Traurige Geschichte

  • Hallo live2008,

    Zitat von live2008

    Dank an die jenigen hier ,die an mich glauben!

    Wichtig ist nicht, dass wir an Dich glauben!

    Wir haben nichts davon, ob Du trinkst oder nicht!

    Wir geben Erfahrungen weiter, mit denen schon ganz viele trocken geworden und geblieben sind!

    Aber wenn Du meinst, Dein Weg sei der Bessere - viel Glück (und das meine ich wirklich ehrlich) allein mir fehlt der Glaube!

    Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren!

    Lieben Gruß
    Speedy

  • hallo live,


    Zitat

    Ich glaube, manche hier nehemen mich hier nicht ganz ernst.


    dies ist der erste ernstzunehmende beitrag von dir seit tagen. lies dir doch mal durch, was du vorher geschrieben hast. so eine rosa-brille gibt es doch gar nicht...

    jeden falls finde ich gut, dass du diese woche deine termine hast und wahrnimmst. vielleicht helfen sie dir, bis zur LZT trocken zu bleiben.

    lg katrin

  • Hallo live,
    ich denke nicht das dich hier irgend jemand heruntermachen will!

    Hier hat ja ein jeder die Möglichkeit seine Sichtweise und Lebenserfahrung miteinzubringen,denn daraus lernen wir ja hier,im gegenseitigem Erfahrungsaustausch!

    Es gibt eben beim Alkoholismus nur dieses eine Denken schwarz/weiss!
    wenn der /die Betroffene wirklich gewillt ist gänzlich mit dem Suchtmittel zu brechen.

    Sehe nicht alles als Kritik gegen deine eigene Person an,es sind die Lebenserfahrungen vieler die Dir weiter helfen können,wenn Du gewillt bist sie auch anzunehmen,das umsetzen obliegt einzig und allein deiner Entscheidung!

    Gruß Andi

  • Hallo live2008,

    Nu habe ich Dir auch noch ein paar fiese Worte schreiben wollen, bin aber unterbrochen worden und jetzt ist es hier ja schon wieder weiter gegangen. Ich setze es trotzdem mal rein:


    Liebe live, niemand möchte Dir hier etwas Böses oder Dich niedermachen oder, oder, oder. Das gilt sicher auch für Spedi. Als ich hier vor einem Jahr aufgeschlagen bin, empfand ich die teilweise doch sehr direkte Art, wie sie Spedi und viele anderen hier pflegen, als sehr gewöhnungsbedürftig, z.T. sogar als kontraproduktiv. Mittlerweile begreife ich allerdings immer mehr den tieferen ‚Sinn’ dieser vielleicht etwas harschen Herangehensweise: Es soll Dich zum Nachdenken anregen!

    Deine Aktivität in Richtung LZT finde ich sehr begrüßenswert, wenn Du diesen Weg auch wirklich für Dich gehen möchtest. Dabei leg doch erstmal Ziele für das Jahr 2012 auf Eis. Wenn es dann 2013 wird, ist es doch immer noch toll, aber JETZT konzentriere Dich doch bitte lieber erst einmal auf Dich im HEUTE und arbeite an Dir, um nicht wieder zur Flasche zu greifen.

    In diesem Sinne!

    Liebe Grüße

    J.

    Was ist, ist - was nicht ist, ist möglich! ///// 17.07.07

  • Live 2008,

    eigentlich wollte ich keinen Senf mehr zu Dir geben – aber Du hattest keine Rückfälle, Du hattest lediglich Trinkpausen eingelegt!
    Denk mal darüber nach!

    Nach Deiner „Abfuhr“ habe ich da von Karsten einen Therad gelesen, als Denkanregung was ich meinte.
    "Warum möchte ich nüchtern leben?"

    Schau einfach erstmal in die greifbare Zukunft, an das Morgen, an Dein Morgen und nicht gleich an das überübermorgen.

    Kawi

  • Hallo,

    es kann ja auch stimmen, dass ich nur Trinkpausen eingelegt habe oder waren es Rückfälle?
    Es ist jetzt so oder so Vergangenheit.
    Wenn ich anfange darüber nachzudenken, werde ich wieder grübeln, überlegen...und mich selbst fertig machen.

