Dann leg ich mal los

  • Hallo Trini,

    erstmal herzlich Willkommen.


    Zitat

    Ich hab mich aus Kummer ja auch schon betrunken. Wer nicht?

    Sei mir nicht boese, aber ich hab mich noch nie aus Kummer betrunken und sowas ist auch nicht normal es zu tun. Alkohol ist dafuer keine Loesung und dafuer steht hier auch das Forum.


    Zitat

    Ich dachte, wenn ich für ihn da bin und ein paar Dinge regel, die er alleine nicht schafft, hört er auf.

    Nein, denn damit hilfst Du ihm auch noch seinen Alkoholismus auszuleben, er merkt ja die Konsequenzen nicht, denn Du faengst ja alles auf.

    Du wirst von ihm andauernd versetzt, belogen, betrogen und nochmals versetzt, warum tust Du Dir das an, hast Du mal ueberlegt, warum Du so eine Partnerschaft noch aufrecht erhaelst?

    Alles Liebe,

    Jenny

  • überleg Dir gut was Du machst.....

    Ich hatte eine Fernbeziehung die gut anfing, ohne solche Probleme die Du schilderst, ich zog zu ihm und das Rad begann sich zu drehen.

    Mittlerweile bin ich überrollt von der Geschwindigkeit seiner Sucht und meinem Kraftverlust. Ich selber trinke keinen Alkohol und kann auch nicht verstehen, warum oder wie das bei der Lösung von Problemen hilft (die ändern sich dadurch ja nicht, sondern es ist nur ein Wegkicken aus der aktuellen Situation, für Stunden oder Tage).

    Wenn er Dir das alles jetzt schon antut, noch nicht einmal zu Dir steht, versuch Dich selber zu fangen und zu befragen was Du willst. Ich selber stecke schon seit vielen Jahren in einer Suchtbeziehung, aber bei den Startchancen, die Du aufzeigst, würde ich eine solche Beziehung nicht beginnen wollen. Was meinst Du, wie steigerungsfähig das noch alles ist....

    Viel Glück wünscht Dagmar

  • Hallo Trini

    Auf diesem Wege ein Willkommen im Forum

    Zitat

    Ich bin mittlerweile depressiv, kriege mein Leben kaum noch hin und habe mich gestern auf einem Sonntagabend selbst betrunken, obwohl ich heute arbeiten musste. Ich bin dem Druck nicht mehr gewachsen.

    Also selber akut gefährdet :(

    Wenn Du das zu oft machst BLEIBST Du depressiv und bekommst Dein Leben GAR NICHT mehr in den Griff ... Damit hörst Du am besten HEUTE auf. Noch schaffst Du das ohne fremde Hilfe. Ich weiss wovon ich rede :oops:

    Was Du mit deinem Mann machst und wie Du dich ihm gegenüber verhälst läßt Du Dir am besten von den COs hier erklären ..

    Gruss Vaan

  • Hi Trini,

    Zitat

    Dazu kommt, daß ich ihn schon sehr liebe - wenn er er selbst ist. Er fühlt sich einsam und versucht diese Einsamkeit wegzutrinken. Mir tut das einfach sehr leid. Aber ich tu ihm nicht leid. Da ist der fiese Unterschied. Er denkt nur an sich.

    Ja, wir Co-Abhaengigen finden doch immer wieder etwas bei dem wir uns den Partner schoenreden. Trini, ich sag Dir mal eins, das klingt vielleicht knallhart, aber DU weisst gar nicht wie Dein Partner ist, das einzige was Du zu Gesicht bekommst ist die Suchterkrankung und nicht den Kerl, der dahintersteckt. Wenn Du seine Seiten meinst, die bereuen und betteln, damit DU wieder zurueckkommst, dann sind das genauso die kranken Seiten wie wenn er betrunken ist und Dich beschimpft.

