Ich bin mein neues Ich-Tagebuch

  • Liebes S.Käferchen,

    8) Sätze können unmöglich mein Gefühlsleben wiedergeben ... ich müsste einen Roman schreiben und das tue ich keinem hier an... :wink:
    Es war die Kurzfassung, von dem, was mir durch den Kopf und vor allem durch mein Herz ging....
    Dieser Trennungsschmerz, gestern, der war für mich fast nicht auszuhalten. Ich hab` mich diesem grausamen Gefühl einfach hingegeben und die Tränen sind nur so geflossen. Gerade, weil ich mir wichtig bin, habe ich meine Mittelchen, dass ich aus diesem "Loch" wieder rausfinde, ich habe sie von August bis November 2008 erarbeitet, mit einem Ehrgeiz, über den ich jetzt noch staune.

    Mir wurde gestern Nachmittag nur in Erinnerung gerufen, dass er auf seinen Notfallkoffer zurückgreifen musste, als ich am 4. 1. 2009 nach Hause gefahren bin. Und gestern hat er meinen Schmerz "live" mit ansehen und spüren dürfen.
    Falls jetzt kommt "Das ist normal, das machen andere auch durch", möchte ich gleich dazu sagen: Ich und er sind nicht "andere"! Er ist trockener Alkoholiker und ich bin noch immer bearbeitende Co. Wenn ich einen "Rückfall" habe, dann äußerst sich das in Bauchschmerzen und "unrundem" Dasein, beides vergeht aber schnell wieder ... wenn er einen Rückfall hat, dann fängt er zwar nimmer bei 0 an, aber wieder mit einem Tag 1. :?

    Meine Tochter ist zwar ein Teenager, aber immer noch Kind. Sie weiß, dass sie meine Nr. 1 ist (genauso wie mein Sohn), dass es aber außer der Mutterliebe noch die Liebe zum Partner gibt. Gerade in der Kennenlernphase möchte ich meinen Partner "so", also alleine kennenlernen. Bis jetzt war es so, dass meine Tochter jedes 2. Wochenende bei ihrem Vater war. Es war von beiden gewünscht, diese Besuchswochenenden. Ich konnte einfach besser planen ... meine Tochter, mein Sohn gehören genauso zu meinem Leben, wie Robi`s Kind zu seinem dazu gehört.
    Alles zu seiner Zeit ... jetzt ist die Kennenlernzeit ... von Robi und mir. Danach kommt eh das andere und zwar von selbst. Aber wir müssen nicht das "Gesamtpaket" auf einmal leben, es sind so viele Menschen in unser Leben eingebunden und JETZT geht es um Robi und mich. Um einen Mann und eine Frau. Um das Kennenlernen, ohne unsere Kinder. Das haben wir so entschieden.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • 8) gut ... ich hab` ja schon wieder eine Kurzfassung meiner Gefühle geschrieben, ... hach.

    2002 bin ich von meinem Mann geflüchtet und zwar sofort, gleich zu meinem Ex-Lebensgefährten: Mit meinen zwei Kindern, zwei Katzen und vielem, was mir persönlich gehörte.
    Mein Ex-Lebensgefährte hat ebenfalls zwei Kinder ... das, was wir den Kindern, nachträglich gesehen, angetan haben, unbewusst, das mag ich nie wieder einem Kind antun. Ich meine damit die "Schnelligkeit", das "Nicht-abwarten-können" von mir und ihm ....

