Einfach mal was von der Seele schreiben

  • Hi Sabine,

    ja da haste Recht, dass ist kein Kindergeburtstag. Da hat Dich das Leben leider mit einer dicken Holzkeule erwischt.

    Weisst Du, ich hab festgestellt, dass ich die Erfahrung gebraucht habe mit meinem Ex damals. Denn siehe da seitdem kann ich mich besser durchsetzen, ich verteidige meine Grenzen und ich komme besser allgemein mit meinem Leben klar.

    Natuerlich helfen Dir die Worte nicht unbedingt weiter, denn es ist ja nicht gerade spassig sich zu trennen und dann alleinerziehend zu sein. Man will ja nur eine gute Partnerschaft mit Liebe, Vertrauen und Selbstachtung und dann kriegt man sowas um die Ohren gepfeffert.

    Du stehst hier vor einer sehr grossen Erkenntnis in Deinem Leben und zwar, dass man auch wenn man liebt, konsequent sein muss und nicht alles ueber sich ergehen lassen muss und dass man doch im Leben auf sich selbst angewiesen ist und leider gibt es keine Garantie im Leben.

    Aber ich kann Dir nur Mut machen wirklich konsequent und unabhaengig zu werden, denn wenn Du das geschafft hast, dann oeffnet sich auf einmal eine Tuer im Leben, die es wert ist zu oeffnen, denn was dahinter steckt ist, ist es wert durch all das zu gehen. Das hab ich erlebt und ich kann nur sagen, Gottseidank hab ich das gemacht, Gottseidank hab ich gelernt konsequent zu sein.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hallo sabine!

    Weißt du jetzt, wenn ich sage, solange er nicht den schlüssel weggewofen hat, besteht immer die gefahr, wieder im alten fahrwasser zu surfen.
    Zum schlüssel wegwerfen gehört auch, meinem alten trinkenden umfeld lebwohl zu sagen. Wenn er aber der ansicht ist, er müsse dahin, so ist das seine sache.
    Hast du keine lust mitzugehen, so machst du eben was anderes und aus die maus. Du solltest deine bedürfnise zufrieden stellen und nicht seine. Was hast du davon wenn du mitgehst, denn wahrscheinlich kommst du dir als aufpasser vor, aber möchtest du das wirklich???????

    Was soll ich gross von meiner tochter schreiben. Sie säuft jetzt seit gut einer woche nicht mehr und hat mit hilfe der beratungsstelle eine stationäre thera beantragt.
    Na klar, habe ich druck auf sie ausgeübt, denn sie konnte sich entscheiden zwischen weiter saufen oder ihrem kind, welches mit ihren fast 9 jahren viel mitbekommt. Mein enkelkind weiss, das ich auch mal gesoffen habe, hat es aber bei mir nicht miterlebt, weil sie da noch säugling war.
    Ich rede meiner tochter nicht herein, wie sie ihren weg in angriff nehmen will, aber denkanstösse gebe ich ihr schon, wenn sie mich fragt. Von mir ist noch zu berichten, das ich es auch nicht beim ersten versuch geschafft habe trotz therapie. Ich brauchte noch mal meinen persöhnlichen tiefpunkt und machte noch mal eine thera.
    Ich betrachte die 5 jahre trockenheit nach meiner 1ten thera als saufpause, weil ich damals nicht kapitulierte.
    bei meiner tochter ziehe ich mir auch den schuh des co zum teil mit an, denn lag sie in der sche***e, habe ich sie immer wieder da herausgeholt, also wäre sie doch blöd gewesen, mit dem saufen aufzuhören.
    Jetzt weis sie das es mir ernst ist und ich sie nur noch meine unterstützung bekommt, wenn sie was für ihre gesundheit macht.


    Herzlichst heinrich

    Der Mensch muss sich verändern wollen.
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes Wort zuviel und jede Anstrengung vergebens.

  • Hallo,

    ich hatte gestern richtig Stress mit meinem Mann.
    Er konnte gar nicht verstehen, warum ich so dagegen bin mit ihm dorthin zu gehen.
    Daraufhin bin ich echt sauer geworden und habe ihm an den Kopf geworfen, das er nichts verstanden hätte und sein Leben nicht ändern würde, das er einfach nur nicht trinken würde.
    Leider konnte ich dabei nicht sachlich bleiben.

