Möchte mich erstmal vorstellen. Bin 32 Jahre alt, trinke seit ca. 8 Jahren Alkohol. Am Anfang nur um schlafen zu können, mich zu betäuben. Muß dazu sagen, daß ich seit dem 7. Lebensjahr an Depressioinen, später auch an Borderline leider. Ängste sind mir auch nicht unbekannt. Habe alle möglichen Süchte durch: xxx ( Schmerzmittel), Kaufsucht, Putzsucht, Zigaretten sind sowie so dabei... Ich habe anfangs sehr selten und nur abends, wenn meine Tochter im Bett war, getrunken. Seit ca. 2 Jahren wird es aber immer regelmäßiger, auch tagsüber schon. Muß dazu sagen, daß ich glücklicherweise nicht viel vertrage, daher immer "nur" Weinschorle trinke. Mittlererweile steigere ich mich da aber auch schon auf 2-3 Liter Wein. Ich trinke oft, um mich zu betäuben, mich damit nach getaner Arbeit zu belohnen, da ich es anders nicht kann. Ich weiß, daß viele meiner Probleme daher kommen, daß ich absolut kein Selbstwertgefühl habe, und mir ständig etwas zufügen muß. Magersucht und Bulemie sind mir da leider auch kein Fremdwort. Es ist alles sooo ein großer Berg, daß ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Wenn die Depressionen und Minderwertigkeitsgefühle nicht wären, bräuchte ich keinen Alkohol. War 8 Wochen grade in stationärer Behandlung, da ich nervlöich total am Boden war. Dort habe ich glücklicherweise xxxverschrieben bekommen, da die anderen Antideprisiva nicht mehr wirkten. Bekam vorher xxx, wovon ich 30 kg in zwei Jahren zunahm, was meinen Ekel noch verstärkte. Meine Tochter weiß von meinem Alkoholproblem, da sie die schlimmen Phasen mit bekommen hat, wenn ich tagsüber schon im Bett lag. Meine Depressionen sind schon viel besser geworden, aber immer der Druck, mich nicht entspannen zu können... Ich hole mir extra gaaanz ekligen Wein, die ersten Gläser bekomme ich immer eine Gänsehaut, so eklig. Den billigen Tetra - Pack - Wein. Teilweise wird er als Bestrafung eingesetzt... Erfahrung? Bitte melden
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Borderline und Depris
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rose167 -
28. Oktober 2008 um 10:06
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hallo rose!
und herzlich willkommen im offenen...
ich wünsche dir einen hilfreichen austausch hier!
wie geht es dir HEUTE?
liebe grüsse caro
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Hallo Rose,
ein herzliches willkommen hier. Hast ja viele Dinge am Hals, aber oberste Priorität hat der Alkohol, der muss weg, dan kannst du die anderen Dinge angehen.
Wie ist der Stand der Dineg zur Zeit?
Trinkst du noch, das ist schon eine wichtige Frage für dich, und deine Gesundheit und zum Wohl dir und deiner Tochter.
Wie alt ist sie den?
Laß was von dir hören.
LG
Jürgen -
Gestern habe ich es geschafft, nicht zu trinken, den abend davor habe ich 1,5 liter Wein getrunken, davor die drei Tage nichts. Ich war so stolz, und mir gehts auch viel besser, von den Depressionen her, wenn ich nichts trinke. Bin viel unterwegs und an der frischen Luft. Das tut sehr gut, aber sobald ich wieder nach Hause komme,bin ich soooo gereizt und böse auf mich, was dann andere abbekommen, weil ich mich ärgere, daß ich nur an den Alkohol denke.. Ich denke bei der Borderline Therapie kann mir schon geholfen werden, nur leider dauert der Termin noch etwas. Ich muß einfach erkennen, warum ich ständig in meinen Leben diese Suchtmittel brauche. Seit der Jugend hat sich nur eine Sucht durch die andere ersetzt..Und das will ich nicht mehr. Natürlich istr der Alkohol ein Problem, da mache ich mir nichts vor. Meine Tochter ist jetzt neun Jahre und ist ja man nicht blöd- die bekommt das schon alles mit auch wenn es Zeiten gab, wo ich das nicht dachte. Wenn ich die Gefühle nur mehr an mich ranlassen könnte, was das mit meiner Familie macht, wie schlimm das für die ist, dann könnte ich es eher lassen.