    Vier Kinder haben komplett neue Positionen einnehmen müssen ... sie wurden gar nicht gefragt, das Leben hat es mit sich gebracht. Mein Sohn war immer der "große", der "Ansager" ... bei meinem Ex-Lebensgefährten war es die älteste Tochter ... Es war ein Tohuwabohu, das schließlich so endete, dass die Kinder ihre Positionen hatten und mein Ex-Lebensgefährte und ich total fertig waren. Und ich spreche nicht von Wochen, sondern von Jahren. Das kann sich keiner vorstellen, wie es ist, wenn statt 2 Großmüttern auf einmal vier "mitmischen" wollen ... wie es ist, wenn man als Partner nicht an einem Strang zieht und die Kinder das natürlich ausnutzen, ... wie es ist, wenn jedes einzelne Kind glaubt, nicht mehr geliebt zu werden, dabei wurde die Liebe auf vier aufgeteilt, statt auf zwei.
    Nach sechs Jahren hab` ich das Handtuch geschmissen ... nicht wegen der Kinder, die sind sowas von lieb, sondern wegen meinem Ex-Lebensgefährten. Wir hatten keine Gesprächsbasis mehr und ich wollte auch nicht dafür kämpfen ... Ich hab` in dieser Patchworkfamilie meine Co voll ausgelebt... Wir versuchten auch eine räumliche Trennung, in der Hoffnung, dass wir wieder "zusammenwachsen" ... natürlich war das unmöglich. Ich hab` ja nur den Raum geändert und nicht meine Einstellung zum Leben.

    Bevor ich wieder mit einem Partner zusammenziehe, möchte ich die Partnerschaft gestärkt wissen. Es ist jetzt noch kein Thema ... 313 km liegen zwischen uns. Und ich habe mir vorgenommen, für mich, dass ich glücklich sein möchte, mit meinem Partner und auch für mich alleine. Wir werden die Distanz überwinden ... er und ich. Aber das ist noch Zukunftsmusik und wir leben ja im JETZT. Und jetzt passt es so, wie es jetzt gerade ist. Hach...es hat ja alles erst so richtig am 31. 12. 2008 begonnen ... wir haben ja viel Zeit. 8)

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • Guten Morgen liebe Amai.

    Jeden Tag gehen wir Schritte und haben wir Erkenntnisse, große und kleine, die unseren Weg beschreiben und ebnen. Und doch ist ein jeder Tag auch der Tag Nr. 1, auch wenn wir ihm den Namen Tag 7 oder Tag 52 oder auch Tag 133 geben. Ein jeder Tag gibt etwas Neues. Ein jeder Tag gibt Schönes. Ein jeder Tag gibt Anlässe für tiefe Gefühle oder auch schwere Momente. Ein jeder Tag gibt Tränen oder Lächeln. Für jeden von uns. An jedem Tag müssen wir auf uns aufpassen. An jedem Tag stehen wir auf und müssen uns bemühen im Verlaufe des Tages nicht in alte Muster zu fallen. An jedem Tag sind wir suchtkrank und an jedem Tag müssen wir uns ins Gedächtnis rufen, dass wir einen suchtfreien Tag bis in die Nacht verbringen wollen. Eine Entscheidung, die wir Alle jeden Tag aufs Neue treffen, treffen werden.

    Ich umarm dich fest.

    kk.

  • Liebe Koketterie,
    :D ohhhhhhhh ja...das stimmt, was Du schreibst. 100prozentig, mir wird jetzt, durch Deine Worte, auch klar, was S.Käferchen gemeint hat. Dankeschön dafür, Du Liebe.

    Ich verliere mich nicht, das verspreche ich mir selbst. Ich weiß noch zu genau, wie ich mich gefühlt habe, als ich "nicht existierte" ... ich hab` nix gespürt, ich war seelisch tot und hab` nur funktioniert.

    Das mag ich nie wieder erleben ... ich will mich leben. Am 2. 12. 2008 war mein 111. Tag, seitdem habe ich vom Zählen aufgehört. Mir hat nur das 111 so gefallen, darum habe ich mir diese Zahl am Kalender notiert. Ich möchte jedem Tag die Chance geben, der schönste meines Lebens zu werden.

