Beiträge von Aurora

    Hallo joline, herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Dein Partner ist von mehreren Substanzen abhängig. Und darum zwingt die Sucht ihn, immer wieder zu konsumieren. Dagegen kommt kein Mensch außer er selbst an. Du kann machen, was du willst, solange es nicht ganz tief aus ihm kommt, das zu stoppen, sich Hilfe zu suchen, wird sich nichts verändern.

    Gefährlich finde ich, dass du teilweise auch konsumierst. Ich hab damals auch oft mitgetrunken und war schon kurz davor, selbst abhängig zu werden.

    Ich habe schon länger das Gefühl, mich trennen zu müssen. Nicht, weil ich ihn nicht liebe, sondern weil ich einfach merke, wie mich das selbst zerstört.

    Dieses Gefühl ist wichtig, es ist im Grunde genommen lebenswichtig. Mal ganz krass gesagt. Um dir über alles klar zu werden, kannst du dich gerne hier austauschen.

    Das ist der Link zur Freischaltung: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klick da drauf, schreib kurz was dazu und dann schalten wir dich für den Austausch frei. Dein Thema wird dann von hier in den Bereich für Angehörige und Coabhängige verschoben.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Lynx, herzlich willkommen.

    Du bist ja schon einige Jahre trocken, das ist super.

    Du schreibst, dass du coabhängig bist mit Fragezeichen. Erklär doch mal bisschen, wie du das meinst.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Sweppes,

    Dante , mein 2. Mann, kommuniziert seine Suchterkrankung offen. Er trägt kein Schild um den Hals aber er verheimlicht es auch nicht. Zum Beispiel weiß sein Arbeitgeber darüber Bescheid, die Familie, Freunde. Und wir reden auch darüber. Als wir zusammengekommen sind ziemlich oft, da war er 2 Jahre trocken, also noch recht frisch, und ich noch nicht sooo lange getrennt vom 1. Mann. Jetzt ist es Alltag und nur selten Thema.

    Ich rede mit Menschen darüber wenn es zufällig aus irgendeinem Grund in das Gespräch passt. Auch, dass ich lange coabhängig war. Aber ich posaune das nicht rum.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Sweppes,

    es ist so, dass der Grund aufzuhören und abstinent zu bleiben aus dem Abhängigen selbst kommen muss. Nur aus ihm selbst kommen kann.

    Und genauso ist es mit einem Rückfall. Die Entscheidung wieder zu trinken kommt ganz alleine aus dem Alkoholiker selbst.

    Ich finde und fand dieses Wissen damals, als ich mich anfing mit Sucht zu beschäftigen, ganz wichtig. Denn dadurch habe ich verstanden, dass es nicht meine Verantwortung ist.

    Ich bin ja mit einem Alkoholiker in 2. Ehe verheiratet, er ist seit fast 20 Jahren trocken. Er hat die Vorgaben gemacht was für ihn wichtig ist in unserem gemeinsamen Zusammenleben. Zum Beispiel ein alkoholfreies Zuhause. Natürlich akzeptiere ich das und achte beim Einkaufen darauf, nicht was zu kaufen wo Alkohol drin ist.

    Aber grundsätzlich handelt er für sich, eigenverantwortlich und offen, was seine Suchterkrankung angeht. Alles andere würde für mich selbst, also für mein Leben, wieder in eine ungesunde Richtung gehen.

    Liebe Grüße Aurora

    Liebe Potterzauber,

    na klar drehen sich die Gedanken in deinem Kopf, es kann ja nicht anders sein. Du siehst deine schwerkranke Tochter und kannst ihr nicht helfen. Dafür ist sie, hoffentlich, noch in der Klinik und in guten Händen.

    Es ist ja jetzt egal warum du von ihrer Sucht nichts gemerkt oder es verdrängt hast. Fakt ist und bitte sage dir das immer wieder denn es ist so, selbst wenn du es gemerkt hättest, hättest du NICHTS dagegen tun können. Das ist das Schlimme an einer Suchterkrankung.

    Als Angehörige stehst du hilflos davor. Aber helfen kann sich nur die Betroffene selbst. Das ist einfach so. Du hast also NICHTS versäumt, NICHTS falsch gemacht, du hättest nie was machen können. Du bist an NICHTS schuld.

    Einen Knopf zum Ausschalten deiner Gedanken kenne ich auch nicht. Leider. Aber vielleicht ist es dir möglich, einfach irgendwas zu tun. Rauszugehen, Fenster zu putzen, Serien zu gucken, bei der Seelsorg anrufen ( 0800 111 0 111 oder 0800 111 0222) ... irgendwas, was dich ein wenig ablenkt.

    Deine Angst kann ich dir nicht nehmen aber fühl dich einfach mal gedrückt.