Ansonsten geht es soweit ganz gut. Noch hat die kleine nix mitbekommen, seitdem ich aus dem Krankenhaus wieder da bin. Hatte ihr doch sooo versprochen, daß ich es nicht wieder anpacke. Habe alles was da war, mit ihr weg gegossen...Sie hat sich soooo gefreut.. Jetzt habe ich nur getrunken, wenn sie im Bett war. Aber das Belügen, Verstecken, schlechte Gewissen ist zerstörend. Aber ich kann ihr nicht sagen, daß ich mein heiliges Versprechen nicht halten konnte. Meinem Mann tut es auch sehr weh, aber er hofft auf die Therapie zwecks Borderline. Warum muß ich mich immer schädigen? Die trockene Zeit mußte ich dann anfangen zu hungern....Dieses Gespalten-sein: Ich will gesund sein sein, aber dann ist es ja auch wieder schön, zu hungern oder sich zu betäuben oder zu fressen oder extrem-Sport zu treiben...Manchmal würde ich gerne wissen, ob ich es überhaupt jemals schaffen werde ohne Süchte, gut mit mir umgehen, mich akzeptieren, mich annehmen können....danke für's Zuhören. rose167 -
Hallo Du, sag mal fühlst Du Dich schlecht weil Du soviele Krankeiten diagnostiziert bekommen hast? Denkst Du Du bist nicht ok? Und trinkst vielleicht auch deswegen?
Grüße Karotte (CO)
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hallo rose!
du warst ja schon letzte woche beim arzt....was hat der denn gesagt zwecks entgiftung?
oder hast du das dort nicht offen und ehrlich gesagt?trotz der anderen probleme solltest du das mit dem alkohol an ERSTER stelle setzen...
rose es gibt auch für DICH hilfe...
wenn du es wirklich möchtest...
liebe grüsse caro
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Hallo rose,
der Alkohol ist aus der Wohnung hoffentlich draussen, ansonsten weg mit dem Zeug. Bleib mal im Heute, und nicht schon was ist wenn, und dann, .
Trocken willst du bleiben. Geh heut nachmittag zum Arzt und erzähl was los ist, alles nicht so ohne , diese Eigenentzüge.Das kann gefährlich werden.
Bist ja schon gereizt und die anderen kriegen ihr Fett ab.
Weiß dein mann Bescheid, ist der eine Hilfe?
LG
Jürgen -
Hallo Rose,
Herzlich Willkommen hier, schön das Du hergefunden hast.
Erst mal muss der Alk weg, dann Schritt für Schritt, das Andere.
Du musst offen mit Deinem Arzt und der Familie sprechen, keine Hintertüren auflassen.
Offen damit umgehen, Freunden und Bekannten sagen, das Du Alkoholikerin bist, so wird Dir auch nichts mehr angeboten.
So kannst Du Situationen vorbeugen und musst Dich nicht ständig, erklären, warum Du nicht mehr trinkst.Suche Dir auch eine reale SHG und hier kannst Du auch schreiben was Dich bedrückt, oder Fragen stellen.
Die Grundbausteine, sind zum Beispiel, sehr wichtig, sich daran zu halten.
Jeden Tag, ein wenig planen, wie Du Dich Positiv ablenken kannst, ohne es Extrem werden zu lassen, auch Tippelschritte, bringen Einem am Anfang, weiter.
MLG Mandy
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[Er hat nix von Enmtgiftung gesagt. Ich glaube mttlererweile, daß alle nur darauf wartzen, was ich vor zu schlagen habe als Lösung. waruim gehe ich dann zum Arzt? Fühle mich soooo allein gelassen. IIch will doch keinem weh tun, ich will nur endlich gesund sein. Ich beneide andere,die nicht ihre Probleme zu einem Problem machen. Kann echt niccht mehr... Kämpfe schon soooooooo lange.
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Diese blöde Traurigkeit, was ich durch habe, will keiner wissen: Mißbrauch vom leiblichen Vater, Verlust der leiblichen Mutter mit sieben Jahren, überkatholisch erzogen, ( Gott sieht alles, und er kennt deine Gedanken, ) du hast böses Blut in dir, von deinem leiblichen Vater, ach, alles auf zu zählen wäre sprengend..... Ein Spruch ist mir ganz wichtig geblieben: Jeden Tag, den du im vergangenen lebst, stirbst du ein wenig mehr.... Also...Vorwärts schauen... Aber ich bin sooo schwach, auf der anderen Seite soooo stark, da ich nicht aufgebe.
