Aber dann stirbt oma doch!

  • mein sohn brachte mich auf die idee diesen neuen thread zu eröffnen da ich nicht wirklich weiss was ich ihm auf seine fragen antworten soll..

    ich bin das erwachsene kind einer alkoholikerin.habe nun seid mai keinen kontakt mehr zu meiner mutter.mein sohn ist 7 jahre und versteht die situation verständlicher weise nicht.seine oma nimmt nicht mehr an SEINEM leben teil...

    vor ein paar tagen fragte er mich:mama,warum hast du dich mit oma gestritten?werdet ihr euch nie wieder vertragen?

    ich antwortete ihm:xxx die oma ist krank.und deshalb sollte sie zum arzt gehen.du weisst doch das wenn man eine krankheit hat nur der arzt helfen kann wieder gesund zu werden...oma will nicht zum arzt gehen.und ich verstehe mich nicht mehr mit ihr wegen ihrer krankheit.deshalb werde ich warten bis sich deine oma vom arzt helfen lässt...

    mein sohn sagte:ja aber mama,DANN STIRBT DIE OMA DOCH!?!?!?

    was sage ich meinem kind?

    wie verhaltet ihr euch gegenüber euren kindern bei fragen die aufkommen was den trinkenden teil der grosseltern anbetrifft?

    ich würde mich über einen austausch und eure erfahrungen sehr freuen!

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Hallo Caro,
    ich habe zwar keine alkkranke Mutter, dafür aber ein fast gleichaltriges Kind zu Hause, also antworte ich jetzt einfach mal und hoffe, dass es ok ist.

    Sage ihm die Wahrheit. Sage ihm "Ja, Oma wird sterben, wenn sie nicht zum Arzt geht und wir können es nicht verhindern." Wenn Du das entsprechend kindgerecht hinbekommst, wird er es vielleicht verstehen.

    Es gibt sicher auch entsprechende Kinderbücher. Ob es jetzt spezielle für Alkoholkrankheiten gibt, weiß ich zwar nicht, aber zum Thema Tod und Trauer müßtest Du fündig werden können. Anhand dessen könntest Du die Geschichte Deiner Mutter mit Deinem Sohn besprechen.
    (Als Erklärung wie ich gerade auf Bücher komme: Ich habe mit Hilfe von Büchern, besser gesagt einem Buch, meiner Tochter die angeborene Behinderung ihres Bruders erklärt. Danach war es für sie schlüssiger und vor allem akzeptierter.)

    Lieben Gruß
    Biene

  • hallo biene!

    hmm,ja du wirst recht haben ich bin unsicher WAS in die ohren eines 7 jährigen darf und richtig ist....und WAS NICHT!anhand eines kinderbuches wird es mir leichter fallen...hab das in mehreren bereichen auch schon mit meinem kurzen gehabt(z.b.das buch:ich kenn dich nicht ich geh nicht mit).er hat das buch schon jahre und weiss noch ganz genau seinen inhalt.ich glaube schon das kinder "so"besser lernen können mit schwierigen oder gefährlichen situationen umzugehen.ich werde mich mal umschauen ob ich im fall meiner mutter etwas "passendes"finde.danke für den tip!

    ich möchte den kurzen NICHT im ungewissen lassen...ihn jedoch auch nicht "zuviel"aufhalsen.wenn es für einen erwachsenen schon nicht zu verstehen ist...WIE SOLL ES DANN EIN KIND?

    du kannst mir glauben das ich bei solchen spontanen fragen meines kleinen echt schlucken muss!

    mal sehen vielleicht bekomm ich noch andere tips oder erfahrungen...

    fand ich schön das DU mal "bei mir"warst,lächel...

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • hallo zusammen!

    ehrlich gesagt wundert es mich das hier kaum jemand seine erfahrungen mit MIR teilen möchte!?

    gerade hatte ich das thema geburtstag mit meinem sohn.er sagte:aber ich lade AUCH oma xxx und prinzessin ein!

    ich:ja klar lädst du sie ein...ich weiss nur nicht was oma dazu sagen wird..

    das sind wieder so situationen die mich n bisschen traurig machen,denn wie soll der kurze verstehen das oma wohl nicht kommen wird...

