Beiträge von Morgenrot

    Hallo Esther,

    von mir auch noch ein herzliches Willkommen bei uns.

    und ich so doof bin, dass ich denke, er muss doch mal aufwachen und wird etwas tin

    ,ohne dich zu kennen, kann ich dir sagen, dass es mit Doofheit nichts zu tun hat.

    Es hat aber trotzdem immer etwas mit dir zu tun. Vielen Angehörigen, ich zähle mich da auch zu, fällt es schwer Grenzen zu setzen, diese Tage oder Wochen der Trinkpausen die er macht, lassen deine Hoffnungen wieder so ansteigen, dass du immer wieder bereit bist, Dinge zu tun, für die er zuständig ist.

    Wir sind mit ihm bereits beim Psychiater, Suchtberatung und AA Treff einmal gewesen.

    Es ist nicht deine Aufgabe ihn zu den AA oder sonst wohin zu schleppen. Das alles muß von ihm kommen, denn sonst ist es nutzlos und kostet dich unendliche Kraft. Diese solltest du für dich investieren. Du kannst ihm nicht helfen.

    Dich stört sein Alkoholkonsum, das ist es, was zählt. Du bist nicht glücklich damit und somit darfst du für dich handeln. Ich wurde auch immer hingehalten und hingehalten. Es konnte nur deshalb geschehen, weil ich es zugelassen habe.

    Was tut dir gut, was würdest du gerne mal machen? Mach es! Denn wenn du aus diesem ewigen Kreislauf aussteigst und ihm die Verantwortung für sein handeln überläßt, wird es auch Auswirkungen auf ihn haben.


    lg Morgenrot

    Hallo Dietrich,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Ich finde es gut, dass du dir Gedanken über deinen Alkoholkonsum machst und auch schon zur Erkenntnis gekommen bist, dass du Alkoholiker bist. Das sind wichtige Vorausetzungen für den Star in ein alkoholfreies Leben.

    Du schreibst, du bist seit 2 Tagen ohne Alkohol. Hast du mit einem Arzt über den Entzug gesprochen wirst du begleitet?. Das wäre ein sehr wichtiger erster Schritt denn sonst befindest du dich im kalten Entzug, und der kann lebensgefährlich werden. Ich lasse dir mal einen Link hier.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Das Buch von Uli Borowka habe ich auch gelesen, bin zwar Angehörige, und war mal bei einer Lesung von ihm.


    lg Morgenrot

    Eine solche Nachricht zu verdauen fällt sehr schwer, ich habe das auch bei meinem Vater erleben müssen, deshalb wünsche dir alles, was du jetzt gerade brauchst um mit deiner Mutter diesen Weg zu gehen.

    Es ist gut, dass du trinken auf diesem Weg nicht als Option siehst, du weißt ja wo wir sind.


    lg Morgenrot

    hallo Topi,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, und kannst dich dort austauschen. Bitte schreibe aber in den ersten 4 Wochen nicht bei den neuen Usern im Vorstellungsbereich,

    Ich wünsche dir einen guten und hilfreichen Austausch.


    lg Morgenrot

    hallo,

    eben lief im SWR zur Sache zum Thema Alkohol. Bin zufällig hinein gezappt.

    Ich fand es sehr interessant, aber auch erschreckend, wie gerade der anwesende Politiker mit einem Nichtwissen über Sucht glänzte. Es war ein Suchtmediziner und eine seit 15 Jahre trockene Alkoholikerin anwesend, die ihre Positionen sehr eindringlich vertraten.

    kommt hoffentlich noch in die Mediathek.


    lg Morgenrot

    hallo Sonnenschein,

    in diesem Albtraum habe ich auch gelebt, ich habe genauso Hilfen hinterher getragen wie du, und habe genau die gleichen Erklärungen gehört wie du, mit null Konsequenzen von seiner Seite.

    Er sprach auch immer nur von Einsicht, aber es folgten keine Taten. Ich bin belogen worden wie du auch, siehe angeblichem Arzttermin. Das Leben an der Seite eines nassen Alkoholikers, geht nur in eine Richttung, egal an wie vielen Wochentagen er trinkt.

    Es liegt an dir etwas für dich zu tun, und ich schließe mich den Fragen von Stern an. Erst als ich begann, für mich etwas zu verändern und mein Augenmerk auf mich zu richten konnte sich etwas verändern. Das fängt tatsächlich oft bei Kleinigkeiten an. Bei mir war es ein Capuccino in einem in Cafè, damit vergehen die Sorgen natürlich nicht, aber du bekommst mal ein Gefühl davon, wie es ist, etwas nur für sich zu tun.

    Das kann ich dir als CO mit auf den Weg geben.


    lg Morgenrot

    guten Morgen feather,


    Herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, und kannst überall schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich.

    Nur die Therapien und das darüber reden haben noch niemanden trocken werden lassen. Es müssen Dinge umgesetzt werden, das Leben eines nassen Alkoholikers wird sich grundlegend ändern, wenn er trocken wird. Deshalb ist es wichtig, dass seinen Reden auch Taten folgen, alles andere ist nur Beruhigung für dich.


    lg Morgenrot

    hallo Cat- Mom,

    in meinen Augen alles nur Augenwischerei, und täuschen, tarnen tricksen. Überlege mal, wie oft er dir das schon versprochen hat.

    Der Auslöser zum Trinken war in meinen Augen der, dass er wieder trinken wollte und nur eine Trinkpause eingelegt hatte, um dich auf Kurs zu halten.

    Das alles kommt mir so bekannt vor, weil selbst erlebt. Immer wieder soll es nur noch eine letzte Chance sein, und dadurch vergeht unsere Zeit in der ständigen Hoffnung, dass der Alkoholiker trocken wird. Das alles geht auch zu Lasten unserer Lebensqualität.


    lg Morgenrot

    hallo Isi,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Bei der Coabhängigkeit ist es oft so, dass jahrelang "erlernte Muster" greifen.


    Du hattest dich ja schon für die offenen Bereiche beworben, normalerweise geben wir dezu einen Bewerbungslink. Da du dich aber hier vorgestellt hast, schalte ich dich gleich für die offenen Bereiche frei, und verschiebe dein Thema dorthin.

    Dort beginnt der eigentliche Austausch und du kannst überall schreiben, nur bitte nicht in den ersten 4 Wochen im Vorstellungsbereich.


    lg Morgenrot

    Ich sehe es so, ich kann einen nassen Alkoholiker nicht verstehen, und wenn ich noch so viel darüber gelesen habe, es ist mir nie gelungen.

    In meiner schlimmsten COzeit, habe ich für mich den Satz geprägt: Der nasse Alkoholiker hat den Alkohol im Blut, und ich habe ihn im Kopf. Meine Gedanken kreisten oft nur um den Alkohol, und den nassen Alkoholiker interessierte das wenig bis gar nicht, er trank weiter.


    lg Morgenrot