe mit dem Abhängigen. Und durch verschiedene Schicksalsschläge ist sie ein fester Bestandteil von mir geworden.

    Inzwischen kann ich sie schon immer öfter zur Ruhe bringen. Ich akzeptiere sie immer mehr als Bestandteil meines Lebens.

    Angst lähmt und macht unfrei. Und das meiste spielt sich im Kopf ab, ist irrational. Meine Angst spielte und spielt sich so gut wie immer in Zukunftsdingen ab. Also dort, wo es ungewiss ist und nicht kontrollierbar. Deshalb ist es wichtig, im Jetzt zu bleiben. Heute geht es mir gut.

    Das einzige, was ich für meine nahe Zukunft derzeit konkret weiß ist, dass mein Mann und ich am Freitag in die Oper gehen.

    Shaolin Mönche, wow, das interessiert mich auch, ich kann mir gut vorstellen, dass das faszinierend ist.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Trudy,

    An vielen Tagen gelingt es mir ganz gut die freie Zeit zu nutzen. An einigen Tagen fehlt mir aber auch ganz doll ein Alltag. Vorher habe ich einfach funktioniert, jetzt habe ich Zeit darüber nachzudenken, was ich machen möchte und das ist manchmal garnicht so einfach zu beantworten :/

    Klingt komisch, ist aber tatsächlich so...

    Das habe ich damals nach meiner Trennung auch ähnlich erlebt. Plötzlich war es ruhig um mich rum und der einzige Mensch um den ich mich kümmern musste war ich.

    Das war komisch. Das war gut auf der einen Seite aber auch irgendwie ungewohnt. Und ich hab mich manchmal auch verloren gefühlt.

    Und das ist ja tatsächlich oft so. Ich zumindest hatte mich in all den Jahren verloren. " Was haben sie denn für Hobbies", wurde ich mal gefragt. Ohhhh, uuuuppssss... Das wusste ich garnicht. Da musste ich überlegen und war plötzlich ganz traurig.

    Wahrscheinlich muss ich mich selbst erstmal wieder neu kennenlernen.

    Ja, das ist so. Und das ist auch spannend.

    Ich wusste dann auf einmal, dass ich so gerne mal eine Oper sehen wollte und da konnte ich anknüpfen. Und seither habe ich schon etliche gesehen. Am Freitag gibt es auch wieder eine.

    "Belshazzar" von Händel, von der Oper hab ich vorher noch nie gehört. Bin mal gespannt.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Anbi,

    hab gerade gesehen, dass du dich schon beworben hattest. Jetzt bist du freigeschaltet und in unserer Online-Selbsthilfegruppe angekomme , du kannst dich nun überall austauschen. Nur bitte die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern, das erkennst du daran, dass die Nicknamen noch in roter Schrift erscheinen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Anbi, herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe,

    dass du ihn rausgeworfen hast, war eine Konsequenz seines Handelns und deine Reaktion darauf. Du hast dich damit geschützt, es ging dir ja sehr schlecht mit seinem Alkoholkonsum.

    Nun bist du wieder konfrontiert, auf eine andere Weise. Das stelle ich mir sehr schwer vor, im I-Net verbreitet sich sowas schnell und keiner prüft, was dahintersteckt. Du weißt doch garnicht, wie es ihm wirklich geht, oder? Dass du da sehr hilflos und aufgewühlt bist ist ganz klar.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/ wenn du auf diesen Link klickst kommst du auf die Seite, wo du dich für den Austausch bewerben kannst. Schreib kurz was dazu und dann wirst du freigeschaltet. Dein Thema verschieben wir dann von hier in den Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo joline, herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Dein Partner ist von mehreren Substanzen abhängig. Und darum zwingt die Sucht ihn, immer wieder zu konsumieren. Dagegen kommt kein Mensch außer er selbst an. Du kann machen, was du willst, solange es nicht ganz tief aus ihm kommt, das zu stoppen, sich Hilfe zu suchen, wird sich nichts verändern.

    Gefährlich finde ich, dass du teilweise auch konsumierst. Ich hab damals auch oft mitgetrunken und war schon kurz davor, selbst abhängig zu werden.

    Ich habe schon länger das Gefühl, mich trennen zu müssen. Nicht, weil ich ihn nicht liebe, sondern weil ich einfach merke, wie mich das selbst zerstört.

    Dieses Gefühl ist wichtig, es ist im Grunde genommen lebenswichtig. Mal ganz krass gesagt. Um dir über alles klar zu werden, kannst du dich gerne hier austauschen.

