Hallo Calista,
Es war eine Vernunftsentscheidung wie er sagt. Ich will ihn eigentlich gar nicht mehr, aber dennoch fehlt er mir so sehr, weil er auch wunderbare Seiten hat und nun denke ich die ganze Zeit, er ist stabil hat mit dem Alkohol aufgehört und die neue Frau hat ein tolles Leben.
Eigentlich willst du ihn nicht mehr... Und wunderbare Seiten hat er auch...
Das sind immernoch so kleine Hoffnungen und Ungläubigkeit, dass das, was mal gut begonnen hat, vorbei ist. Denn was ist an ihm wirklich wunderbar? Er steckt in seiner Sucht fest und die zieht ihn immer weiter abwärts.
Denkst du wirklich, dass er plötzlich stabil ist? Ich hab schon oft davon hier gelesen, " nun ist er stabil und hat 'ne Neue". Das fühlt sich echt mies an. Aber ich denke, er hat nur die unbequeme Freundin, dich, die du jetzt anfängst nicht mehr mitzuspielen, gegen eine frische Co ausgetauscht. Das ist die Erfahrung, von der ich hier schon ganz, ganz oft gelesen habe.
Und für ihn ist das somit tatsächlich eine " Vernunftsentscheidung, kann er doch mit einer Frau neu anfangen die ihm das gibt, wozu du nicht mehr bereit bist. Das muss nicht mal unbedingt mit seiner Alkoholabhängigkeit zusammenhängen, vielleicht ist er sowieso so drauf.
Er wird nicht eine wunderbare Spontanheilung seiner Sucht gehabt haben. Er will mit einer Frau, die noch blauäugig genug ist, in Ruhe weitermachen.
Und was ist an einem Menschen wunderbar, der deine Wohnung in einem vollgekotzen, vollgemüllten Zustand hinterlässt...
Trennungen tun weh. Selbst Trennungen von Beziehungen, die schlecht waren. Da gehen ja, wie Momo schon schrieb, auch Wünsche, Träume, Zukunftsideen mit kaputt. Und DAS tut weh. Denn im Grunde genommen kannst du froh sein, dass du ihn losgeworden bist.
Auch wenn sich das gemein anhört.
Liebe Grüße Aurora