Beiträge von Morgenrot

    Hallo Bergdohle,

    Mein Mann wirft mir in regelmäßigen Abständen vor, dass ich einen Freund habe (eine der Grenzen war auch, dass ich keinen Sex mehr mit ihm wollte und getrennte Schlafzimmer durchgesetzt habe). Am Anfang habe ich mich heftigst gegen diesen "Freund" Vorwurf verteidigt und das Ganze ist immer in einem riesen Streit eskaliert mit Beleidigungen seitens meines Mannes unter der Gürtellinie. Mittlerweile reagiere ich darauf nicht mehr oder sage nur "wenn Du meinst".

    könnte 1:1 von mir sein. Ichhabe mich auch zuerst verteidigt, nur hat es bei mir nicht lange angehalten. Es war mir irgendwann einfach zu blöd, jedesmal wieder darauf zu antworten. Ich wußte, dass ich keinen Freund habe, also brauche ich mich nicht ständig wiederholen.


    lg Morgenrot

    Hallo Bergdohle,

    ein herzliches Willkommen auch von mir. Gut, dass du dich hier gemeldet hast.

    ich habe das Gefühl es ist meine Schuld.

    Nein, es ist nicht deine Schuld. Du hast keine Schuld am Trinken deines Mannes.

    Du hast im letzten Beitrag den Kreislauf des Coabhängigen sehr gut beschrieben, ich habe mich damals gefühlt, als jonglierte ich auf rohen Eiern. Immer alles recht machen zu wollen, nur keine Gründe fürs Trinken setzen. Das zermürbt, und kann auch bei den Angehörigen zu vielerlei Symptomen führen.

    Und dann habe ich oft das Gefühl ich habe nicht das Recht zu gehen, auch wenn sich meine Gefühle in den letzten Jahren zu ihm sehr verändert haben. Ich fühle mich undankbar und egoistisch.

    Dein Mann trinkt, dir geht es damit schlecht, dass sind gute Gründe um an dich zu denken, und dir darüber klar zu werden, was du für dich willst. Wir als Angehörige wissen dass oft nicht mehr, weil wir es verlernt haben, auf uns zu schauen.


    lg Morgenrot

    Hallo Wifey,

    und ich soll wieder von meinem minigehalt uns beide ernähren.

    du kannst ihm doch nicht noch seine Sucht finanzieren, abgesehen vom Geld, welches dir fehlt, hälst du den ganzen Suchtkreislauf am laufen.

    Du solltest ihm da eine klare Ansage machen, wenn du bereit bist, diese auch konsequent umzusetzen, alles andere würde dazu führen, dass er dich immer weniger ernst nimmt.

    Es ist als wäre ich von ihm abhängig meine Stimmung, mein Selbstwertgefühl.

    Das liegt auf der Hand und das ist auch so. Deine Stimmung wechselt mit seiner Promillezahl. Je höher desto schlechter geht es dir, und wenn er mal nichts getrunken hat, lebst du auf, und die Hoffnung kehrt zurück. Ich weiß es, weil ich es selbst genauso erlebt habe.


    lg Morgenrot

    Hallo Tiger,

    Ich drohe seit 1,5 Jahren mit der Trennung..

    deshalb nimmt er dich nicht ernst. Wer "nur" etwas ankündigt und alles beim alten lässt wird nicht ernst genommen und der Spirale dreht sich weiter. Durch deine Drohungen kann er doch in Ruhe weiter saufen, weil er weiß, dass nicht passiert. Da sschreibe ich aus Erfahrung.

    „jeden Tag nervt du mich mit dieser scheisse“,

    Manipulation vom feinsten. So denkst du wieder über dich nach, und ob du manche Dinge doch falsch siehst, und wieder kann er in aller Ruhe saufen. Du unterstützt quasi sein System.

    Du weißt doch, dass er trinkt, wozu ein Alkotester? Du bist seine Frau, nicht die Polizei. Ich habe auch einiges gemacht, aber auf die Idee wäre ich nicht gekommen.


    lg Morgenrot

    ich habe noch einen Link für dich:

    Das Forenteam
    2. November 2021 um 16:19


    lg Morgenrot

    Hallo wifey,

    herzlich willkommenin unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Mir stellt sich die Frage, was noch dir noch passieren muß. Du betonst, dass er dich seit einem Jahr nicht geschlagen hat. Das finde ich sehr erschreckend. Was dein Freund macht, ist häusliche Gewalt und er könnte von der Polizei der Wohnung verwiesen werden.

    Bist du dir so wenig wert. Such dir alle Hilfe, die du bekommen kannst. Es ist gut, dass du dich hier gemeldet hast.

    Schildere deine Situation, bei Polizei und / oder Diakonie.. Dir wird geholfen, wenn du es zulassen kannst.

    Wenn du dich hier austauschen willst, klicke bitte unten auf den Link und schreibe noch einen kurzen Satz dazu, wir werden dich dann freischalten

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot

    Hallo dreamless,

    Herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe. Es ist gut, dass du dir Hilfe für dich suchst.

