Beiträge von Morgenrot

    Hallo Rosa,

    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Die Mengen, die er in meinem Beisein trinkt, sind wahrscheinlich gar nicht mal so das Problem,

    Das kenne ich auch sehr gut, und über diese Mengen habe ich mir auch anfangs keine Gedanken gemacht. Das meist wurde heimlich getrunken.

    Rosa, du kannst deinem Mann nicht helfen wenn er keine Krankheitseinsicht hat.

    Nasse Alkoholiker versprechen sehr viel, und belügen uns oft, wie z. Bsp Mundwasser.

    Dient zur Beruhigung der Angehörigen, ich kann dir nur empfehlen auf deine Wahrnehmungen zu vertrauen, und dich nicht durch Aussagen manipulieren zu lassen.

    Hier kannst du dich für den offenen Bereich bewerben und dann am eigentlich Austausch teilnehmen:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot

    Hallo Ninand,

    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Ich kann vieles von dem was du schreibst nachvollziehen, auch den Auszug deiner Tochter. Das sind auch meine Erfahrungen. Das tut sehr weh, aber es ist eine gute Möglichkeit für Kinder ihr eigenes Leben zu leben.

    Ich habe ihm Millionen mal gesagt, daß ich nicht mehr kann. Aber das Problem ist, dass er es nicht einsieht.

    Wenn er sein Problem nicht sieht, kannst du gar nichts machen.

    Es bringt leider auch nichts ihm zu sagen, das du nicht mehr kannst, denn du machst ja trotzdem irgendwie weiter.

    Es ist wichtig, das du konsequent bist. Bitte nur das ankündigen, was du auch einhalten kannst.

    Hast du eine Idee, was du für dich tun kannst, damit es dir besser geht?

    Ich schicke dir den Bewerbungslink für den offenen Bereich, dort beginnt dann der Austausch mit den anderen

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    Hallo Savia,

    Der Grundgedanke ist pure Freude das ich mich aus dem Würgegriff des Alkohols befreit habe, und ich mir sicher bin, dass ich nie wieder ein Glas anfassen werde. Ich will mich aber nicht in trügerischer Sicherheit wiegen....

    ich bin zwar keine Alkoholikerin, aber ich finde es etwas vermessen zu sagen, das du dich nach 27 Tagen ohne Alkohol schon von ihm befreit hast und dir so sicher bist nie wieder zu trinken. Diese Sicherheit ist in meinen Augen trügerisch.

    Das habe ich hier, und in den offenen Meetings sehr oft gehört und gelesen.

    Gerade wenn du zu den AA gehst hast du bestimmt schon gehört, das sie dort in 24 Stunden Schritten denken, vielleicht ist das "nie wieder" noch eine zu große und nicht überschaubare Zeit für dich.

    Wie gehts dir mit kleineren überschaubaren Zeiten, also erst einmal: Nur für heute.

    lg Morgenrot

    Hallo Ela,

    Ich würde mich freuen, wenn du mir erklärst, wie du das gemeint hast.

    was meinst du genau, was soll ich erklären?

    Die total verschobenen Wahrnehmungen von uns Angehörigen?

    Ich bin fast 14 Jahre hier im Forum, und auch noch beruflich im Thema. Vieles von dem, was da bei mir im argen lag / liegt habe ich erst im Rückblick verstanden.

    Also scheu dich nicht zu fragen. :)

    lg Morgenrot

    Hallo Ela,

    sondern für mich die Gewissheit, dass ich mich nicht irre…denn bis dahin hat er ja immer abgestritten. So dass ich ja schon sehr an mir gezweifelt habe.

    das war mir schon klar, denn das ist das Problem vieler Angehörigen. Ich konnte auch nie meinen Wahrnehmungen trauen, weil sie von dem nassen Alkoholiker immer wieder zerstreut wurden, und meine Zweifel an mir immer weiter wuchsen.

    Das ist eine Aufgabe für uns, uns selbst und unseren Wahrnehmungen wieder zu vertrauen.

    Ich würde es euch sehr gönnen, wenn er einsichtig ist, und seinen Weg beginnt.

    lg Morgenrot

    Hallo Ela,

    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Den Weg mit einem nassen Alkoholiker zu gehen ist schwer und verlangt auch den Angehörigen einiges ab.

    Er musste pusten und es gab keinen Ausweg mehr.

    vielleicht war er fürs erste zerknirscht, aber ob eine Einsicht folgt und die Entgiftung erfolgreich ist, wird sich zeigen.

    Will er denn auch selbst etwas tun, oder ist es nur deiner Aktion geschuldet, die ich im übrigen nicht gut finde. Es ist nicht deine Aufgabe als Angehörige seine Alkoholwerte zu prüfen, auch nicht in bester Absicht.

    Er muß zu der Erkenntnis kommen, das er ein Problem hat.

    ich schicke dir schon mal den Bewerbungslink für den offenen Forenbereich.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    Hallo Christrose,

    ich sehe es genauso wie du, deine Zweifel sind mehr als angebracht.

    Wenn er sich noch nicht mal auf die Therapieangebote während der Entgiftung einlassen kann, wie will er dann eine Langzeittherapie angehen?

    Zumal während der Entgiftung all diese Wege schon durch Sozialarbeiter angebahnt werden.

    Als mein xy seine Entgiftung hinter sich hatte, wußte er schon in welcher Klinik er er die Langzeittherapie antreten würde.

    lg Morgenrot

    Hallo Christrose,

    das Angehörigenseminar fand als Gruppe statt, es durfte keiner etwas nach draußen tragen, es sei denn man hätte mit anderen Teilnehmern danach noch zusammen gesessen oder so.

    Das fand ich auch sehr gut, denn bei einem Paargespräch mußt du dir immer bewußt sein, es ist die Therapeutin deines Mannes.