    Liebe Grüße Aurora

    Liebe Potterzauber,

    ich schaffe das einfach seelisch und körperlich nicht mehr sie so zu sehe.

    ich finde es völlig okay, dass du ihr das so sagst. Das zeigt ihr ja schon auch deine eigene Grenze ohne dass du sie von dir abweist. Denn mit solcher Aussage bleibst du bei dir.

    Ich sagte ihr ich komme in den Entzug ,wenn sie denn drin ist. Und das ich sie liebe.

    Damit sagst du ihr auch eine ganze Menge. Du wirst sie ja dann besuchen und du sagst ihr, dass du sie liebst. Das finde ich schön, es zeigt ihr doch, dass du da bist.

    Wenn Kinder abhängig sind ist es schlimm und für die Eltern meistens nicht möglich, sie sich völlig selbst zu überlassen. Hilfe ist ja meistens nicht möglich, solange das abhängige Kind sie nicht will. Es ist also wichtig dass du als Mutter einen Umgang damit finden kannst, dass es dir trotzdem gut geht.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo und herzlich willkommen Kichererbse,

    das ist wirklich schlimm, wenn solche Diagnose da ist. Wenn der Alkohol ganze Arbeit geleistet hat. Und als Partnerin stehst du daneben, wie kann es weitergehen...

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/ wenn du diesen Link anklickst und dann kurz was dazu schreibst, wirst du für den Austausch freigeschaltet. Dein Thema ist dann in den Bereich für Angehörige und Coabhängige verschoben worden. Dort ist dann unsere Selbsthilfegruppe.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Pottenzauber,

    Sucht funktioniert so. Nicht zu trinken löst im Abhängigen starken Druck aus, auch schlimme Angstgefühle, Zittern usw. Da ist dann alles egal in dem Moment, Kinder, Partner, die eigene Gesundheit sind dann nicht wichtig. Dieser Druck muss sehr schlimm sein, ich kenne das aber nicht da ich nie abhängig war.

    Aber ich habe bei meinem ersten Mann mal zufällig gesehen, wie er morgens eine offene Schnapsflasche mit zitternden Händen an seinem Mund hatte und gierig getrunken hat.

    Ich verstehe nicht, warum dort im Krankenhaus, in dem deine Tochter liegt, nicht jetzt sofort eine Entgiftung gemacht wird. Denn sie ist doch da dann überwacht und könnte Medikamente gegen die Entzugserscheinungen bekommen.

    So aber kommt sie in einen Entzug und wenn nicht weitergetrunken wird kann es zu lebensgefährlichen Zuständen kommen. Sie muss also bis zur Entgiftung in 14 Tagen quasi moderat weitertrinken, so blöd wie sich das anhört.

    Das ist jetzt meine Einschätzung der Situation und eine Erklärung, wie Sucht funktioniert. Was und ob etwas zwischen den Ärzten im Krankenhaus und deiner Tochter besprochen wurde, weiß ich nicht.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo CartierRoyal,

    na klar, erstmal ist das so, dass sich die Gedanken ständig um ihn drehen. Das machst du ja auch schon länger so und das kann zu einer Art Gewohnheit werden. Jedenfalls kenne ich sowas von mir.

    Du kannst jetzt versuchen, diese Gedanken etwas zu begrenzen. Indem du deine Zeit mit Dingen füllst, die dir gut tun und dich ablenken. Denn das Gedankenkreisen um ihn hält dich von deinem eigenen Leben ab und vor allem ändert es nichts bei ihm.

    Meine Therapeutin meinte damals mal zu mir: "XY sitzt quasi noch immer mit an ihrem Tisch,..." und da dachte ich, hm, das will ich ja garnicht, dass XY an meinem Tisch sitzt und mir den Tag versaut.

    Mal so als Denkanstoß.

    Liebe Grüße Aurora

    Liebe Potterzauber,

    dass du verzweifelt bist kann ich gut verstehen. Das ist ja auch alles schlimm. Da alles rauszuheulen kann hoffentlich etwas Erleichterung bringen.

    Eltern, die ein suchtkrankes Kind haben, sind in einer schweren Situation. Denn ein Kind fallen zu lassen ist schier unmöglich. Es ist dein Kind, das liebst du doch.

    Ich kann mir aber auch vorstellen, dass da irgendwo Wut ist, darüber, warum es so weit hat kommen müssen.

    Und die Kinder sind auch sehr betroffen. Mit Sicherheit haben sie mehr von der Sucht ihrer Mutter mitbekommen als gut für sie ist.

    Ich drück einfach die Daumen, dass deine Tochter durchzieht, was sie sich vorgenommen hat. Sie ist noch so jung... Und ich drück dich, dass du für dich Wege finden kannst, das alles erstmal zu sortieren und anzunehmen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Potterzauber,

    herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Das ist so schlimm, wenn dein Kind in einer Sucht gelandet ist und dann jetzt auch diese schlimme Diagnose im Raum steht. Das tut mir sehr leid.