    Das ist der Link zur Freischaltung: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klick da drauf, schreib kurz was dazu und dann schalten wir dich für den Austausch frei. Dein Thema wird dann von hier in den Bereich für Angehörige und Coabhängige verschoben.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Lynx, herzlich willkommen.

    Du bist ja schon einige Jahre trocken, das ist super.

    Du schreibst, dass du coabhängig bist mit Fragezeichen. Erklär doch mal bisschen, wie du das meinst.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Sweppes,

    Dante , mein 2. Mann, kommuniziert seine Suchterkrankung offen. Er trägt kein Schild um den Hals aber er verheimlicht es auch nicht. Zum Beispiel weiß sein Arbeitgeber darüber Bescheid, die Familie, Freunde. Und wir reden auch darüber. Als wir zusammengekommen sind ziemlich oft, da war er 2 Jahre trocken, also noch recht frisch, und ich noch nicht sooo lange getrennt vom 1. Mann. Jetzt ist es Alltag und nur selten Thema.

    Ich rede mit Menschen darüber wenn es zufällig aus irgendeinem Grund in das Gespräch passt. Auch, dass ich lange coabhängig war. Aber ich posaune das nicht rum.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Sweppes,

    es ist so, dass der Grund aufzuhören und abstinent zu bleiben aus dem Abhängigen selbst kommen muss. Nur aus ihm selbst kommen kann.

    Und genauso ist es mit einem Rückfall. Die Entscheidung wieder zu trinken kommt ganz alleine aus dem Alkoholiker selbst.

    Ich finde und fand dieses Wissen damals, als ich mich anfing mit Sucht zu beschäftigen, ganz wichtig. Denn dadurch habe ich verstanden, dass es nicht meine Verantwortung ist.

    Ich bin ja mit einem Alkoholiker in 2. Ehe verheiratet, er ist seit fast 20 Jahren trocken. Er hat die Vorgaben gemacht was für ihn wichtig ist in unserem gemeinsamen Zusammenleben. Zum Beispiel ein alkoholfreies Zuhause. Natürlich akzeptiere ich das und achte beim Einkaufen darauf, nicht was zu kaufen wo Alkohol drin ist.

    Aber grundsätzlich handelt er für sich, eigenverantwortlich und offen, was seine Suchterkrankung angeht. Alles andere würde für mich selbst, also für mein Leben, wieder in eine ungesunde Richtung gehen.

    Liebe Grüße Aurora

    Liebe Potterzauber,

    na klar drehen sich die Gedanken in deinem Kopf, es kann ja nicht anders sein. Du siehst deine schwerkranke Tochter und kannst ihr nicht helfen. Dafür ist sie, hoffentlich, noch in der Klinik und in guten Händen.

    Es ist ja jetzt egal warum du von ihrer Sucht nichts gemerkt oder es verdrängt hast. Fakt ist und bitte sage dir das immer wieder denn es ist so, selbst wenn du es gemerkt hättest, hättest du NICHTS dagegen tun können. Das ist das Schlimme an einer Suchterkrankung.

    Als Angehörige stehst du hilflos davor. Aber helfen kann sich nur die Betroffene selbst. Das ist einfach so. Du hast also NICHTS versäumt, NICHTS falsch gemacht, du hättest nie was machen können. Du bist an NICHTS schuld.

    Einen Knopf zum Ausschalten deiner Gedanken kenne ich auch nicht. Leider. Aber vielleicht ist es dir möglich, einfach irgendwas zu tun. Rauszugehen, Fenster zu putzen, Serien zu gucken, bei der Seelsorg anrufen ( 0800 111 0 111 oder 0800 111 0222) ... irgendwas, was dich ein wenig ablenkt.

    Deine Angst kann ich dir nicht nehmen aber fühl dich einfach mal gedrückt.

    Liebe Grüße Aurora

    Liebe Potterzauber,

    ich schaffe das einfach seelisch und körperlich nicht mehr sie so zu sehe.

    ich finde es völlig okay, dass du ihr das so sagst. Das zeigt ihr ja schon auch deine eigene Grenze ohne dass du sie von dir abweist. Denn mit solcher Aussage bleibst du bei dir.

    Ich sagte ihr ich komme in den Entzug ,wenn sie denn drin ist. Und das ich sie liebe.

    Damit sagst du ihr auch eine ganze Menge. Du wirst sie ja dann besuchen und du sagst ihr, dass du sie liebst. Das finde ich schön, es zeigt ihr doch, dass du da bist.