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Hallo Caro,

    ich habe in dieser Hinsicht keine Erfahrungen, da meine Mutter schon gestorben war, meine Kinder Kinder keine Oma erlebten.

    Habe aber eine Frage an Dich?

    Woher bist Du so sicher, dass Deine Mutter nicht kommt?

    So wie ich es wahrnehme, telefoniert sie doch ab und zu mit Dir, und möchte auch Kontakt zu Euch, oder ist meine Beobachtung hier falsch.

    Dein Kleiner kann selbst seine Einladung an die Oma aussprechen, warte mal ab, was er für eine Antwort und Reaktion bekommt.

    Wäre es für Dich OK wenn Deine Mutter dann käme?

    Manchmal verwechseln wir unsere Gefühle mit den Gefühlen unserer Kinder, wenn es Dich traurig macht, muss er es noch lange nicht sein.

    Es kommt auf die Begründung an, die der Kleine dann erhält und verstehen kann. Und die sollte ihm seine Oma geben.

    Liebe Grüsse Weitsicht

  • guten morgen lonia!

    ich bin mir NICHT sicher...ich nehme wiedermal im vorraus nur an,lächel...o.k.ich hab mir da schon ne meinung gebildet...denn als mein kurzer vor kurzem (als meine mutter sich das letzte mal telefonisch meldete)...seine oma fragte:oma wann kommst du und prinzessin(hund) uns mal wieder besuchen?sagte meine mutter zu ihm:das wird nicht gehen...deine mama und ich wir verstehen uns nicht mehr..
    die einladung von schwiegervater zum geburtstag schlug sie auch ab...wegen unserem verhältnis zueinander.

    ja ich wäre einverstanden...FÜR MEINEN SOHN!nicht für mich...denn dann fängt alles wieder an sorge und kopp machen "wie sie sich verhält"...

    ja ich würde ihm sagen:ruf oma xxx doch schon mal an und sag ich das sie an deinem geburtstag kommen soll bzw.das du dich freuen würdest wenn sie kommt...so ungefähr hab ich das vor...

    ich weiss die richtigen gefühle meines sohnes NICHT.er erzählte mir vorhin das er sooooo gern wieder mit prinzessin kuscheln möchte....er kam richtig ins schwärmen und wünscht sich das er niemals allergisch wird...um irgendwann einmal einen hund haben zu dürfen,lächelll

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • wir haben gerade zusammen gefrühstückt.ohne das ich mit ihm über oma gesprochen habe...ausser das er sie halt zum geburtstag einladen möchte...

    er fragte mich gerade:mama die oma geht doch nicht zum arzt!?
    ich:ja mein schatz..
    er:was hat sie eigentlich?

    !!!!!!?????

    unverhofft kommt oft...

    ich:deine oma ist oft durcheinander,sie ißt kein mittagessen mehr und dann trinkt sie bier oder wein...dadurch wird sie ganz komisch und sie ist traurig dadurch.sie weint dann sehr viel...
    der arzt könnte deiner oma helfen mit medikamenten und weil er oft mit ihr sprechen würde..

    er:das is ja schlimm..

    ich:ja mein schatzt das ist es.ich hoffe oma geht zum arzt.

    der kurze fing dann wieder an zu puzzeln..

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Liebe Caro,

    wenn es geht haltet den Kleinen was Deine Mutter und Dich angeht, raus.

    Das kannst Du auch Deiner Mutter sagen, dass wenn ihr beide Euch wegen dem Alkoholmissbrauch nicht versteht, das nichts mit dem Kleinen zu tun haben sollte.

    Wenn er es sich wünscht, dass seine Oma an seinem Geburtstag dabei ist, und Du damit umgehen kannst, liegt die Entscheidung jetzt bei Deiner Mutter. Ob sie über ihren Schatten springen kann und die Wünsche ihres Enkels jetzt wichtiger nimmt, als ihre eigene Empfindlichkeit.