    Wir Co-Abhaengigen suchen Liebe bei jemanden anderen, weil wir sowenig Selbstachtung und Selbstliebe haben, suchen wir sie selbst bei jemanden, der uns wie, entschuldige bitte fuer den Ausdruck, uns wie den letzten Dreck behandelt. Das ist nicht normal. Dazukommt noch, dass Du selbst anfaengst zu trinken und somit in Gefahr bist auch noch selbst an der Krankheit Alkoholismus zu erkranken. Du solltest Dich schnellstmoeglich aus dieser Beziehung komplett loesen, bevor Du noch tiefer in die Co-Abhaengigkeit oder sogar in den Alkoholismus abstuerzt.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Trini! Lauf so schnell Du kannst weg von ihm! Keinen Kontakt mehr, verstehst Du!! ABSOLUT KEINEN KONTAKT! Fahre paar Tage weg zu irgend einer Freundin oder weihe Deine Familie ein und tauche dort erst einmal unter, das er Dich nicht findet und irgendwann loslässt.

    Nicht nur das er Alkoholiker ist, er ist auch gefährlich! Die schlimmste Mischung! Nicht nur, dass Du ihn ganz sicher NICHT retten kannst, er kann nicht lieben und wird Dich anlügen, was das Zeug hält. Er ist unheilbar krank!
    Merke Dir das!!! Er wird auch Dich irgendwann schlagen. Willst Du solange warten? Bist Du eine Masochistin? Willst Du so einen Menschen lieben?

    Es wundert mich nicht, das er immer zu seinem Opfer zurück geht, die brauchen beide das Drama. Er ist das Drama!

    Keine Minute länger! Sofort raus da!
    Und schreibe weiter an uns, damit wir Dich stärken können.

    Lieben Gruß
    Ettena

  • Hallo Trini,

    ja jeder braucht seinen persönlichen Tiefpunkt, du scheinst noch weit davon entfernt zu sein.

    Ich habe 16 Jahre eine krankmachende Beziehung geführt und habe jeden Tag gehofft und mir alles schön geredet, aber der Punkt wird kommen an dem du ehrlich zu dir bist und dir gutes tust indem du DEIN Leben lebst und nicht seines.

    Ich wünsche dir alles gute und hoffe für dich du drehst nicht mehr zu viele Runden.

    Liebe Grüsse
    Elocin

  • Hi Trini,

    tsja auch bei uns Co's sind die Schmerzgrenzen unterschiedlich. Scheinbar merkst Du selbst nicht was passieren kannst, irgendwo malst Du Dir diese Beziehung schoen und denkst, dass alles irgendwann gut wird.

    Vielleicht hilft Dir mal dieser Denkanstoss, indem Du ihm ein normales Leben vorlebst und seine Sachen fuer ihn erledigst, fuer ihn da bist und hilfst, je schlimmer wirst DU ihn in seiner Suchterkrankung unterstuetzen, denn er wird dadurch nicht erkennen, dass er krank ist, DU hilfst der Sucht sich sozusagen noch auszubreiten. Alkoholismus ist eine Erkrankung die toedlich enden wird, wenn sie nicht aufgehalten wird und aufhalten kann nur der Alkoholiker selbst.

    Die Frage ist, willst Du seine Sucht noch mit Deinem Verhalten unterstuetzen?

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hallo Trini,

    Zitat

    Wir haben beide nen Job, ne hübsche Wohnung, kriegen unsere alltäglichen Pflichten noch hin etc.

    sorry, für mich sind das nur oberflächliche Dinge des täglichen Lebens was nicht mit dem eigentlichen Leben zu tun hat.

    Wo ist die Zufriedenheit? die Ausgeglicheheit? die Gelassenheit, das genießen?

    Liebe Grüsse
    Elocin

  • Servus Trini,

    Du redest (schreibst) Dir da was "schön", was so noch nie existent war und auch nie sein wird.

    Warum belügst Du Dich selbst?

    Den Rest haben Dir die Vorschreiber schon gesagt - das wird so nix... leider... :?

    LG
    Spedi

  • Liebe Trini,

    den Mann den Du liebst, den gibt es nicht hur "halb" - die andere Hälfte gehört auch dazu. Und er ist und bleibt ein Alkoholiker. Und es will mir nicht in den Kopf, wieso Du jetzt auch noch mit ihm zusammen ziehen willst? Du bist ja total vernebelt! Er ist nicht treu, wird aggressiv u.s.w.