    Leider kannst du deinem Mann nicht helfen, da er keinerlei Krankheitseinsicht hat. Alkohol hat sehr oft einen verstärkenden Einfluss auf Depressionen.

    aber durch seine Depressionen hab ich Angst zu gehen, sonst bringt er sich deswegen noch um

    hat er dass schon mal gesagt, oder ist es deine Angst? Es gibt hier Geschichten wo die nassen Alkoholiker mit Selbstmord drohen, um ihre Partner zu halten, dass ist gar nicht mal so selten.

    Wenn du dich hier austauschen magst klicke unten auf den Link, und schreibe einen kurzen Satz in die Bewerbung, dann schalten wir dich frei.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, und kannst überall schreiben, nur bittein den ersten 4 Wochen nicht bei den Usern im Vorstellungsbereich. Du erkennst sie an den orange / roten Namen.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch.


    lg Morgenrot

    Hallo Flori,

    herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Speranza hat dir schon vieles geschrieben, was wichtig ist..

    Du kannst ihm nicht helfen, wenn er seinen Alkoholismus nicht einsieht. Es ist gut, dass du dir Hilfe holst.

    Wie lange du ihm Zeit gibst, liegt an dir. Es ist wichtig konsequent zu sein, dass heißt, wenn du ihm eine Konsequenz ankündigst, wie z. Bsp. eine Trennung, solltest du es auch in die Tat umsetzen. Sonst machst du dich unglaubwürdig, und dass wird meistens gnadenlos ausgenutzt.

    Wenn du dich hier austauschen möchtest klicke unten auf den Link, und schreib noch einen kurzen Satz dazu, wir werden dich dann freischalten.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    hallo Cinderela,

    herzlich willkommen bei uns im Forum.

    Leider mußte ich einen Beitrag von dir in den Trash verschieben, Bitte schreibe in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich, bei den Usern mit den Orange/roten Namen.

    Hier im offenen Bereich kannst du überall schreiben.

    lg Morgenrot

    hallo Lucy,

    herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Leider können wir nichts für den nassen Alkoholiker tun, wenn er keine Krankheitseinsicht hat. Er scheint schon sehr tief in seiner Sucht zu stecken, dass er nach 14 Tagen sofort wieder anfängt zu trinken. Glaub mir, es wird nicht bei diesem einen Tag bleiben. Wenn du dich hier austauschen möchtest, klicke bitte unten auf den Link, und schreib noch einen kurzen Satz dazu, dann schalten wir dich frei.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    Hallo Tiger,

    Also meint ihr, dass er tatsächlich ein Suchtproblem hat?

    es deutet sehr vieles daraufhin, aber das wichtigste ist, dass du deinen Wahrnehmungen vertraust. Ich weiß wie schwer dass ist, wenn diese immer wieder in Abrede gestellt werden.

    aber vielleicht trinkt er ja nur heimlich, weil ich so maßlos übertreibe?

    dass ist der Punkt. Ich glaube nicht, dass du übertreibst. Damit nimmst du wieder Verantwortung für seine Trinkerei und versuchst etwas an dir und deiner Denkweise zu ändern. So werden Grenzen wie Gummi, und verschwimmen immer mehr. So habe ich es damals empfunden. Vertrau dir, und dem was du siehst, deine Wahrnehmungen sind richtig.


    lg Morgenrot

    Hallo Joshi,

    diese Trinkpausen kenne ich durchaus auch. Was ich aber auch kenne, sind die Reaktionen darauf, wenn ich nicht gleich darauf eingegangen bin, dann war ich schuld daran, dass er wieder anfing zu trinken. Ich war ja eine so unversöhnliche Frau. Schon hatte er wieder einen Grund zu trinken.

    aber der letzte „Klick“ fehlt…

    dann hat er noch nicht mit der Trinkerei abgeschlossen und keine Krankheitseinsicht, denn ansonsten würde er handeln.


    lg Morgenrot

    Hallo,

    Eine Nacht drüber geschlafen, der Mitbewohner nüchtern und „normal“, sogar fürsorglich und zack: ist ja alles gar nicht so schlimm. Anderen geht’s doch viel schlimmer.

    der Satz könnte von mir sein. Genauso habe ich es erlebt. Ich war nach langen Jahren schon zufrieden, wenn er mal stundenweise nichts getrunken hatte. Dann kamen noch die meine eigenen Schuldzuweisungen an mich. Er trank weiter und mir ging es immer schlechter, die Spirale drehte sich immer schneller, und ich hatte trotz allem immer noch Hoffnung.

    Mich hat dann mal ein trockener Alkoholiker gefragt, wie ich glauben kann, bei jemanden der täglich trinkt, einen nüchternen Moment zu finden. Wenn ich glaubte morgens sei er nüchtern, hatte er ja noch Restalkohol. So habe ich mir sehr lange Zeit immer wieder etwas vorgemacht.


    lg Morgenrot