    Ich finde Du hast ihm gut erklären können, was Alkohol, wenn man zuviel davon trinkt, für Auswirkungen hat, und sie dann nichts mehr isst, sondern durcheinander ist und weinen muss, ich glaube das kann er verstehen.

    Seine Reaktion darauf, dass er es schlimm findet, zeigt, dass er es verstanden hat, und jetzt weiss er, um was es eigentlich geht, warum seine Oma und die Prinzessin nicht mehr kommen.

    Diese Ehrlichkeit ist für ihn dann nicht mehr verwirrend, weil er jetzt verstehen kann, wieso ihr euch nicht mehr seht.

    Und ihr als Eltern gebt ihm Sicherheit und Geborgenheit, deshalb kann er unbedarft weiter puzzeln.

    Ich würde das vorher, ohne den Kleinen, mit Deiner Mutter abklären, schaffst Du das? Hast Du mit Deinem Mann darüber gesprochen? Was meint er zu dem Wunsch eures Sohnes, dass er seine Oma einladen möchte? Wann hat er denn Geburtstag? Wieviel Zeit habt ihr um eine gute Lösung für alle zu finden?

    Liebe Grüsse Weitsicht

  • hallo lonia!

    den kurzen "raushalten"...so hab ICH die sache noch nie gesehen!

    jo ich glaub das WÜRDE ICH SCHAFFEN!lächel..sie anrufen und ihr sagen das der kleine sie einladen möchte und es sich für SICH wünscht...ihr sozusagen den hinweis geben...das ihr enkel nichts dafür kann das WIR uns nicht verstehen...

    mein mann ist auf arbeit.ich werde mit ihm mal sprechen und hören was er meint...

    is noch zeit bis anfang november,grins..nur der kurze beschäftig sich schon JETZT ausgiebig damit.letzte woche hat er wunderschöne einladungskarten gemalt,lächel..wollt sie schon verteilen und so...ach is das schön,kind zu sein und herrlich unbeschwert.....

    lonia,du beruhigst mich sehr mit deinen ansichten und meinungen was dieses thema anbetrifft...danke schön!

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Hallo Caro!

    Eigene Erfahrungen kann ich freilich nicht mit dir teilen, dazu fehlt mir der Nachwuchs ;)

    Aber ich wollte dich mal eben loben :) Meiner Erfahrung nach verstehen Kinder eine ganze Menge, wenn man es schafft, es ihnen richtig (=kindgerecht) zu erklären. Und deine Erklärung finde ich wirklich sehr gut! Respekt, dass du das auf die Schnelle so hinbekommen hast! Ich denke, du hast da lauter Sachen angesprochen, mit denen er etwas anfangen kann. Er hat eine Vorstellung davon, was krank bedeutet. Er weiß auch, dass man Mittagessen muss und dass es einem nicht gut geht, wenn man viel weinen muss. Offensichtlich hat ihn diese Erklärung ja auch (erstmal) zufrieden gestellt, wenn er nicht weitergebohrt, sondern sich wieder seinem Puzzle zugewandt hat.
    Dabei würde ich es jetzt erstmal belassen, bis er wieder auf dich zukommt. Ich schätze ich würde mich schonmal gedanklich für weitere Fragen wappnen. Vielleicht verdaut er das erstmal noch und fragt dann irgendwann weiter. Warum die Oma nicht zum Arzt geht, ob sie nicht gesund werden will, ob ihr ihr nicht helfen könnt, ... Aber auch nur, weil mir spontan nicht immer die richtigen Worte einfallen ;) Vielleicht einfach mal ein bisschen durchdenken, möglicherweise mit deinem Mann besprechen. Aber das würdest du bestimmt auch gut hinbekommen :D

    Zitat

    sie anrufen und ihr sagen das der kleine sie einladen möchte und es sich für SICH wünscht...ihr sozusagen den hinweis geben...das ihr enkel nichts dafür kann das WIR uns nicht verstehen...


    Genau das hätte ich auch vorgeschlagen :)

    Liebe Grüße!