    Es reicht nicht, das er mal 3 Tage ohne auskommt. Spätestens dann kommt der Entzug und er schüttet nach. Oftmals wirst Du gar nicht mitbekommen, wie viel er wirklich säuft.

    Er muss einen klinischen Entzug von 6 Wochen machen und zeitlebens in eine Gruppe gehen – ansonsten kannst Du Dir ein schönes Leben mit ihm abschminken – es wird die Hölle! Uns zwar ganz schnell!

    Und wenn er nicht sofort damit anfängt und Du zumindest mal zwei Jahre durchgehend neben einem nüchternen Mann aufwachst (vorerst in GETRENNTEN Wohnungen) – bist Du schön naiv, wenn Du an den Weihnachtsmann glaubst. Fang an, hier viel zu lesen und suche eine Selbsthilfegruppe auf, die Dir den Glimmer nimmt, damit Du aufwachst.

    Dennoch, die Gefahr, das er rückfällig wird, hat er trotzdem ein Leben lang. Und er wird aggressiv!!!! Du wirst Dein "blaues" Wunder erleben.
    Mach Dich ruhig so fertig – ansonsten – er erledigt das für Dich ganz sicher.

    Entschuldige, dass ich so direkt und schonungslos spreche.
    Selbst wenn ihr den besten Sex der Welt habt und für ein bisschen Streicheleinheiten verkaufst Du gerade Deine Seele und er wird nach und nach den Respekt verlieren. Ach was rede ich, er hat nicht mal Respekt vor sich selbst. Und das Du noch Respekt vor ihm hast…

    Stell Dich doch auf die Straße mit einem Schild um den Hals:
    "Einmal Hauen umsonst!"
    Das, was Du jetzt machst, ist nichts anderes, tut mir leid.
    Wie musst Du Dich selbst hassen, das Du Dir so etwas antust.

    Bitte, suche Dir therapeutische Hilfe. Raus aus der Co-Abhängigkeit.

    Liebe Grüße
    Ettena

  • Ach herje…

    ich sehe, Du hast ja auch noch eine Tochter!!
    Und dann willst Du so verantwortungslos sein und auch sie in den Schlamassel mit reinziehen? Soll sie auch eines Tages geschlagen werden oder mit einem Trinker erwachsen werden? Was glaubst Du, was dann aus ihr wird?1? Das ist – mir fehlen die Worte, wie egoistisch Du bist!

    Du kannst mir Deinem Leben machen, was Du willst – aber Deine Tochter ist Dir ausgeliefert. NO GO!

    Mir tut Dein Töchterlein leid. Nicht mal eine Mutter, die sie schützt.
    Oder würdest Du sie auch noch zum Vater geben, damit Du Dein Drama leben kannst, von dem Du glaubst, das es ein rosa Wölkchen in schön gestylter Ambiente wird? Wie oberflächlich!

    Augen auf und endlich mal Verantwortung übernehmen!

    Grüße, Ettena

  • Kinder, die mit einem Alkoholiker groß werden, tragen meist einen erheblichen psychischen Schaden davon. Nicht nur, weil sie, wie in Deinem Fall versuchen werden, die Mutter zu schützen. Glaube mir, Deine Tochter bekommt alles mit und ist bestimmt nicht glücklich. Sie wird die Mutterrolle für Dich übernehmen und immer in Angst leben. Und es ist nicht selten, dass sie dann selbst auch irgendwann zum Alkohol greifen. Euer Zuhause ist ihr Lernfeld. Was sie jetzt erlebt, wird sich auf ihre Zukunft auswirken.

    Schon alleine deshalb musst Du Dich zumindest räumlich von ihm trennen.
    Aber auch wenn Du mit ihm zusammen bleiben willst – dann NUR: Wenn er nie wieder trinkt und eine Entziehungskur macht.

    Und: Ihr solltet mit Deiner Tochter zu dritt ganz offen über das Thema reden können. Und? Kann er das? Kannst Du das? Oder macht ihr schön auf heile Welt? Dann hat weder er eine Krankeneinsicht – noch Du. Denn Du bist auch abhängig. Von ihm.

    Bis bald.
    Ettena

  • O.K. das hört sich schon mal etwas besser an.