    Herzliche Umarmung,
    Ingrid :D

  • Liebe Graffiti,

    ich glaube es nicht nur, ich weiß, dass ich das kann, ... dankbar und glücklich sein, im Moment ... sonst wären meine Tochter und ich schon bayrische Staatsbürger. Das war nämlich meine "Schnelligkeit" von damals ... :lol: Verplanen/Planen bringt gar nix ... weil es immer anders kommt, als man sich`s ausdenkt, außerdem gehören in meinem Fall zwei oder mehr dazu, ... für`s Planen. Deshalb beschränken sich meine Pläne auf "Wiedersehen" und das Ganze bewegt sich in einem 4-Wochen-Rahmen. :wink:

    Jou...von Robi kann ich viel lernen, er vielleicht auch von mir? Wir zwei tun uns total gut, ob jetzt real anwesend oder über die Ferne.
    Ungeduld war mein vierter Vorname, ich bin wirklich am lernen und bestimmt noch keine Perfektionistin in Sachen Geduld. Es war einfach gestern so heftig für mich ... so unglaublich traurig. Heute schaut ja meine Welt schon wieder anders aus. Ich bin glücklich.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • 8) beim nächsten Mal "Trennen" verbanne ich die Uhren, die waren nämlich gestern mein "Hauptproblem", besser gesagt, meine Einstellung dazu. Ich stelle mir den Wecker, der mir dann sagt, wann es Zeit ist, zu gehen und bis dahin werde ich jede einzelne Stunde noch genießen und nicht so, wie gestern, leiden. :wink:
    Meine A-B-C-Liste ist auch schon aktiviert, ich hab` lauter A-Punkte draufstehen...3 von 5 sind schon abgehakt, die zwei verbliebenen werden mein "Wochenprojekt".
    Meine Schatztruhe ist auch fertig und hat einen superschönen Platz erhalten und ansonsten freue ich mich, dass mir meine Herzensarbeit jetzt Geld in Form von freien Spenden und anderem Ausgleich bringt. :D
    Und meine Tochter hat mich heute sogar daran erinnert, in aller Früh: Mama, ich weiß eh, heute, von 20 bis 22 Uhr ist Chat ... 8) So ändert sich alles, ... anfangs musste ich um diese zwei Montagsstunden schon fast "kämpfen", mittlerweile sind sie selbstverständlich geworden.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • 8) hmmm...ich hab` ja schon wieder nur einen Bruchteil meiner Gefühle und meiner Gedanken geschrieben ....

    Früher war ich so drauf, dass ich dachte, ich müsste sterben ... ohne Mann. Ich war nie richtig solo...bin direkt von meinen Eltern zu meinem Ex-Mann gezogen ... von diesem dann zu meinem Ex-Lebensgefährten ... bin bei meinem Ex-Alkoholiker-Freund gelandet und hab` erst ab August 2008 wirklich alleine gelebt und bin dann erst wirklich auf dem Weg zu mir selbst gewesen....
    Also: Ich bin alles andere als selbständig gewesen. Ich "brauchte" immer jemanden, der mich umsorgte, dafür gab ich mich dann auf, aber gänzlich.
    Ich kann nicht meine 41 Jahre "Ingrid-nicht-leben" in ein paar Monaten wett machen oder bearbeitet haben. Das gibt`s nicht ... ich bin ja kein "Wunder-Wuzzi". Aber ich kann es mir immer wieder und immer wieder bewusst machen: Mein Leben ist auch mit mir alleine wunderschön.
    Wobei es natürlich superschön mit ihm ist. Und darin sehe ich auch die Chance in dieser "Fernbeziehung": Ich lerne beides kennen...Sololeben und Partnerschaft. Es ist doch so und nicht anders, zumindest jetzt. Und ich mag auch nicht über die längerfristige Zukunft nachdenken ... die ergibt sich doch auch aus dem Jetzt.

    :wink: Er hat mir übrigens Fotos von früher gezeigt, aus "nassen" Zeiten. Wir wären einander nie begegnet, das weiß ich ... und wenn, dann wäre er mir nicht aufgefallen. Er schaut jetzt gänzlich anders aus, seine wunderschönen Augen "sprechen" und erzählen davon, wie lebensfroh er ist. Das konnten sie damals nicht ... und ich bin ja "Augen-Fetischistin" ... :lol:

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D
    die sich gerade alles von der Seele tippselt

  • Liebe Amai,

    ich wollte Dich nicht anpieken, nur ein wenig sensibilisieren für Dich, für Deinen Prozess :wink: So als quasi *Kollegin* :lol::wink:

    Die Worte von graffiti find ich sehr schön, daher werde ich sie nochmal hier kopieren:

    Zitat

    dankbar sein für das, was du grade hast?
    im moment glücklich sein?