    Ich denke ja auch an Morgen aber ich bin ein Mensch, der langfristige Ziele und Pläne zum Leben braucht.

    Ich hatte heute echt sehr stressigen Tag, deshalb werde ich jetzt aufhören weiter zu schreiben, morgen ist ja auch noch ein Tag!

    Allen wünsche ich einen wunderschönen Abend
    live2008

  • Servus live2008,

    darauf möchte ich noch schnell antworten, und dann lasse ich Dich auch schon "Deinen Weg" gehen.

    Du schreibst:

    Zitat

    Ich glaube, manche hier nehmen mich hier nicht ganz ernst.


    Stimmt. Jemand, der aktuell noch nicht mal sein eigenes Leben länger als 4 Wochen ohne Alkohol unter Kontrolle hat erzählt mir hier was vom Doktortitel machen und in 4 Jahren nach Spanien umziehen. Das kann ich nicht ernst nehmen. Säufst du weiter, bist Du vielleicht in vier Jahren ein Wrack. Vielleicht aber auch schon unter der Erde. Keiner weiss das so genau...

    Zitat

    Ich trinke nicht, ich sitze hier vor meinem Laptop mit Kaffee und nüchter und trocken schreibe über mich.

    Du magst vielleicht aktuell keinen Alkohol vor Dir gehabt haben, aber trocken bist Du deshalb nicht automatisch. Dazu gehört viel mehr, als einfach nur nichts trinken.

    Zitat

    Und spedi mag mich besonders nicht. Daas habe ich schon mehmals zu spüren bekommen. Noch schlimmer seine Sprüche sollen mich (so empfinde ich es) noch mehr runter machen.
    Aber keine Chance spedi-ich lasse mich nicht unterkriegen.


    Wie Du auf das dünne Brett kommst, nunja, Du wirst es wissen. Wenn ich jemand nicht mag -zu Deinem Verständnis- dann werde ich mich mit Sicherheit nicht mit ihm oder ihr auseinandersetzen, dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade. Und zum Runtermachen tauge ich mit Sicherheit nicht. Dann wären die letzten fünf Jahre Sucht(selbst)hilfe wohl spurlos an mir vorübergeganen und ich würde auch mit Sicherheit nicht hier posten, sondern mich in die nächste Eckkneipe setzen. Nein, beides völlig falsch. Aber tröste Dich, solche "Verschwörungstheorien" sind bei nass denkenden Alkoholikern an der Tagesordnung. Warum? Weil sie sich lieber einen "Schuldigen" suchen, als an sich selbst etwas zu ändern.

    Live2008, ich kann Dir nur sagen, wie Du hier auf mich wirkst. Und ich kann Dir Denkanstösse geben. Ob Du dann bei Dir mal da nachschaust oder nicht - Deine Sache. Ob Du was machst oder nicht - Dein Leben. Ob Du trocken wirst oder weitersäufst - Deine Entscheidung.

    Selbsthilfe heisst auch: ich höre mir an, was andere zu sagen haben. Und das, was für mich und auf mich passt, nehme ich an und setze es um. Den Rest lasse ich einfach liegen. Aber ich handle! Nicht nur Lippenbekenntnisse, Zukunftsillusionen, Allmachtsphantasien!

    MACHEN.
    Für DICH!
    JETZT!

    LG
    Spedi


    P.S.: Mir ist das egal wie Du lebst. Ich darf inzwischen trocken leben und möchte nie wieder dahin zurück, wo ich herkomme. Alles ist besser als dieses selbstmitleidige, dünnhäutige, nasse Alkoholikerleben.

  • Spedi,

    du brauchst mich nicht ernst nehmen.
    Schön für dich, dass du trocken lebst. Freu dich!
    Ich schaffe es auch! Und das weiss ich!
    Ich werde jetzt alles dafür tun, ich werde mir helfen lassen und ich werde Schritt für Schritt einfach alles dafür einsetzten dieses trockenes Leben dauerhaft zu erreichen.