    Dennoch: Die Sucht braucht keinen Grund zum Trinken.
    Er trinkt nicht, weil er Probleme hat. Er hat Probleme, weil er trinkt.
    Und er wir nicht aufhören, nur weil diese weg sind. Es kommen neue,
    immer wieder und wieder – wenn er nicht sofort damit aufhört.

    Wenn er bis heute keine Einsicht hat, obwohl er schon so viel verloren hat,
    dann zweifle ich, dass er noch lange nicht soweit ist, sondern es noch schlimmer kommen muss.

    Die Frage ist, wie lange Du durchhalten willst?
    Er wird immer neue Gründe davor schieben, warum es gerade nicht geht und auch heimlich trinken und Dir erzählen, dass er nicht getrunken hat, nur damit er Ruhe hat. Das sind alles nur Ausreden, glaube mir.

    Gerade, wenn er momentan im Loch sitzt, dann NUR, weil er wieder und schon länger mehr trinkt und wenig auf die Reihe bekommt. Glaube mir, er weiß das. Es hat wohl seinen Grund, warum er eine Fernbeziehung hat.
    Damit er ungesehen und unkontrolliert trinken kann.

    Du kannst Dir "0" Hoffnung machen, solange er nicht eine Entziehungskur macht. Die muss sein.

    Bis demnächst
    Ettena

  • Hallo trini,

    Da bist Du ja in ein ganz schönes Schlamassel reingerutscht. :(
    Aber Vorwürfe und unsachliche Kommentare sowie persönliche Angriffe bringen da gar nix.

    Also schreibe ich Dir mal von der anderen Seite, als Alkoholikerin.
    Solange ich noch so unterstützt wurde, wie Du es bei Deinem Freund tust, änderte ich GAR NIX ! Wozu denn ?.... ich hatte doch noch alles im Griff.
    Ging meiner Arbeit nach, führte den Haushalt samt Garten, aber ich war trotzdem schwer alkoholabhängig.
    Du unterstützt mit Deinem Tun seine Krankheit, verlängerst damit sein Leiden, zögerst damit seinen Tiefpunkt hinaus.
    Ich wünschte mir im Nachhinein, man hätte mich eher fallen gelassen, es wäre irgendwas passiert, dann hätte ich evtl. nicht so tief runter müssen, Aber zu spät, geschehen ist geschehen.

    Sei Du schlauer und suche lieber das weite. Du kannst ihm nicht helfen, die Sucht ist IMMER stärker als die Liebe.

    Wird er nicht von sich aus aktiv, kümmert sich um eine Entgiftung, die ganz sicher nicht 6 Wochen dauert, dann wird dat nix. Er müßte für sich ganz allein trocken werden wollen und dabei professionelle Hilfe annehmen, allein schafft man es nicht mehr aus der Sucht. Auch ein runtertrinken funktioniert NIE. Das haben wir alle x-mal durch, das geht ein paar Tage oder gar Wochen gut, dann wieder Breitseite und Komplettabsturz, bis die Lampen ausgehen.

    Also müßte er zum Arzt und sich um eine Entgiftung bemühen. Dann sich um eine SHG kümmern, evtl. eine Thera machen. Ich hatte beispielsweise keine und bin seit 6 Jahren trocken, das ist individuell, wie man da vorgehen muß. Das werden aber die Ärzte dann mit ihm zusammen beraten. DAS ist der Weg, andere gibt es leider nicht.

    Von einem Zusammenziehen kann ich auch nur dringend abraten. Er war schonmal gewalttätig, manche werden das unter Alk-Einfluss und er könnte es wieder werden, die „Chancen“ darauf stehen gut. Tu Dir das besser nicht an.
    Und bitte glaube nicht, Du würdest den wahren Menschen kennen, wir verändern unser gesamtes Wesen, solange wir saufen, das vergeht nicht innerhalb ein paar Tage. Wir brauchen Wochen bis Monate, evtl. Jahre, um wieder wir selbst zu werden.
    Wenn Du meinst, Du kennst sein wahres Wesen, wenn er mal ein paar Tage nix säufst, irrst Du Dich leider ganz gewaltig. :(

    LG
    Lilly
    Alkoholikerin

  • Hi Trini,

    ich kann nur nochmal bestaetigen was Lilly sagt. Hatte ja auch schonmal geschrieben, dass Du den wahren Menschen gar nicht kennst, sondern nur sein Suchtverhalten.

