eine woche krank, eine woche selbstmitleid, eine woche gedachtes chaos, eine woche im gefühllosen schockzustand, eine woche fragen ohne antworten, eine weitere woche tränenlos, eine weitere woche leben wie falschgeld.
dann, am sonntag konnte ich weinen. bilder der vergangenheit und eine dämpfende leere in mir. ein knoten der platzte - endlich. weinen über mein unglück. weinen der traurigkeit wegen. weinen der verlorenen liebe wegen. weinen über seine entscheidung, die nichts mit mir zu tun hat und mich doch so unmittelbar betrifft.
tränen, díe ich mir nicht mehr erlaubt habe, weil ich jetzt stark sein muss und will, weil ich mir doch wichtig bin und ich selbst nicht verstehen kann, dass ich das alles mit mir habe machen lassen.
seitdem ist besser. seitdem kann ich wieder zu mir schauen. mein nächster schritt ist vielleicht, ihm zu sagen, dass er mich in ruhe lassen soll, wenn er sich das nächste mal meldet. aber ich frage mich auch, ob das überhaupt was bringt oder ob es für ihn nur eine bestätigung ist, sich wieder öfter zu melden, wenn ich auf ihn reagiere und antworte.
habe mir ein neues selbsthilfebuch gekauft. werde jetzt mein eigener coach, mein eigener bester freund.
grüße
k.