    LG
    live2008

  • Hallo Live,

    melde mich auch mal kurz zu Wort.
    Habe mir Deinen Thread kurz durchgelesen und ich denke Du brauchst nicht groß zu grübeln ob Trinkpause oder Rückfall.....
    Du hast es bisher; seit Du im Forum bist, so cirka 14 Tage ohne ausgehalten und dann war die "berühmte" fremdverschuldete Situation welche Dich zum trinken gezwungen hat. Frechheit von der Situation.....
    Dann zerknirscht, dem Forum gegenüber Besserung geloben, Versprechen für's Leben abgeben, Anfälle von Realitätsverlust, die Situation..........
    Wenn Dein ältester Sohn dieses Spiel schon einige Jahre kennt das er da keinen Pfifferling mehr auf seine Mutter gibt ist nachvollziehbar.
    Er ist 17 und kennt ne Frau, eine Ältere!!!! Sie hat S** mit ihm! Hat er es Dir erzählt? Würde es für Dich erträglicher sein das Dein Sohn nicht nur Händchenhaltend den Sonnenuntegang betrachtet wenn die Frau gleichaltrig oder gar jünger wäre?

    Du bist zweimal zum Entzug in der geschlossenen Psychiatrie gelandet....
    Du lebst in Berlin.
    Du stellst Dich selber als clever, klug und zielstrebig dar.
    Da ist es Dir nicht gelungen Adressen von Kliniken herauzufinden welche Stationen haben in denen eine qualifizierte Entgiftung angeboten wird?
    Das glaub ich Dir nicht.
    Selber wohne ich auch in Berlin und ich habe, als ich es wollte, ca. 1 Stunde gebraucht bis ich die Adresse und die Telefonnummer der für mich zuständigen Klinik hier in Berlin wußte. An einem Samstag.

    Bevor Du Dich Deinem Ziel Barcelona weiter entgegensäufst, solltest Du lieber anfangen kleine Brötchen zu backen!
    Dein Ziel heißt Langzeittherapie, so denn Du willst!
    Alles andere kann danach kommen.

    Glaub mal, auch solchen Mitgliedern wie Spedi, das Dich hier keiner 'Niedermachen' will. Wozu auch? Was hätten wir davon?
    Speziell was habe ich davon? Nichts.

    Wie meine Vorschreiber sagten, es ist Dein Leben. Wir/Ich können Dir nur Denkanstöße geben, was Du damit anstellst liegt in Deiner Entscheidung.

    Dir nützen die besten langfristigen Ziel und Pläne nichts wenn Du die Tagesaufgaben nicht bewältigst.

    Viele Grüße
    Mannberlin

  • Servus live 2008 !

    Es ist schön und gut eine langfristige Lebensplanung und Ziele für sein späteres Leben zu haben. Aber erst einmal musst du dafür die notwendigen Voraussetzungen schaffen und das ist Arbeit genug.
    Bezogen auf deine Situation bedeutet dies zuersteinmal eine stabile Trockenheit anzustreben und auch zu erhalten.
    Erst dann ist es realistisch sich den weiteren Zukunftsplänen zu widmen.

    Der Aufstieg des Phönix aus der Asche funktioniert leider nur in der griechischen Mythologie. Und vom Alkoholiker in der geschlossenen Anstalt zum Doktortitel ist es ein weiter Weg.

    Lebe im heute - aber trocken - denk an morgen, aber lass das übermorgen vorerst einmal weg.

    Alles Gute!

    LG
    Andreas

    carpe diem

  • Hallo Andreas,

    natürlich weiss ich, dass z.Zt. stabile Trockenheit anzustreben und zu erhalten das wichtigste für mich ist und an erster Stelle steht.
    Ich war nach nie so entschlossen, den Wein aus meinem Leben auszuschliessen.
    Aber obwohl ich die letzten Jahre mit Alkohol verbracht habe, in den "Trinkpausen" habe ich sehr viel gelernt und das werde ich weiterhin tun.
    Das ist sehr wichtig und es stärkt mich unheimlich.
    Gut das jetzt Semesterferien sind, da habe ich mehr Zeit mich um mich selbst zu kümmern.