    Sinn macht für mich, den unterstützenden Umgang in die Trockenheit zu besprechen und was ich noch viel wichtiger fände, die Verletzungen und Vertrauensbrüche in der nassen Zeit gemeinsam, professionell besprechen und bearbeiten zu können!

    genau so sah das bei dem Angehörigenseminar aus. Da konnten die Angehörigen auch einiges loswerden. Das ist ja auch Sinn der Sache.


    lg Morgenrot

    lieber Alex,

    ich bin schon fast 12 Jahre ohne Qualm und ich hab manchmal immer noch so kurze Gedanken wie : Jetzt ne Zigarette und schön entspannen.

    Geht zwar sehr schnell wieder vorbei, aber es kommt noch vereinzelt .

    Du machst das gut. :thumbup:

    lg Morgenrot

    Hallo Christrose,

    mein XY hat auch eine Langzeittherapie gemacht.

    Zum Paargespräch war ich nie, wurde nicht angeboten, da sich die Patienten auf ihre Suchtbearbeitung konzentrieren sollten.

    Zum Ende der 12 Wochen waren meine Tochter und ich zu einem Angehörigenseminar, das habe ich auch als sehr sinnvoll erachtet.

    Da bekamen die Angehörigen auch Zeit um über sich und ihre Empfindungen zu reden, und nach dem Seminar war für die Patienten immer noch genügend Zeit, dieses Wochenende in ihren Einzel- oder Gruppentherapien zu besprechen.

    Ich würde da auch nicht hinfahren, er scheint wieder Verantwortung abgeben zu wollen.

    lg Morgenrot

    Hallo Maike,

    ich kann dir aus Erfahrung schreiben, das du deinen Wahrnehmungen vertrauen kannst. Sie werden / wurden uns nur viel zu oft von dem nassen Alkoholiker als falsch dargestellt.

    Vertrau auf das, was du siehst, und lass dir nichts einreden.

    Ich weiß selbst wie schwer es ist, aber fang an damit, denn du liegst richtig.

    Hast du jemand, der mit dir in die Wohnung gehen könnte, das wäre sicher besser und auch für dich sicherer.


    lg Morgenrot

    Hallo Maike,

    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Worte, Bitten und Flehen kommen bei nassen Alkoholikern nicht an, dagegen wird von ihrer Seite sehr viel gelogen.

    Du kannst jetzt anfangen etwas für dich zu tun, damit es dir wieder besser und du dich von dem ganzen Stress erholen kannst.

    Versuch zu verstehen, dass du keine Schuld hast.

    Ich lass dir schon mal die Bewerbung für den offenen Bereich da, wenn du dich weiter austauschen möchtest.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot

    das schlimme ist wir lieben uns noch und leiden wshrscheinlich beide

    ich habe die Erfahrung gemacht und bin zur Erkenntnis gekommen, das es nicht die Liebe war, die mich gehalten hat. Die Gründe lagen bei mir, ich dachte auch ich müsse stark sein, und den Kindern das Elternhaus erhalten.

    Ich kann es auch so nennen die Sucht gebraucht zu werden. Darüber wäre ich fast kaputt gegangen.

    liebe Nala,

    ja, gegen den Alkohol bist du machtlos, das stimmt. Du bist auch nicht unendlich belastbar, und scheinst ja schon lange Jahre Erfahrungen mit dem Thema zu haben.

    Diese heimliche Trinkerei und das nebeneinader kenne ich auch, und er scheint keinerlei Krankheitseinsicht zu haben.

    Leider kannst du ihm nicht helfen, du kannst dich nur auf dich konzentrieren und etwas für dich tun.

    Ich habe mich auch nicht getrennt, warum kann ich bis heute nicht sagen, wir haben quasi im Haus getrennt gelebt. Ich habe nichts mehr für ihn übernommen, und ihm seine Verantwortung zurückgegeben und habe mir in kleinen Schritten meinen Weg gesucht.

    Wenn du dich weiter austauschen magst, schicke ich dir mal den Link für die Bewerbung zum offenen Bereich

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    Hallo Christrose,

    Aber auch Angehörige werden zeitweise gedanklich wieder rückfällig.

    wem sagst du das, bin selbst Angehörige und ich habe dir ganz bewußt keine deiner Fragen beantwortet, obwohl ich es aus beruflicher Sicht gekonnt hätte.

    Als mein xy damals aus der Entgiftung kam, bin ich 1 Woche später in Urlaub gefahren.

    Damals wollte ich spontan alles absagen, aber ich bekam Unterstützung aus der Entzugsklinik. Dabei wurde ich nochmals eindringlich darauf hingewiesen, das es seine Aufgabe ist für seine Trockenheit zu sorgen. Das alles geschah in seiner Anwesenheit.

    lg Morgenrot

    Hallo Christrose,

    auch von mir ein herzliches Willkommen in unserem Forum.

    Erkennen Fachleute in der Klinik diese Täuschungsversuch ?

    ein nasser Alkoholiker belügt sich selbst am meisten, wenn er keine ehrlichen Angaben macht. Natürlich wissen die in der Klinik mit solchen Angaben umzugehen, sie werden oft genauso belogen, wie die Angehörigen daheim. Es ist sein Ding wenn er nicht ehrlich und es zeigt seine Ernsthaftigkeit, die dann nicht sehr ausgeprägt zu sein scheint

    Was nützt es dir, wenn sie es in der Klinik bemerken?

    Sie werden es sicher bemerken, wenn er nicht selbst hinter seinem Entzug steht.

    Über diese und alle anderen Fragen solltest du dir keine Gedanken machen, seine Trockenheit ist sein Ding.

    Was kannst du in dieser Zeit für dich tun, damit es dir besser geht?

    lg Morgenrot