    Ich weiß, wie schwer das ist, als Co den Moment zuleben, nicht sofort wieder in die Ferne zu schweifen, sich das *perfekte Harmonieleben* zu wünschen. Aber genau das, den Moment geniessen zu können, sich aber wieder dann auf sich besinnen zu können, wie Skybird mir geraten hat, *die Bodenhaftung* nicht zu verlieren, daß ist es, was gelernt werden muß..Zumindest bei mir.

    Ich finde es übrigens sehr schön, wie Du Dir hier alles von der Seele tippselst, Dich reflektierst.

    Das sich- verlieren darf auch mal für eine gewisse Zeit sein, aber dennoch immer schön auf dem Teppich bleiben. :wink:

    Ich grüße
    Dich herzlich

    S.Käferchen

  • Liebe S. Käferchen,

    8) ich weiß, wie Du Deine Worte gemeint hast und ... sie haben mir einen kleinen Stich ins Herz versetzt. Das ist aber "meine Baustelle", weil ich dann genau weiß: Upsi...Ingrid, ... die Worte "treffen" Dich, also betreffen sie Dich. Es ist gut für mich, ehrlich, ich weiß dann wieder, wo ich ansetzen kann und woran ich bei mir arbeiten sollte/müsste.

    Ich kenn` den Unterschied "Rosa-Rote-Brille" - "Selbstaufgabe" noch nicht. Also...ich kann nicht genau sagen, was wäre jetzt Co und was ist "normal" für den Anfang, den Beginn einer Partnerschaft. Ich weiß nur, dass ich jetzt gerade ganz anders reagiere, lebe, als in allen Zeiten davor. Ich hab` Zuversicht, fühl` mich wohl, kann mich über mein Leben freuen, ... das hätte es in vergangenen Beziehungen nicht gegeben. Ich hätte sekündlich gelitten, die Gedanken wären nur um den anderen gekreist.

    So eine Beziehungsform ist etwas ganz Neues für mich ... ich nehme mir meine Ängste, indem ich mich kreuz und quer durch`s Netz lese und mich informiere. Und natürlich gibt es mehr als genug eigene, individuelle Ängste und auch Ängste ihn betreffend. Heute ging mir zum Beispiel wieder durch den Kopf, ob dieser unglaubliche Trennungsschmerz pro Trennung ärger wird oder ob er vielleicht einmal nachlassen wird. Aber woher sollte ich das jetzt schon wissen? Das kann ich ja nur mit der Zeit herausfinden und dann kann ich für mich Wege aus diesem Schmerz suchen und auch anwenden....

    Ganz am Anfang, als wir nur gechattet haben, meinte ich: Hmm...ich hab` überhaupt keine Erfahrung mit "guten, normalen" Beziehungen. Für ca. 5 Sekunden gab`s ne Pause von ihm und er meinte: :shock: Na super....ich doch auch nicht. Da meinte ich: Na...dann finden wir beide es gemeinsam heraus und erschaffen uns eine superschöne Beziehung, wo jeder eigenständig bleibt und in der wir trotzdem eine schöne Partnerschaft haben.
    Also...ich hab` nach wie vor ein sehr gutes Gefühl.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • 8) aja ... und huch ... und hach .... :lol: weil auch das geht mir durch den Kopf und zwar die ganze Zeit:
    Ich hab` hier im Forum einmal gelesen, dass sich zwei "Kranke", wenn sie versuchen, eine Partnerschaft zu führen, beidseitig runterziehen.
    Das tut mir seelisch weh ... ernsthaft. Gut: Ich bin krank, er ist krank, aaaaaaaaaaber: Wir tun was, jeder für sich selbst, für sein Leben. Er mag nimmer nasser Alkoholkranker sein und ich nicht mehr meine Co ausleben.