    Deshalb werde ich in meiner Beratungsstelle weiter na mich arbeiten. Ich hatte Glück, mein Berater ist ein Diplompädagoge und Suchtberater. Dazu war er mir gleich sympatisch, was ich sehr wichtig finde, weil da kann ich mich schneller öffnen und ohne zu überlegen, über mein Alkoholismus sprechen.
    Gestern in der Gruppentherapie habe ich das Thema angeschlagen, dass ich eine SHG suchen will, habe aber etwas Angst, dass ich da durch Zufall einen von meinen Kunden treffen könnte und dann würde ich mich schämen. Der Berater meinte, der Kunde könnte sich auch schämen also brauche ich mir darüber kein Kopf zerreissen.
    Ich habe mir gestern eine Liste mit den SHGs in meinem Bezirk geben lassen und obwohl ich mich noch etwas davor scheue, werde ich es heute in Angriff nehmen.
    Ich hatte gestern sehr schlimmen Tag. Ich war beim Jugendamt, weil mein Sohn sich entschlossen hat in ein betreutes Wohnen umzuziehen.
    Es war wie ein Schlag ins Gesicht. Danach hat er seine Sachen gepackt, als ich noch nicht zu Hause war und ist zu seinem Kumpel weg.Aber was solls-bin selber Schuld.
    Dazu kam noch der Montag, wo ich mein Job verloren habe.
    Eigentlich viel zu viel Schlimmes in zwei Tagen.
    Aber auf eins bin ich sehr stolz, und zwar ich lerne gerade die unangenehmen Situationen ohne Alkohol zu beweltigen.
    Vor noch kurzer Zeit hätte ich mir noch Flasche Wein geholt und hätte gesoffen.
    Vorgestern, gestern und heute sage ich mir: wozu?
    Der Wein wird doch keine Probleme lösen, ich muss es tun.
    Also tue ich etwas. Statt zu jamern, habe ich mich gleich um neue Arbeit gekümmert. Ob es klappt, weiss ich noch nicht.
    Und am Freitaag habe ich Geburtstag auf den ich schon seit Jahren gewartert habe 08.08.08!!!
    Die 8 hat mir immer Glück gebracht und ich werde an dem Tag um 14.00 Uhr zur Beratungsstelle gehen, dann mit meinem kleineren Sohn essen und ins Kino.
    Keine Party(schon abgesagt), kein Alkohol.

    Schönen Tag wünsche ich allen hier im Forum!
    live2008

  • Servus live 2008 !

    Das mit dem Schämen jemanden Bekannten zu treffen in einer SHG vergleiche ich immer mit dem FKK-Baden.
    Viele tun es nicht, weil sie Angst haben oder sich schämen einen Bekannten oder gar den Chef zu treffen - nur der ist ja genauso nackt wie ich! :roll:
    Ebenso ist es in einer SHG der Bekannte oder Kunde ist genauso Alkoholiker wie du und sucht Hilfe.
    Das mit deinem Sohn tut mir leid. Ebenso dein Arbeitsverlust - aber vertraue darauf. Nüchtern betrachtet wird der Lauf der Zeit auch wieder Gutes bringen.

    Zum bevorstehenden Geburtstag alles Gute und möge dir die 8 weiterhin Glück und vor allem eine stabile Trockenheit bringen.

    Lg
    Andreas

    carpe diem

  • Hallo!

    Oje, das Leben kann so schön sein.
    Ich saß jetzt in Internet und habe per E-Mail Bewerbungenen gesendet. Und habe morgen gleich ersten Vorstellungsgespräch.
    Ich bin gespannt auf weitere Reaktionen.

    So jetzt fahre ich schnell zu meinem alten Chef Geld abholen.

    Es ist so schön nicht zu trinken, klaren Kopf zu haben und dann kann man alle Probleme auch beweltigen.

    Adios Alkohol!

    LG
    live2008

  • Hallo live,

    ich noch einmal. Kurz noch in Erinnerung rufen, dass ich Dich niedermachen möchte, und dann rein in die Kritik!

    Was hast Du denn hier:

    Zitat

    Ich hatte Glück, mein Berater ist ein Diplompädagoge und Suchtberater.


    anderes erwartet :roll:? Alkoholismus ist eine ernsthafte Krankheit, die jährlich Schäden in Milliardenhöhe anrichtet. Da lohnt der Einsatz (und die Bezahlung) von professionellem Personal. Das hat also nichts mit Glück zu tun, sondern ist völlig normal. (Die Sympathie hingegen ist natürlich ein anderes Thema: Schön, dass Du da einen guten Draht gefunden hast).