Ich habe immer gekäpft, wieviel Schläge habe ich für meine Geschwister eingesteckt, da ich es nicht haben konnte, wenn sie weinten, alles was mir geblieben war? MEINE Schwestern...Ich liebe sie so. Okay, höre schon auf...... Gute Nacht allen. Meine Gefühlsduselei tut mir leid.
Mir haben einige Psychologen gesagt, es wäre eine unwahrscheinliche Stärke, daß ich nach aaallem noch lebe.... Toll. Das will ich nicht hören. Kann mir vielleicht mal jemand sagen, wie es trotzdem weiter geht, ohne sich langsam zu vernichten, da Selbstmord ja vor Gott als Sünde gilt, habe ich wohl mich dafür entschlossen...Aber eigentlich will ich leben, sonst wäre ich nicht in diesem Forum. Danke, für's Zuhören
rose167 -
Rose,
du bist hier nicht alleine.
Schreibe, heule dich aus.
Wir hören zu.Und alle hier werden versuchen zu dir helfen, im Schrift, im Rat..so wie es geht.
live2008
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danke , LIVE..., für's Mut machen. Meld mich morgen wieder...Drück dich... danke danke
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Hallo Rose,
Dein Schicksal berührt mich schon sehr.
Aber Du hast auch sehr viel Kraft in Dir. Vielelicht reicht es noch nicht , um alles zu mobilisieren. Aber versuche dran zu bleiben. Du hast da einen starken Kampf zu kämpfen und Du hast es so schön zu erklären versucht, dass Du es auch für Dein Kind machen möchtest. Wenn Du es nur stärker fühlen könntest... Das ist auch eines Deienr probleme , wenn DU trinkst. Du mußt Dir bewußt sein, dass DU Dir neben den unguten Gefühlen auch alle anderen Gefühle mit wegtrinkst. So wohl auch das Mitgefühl für Dein Kind. Das ist aber ganz wichtig, Dein Kind braucht Dich. Es geht nicht darum, dass es davon weiß oder nciht. Du lebst Deinem Kind etwas vor, wovon es sein Leben lang geprägt wird. Eltern haben auch Vorbildfunktion.Du wilslt Doch sicher , dass Dein Kind stark und selbstbewußt druchs Lebne geht, oder?
Lies mal ein bißchen bei den erwachsenen Kindern von Alkoholikern. Lies mal was sich da für Dinge im Luafe des Lebens angestaut haben.
Klar, es ist nicht einfach einfach so aufzuhören. Aber die wesentlichen DInge hast Du ja schon erkannt. ich habe mal etwas gemacht für mic, was Dir vielleicht auch helfen könnte. ich habe mal ein paar zeilen in einme Buch für mich sleebr aufgeschrieben. Das ahbe ich dann immer gelesen, wenn es mir schlechtging. Mein damaliges Problem kam immer wieder, vielleicht hatte ich sowas wie depressive Phasen. Aber in Zeiten, wo es mir gut ging habe ich mir die Gedanken gemacht. Habe mir dann alles aufgeschrieben, wie es dann wieder ist, wie die schlechten Phasen wieder vergehen udn dass ich viel Geduld mit mir haben muß. Und es hat tatsächlcih geholfen. Ich habe dann mein Leid einfach aushalten können, weil ich mir selber Hoffnung gemacht habe. Wenn Du nüchtern bist fühlst Du doch, auch für Dein Kind. Und dann solltest DU es festhalten, was DU für sie tun willst und wie stark Du für sie, für Dich , für Deinen Mann sein wilst. Du könntest mal versuchen alles andere stressige in Deinem Leben einfach aus dem Wege räumen, für eine Zeit. Bis Du die wichtigste zeit durchgehalten hast. Vielleicht hilft es Dir ein kleiens programm zu machen. Fülle Deinen Tag mit schönen Dingen auf. Du kannst mit Deienr kleinen doch sicher allerhand machen. Malen, Basteln, spaziergänge.
schriebe dir doch mal ein richitges programm für drei wochen beispielsweise. Etwas wo du richitg ausgefüllt bist. Mit viel draussen essen gehen. So dass du garnicht erst in alte verhaltensmuster verfallen kannst.
Wichtig fürs selbstbewußtsein sind auch erfolgserlebnisse. Mach dir kleine Ziele, die du auch erreichen kannst.