    Er könnte dahin gehen, es würde ihm nichts ausmachen. Er hat nicht verstanden.
    Wir könnten ja dann was anderes machen, wenn ich nicht wollte. Er würde gerne etwas mit mir zusammen machen.

    Mir ist aber auch etwas anderes sehr wichtiges klar geworden heute.

    Ich kann selbst nicht mit Alkohol umgehen. Ich habe jetzt auch etwa 4 Wochen nicht getrunken, aber nicht weil ich es für mich wollte, sondern weil allein der Gedanke an Alkohohl mir Übelkeit bescherte.
    Ich glaube, weil ich mich meist auf meinen Mann geschaut habe, der immer voller war als ich ist mir nie aufgefallen, das auch ich ein Problem habe. Ich habe im letzten Jahr mehr auf meinen Mann geachtet und dabei meine Trinkgewohnheiten runtergeschraubt, aus ekel . Ich wollte so nicht sein. Will es auch jetzt nicht.
    Au weia,...heute erreiche ich niemanden mehr bei der Beratung, aber ich werde am Montag dort anrufen und mir noch mal einen Termin geben lassen.

    Was meint ihr soll ich noch einen Thread aufmachen oder weiter hier schreiben?

    klaro , ich geh mal meinen Schlüssel suchen

    Ach, so danke das du auch etwas von dir geschrieben hast.
    Ich wünsche euch viel Glück.

    Sabine.S

    Nicht ärgern nur wundern!

  • Zitat

    Daraufhin bin ich echt sauer geworden und habe ihm an den Kopf geworfen, das er nichts verstanden hätte und sein Leben nicht ändern würde, das er einfach nur nicht trinken würde. Leider konnte ich dabei nicht sachlich bleiben.


    Da ist wohl die Co-Abhängigkeit über dich hergefallen!!!

    Zitat


    Ich glaube, weil ich mich meist auf meinen Mann geschaut habe, der immer voller war als ich ist mir nie aufgefallen, das auch ich ein Problem habe. Ich habe im letzten Jahr mehr auf meinen Mann geachtet und dabei meine Trinkgewohnheiten runtergeschraubt, aus ekel . Ich wollte so nicht sein. Will es auch jetzt nicht.


    Das liest du hier bei vielen Co-Abhängigen. Das ist völlig normal! Auch ich hab nach der Trennung keinen Schluck Alkohol runterbekommen, weil ich ihm die Schuld gegeben hab für die ganze Scheiße unserer Ehe! Jetzt - 1,5 Jahre nach meiner Trennung von ihm - sind meine Trinkgewohnheiten wieder völlig normal, und ich trinke auf Feiern hier und da auch mal etwas. Außerdem sehe ich nichts Negatives daran, wenn du nichts trinkst! Ist doch nur gut so, wenn du keinen Durst drauf hast!

  • Hi Sabine,

    ach Herrje, aber weisst Du das ist auch nur menschlich, da ist Dir nun halt mal der Kragen geplatzt, wie soll man auch immer nur cool reagieren, wenn man da emotional verstrickt ist, Du bist auch nur ein Mensch und wenn wir alle richtig handeln wuerden, dann waere die Welt ohne Kriege, Hunger, Armut, Streit, aber so ist es nun mal nicht, wir alle lernen jeden Tag.

    Zumindestens hast Du Dich nicht breitschlagen lassen, Du hast Deine Grenze verteidigt und das ist schonmal ein Schritt vorwaerts, denk einfach mal so und dass Du wieder ein Termin geben willst bei der Beratung ist auch schonmal ein Schritt fuer Dich weiter, denn Du hast sofort erkannt, dass Du Dich zuviel auf Deinen Mann konzentrierst. Also hast Du schonmal nicht alles falsch gemacht.

    Das Du Alkohol nicht magst derzeit, dass verstehe ich, dass ist voellig normal und nichts ueber was Du Dir erstmal persoenlich Gedanken machen musst.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • @Ayki

    du hast mich nicht verstanden!! Meine Trinkgewohnheiten waren nicht normal!! Und sie werden es auch nicht mehr.