  • hallo loti!

    ich find es schön das du dich mit in den thread einklingst...denn auch wenn du noch nicht mit nachwuchs "dienen "kannst...iteressiert mich sehr...wie IHR das machen würdet...

    wie für jede andere halbwegs "gesunde"mutter,grins...ist mein kind das wichtigste in meinem leben...

    ich bin ja gerade mal dabei...MICH richtig zu "behandeln"...

    eine leichte überforderung macht sich in mir breit...und es sind auch sone art angstgefühle dabei im bezug auf meinen sohn...

    ICH will NICHT das er in den verdammten alkkreislauf mitreingerät!klingt verzweifelt...bin ich was ihn betrifft auch(ehrlich gesagt)..

    weil "es"neugebiet"für mich co-abhängigige ist.

    du bist sehr optimistisch was mich anbetrifft...

    ich hab nen bisschen angst vor seinen fragen die KOMMEN WERDEN!

    die fragen die du als beispiel genannt hast...machen mir "schuldgefühle"(ich habe mittlerweile begriffen das ich diese NICHT haben brauche,jedoch bin ich auch nur ein stinknormaler mensch.der sich im moment noch nicht so weit fühlt.meinem kind gegenüber so kindgerecht zu sein.)

    die frage:ob wir ihr nicht helfen können...die bricht mir sozusagen das genick...

    ICH für mich lerne gerade sozusagen meine mutter ihr leben leben zu lassen..nur wie mach ich das im bezug auf meinen sohn?

    naja das war jetzt erstmal genug von "schwäche"...doch diese gehört nunmal auch zu mir...

    ich habe vor MICH zu wappnen,lächel..ich werde mit meinem mann sprechen(er weiss noch nichts von dem thema)..vielleicht macht er ja den vorschlag meine mutter anzurufen um ihr bescheid zu sagen?das wäre die einfache variante...

    ehrlich gesagt war mein tag wunderschön...doch hätt ich sehr gern das telefongespräch eher heut als morgen mit ihr geführt...ich kann das so besser...mitten rein und dann mal sehn...

    ich hab nicht angerufen.aus angst vor verletzungen..

    ich bin noch nicht ganz so weit...

    weisst du was das problem an der sache sein wird(nach meiner meinung)...

    sie wird es nicht wahrnehmen...wenn ich ihr sage das es dem kurzen wichtig wäre..egal was zwischen uns ist.

    sie kommt dann wieder mit so sachen wie...ja DU unterstellst mir ja auch sachen die nicht andem sind...
    aber ICH hab ja als mutter verständniss für ALLES.du musst gesund werden und so...du bist ja die die zur therapeutin gehen musste...

    ach ,is nicht einfach..

    aber AUCH das werde ich schaffen...weil ich mein leben und mein kind LIEBE

    danke liebe loti..ich werde berichten wie es hier weiter geht,mit oder ohne meine alkoholkranke mutter..

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Liebe Caro,

    bisher habe ich mich hier immer lieber zurück gehalten, da ich gar nicht genau weiss, was ich Dir dazu raten soll.

    Bei uns wurde zu Geburtstagen nicht eingeladen. Am Anfang kamen meine Eltern auch immer noch und dann nur ab und an mal. Die Kinder haben beizeiten mitbekommen was bei meinen Eltern los war und ich glaube sie wollten teilweise gar nicht zu meinen Eltern bzw. war es ihnen egal ob sie zu uns kamen. Sie haben sich immer mehr über die Eltern meines Mannes gefreut.

    Wenn Dein Sohn sich dies aber wünscht, ja dann ist es was anderes. In dem Moment würde ich vielleicht auch gute für das Kind wollen. Ist ja nicht gesagt das Du das hinterher weiterführen musst. Eben weiterhin auf ein Minimum beschränken, denn Du darfst nicht vergessen Weihnachten steht auch kurz vor der Tür...
    Du bekommst das schon hin. Mach Dir da mal nicht ganz so nen Kopp!!!