Gibt es nicht etwas in deinem Leben, was du immer schonmal machen wolltest und nie dazu gekommen bist?
Vielleicht hat ja deine Familie lust mitzumachen.
Ich finde es so schade, zu hören, dass du im grunde genau deine süchte kennst, es eingesehen hast, aber irgendwie den dreh nicht kriegst.
es ist sicher auch eine schwere konzentrationsarbeit. Aber wenn du es schaffst, dann kannst du wahnsinnig stolz auf dich sein.
Und alle anderen auch.
Ich wünsche dir ganz viel kraft und mut.
Du bist ja schonmal hier gelandet! Ist doch schon mal was. -
Hallo Rose,
Dein Schicksal in Deiner Jugend ist schlimm, aber damit stehst Du nicht alleine, ich habe ähnliches durchgemacht und viele andere sicherlich auch!
Sich zu vergraben und sich selbst zu bemitleiden, sich dadurch selbst zu gefährden gesundheitlich, ist absolut nicht der richtige Weg, aber man kann ihn gehen, wenn man alleine ist. Du hast aber Verantwortung, denn Dein Kind wurde nicht gefragt, ob es unter diesen Umständen geboren werden wollte. Du hast sehr gelitten und Dein Kind leidet nun auch, Rose?
Irgendwann müssen wir anfangen, Veranwortung zu übernehmen. Das bedeutet, nicht mehr nach hinten zu schauen, zu ändern ist da gar nichts. Aber Du musst Verantwortung für Deine Tochter endlich anpacken und das schaffst Du nur, indem Du Verantwortung für Dein Tun annimmst!
Die Idee von Paddy, alles aufzuschreiben an guten Dingen, wenn Du trocken bist, finde ich sehr schön. Vielleicht solltest Du Bilder von Deiner Tochter überall in der Wohnung verteilen (auch am Kühlschrank). Lege Dir ein Bild in Dein Portemonnaie, immer so, dass Du es sehen musst, wenn Du einkaufen gehst. Hinterfrage Dich dann, ob es nun unbedingt wieder Alk sein muss. Du tust Dir doch jeden Tag schlimmes an, indem Du trinkst, versuche doch mal, mehr auf Dein schlechtes Gewissen zu hören!Rose, Du bist erst 32 Jahre alt, ich habe mit 49 aufgehört zu trinken. Die Zeit kann ich nicht mehr aufholen, aber es war in vielen Dingen eine verlorene Zeit. Die Trockenheit ist das Beste, was einem passieren kann. Trocken zu sehen, wie das eigene Kind zufrieden aufwächst, sich gut entwickelt, das ist doch Sinn eines Kindes und nicht zusehen zu müssen, wie die Mutter sich langsam dem Leben entzieht.
Ich wünsche Deinem Kind, dass Du mal wirklich in Dich gehst und nicht ständig in Selbstmitleid badest. Und lass doch die vielen Baustellen mal los, die Du, wenn Du trocken bist, gleichzeitig aufmachst. 8 Jahre getrunken und nun trocken werden und gleichzeitig abnehmen, wie soll das gehen?
Kleine Schritte sind da besser, denn den einen großen gilt es doch erstmal zu bewältigen: Keinen Alkohol mehr!Lebe für Deine Tochter, dann lebst Du auch für Dich! Obwohl es richtigerweise umgekehrt sein sollte!
Lobanshee
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Hallo Rose,
ZitatJeden Tag, den du im vergangenen lebst, stirbst du ein wenig mehr....
So ist es Rose, ich habe das ziemlich spät erkannt aber immer hin erkannt und jetzt bin ich endlich frei.
Wenn Dir keiner helfen kann dann helfe Dir selbst, in dem Du deine Vergangenheit annimmst und lernst in Heute zu leben und das geht nur ohne Alkohol!!!! Du hast die Kraft dazu. Das sind nicht nur so geschriebene Worte sondern meine persönliche Erfahrungen, mit deiner Vergangenheit bist Du hier wirklich nicht allein.
Dass das nicht vom Heute auf Morgen geht ist schon verständlich nur der Anfang ist jetzt und hier, mit uns zusammen und zwar ohne Alkohol.