    Ich muss da wohl auch noch mal ein paar Leichen aus dem Keller räumen.
    Als ich heute mit der Frau meine Chefs über meine Probleme sprach. War es wieder da...."Ist mir schon augefallen, das ihr ganz schön viel trinkt"
    Ihr also ich

    ups,...irgendwie hab ich das in letzter Zeit öfter gehört und muss mir da jetzt echt Gedanken drüber machen. Ich war keinesfall immer nüchtern.
    Als ich meinem Mann da mal drauf anprach, meinte er nur," Was du, trinkst doch nicht so viel"
    Klar, ich wieg ja auch die Hälfte.

    Mein Mann hat da ja eh ein ganz andere Sichtweise. Oder ich bin jetzt schon so Co, das ich auch Alki sein will. Was soll ich mach mir einen Termin am Montag und sprech mal mit dem Fachpersonal.

    Nicht ärgern nur wundern!

  • Hi Sabine,

    Deine Trinkweisen kenne ich nicht, aber derzeit von dem was Du geschrieben hast, wuerde ich nicht sagen, dass DU ein Alki bist. Weisst Du manche Menschen bewerten das wir auch komplett auf euch beide, sprich wenn Dein Mann in Massen einen kippt und Du mal ein Glas Wein oder zwei trinkst, da heisst es bei manchen Leuten schon wir. Ich selbst trinke kein Wein mehr z.B. weil ich nach zwei kleinen Glaesern schon total beschwippst bin und dass gefaellt mir persoenlich nicht, aber ich trink auf einer Party auch gerne mal was, aber nicht so, dass ich nach Hause wanke und mich an nichts mehr erinnern kann. Alkohol ist eine anerkannte Droge in der Gesellschaft und viele Menschen koennen damit nicht umgehen.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hi, Jenny

    klar hör ich mich nicht so an, als wäre ich ein Alki. Ich hasse das Zeug, denn es ist dabei unserer Familie zu zerstören, wenn sich hier nichts ändert.

    Aber, ich bin sehr sorglos damit umgegangen. Ich weiß noch eher, wo meine Grenzen liegen, als mein Mann , aber ich habe ein Problem damit.

    Es kam schon vor das ich mich nicht erinnern konnte wie ich heimkam, als ich noch jünger war. Seit ca einem Jahr ist mein Konsum stark zurückgegangen, weil ich es wie gesagt nicht mehr sehen konnte, wenn mein Mann so voll war. Außerdem einer musste ja noch die Kontrolle haben. (Alles Co oder was?)
    Wenn die Tochter dabei war, hab ich fast garnichts getrunken.

    Sabine.S

    Nicht ärgern nur wundern!

  • Hi Sabine,

    ich glaub Dir das, dass Du Dir Gedanken damit machst, wer macht sich schon Gedanken um Alkohol, wenn man nicht gerade mit jemanden zusammenlebt der ein Problem damit hat, deswegen tappen ja ziemlich viele in diese Falle. Alkohol wird ueberall angeboten, es gehoert ja schon fast zum guten Ton dazu auf einer Party ein paar Glaeschen zu trinken, aber wenn man selbst keine Kontrolle mehr ueber sein Trinkverhalten hat, dann wird es bedenklich.

    Aber denke bitte jetzt nicht wieder in den Co-Bahnen und uebernimm die Schuld nur weil Du auch mal was getrunken hattest und die Folgen nicht absehen konntest, dass Du jetzt dafuer verantwortlich bist, dass Dein Mann damit ein Problem hat, denn dann waere das wieder Co.