    Verlaengere nicht sein oder Dein Leiden und irgendwann vielleicht das Leiden Deiner Tochter auch wenn sie noch nicht direkt damit konfrontiert.

    Eine Beziehung zu einem nassen Alki, der Dich betruegt und auch noch gewaltaetig in der Vergangenheit war, was musst Du noch wissen??? Das Beste was Du fuer Dich machen kannst, ist die Beine in die Hand un renn was das Zeug haelt. Les Dich einfach hier mal durch die Geschichten, das hilft auch schon ungemein.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hallo Trini,

    nein, blind bist Du nicht - aber es scheint Dir einfach noch nicht schlecht genug zu gehen !

    Ein liebenswerter Mensch lässt mich nicht auf einem Bahnhof in einer fremden Stadt stehen; er kommt und geht nicht wie es ihm beliebt um danach gründlich seiner Sucht zu frönen. Du wirst benutzt Trini! Er benutzt Deine "Abhängigkeit von ihm", damit er sich besser fühlen kann.

    Er verhält sich jetzt schon völligst unmöglich und eines kannst Du mir glauben

    - ES WIRD NICHT BESSER, SONDERN IMMER SCHLIMMER.

    Geborgenheit, Kümmern, Liebe, Toleranz - nichts davon wird ihn vom trinken und seiner Sucht nach Alkohol bremsen. Im Gegenteil, wohnt man erst einmal zusammen, dann entsteht eine Spirale die sich immer schneller und immer enger dreht.

    Ich kann Dir nur den Tipp geben - lass los! Wenn Du ihm tatsächlich helfen willst, dann kümmere Dich nicht mehr.

    Du solltest jetzt erst einmal etwas für Dich tun. Lass Dich mal in einer Suchtberatungsstelle beraten. Höre zu, was man Dir dort rät. Lies hier die Beiträge der Co-Abhängigen - wenn Du Dich nicht von ihm löst, dann geratet ihr beide in einen Teufelskreis. Lass das nicht zu.

    Grüßle
    Diandra

    Mögen alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst wenig Lärm dabei machen.

    Überwältigend was geschehen kann,
    wenn sich die Fingerspitzen zweier Menschen
    ganz leicht berühren,
    am richtigen Ort
    und zur rechten Zeit!

  • Liebe Trini, als ich merkte das ich wieder einen Alki erwischt hab, und ich muß sagen da ging mir echt spät ein Lichtlein auf..., bin ich auf das Wörtchen Co-Abhängigkeit gestoßen und seitdem bilden sich Lichterketten. Und ganz einfach: auf einmal habe ich in dieser Hinsicht angefangen bei mir zu schauen. Dieses Forum hier hat mir in vieler Hinsicht die Augen geöffnet. Ich habe sehr viel gelesen und lese immer noch sehr viel. Habe interessante Antworten bekommen und auch welche gegeben, die ich auch an mich hätte schreiben können...
    Ich wollte so lang ich "Erwachsen" war mich wegdrehn vom Thema Alkohol...schon mein erster Freund war Alki, 2 Onkels waren Alki, überall habe ich Alkis getroffen. Aber erst jetzt begreife ich das es mit wegdrehn nicht getan ist. Sondern das hier eine meiner Aufgaben liegt. Bei mir selbst und meiner Coabhängigkeit. Und das ein Alkoholiker mit seinem Willen erstmal gar nicht soviel ausrichten kann, genauso wie auch der Co viel wollen will...aber es damit nicht bringt. Die Lösung liegt im Gegenteil im "Lassen". Sein lassen. Und für jeden einzelen darin sich mal mit sich selber zu beschäftigen. Vorallem mit sich selber. Der Alkoholkranke ist weder der arme Kranke noch der Böse...

    Ich hoffe auch deine Augen gehen auf und Du wendest Dich Dir zu...genau deshalb hast Du Dir wieder einen ausgesucht. Weil das jetzt einfach mal dran ist bei Dir: DU

    Liebe Grüße Karotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!