Alkohol wird Dir nicht helfen Du wirst Dich noch Jahre im Kreis drehen so wie ich mich gedreht habe gebracht hat das ja nichts, Du willst ja leben also fange an zu leben in Heute.LG Maria
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Danke an alle, für die Zuschriften. Stimmt...Ich bade sehr schnell in Selbstmitleid...Tut gut, mal den Kopf gewaschen zu bekommen..Ihr habt Recht. Ich werde immer erst an meine Tochter denken, wenn ich den Druck habe, was zu trinken. Ich bin sooo dankbar, in der jetzigen Situation nicht allein zu sein. Alleine dafür muß man kämpfen.
Ich werde es versuchen!
Es tut mir leid, daß ich mir die Frechheit rausnahm, mich als einziges Opfer darzustellen, dem es schlecht geht. Es gibt sicherlich genügend Menschen, denen es noch schlechter geht und die nicht jammern und aufgeben. Ich ahtte getrunken und dann versinke ich immer in Selbstmitleid. Schäme mich sehr.
Ich will meiner Tochter das Leben nicht auch zur Hölle machen. Sie kann es sich nicht aus suchen, und da ich von ihrem Papa geschieden bin, hat sie schon genug zu leiden. Danke fürs aufrichten!!!!! Ich hoffe, ich kann irgendwann auch mal für andere eine Hilfe sein. Aber erstmal muß ich mein Päckchen anpacken.Liebe Grüße Rose
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Hallo rose,
ZitatEs tut mir leid, daß ich mir die Frechheit rausnahm, mich als einziges Opfer darzustellen, dem es schlecht geht. Es gibt sicherlich genügend Menschen, denen es noch schlechter geht und die nicht jammern und aufgeben. Ich ahtte getrunken und dann versinke ich immer in Selbstmitleid. Schäme mich sehr.
Habe ich das richtig verstanden? Du hattest letzte Nacht wieder getrunken?
Lieben Gruß
S.Käferchen [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.cosgan.de/images/smilie/tiere/k025.gif]
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Hallo rose,
das ist schon eine wichtige Frage, die Käferchen da stellt. Ich stell mir die Frage ob du den Alkohol brauchst um deine Gedanken loszuwerden und dich zu öffnen.Das wäre schade, aber desto wichtiger wäre den Alkohol mit aller sich bittenden Umterstützung loszuwerden.
Für die anderen Dinge deiner Vergangenheit mein Mitgefühl, aber der Weg dies zu verarbeiten geht nur ohne Alkohol.
Da brauchst du dir jetzt noch keine Gedanken zu machen , ob du anderen helfen kannst. Bei DIR gilt es anzufangen.
LG
Jürgen -
Habe gestern wieder getrunken... Aber ich will es schaffen..Der Tipp, dann an meine Tochter zu denken ist sehr gut. Und die Probleme sind ja dann auch nicht weg, sondern bloß betäubt. Ich MUSS einfach einen Weg finden, auch anders zu entspannen, abzuschalten.
Wenn nur nicht das kleine Teufelchen im Kopf immer wäre.
Aber ich will es schaffen. Ist nur schwer, wenn meine Tochter ihr Papa-Wochenende hat. Den ganzen Tag allein zu sein. Ich merke heute wieder ganz deutlich, daß es mir ohne Alkohol besser geht. Wieder mehr Ängste unter Leute zu gehen, schlechtes Selbstwertgefühl, vielleicht auch vor mir selber aus Scham, wieder getrunken zu haben. Wie soll man da selbstbewußt auftreten und wie ein Vorbild für's Kind sein...Ich MUSS das packen!!!!
Alles Liebe
rose -
Hallo Rose,
ZitatHabe alles was da war, mit ihr weg gegossen...Sie hat sich soooo gefreut.. Jetzt habe ich nur getrunken, wenn sie im Bett war. Aber das Belügen, Verstecken, schlechte Gewissen ist zerstörend. Aber ich kann ihr nicht sagen, daß ich mein heiliges Versprechen nicht halten konnte.
ZitatWenn nur nicht das kleine Teufelchen im Kopf immer wäre.
Aber ich will es schaffen. Ist nur schwer, wenn meine Tochter ihr Papa-Wochenende hat. Den ganzen Tag allein zu sein.Ist eine Ausrede, auch wenn deine Tochter da war, hast du wohl getrunken sonnst hätte sie nicht so viel mitbekommen.
ZitatWenn die Depressionen und Minderwertigkeitsgefühle nicht wären, bräuchte ich keinen Alkohol.
Bist Du Alkoholikerin????LG
Maria -
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