    Nicht soviel gruebeln, lieber etwas fuer Dich tun.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hallo Sabine,

    ich glaube Dir wie schwer und auch unangenehm die Situation für Dich und Deine Tochter sein muss. ES ist gutm, darüber zu reden, sich anderen mitzuteilen, das erleichtert bestimmt. Ich glaube ich täte den Mann vor die Wahl stellen : Therapie und Familienglück oder Alkohol und Einsamkeit. Mache ihm klar daß eine Familie viel mehr bieten kann als Alkohol. Vielleicht könnte man auch eine räumliche Trennung in Erwägung ziehen...
    Ich schätze mal daß eine Ehe mit einem Alkoholiker nur selten hält. Sobar bei stars und sternchen gehen die Ehen deswegen kaputt aber dort finden die Trennungen schneller statt weil die Leute das nötige Geld zur Unabhängigkeit besitzen und sich schnell wieder neu vergnügen können...
    Meine Schwester z.B. trinkt macht gerade einen Entzug in der Klinik. Sie hat die ganze Familie belogen, gegenseitig ausgespielt, manipuliert. Immer wenn jemand sie besoffen auf dem Boden fand sagte sie die XY lügt und erzählt js Unsinn herum etc...
    Ich mache das Spielchen jetzt nicht mehr mit. Mein Leben nimmt mir auch keiner ab, weder die Rechnungen noch das Emotionale. Darum sollte man auf jeden Fall für sich selber eine Entscheidung treffen und auch konsequent sein !

  • Hallo Sabine,
    "einfach mal was von der Seele reden" - schreib doch einfach hier weiter.
    Ich finde, du brauchst keinen neuen Thread, weil alles passt.
    Was du da schreibst, über deinen Alkoholkonsum, kann ich gut verstehen.
    Ich habe letztendlich auch "getrunken". Es war aber auch manchmal gut, sich abends so ein zwei Weinschörlchen einzuverleiben, und dann - "Sch...egal - Feeling" was der Mann so treibt. Nur zuletzt hat es dann nicht mehr geholfen. Nicht mal zum Einschlafen.
    Und dann habe ich über mich und meine Situation gegenüber meinen Kindern nachgedacht. Was sie wohl über mich denken. Als dann auch Aussagen kamen, wie: du trinkst auch jeden Abend - musste ich handeln.

    Mein Mann ist jetzt 5 Monate und 2 Wochen trocken. Er geht aber auch jetzt noch so gut wie allen Versuchungen aus dem Weg. Wenn er im Freidienst abends mit den Kollegen zusammensein muss, verzieht er sich frühzeitig ins Bett. Er behauptet zwar immer wieder, dass es ihm nichts ausmacht, wenn andere neben ihm trinken, aber sein Verhalten sagt mir das Gegenteil. Außerdem hat er auch die Gesprächsunterschiede zwischen nass und trocken erkannt.
    Ist ja alles schön und gut, aber wir gehen jetzt fast nie mehr weg, unternehmen kaum was außer Hundegassigehen. Zum Essengehen findet er auch immer eine Ausrede.
    Es ist eben auch nicht so leicht, mit dem Trockensein fertig zu werden. Für beide Seiten.
    Liebe Sabine, ich möchte dir aber mit meinem Geschreibsel nicht allen Mut nehmen, im Gegenteil. Wir müssen alle noch viel Geduld aufbringen auf unserem neuen Weg. Ich kann mich da immer wieder auf Heinrich verlassen, der mich schon oft in diese Richtung gewiesen hat.
    Bleibe bei deiner Entscheidung, nicht mitzugehen. Lenk dich aber ab, triff dich mit einer Freundin, gehe zu Verwandten oder,.....

    Ich wünsche dir ein gutes Wochenende und sorgenfreie Stunden,
    Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hi,

    jetzt muss ich hier mal Klartext reden.

    Ich habe schon getrunken, als ich meinen Mann kennengelernt und wir waren sternhagelblau, als wir uns kennenlernten (oder wurden es im laufe des Abends)
    Alkohol spielte auch schon immer eine große Rolle in unserem Leben. Wir hatten feuchtfröhliche Urlaube mit Freunden und heftige Parties.

    Ich war , wenn mein Mann mal wieder sternhagelblau war, auch nicht nüchtern. Ich bin eben nicht so rumgestürzt und hatte das Glück, das ich eher müde wurde und mir schlecht wurde. So das ich vorher mal die Bremse gezogen habe.