    Wenn Kinder abhängig sind ist es schlimm und für die Eltern meistens nicht möglich, sie sich völlig selbst zu überlassen. Hilfe ist ja meistens nicht möglich, solange das abhängige Kind sie nicht will. Es ist also wichtig dass du als Mutter einen Umgang damit finden kannst, dass es dir trotzdem gut geht.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo und herzlich willkommen Kichererbse,

    das ist wirklich schlimm, wenn solche Diagnose da ist. Wenn der Alkohol ganze Arbeit geleistet hat. Und als Partnerin stehst du daneben, wie kann es weitergehen...

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/ wenn du diesen Link anklickst und dann kurz was dazu schreibst, wirst du für den Austausch freigeschaltet. Dein Thema ist dann in den Bereich für Angehörige und Coabhängige verschoben worden. Dort ist dann unsere Selbsthilfegruppe.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Pottenzauber,

    Sucht funktioniert so. Nicht zu trinken löst im Abhängigen starken Druck aus, auch schlimme Angstgefühle, Zittern usw. Da ist dann alles egal in dem Moment, Kinder, Partner, die eigene Gesundheit sind dann nicht wichtig. Dieser Druck muss sehr schlimm sein, ich kenne das aber nicht da ich nie abhängig war.

    Aber ich habe bei meinem ersten Mann mal zufällig gesehen, wie er morgens eine offene Schnapsflasche mit zitternden Händen an seinem Mund hatte und gierig getrunken hat.

    Ich verstehe nicht, warum dort im Krankenhaus, in dem deine Tochter liegt, nicht jetzt sofort eine Entgiftung gemacht wird. Denn sie ist doch da dann überwacht und könnte Medikamente gegen die Entzugserscheinungen bekommen.

    So aber kommt sie in einen Entzug und wenn nicht weitergetrunken wird kann es zu lebensgefährlichen Zuständen kommen. Sie muss also bis zur Entgiftung in 14 Tagen quasi moderat weitertrinken, so blöd wie sich das anhört.

    Das ist jetzt meine Einschätzung der Situation und eine Erklärung, wie Sucht funktioniert. Was und ob etwas zwischen den Ärzten im Krankenhaus und deiner Tochter besprochen wurde, weiß ich nicht.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo CartierRoyal,

    na klar, erstmal ist das so, dass sich die Gedanken ständig um ihn drehen. Das machst du ja auch schon länger so und das kann zu einer Art Gewohnheit werden. Jedenfalls kenne ich sowas von mir.

    Du kannst jetzt versuchen, diese Gedanken etwas zu begrenzen. Indem du deine Zeit mit Dingen füllst, die dir gut tun und dich ablenken. Denn das Gedankenkreisen um ihn hält dich von deinem eigenen Leben ab und vor allem ändert es nichts bei ihm.

    Meine Therapeutin meinte damals mal zu mir: "XY sitzt quasi noch immer mit an ihrem Tisch,..." und da dachte ich, hm, das will ich ja garnicht, dass XY an meinem Tisch sitzt und mir den Tag versaut.

    Mal so als Denkanstoß.

    Liebe Grüße Aurora

    Liebe Potterzauber,

    dass du verzweifelt bist kann ich gut verstehen. Das ist ja auch alles schlimm. Da alles rauszuheulen kann hoffentlich etwas Erleichterung bringen.

    Eltern, die ein suchtkrankes Kind haben, sind in einer schweren Situation. Denn ein Kind fallen zu lassen ist schier unmöglich. Es ist dein Kind, das liebst du doch.

    Ich kann mir aber auch vorstellen, dass da irgendwo Wut ist, darüber, warum es so weit hat kommen müssen.

    Und die Kinder sind auch sehr betroffen. Mit Sicherheit haben sie mehr von der Sucht ihrer Mutter mitbekommen als gut für sie ist.

    Ich drück einfach die Daumen, dass deine Tochter durchzieht, was sie sich vorgenommen hat. Sie ist noch so jung... Und ich drück dich, dass du für dich Wege finden kannst, das alles erstmal zu sortieren und anzunehmen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Potterzauber,

    herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Das ist so schlimm, wenn dein Kind in einer Sucht gelandet ist und dann jetzt auch diese schlimme Diagnose im Raum steht. Das tut mir sehr leid.

    Ich finde es gut, dass du trotzdem handelst und zusammen mit der Freundin für die Kinder da bist. Und da auch Schritte unternehmen wirst.

    Um am Austausch teilnehmen zu können, klick diesen Link an:

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    Liebe Grüße Aurora