    LG Katrin

  • liebe katrin!

    mein kurzer ist seine oma xxx sowas von gewohnt..sie war es die auf ihn aufgepasst hat als er noch säugling war...sie war es die da war als ICH krank war..sie war es die auf ihn aufgepasst hat wenn ich arbeiten war...

    zu seiner anderen oma und opa hat er ja erst seid einem jahr so wirklich regen kontakt..

    also ist MEINE mutter für IHR auch ne besondere person..

    wir laden ein...und das weiss mein kurzer auch,und so möchte er es auch...

    weihnachten?was ist das?nein war nen scherz...ja das kommt auch ...wenn ich nach meinem herzen und gefühl gehe(wer weiss wielang meine mutter noch leben wird...will ich sie dabei haben...egal wie peinlich sie sein wird)

    liebe grüsse caro die weiss das nur das HEUTE wirklich zählt...

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Liebe Caro,

    ich kann Dich gut verstehen. Bei uns war das hier nicht so. Ich hatte zwei Babyjahre und danach waren sie in der Krippe bzw. im Kindergarten. Alle Elten sind damals noch arbeiten gegangen. Im Notfall musste mal die Großmutter herhalten. So kamen sie nicht in so engen Kontakt mit meinen oder meines Mannes Eltern. Meine Schwiegis hätten es mit Sicherheit gern gehabt, wenn sie dort öfters gewesen wären, aber das wollte ich nicht. Hinterher hatte ich immer doppelt zu tun, sie wieder auf normales Niveau herunterzuholen und das hat mir nicht gepasst. Sicher sind Oma und Opa zum Verwöhnen da, aber bitte nicht so!
    Meinen Eltern war es egal. Dann wurde meine Mutter schwer krank. Sie hatte wie´n Hexenschuss und davon hat sie sich dann nie wieder richtig erholt. Daraufhin war sie auch Invalid geschrieben. Tja und dann fing diese unsägliche Trinkerei an...dann war eh alles zu spät...

    Ich kann Dich also sehr gut verstehen. So geht es mir heute eben mit der Großmutter...

    LG Katrin

  • katrin...

    das ist unsere vergangenheit welche uns hat hierher kommen lassen...

    es ist schon wichtig all die gadanken zuzulassen und revuepassieren zu lassen..

    jedoch ist es nicht mehr WIRKLICH..

    die wirklichkeit erlebst DU heut,morgen und in der zukunft...

    ich hoffe das das thema dich nicht traurig macht...

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • so jezt sag ich auch mal noch was zu dem thema, also ich habe meine beiden als sie klein waren, so wenig wie möglich gesagt, was opa hat. immer irgendwelche entschuldigungen wenn er mal wieder flach lag, daß er darmgrippe hat, ihm gehts nicht gut, später als sie größer waren, hab ich ihnen so wie du caro erklärt was opa tut und das es ihm nicht gut tut und er deshalb so ist. ich finde es schon wichtig, die wahrheit zu vermitteln, allerdings schon so das es kinder auch nicht zu sehr belastet.
    mir war wichtig das sie sehn, was der alkohol aus menschen machen kann, auch mit dem gedanken, daß sie dann selbst nicht anfangen werden. allerdings zu den schlimmsten zeiten hab ich sie von ihm ferngehalten, das hält ja ein erwachsener nicht aus..

    lg loreen

  • Caro, nein keine Angst - das macht mich nicht mehr traurig. Als ich hier angefangen habe zu schreiben war es viel schlimmer. Heute kann ich damit eigentlich ganz gut umgehen. Ja manchmal kommt alles wieder hoch, aber im großen und ganzen kann ich sagen: "es geht mir alles so am a...vorbei..." Ist eben nicht mehr zu ändern.

    Und Du sagst ja, wir leben heute und die Zukunft liegt vor uns. Ich weiss, dass ich auf gar keinen Fall so werden möchte wie meine Eltern!

    LG Katrin

  • und das ist gut so..

    ein satz den wahrscheinlich alle kinder von alkoholiker eltern von kindheitsbeinen gedacht und sich gewünscht haben..

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Liebe Caro,

    Zitat

    du bist sehr optimistisch was mich anbetrifft...

    richtig, bin ich im Allgemeinen schon und hier im Besonderen erst recht ;)

    Zitat

    ich hab nen bisschen angst vor seinen fragen die KOMMEN WERDEN!