    Ich empfinde es sogar so, dass wir mehr und besser und gezielter nachfragen und nachspüren, als es "gesunde" tun würden. Unsere Partnerschaft, die ganz am Anfang steht, hat jetzt schon eine Qualität, wo ich selbst "wauw" sage. Soetwas kenne ich nämlich gar nicht ... früher, in meinen anderen Beziehungen wurde beidseitig funktioniert ...auch gleich am Anfang. Das, was uns anfangs zusammengeschweißt hat, waren die Aufarbeitungsarbeiten unserer Vorgänger-Beziehungen. Also...meine Ex-Partner und ich waren auch thematisch bei anderen.
    Und das gibt`s bei uns nicht ... bei Robi und mir. Da gibt es ihn, da gibt es mich, da gibt es uns.

    Sooooo...jetzt bin ich das auch los und fühle mich gleich nochmals eine Nuance wohler. :lol:

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • Hallo Amai,

    ist dir schon einmal aufgefallen, dass es kaum mehr ein Posting gibt, in dem es nicht um Robi und Beziehung geht?

    Ich empfinde dich wie einen Alki, der euphorisch behauptet trocken zu sein, um sich in die Kneipe zu setzen und das Ambiente zu genießen.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Liebe Ette,

    8) es ist unmöglich für mich, über`s Wetter zu schreiben, wenn mir 3.000 Gefühle, Emotionen und Gedanken durch den Kopf gehen.
    Ich sehe mich ... wie`s mir geht ... und genau darüber schreibe ich jetzt und ich arbeite für mich, an mir, auf.

    Ich könnte ja auch schreiben: Ich bin heute zufrieden, weil ich es durch`s Schreiben und "Nachfühlen" geschafft habe, wieder in meiner Mitte zu kommen. Auch das stimmt ... 8)

    Logisch kommt Robi oft vor ... aber hauptsächlich ich.... weil um mich geht`s ja, um meine Gefühlswelt. Ich selbst empfinde mich als sehr ausgeglichen, jetzt, ... als sehr verliebt und liebend, ... als vernünftig und nachdenkend, ... als verantwortungsbewusst.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

    PS: In mich hat es wie ein Blitz eingeschlagen und mir ist es egal, dass er ein trockener Alkoholiker ist. Ich liebe den Menschen und nicht das "Eigenschaftswort", das noch mit dabei ist. Gibt es überhaupt eine "berechnende" Liebe? Einen Katalog, den man den anderen vorher ausfüllen lässt, bevor man überhaupt Liebe zulässt? Ich stell`s mir gerade bildhaft vor, ... ein grässlicher Gedanke.
    Ich trau` mich einfach und ich trau`s mir zu, dass es schön wird. Weil: Schön ist es ja schon. 8)

  • 8) hmmmmmmmmm...sehr verdächtig... :wink: ... hmmmm....heute waren sehr viele Wassermänner und -frauen im Chat. Das war ja direkt auffällig...hmmm.... Ich, die Löwin, such mir jetzt ein Gebüsch und denke kreativ darüber nach, was ich meinem Wassermann antun...ähm, ich wollte natürlich schreiben "erzählen" werde....:lol:

    Superschöne Gute Nacht wünsche ich euch,
    von ganzem Herzen,
    Ingrid :D

  • 8) heute werde ich für mich recherchieren (also bei mir selbst nachfragen), warum ich "schnarche". Also :wink: ...ich bin zwar heute Nacht dadurch nicht munter geworden, aber ich habe unruhig geschlafen.
    In meinem schlauen Büchlein steht, dass es die sture Weigerung ist, alte Denk- und Verhaltensmuster loszulassen.

    Schon wieder das Wort Loslassen. Anscheinend ist es so, dass es noch viel loszulassen gibt bei mir. Mein zweites Hauptthema ist der "Job". Ich habe bis jetzt meine Komfortzone noch nicht verlassen und stecke tatsächlich in der Vergangenheit fest. Die zwei schlechten Erfahrungen mit Firmen sind mein Hauptgrund, warum ich sage: Wenn eine Arbeit, dann eine, die mir Spaß macht und auch Geld bringt. Das ist natürlich, in Zeiten wie diesen ein Denkfehler. Ich blockiere mich selbst damit, weil ich stur auf maximal eine Handvoll Jobs blicke und nicht offen für Neues bin und außerdem ist Geld nach wie vor wichtig, um überleben und leben zu können. Dieses "Dahingrundeln" mag ich nimmer...es reicht mir jetzt selbst.