    Mein Mann hat von der Beratung eine Stufeneinteilung des Alkoholiker bekommen.Ich habe sie mir auch durchgelesen und festgestellt, das ich aus der Phase , wo man noch von Alkoholproblem spricht lange raus bin und Alkohohlmissbrauch bei mir schon mit 11 der Fall war, wenn wire drei Gläser ,oder heimlich mehr getrunken haben vor dem Auftritt an Fasching.

    Die wurden da an uns Kinder ausgeschenkt.!!!

    Ich habe nur Jahrelang immer auf meinen Mann geschaut und weil ich eben keine blauen Flecken und Blessuren hatte, so wie er, hielt ich das alles nicht für bedenklich.
    Ist es aber,...!!!!

    Da ich ja jetzt eh schon seit 3 Wochen keinen Schluck mehr getrunken habe, habe ich beschlossen das dies auch so bleiben soll. Ich werde am Montag gleich einen Termin bei der Beratung machen und klären , welche Hilfe ich dort bekommen kann.

    Ich bin also nicht nur Co sondern auch Alkoholiker!!!! So sieht das jetzt aus. Ich glaube nicht das ich noch warten muss, bis es schlimmer wird.


    Ich war heute 3 Stunden mit meinem Mann Motorradfahren und wir haben es sehr genossen. Mit dem Konzert am Wochenende hat sich geklärt. Ich bin wirklich etwas in die Luft gegangen. Wir waren dann allein auf einen andern Veranstaltung. Dort wurde zwar auch getrunken, aber nicht so offensiv, wie das bei der anderen Veranstaltug der Fall gewesen wäre und unsere Bekannten waren ja nicht dabei, das machte es auch angenehmer.

    Ich danke alle für ihre Antworten und weiß ihr wollt mich beruigen, aber ich weiß das ich auf jeden Fall auch ein Alkoholiker bin, auch wenn das jetzt zugegebener Maßen überraschend kommt. Aber so ist das halt sich und ander verar***** können wir ja super.

    Ich habe mit meinem Mann jetzt nicht mehr darüber geredet, ob er in eine SHG geht oder Therapie oder was auch immer, denn ich war jetzt wirklich sehr mit mir beschäftigt. Er hat aber nachdem er ein wirklich gutes Buch gelesen hat begriffen , was Alkoholismus bedeutet auch für ihn.
    Wir haben aber ausgemacht, das wir jetzt jeder unseren Weg gehen müssen. Jeder in seinem Tempo und so wie er es für richtig hält.

    Ich habe für mich entschieden, das ich in eine Gruppe möchte, alles weitere werde ich in der Beratung klären. Ich muss erst mal schauen, was ich für Möglichkeiten habe. Mein Mann wird, wie ich ihn kenne jetzt erstmal lang und intensiv darüber nachdenken und sich dann entscheiden.

    So, jetzt wisst ihr Bescheid

    Liebe Grüße

    Sabine.S

    Nicht ärgern nur wundern!

  • Hallo,

    erst mal ein herzliches Dankeschön an alle , die mir immer so fleißig geschrieben haben.
    Daran, dass ich jetzt keiner mehr auf mein letztes Posting geantwortet hat, merke ich , das ich euch doch sehr geschockt habe.
    Ihr seid irritiert. Das kann ich mir vorstellen. Mir geht es nicht anders. Aber ich habe an diesem Wochenende eine sehr wichtige Entscheidung getroffen, nämlich die nie wieder auch nur einen Tropfen Alkohol zu trinken.

    Natürlich bin ich auch immer noch ein wenig Co aber eben auch abhängig.
    Deshalb werde ich jetzt einen zweiten Thread eröffnen in Alkoholsucht bzw. Alkoholabhängigkeit .

    Mein Mann ist mittlerweile sehr einsichtig was das Thema angeht und will auch jetzt aktiv etwas tun. Als ich ihm am Wochenende mitteilte, das ich wohl auch betroffen sei, lächelte er nur wissend und sagte, das hätte er schon gewusst. Aber wenn er mir das gesagt hätte, dann wäre ich nur sauer geworden und hätte gesagt, das er ja nur von sich ablenken wolle.
    Ich musste ihm recht geben. Ich hätte genau so reagiert.
    Erstaunt war er trotzdem.