    Das versteh ich voll und ganz, würde mir ganz genauso gehen. Aus dem Grund habe ich dir ja geraten, dich zu „wappnen“, dich schon mal darauf vorzubereiten.

    Zitat


    die frage:ob wir ihr nicht helfen können...die bricht mir sozusagen das genick...

    Das ist ja gewissermaßen DIE Frage. Ich an seiner Stelle hätte sie wahrscheinlich längst gestellt, insofern vermute ich mal wild drauflos, dass er vielleicht noch drüber brütet, es aber wohl irgendwann anschneidet. Tja, und was antworten? Immerhin ist das die Frage, die uns hier alle beschäftigt hat und an der wir alle sehr lange zu beißen hatten oder vielmehr haben. Denn obwohl wir vom Verstand her wissen, dass wir nichts tun können, überkommen uns manchmal dennoch, du hast es ja eben auch geschrieben, „Schuldgefühle“. Gerade wenn man erst anfängt, sich damit auseinanderzusetzen, wirkt das oft ungemein kaltherzig.

    Zitat


    ICH für mich lerne gerade sozusagen meine mutter ihr leben leben zu lassen..nur wie mach ich das im bezug auf meinen sohn?

    Das überlege ich mir auch gerade, aber ich komme dabei nicht wirklich auf einen grünen Zweig. Ich spiele grade in Gedanken verschiedene Unterhaltungen durch, aber nichts davon würde mich als Kind zufrieden stellen. Das ist in sich einfach nicht logisch. Oma müsste sich vom Arzt helfen lassen. Oma will nicht zum Arzt und zwingen können wir sie nicht, da muss sie alleine hin wollen. Der Knackpunkt ist doch der: wieso will Oma nicht zum Arzt, wenn sie krank ist?

    Schreiben hilft beim Denken wie man so schön sagt. Dementsprechend bin ich grade zu einem neuen Ergebnis gekommen. Dieses „kann ich nicht irgendwie helfen?“ ist die Frage, die UNS zu schaffen macht. Deinem Kleinen hast du das aber bereits erklärt:

    Zitat

    Die oma ist krank.und deshalb sollte sie zum arzt gehen.du weisst doch das wenn man eine krankheit hat nur der arzt helfen kann wieder gesund zu werden...

    Das klingt doch ziemlich logisch. Komplizierter wird es, wenn es darum geht, warum Oma nicht zum Arzt gehen will, obwohl sie krank ist. Oder?

    Nun, ich bin schwer gespannt, was die Oma zu der Einladung sagen wird. Ich muss grade an die Hochzeit meiner Schwester denken und die Frage, ob mein Vater daran teilnimmt. Die "Bedingung" war, dass er nüchtern sein muss, sonst darf er nicht mitkommen. Hätte ich Kinder, würde ich meinen Vater auch nur nüchtern in ihre Nähe lassen. Da müsste er sich dann dementsprechend überlegen, ob ihm der Geburtstag seines Enkels wichtig genug wäre. Die Hochzeit meiner Schwester war es offenbar nicht. Oder er wusste, dass meine Schwester es so oder so nicht durchziehen würde. Denn er war nicht nüchtern. Und trotzdem dabei :roll:
    Jedenfalls hoffe ich für den Kleinen,dass er einen schönen Geburtstag haben wird.

  • hallo loti!

    da hast du dir aber richtig nen kopp gemacht für meinen kurzen,lächel..

    auf die frage WARUM om a nicht zum arzt geht fällt mir nichts besseres ein wie:das weiss ich auch nicht...

    da solltest du sie mal nach fragen..

    ich hab heut nachmittag zum ersten mal seid mai die nummer meiner mutter gewählt!

    war nur die mailbox dran...

    ich habs versucht und es ging mit bis auf ein bisschen atembeschwerden "normal"...

    DANACH hab ich mich wiedermal geärgert das "sie"weit ab von der aussenwelt leben möchte...

    aber nur n bisschen,lächel...

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

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