    Gestern habe ich mir unsere Wochenzeitung gekauft, in der stehen immer Jobs. Ich meinte zu meiner Tochter: Hey...ich lass mich zur Linienpilotin ausbilden. :shock: Meine Tochter meinte schockiert: Nein...Mama, tu` das nicht, ich hätte immer Angst, dass Du abstürzt. Darauf ich: Nö...also, diese Angst brauchst Du nicht haben ... ich hätte Angst, dass ich mich verfliege. :lol:

    Meine zwei verbliebenen A-Punkte sind Job und Lebenslauf und die werden mein Wochenprojekt. Und das gehe ich jetzt, heute, endgültig an. Nimmer halbherzig, sondern so, als würde ich mich auf einen Test vorbereiten: Täglich!

    Einen superschönen Tag wünsche ich euch,
    viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • 8) ich brauch` kurz ne Pause....seit zwei Stunden rekonstruiere ich mein Leben...von 6 bis 41 Jahre....boaaaaaaaaah.... :wink:
    Und dabei hatte ich schon alles sooooo superschön zusammen und einfach nur "vergessen" ... bei meinem Ex-Lebensgefährten, auf seinem/meinem Computer. Alle Daten, superschön abgespeichert.
    Und ich bin ehrlich gesagt zu stolz, dass ich ihn anrufe, damit er mir meinen Lebenslauf per e-mail schickt. Außerdem ist es für mich wieder eine supertolle Gelegenheit, meine Motivationen von früher anzuschauen...
    Um ein "Froschhaar" wäre ich Grundschullehrerin geworden und zu 99,99 Prozent totunglücklich. Ich hab` diese Ausbildung nicht für mich gemacht, sondern für meine Eltern und Großeltern...

    Hach...wenn ich dran denke, wie ich zu meinem ersten Job, in einer Druckerei, gekommen bin .... 8) Ich betrat sie, sah, dass man rauchen darf und unterschrieb den Arbeitsvertrag....wie doof kann man sein, ehrlich. :lol: Ich war 19 Jahre alt und bin in einem "Sklavenbetrieb" mit minimalen Mickey-Maus-Gehalt gelandet. Mein zweiter Job war mein Traumjob ... Redaktionssekretärin, ich habe ihn geliebt.

    So ... und weiter geht`s ... ich bin ja schon bei beruflicher Weiterbildung.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • :lol: so...und jetzt klopfe ich mir selbst auf die Schulter und sage mir: Wauw...Ingrid....super, spitze (macht ja sonst keiner und ich gehör` gelobt :lol: ).
    Ich hab` die erste Bewerbung draußen und bin wirklich zufrieden mit mir. Bin gespannt, was zurückkommt ... ich hab` auf das übliche "Blabla" am Schluss verzichtet (Über ein Vorstellungsgespräch würde ich mich ....) und stattdessen folgendes geschrieben:

    Bei einem persönlichen Vorstellungsgespräch können Sie sich davon überzeugen, dass „das Geschriebene“ und „das Reale“ authentisch sind. Ich bin so, wie ich mich in der Beilage „Ich über mich“ vorgestellt habe.

    Ich bin heute schon wieder so supergut aufgelegt ... für Schabernack und ich sag` mir so: Auf dem Stellenangebot, für das ich die Bewerbung losgeschickt habe, steht theoretisch schon "reserviert für Ingrid" drauf und wenn die mich nicht nehmen, sind sie selber schuld. Ehrlich. 8)
    Soooo....und jetzt koche ich, weil ich hab` sooooooooooo einen Hunger, ich könnt einen Bären fressen .... :wink:

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • Hallo Amai,

    seit ich dich im Chat kennengelernt habe, lese ich ab und zu bei Dir.