    Was mich aber an Deinem vorletzten Beitrag wirklich gestört hat, war dieser kleine Absatz:

    Zitat

    […] Ich war beim Jugendamt, weil mein Sohn sich entschlossen hat in ein betreutes Wohnen umzuziehen. Es war wie ein Schlag ins Gesicht. Danach hat er seine Sachen gepackt, als ich noch nicht zu Hause war und ist zu seinem Kumpel weg.Aber was solls-bin selber Schuld. […]


    Liebe live, mal ganz ehrlich unter uns: Das hört sich für mich so ein wenig nach: Tja, nu isser weg, mein Fehler, Sch### drauf! an. Nun kenne ich Dich nicht, auch nicht Deinen Sohn, aber mir würde es das Herz zerreißen, wenn mein Kind eines Tages auf die Idee kommen würde, lieber in einer betreuten Wohngemeinschaft, als bei mir zu wohnen. Ich kann Dir nicht sagen, was Du tun sollst, aber ich kann Dir sagen, was ich tun würde: Ich würde meine Altersruhepläne im Süden aber so etwas von vergessen und mich der Frage stellen, warum mein eigenes Kind meine Anwesenheit nicht mehr erträgt. Ich bin selbstverständlich nicht Du, aber ich könnte mir einen tieferen Tiefpunkt für mein Leben kaum vorstellen.

    Genug der Kritik bis hierher.

    Ich finde es gut, dass Du Dich auf den Weg in eine Beratungsstelle gemacht hast, weil ich glaube, dass Du neben diesem Forum auch die persönliche Ansprache und Konfrontation benötigst. Meine ganz eigene Meinung bzw. Erfahrung ist jedoch die, dass Du das wirkliche Verständnis und die daraus folgenden Konsequenzen Deiner / unserer Erkrankung am effektivsten hier mitnehmen kannst. Also bleib dran (und viel Erfolg bei der Jobsuche).

    Wünsche Dir die notwendige Kraft!

    LG
    J.

    Was ist, ist - was nicht ist, ist möglich! ///// 17.07.07

  • Hallo JoeDoe!

    Ich habe zwar geschrieben, dass es meine Schuld ist, dass er weg will.
    Es zerreisst mir das Herz, ich habe halbe Nacht geweint und klar du kennst mich nicht, würdest du es, dann würdest du meine Reaktion und meine Worte hier verstehen.
    Ich habe noch einen fast 15 Jahre alten Sohn und mit ihm verstehe ich mich sehr gut. Und natürlich habe ich in der Vergangenheit Fehler gemacht, ich stehe dazu, habe mich bei den Kindern entschuldigt.
    Aber ich glaube nach wie vor, dass nicht ich zu 100% der Grund bin, dass der großer weg will.
    Der Stress mit ihm geht schon seit über 2 Jahren, um seine Schule(sitzengeblieben) um seine Anzeigen(ständigt prügelt er sich) und zum Schluss um sein Verhalten zu Hause. Agressiv gegen den Bruder und beleidigend gegen mich.
    Ich war jetzt mit dem Kleineren unterwegs und er sagt mir das nicht direkt aber gibt mir in Gesprächen zu spüren, er würde sich freuen, wenn wir endlich Ruhe hätten.
    Wenn ein Kind mich Nute, Schlampe und Egoistin nennt, dann auf mich spuckt und zum Schluss meine Fotos verbrennt-was soll ich dazu sagen?
    Und wieso schreit er seinen Bruder nur noch an? Er hat ihm doch nichts getan. Mir hat er schon gedroht, er bringe mich um. Dann beleidigt er mich, ich wäre eine Scheiss Studentin, weil ich Durschnitt 1,7 habe und er nur 2,4. Ich werde langsam verrückt.
    Und manche hier werden bestimmt gleich mir schreiben, es wäre nur weil ich getrunken habe.
    OK aber was ist mit der Zeit, wo es nicht so war? Vergessen?

    Und JoeDoe? Was für Altersruhepläne? Ich will mit 42 dahin-da bin ich doch nicht alt.
    Und als ich es vor ein paar Jahren geplant habe, wollte von vorne rein der Großer nicht mit, er lebe besser in Berlin. Na dann. Er wird 2012 21 Jahre alt, da kann ich ihm nicht vorschreiben wo und wie er leben soll.
    2012 wird der Kleine Abi machen, deswegen dieses Datum. Er hat sich sogar schon bei den spanischen Fluggesellschaften im Internet erkundigt und die Aufnahmebedingungen mit xxx zum Ausbildung als Pilot vergliechen. Es ist nicht so, dass ich hier Märchen erzähle, es ist so geplant und ich arbeite daraf hin.