    Ich finde es gut, dass du trotzdem handelst und zusammen mit der Freundin für die Kinder da bist. Und da auch Schritte unternehmen wirst.

    Um am Austausch teilnehmen zu können, klick diesen Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Schreib kurz, dass du um Freischaltung bittest. Dann schalten wir dich für den Austausch frei, dein Thema verschieben wir dann in den Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo CartierRoyal,

    mir geht es wie Helene . Warum hörst du dir VIER Stunden lang an, was du für ein angeblich schlimmer Mensch du bist und angeblich alles falsch gemacht hast?

    ich dachte komm Mädchen, gib dir einen Ruck und zeig deinen guten Willen bezüglich der Intimität, vlt kannst du es nochmal Retten, er will ja dass du da bleibst.

    Auch das tut mir beim Lesen schon weh... Und dann war es nicht mal schön und er hat dich im Grunde genommen benutzt.

    Meinst du wirklich, dass nochmal reden was bringt, er Einsicht zeigt? Möchtest du das wirklich nach all dem, was da zwischen euch passiert ist? Ich hab da meine Erfahrung mit gemacht, nämlich dass sich da NICHTS geändert hatte. Menschen werden nicht über Nacht das Gegenteil von dem, was sie jahre- oder jahrzehntelang waren.

    ...ich war doch nicht glücklich...seine Worte taten so oft so weh. Es kam so selten etwas von ihm...das will ich doch so gar nicht mehr?

    Diese Gedanken kannst du anstatt mit einem Fragezeichen eher mit einem Ausrufezeichen versehen. Ausdrucken und dir anhängen, wo du es immer wieder sehen kannst. Sowas hab ich auch gemacht und das war gut, es hat mich immer wieder gerade gerückt. Also:

    selbst wenn er es einsieht....ich war doch nicht glücklich...seine Worte taten so oft so weh. Es kam so selten etwas von ihm...das will ich doch so gar nicht mehr!!!!!!!

    Nur mal als Idee...

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Mango,

    Jetzt ist es anders, weil die Grundsituation anders ist. Erstens wegen ihm. Wenn ich gehe, bin ich weg.

    Ja, so ist es. Und was denkst du, was dann ist? Was bedeutet das " wegen ihm" ?

    Wenn ich mich in der Partnerschaft, mit dem Partne nicht wohl fühle, nicht entspanne, ist es ein Zeichen.

    Er meinte darauf sinngemäß, dann müsse ich halt gehen wenn ich mich mit ihm nicht mehr wohl fühle. Einfach so kam Das aus ihm raus

    Wenn ich mich in einer Beziehung nicht mehr aufgehoben fühle ist das wirklich ein Zeichen. Dafür ist dieses Bauchgefühl auch da. Aber warum möchtest du das ignorieren, dich weiterhin unwohl fühlen? Gutes, erfülltes Leben sieht anders aus.

    Und seine Reaktion ist im Grunde genommen doch klipp und klar und eine logische Konsequenz darauf, dass du dich mit ihm nicht mehr wohlfühlst. Was hält dich denn da so fest an einer Lebenssituation, die für dich nicht erfüllen ist?

    In wenigen Monaten habe ich Urlaub und werde mich alleine auf einen Roadtrip in mein Lieblingsland begeben

    Und bis dahin hängst du weiter fest, fühlst dich schlecht. Und was hast du denn nach deinem Urlaub geplant?

    Huch, einige Fragen. Aber darüber nachzudenken kann sich lohnen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo und herzlich willkommen Fruechtetee,

    ich hab dich freigeschaltet und du kannst dich jetzt hier überall austauschen. Bitte schreibe aber die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Du kannst sie daran erkennen, dass die Nicknamen noch in roter Schrift erscheinen.

    Ich wünsche dir einen guten Austausch.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Tabsi ,

    Hast Du schon mal daran gedacht, in eine reale Gruppe für Angehörige oder gemischte Gruppen zu gehen?
    Dort hast Du einen Org nur für Dich, Dir alles von der Seele zu reden, lernst Menschen kennen, die Deine Sorgen verstehen, weil sie alle die gleichen Erfahrungen gemacht haben…und es wäre ein Ort und Zeit nur für DICH.

    Natürlich kann jeder auch mehrere SHG aufsuchen, ohne Frage. Aber hier ist ja auch eine Selbsthilfegruppe. Elara kann sich hier alles von der Seele reden, wird verstanden, hier sind Menschen, die selbst mit Coabhängigkeit Erfahrungen haben, hier ist ein Ort für sie, ihre Selbsthilfegruppe.

    Der einzige Unterschied ist, dass hier alles virtuell abläuft und nicht face to face. Dafür aber jeden Tag rund um die Uhr. Wir sind eine Online-Selbsthilfegruppe.

    Wollte ich nur mal gesagt haben, ist nicht böse gemeint.

    Liebe Grüße Aurora