    Dadurch ist aber auch einiges einfacher geworden, denn ich bin endlich diese nagenden Zweifel los, ob ich nicht doch betroffen sein könnte und er hat die zickende Co vom Hals, die es ihm wirklich nicht leicht gemacht hat.

    Ich fühle das er es ernst meint mit dem aufhören und ich weiß jetzt auch das er einfach auch die Zeit brauch um sich darüber im klaren zu sein, wie man den Alkoholismus am besten besiegen kann. Er macht sich Gedanken, liest im Internet und wir reden über nichts anderes mehr.

    Er ändert sein Verhalten !!
    Ich denke ich werde jetzt nicht mehr so oft hier schreiben, denn um nicht Co zu sein, muss ich mich jetzt um mein eigenes Problem kümmern, und das ist auch der Alkohol.

    Liebe Grüße Sabine

    Nicht ärgern nur wundern!

  • Hi Sabine,

    schoen wieder von Dir zu hoeren. Ich hab Deinen vorletzten Eintrag erstmal bewusst stehen gelassen. Denn ich kann ja nur von dem urteilen was ich lese und was ich beim Lesen empfinde. Ich schwanke immer noch von, vielleicht hat sie Recht bis zum eventuell verlagert sie jetzt ihre Co-Abhaengigkeit auf selbst ein Alkoholiker zu sein. Ich weiss es nicht, da ich Dein Trinkverhalten nicht kenne. Aber ich kannte noch keinen Co, der sich ueber das Trinkverhalten seines Partners geaergert hat und aber dann rausfindet selbst Alki zu sein, dass ist mir in meiner gesamten Zeit noch nicht vorgekommen. Also stehe ich nun hier und lass Dich machen, lasse Alkoholiker dieses Verhalten bewerten, denn ich kann Dich nur von der Co-Seite komplett unterstuetzen.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hi Jenny,

    ich kann deine Unsicherheit verstehen!! Ist ja auch verwirrend.

    Ich hoffe du wirst mir von Co Seite aus weiter beraten und mir helfen.

    Liebe Grüße Sabine

    Nicht ärgern nur wundern!

  • Hi Sabine,

    natuerlich bin ich da, war ich doch bis jetzt fast immer :wink:

    Ich bin schonmal gespannt darauf was Du im Alkoholiker-Thread zu berichten hast.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hallo,

    mal ein kurzer Bericht zu meinem Mann.
    Er hat immer noch nicht wieder angefangen zu trinken und beschäftigt sich viel mit dem Thema.

    Durch meine Erkenntnis selbst betroffen zu sein hat sich hier viel verändert. Wir können ohne Probleme über das Thema Alkohol reden.

    Aber, und das ist glaube ich sehr wichtig, ich lass ihn einfach machen.
    Er ist noch nicht bereit für eine Therapie oder Gruppe. Es ist mir nicht egal, aber es ist sein Leben und solange ich oder unsere Tochter nicht darunter leiden ist es in Ordnung.
    Er lehnt diese Hilfe nicht ab, aber meint das jetzt nicht zu brauchen. Ich habe ihn nur gebeten, nicht zu warten, bis es zu spät ist.

    Hier hat sich viel verändert und das meiste ist positiv.

    Liebe Grüße und euch Allen weiterhin viel Kraft.


    Sabine

    Nicht ärgern nur wundern!

  • Hi Sabine,

    schoen wieder von Dir hier im Angehoerigen Bereich zu hoeren.

    Es freut mich, dass es Dir gut geht und Du ihn machen lassen kannst.

    Hast Du Dir denn schon fuer Dich ueberlegt wie Du Deinen Alkoholismus angehst?

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hallo Jenny;

    ja ... ich arbeite dran. War ja heute bei Arzt. Nächste Woche machen wir dann die Untersuchungen.
    Bei der Therapeutin bin ich nächste Woche noch und mit ihr werde ich dann weitere Schritte überlegen.
    Sie leitet auch eine Selbsthilfegruppe und vielleicht geh ich da nächste Woche mal hin. Mal sehen!
    Ich will jetzt nicht alles auf einmal machen.

    Bis dann Sabine

    Nicht ärgern nur wundern!

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