    Im allgemeinen ist mir der Co-Bereich zu umfangreich und ich habe ja meine "Baustelle" woanders. :roll:

    Doch nun komme ich nicht umhin, Dir zu sagen, dass ich selten einen Menschen kennen gelernt habe, der mit so einem außergewöhnlichen Optimismus gesegnet ist. :o
    War das bei Dir immer schon so oder hast Du jetzt gerade so eine "Hochphase"?

    Ich wünsche Dir, dass Du auch in Zukunft mit Enttäuschungen umgehen kannst und Du dann nicht genauso "zu Tode betrübt", wie jetzt "himmelhochjauchzend" bist.

    Weiterhin viel Lebensfreude wünscht Dir
    Alpenrose

  • Liebe Alpenrose,

    :D schön, dass Du bei mir vorbeischaust. Ich war nicht immer so, erst seit ca. 2 Jahren und ganz besonders seit August 2008 bin ich so, wie ich jetzt bin. Ich sehe Herausforderungen als das, was sie sind: Eine Möglichkeit, weiter an mir zu wachsen. Und ich entscheide dabei, ob ich leide oder glücklich bin, es kommt auf meine Einstellung dazu an. Ich gebe halt einfach nicht auf, weil ich ganz einfach weiß, wie schön das Leben ist, trotz Herausforderungen.

    Jou...meine Gefühlswelt ist schon gewaltig und ich habe für mich festgestellt, dass mir das Schreiben sehr gut tut. Gestern noch war ich total fertig, weil mir sooooooo viele Dinge durch den Kopf gegangen sind, weil die Situation (Fernbeziehung) neu für mich ist. Und ich hab` mich informiert und sogar einen "Test" im Netz gemacht *g* ... Ergebnis: Ich bin Fernbeziehungstauglich, da freiheitsliebend. 8) Ich versuche mir einfach die Angst vor Neuem zu nehmen und mich selbst aufzubauen, wenn es nicht so geht, wie ich mir das vorgestellt habe.

    Wenn ich jetzt z. B. eine Jobabsage bekomme, weiß ich schon, was ich mir selbst sage: O.k., Ingrid, Du hast Dein Bestes gegeben, ... auf Dich wartet ein noch viel besserer Job. Ich möchte einfach, dass es mir gut geht ... und das wünsche ich Dir auch von ganzem Herzen.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • 8) aja...seit ich mit ihm zusammen bin, sehe ich immer ein weißes Haus, mit Wintergarten und Garten ... diese Bilder kommen einfach so, ohne dass ich daran denke.... :wink:

    8) Bei uns in der Stadt wird ein Haus verlost ... Lospreis: 59 Euro. Es ist weiß, mit Wintergarten ... insgesamt müssen 5.499 Lose verkauft werden, dass es überhaupt zur Verlosung kommt. Ich hab` ihm davon erzählt, er meinte: Und? Hast Du schon 4.000 Lose gekauft???? :lol: Ich sagte: Nö...ich werde von dem Geld, das ich als freie Spende für meine Herzensarbeit erhalte, genau 1 Los kaufen und dann einfach schauen, was passiert .... 8) Weil: Wenn es so sein sollte, dann ist es auch mit nur einem Los möglich....

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • :lol: also...ein Feedback habe ich schon, ich erhielt eine mail, in der stand, dass er, mein zukünftiger Arbeitgeber?, meinen Lebenslauf nicht öffnen konnte (Bewerbung und "Ich über mich" funktionierten komischerweise) ....er schrieb mir die Fax-Nummer vom Betrieb dazu.

    Ist ja ganz nett, ehrlich. Aber: Was nützt mir eine Fax-Nummer ohne Fax....hach.
    Nach zwei Minuten nachdenken fiel mir ein, dass ich meinen Ex-Mann anquietschen könnte ... was ich dann auch tat. Ich schickte ihm meinen Lebenslauf per mail, er leitete ihn als Fax weiter.
    Bin gespannt, was jetzt noch so kommt.....

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

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