    Und glaub mir, innerlich weine ich die ganze Zeit, mein Herz ist zerrissen.
    Aber in der jetztigen Situation weiss ich nicht was richtig und was falsch ist.

    Übrigens habe ich 3 nächste Vorstellungsgespräche, also insgesamt 4, morgen zwei. Ich werde mich weiter bemühen damit ich spätestens am 1. September wieder Arbeit habe.

    LG
    live2008

    edit summerdream: bitte keine firmennamen - thx

  • hallo live,

    ich hatte dich vor ein paar tagen schon mal gefragt, wie/warum du deine arbeit so plötzlich verloren hast.
    überlesen? würde mich auf eine antwort freuen, denn anfangs hast du geschrieben, dass du deine arbeit magst, dann dass du lieber etwas anderes machen würdest...

    lg. katrin

  • Hallo Live,

    Zitat

    ......Und genau vor 5 Jahren ließ ich das trinken - ich begann einfach zu saufen, ........


    Zitat

    Der Stress mit ihm geht schon seit über 2 Jahren, um seine Schule(sitzengeblieben) um seine Anzeigen(ständigt prügelt er sich) und zum Schluss um sein Verhalten zu Hause. Agressiv gegen den Bruder und beleidigend gegen mich.

    Nur mal so zum nachdenken: Könnte hier vielleicht ein Zusammenhang bestehen?

    Gruß
    Skye

  • Hallo Katrin,

    ich antworte dir sehr gerne.
    Ich war 11 Jahre selbständig in einer Branche, die ich nicht mochte. Der Job jetzt war mein erster Angestelltenverhältnis in meinem Leben in der Autobranche und da ich mich für Autos sehr interessiere, hat es natürlich Spass gemacht.
    Leider werde ich erstmal in die unbeliebte Branche wieder zurückkehren müssen, nur suche ich jetzt mehr nach geregelten Arbeitszeiten im Innendienst.

    Hallo Skye,
    ja du hast Recht. Ich habe es geschrieben. Aber damals noch habe ich getrunken in Übermaß wenn die Jungs nicht da waren, ob in den Sommerferien, bei meinen Eltern oder bei Freunden übernachtet. Ich habe sehr aufgepasst, dass es keiner merkt. Und es ging ja auch bis zu den Mai dieses Jahres, wo ich zum ersten Mal merkte, ich kann alleine nicht aufhören und ins Krankenhaus fuhr. Die Jungs dachten, es wäre gegen Depressionen. Klingt vielleicht simpel und du wirst sagen, die haben es gesehen, gewußt usw.
    Es mag ja möglich sein das werde ich nicht abstreiten obwohl ich echt immer vorsichtig war.
    Nach aussen war ich immer die elegante Geschäftsfrau und abends wenn die schliefen, habe ich meinen Wein aufgemacht.
    Ich hatte anfangs auch Probleme mich zu öffnen, weil mich keiner verstanden hat. Mein Arzt, als ich ihm gesagt habe, ich hätte Alkoholproblem, hat gelacht und meinete, jeder trinkt ab und zu Glas oder zwei. Meine beste Freundin hat mich ausgelacht als ich ihr sagte, ich wäre Alkoholikerin usw. Niemand nahm mich ernst. Es kann natürlich daran gelegen haben, dass ich doch gut war in dem Verstecken.
    Deshalb weiss ich nicht, ob da Zusammenhang besteht. Mein Wein ist bestimmt nicht dafür verantwortlich, dass mein Sohn erst die 8. Klasse überspringt, weil er super Schüler ist und dann die 10. wiederholen musste.

    LG
    live2008

  • Liebe Live2008!

    Wenn du da keinen Zusammenhang siehst,kann ich Dich nicht verstehen.Wenigstens darüber nachdenken würde ich an Deiner Stelle.

    Ich will Dir kein schlechtes Gewissen machen,das hilft niemandem.
    Aber vielleicht würdest Du so Deinem Sohn etwas gerechter.

    Nachdenkliche Grüsse
    Yvonne

    ichbinda123

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