• Hallo Pia,

    Ich hatte schon heuer eine LZT. Bin aber nicht mehr ambulant weitergegeangen dachte mir ich habe eh alles im Griff.

    Welche OP das war will ich nicht genau nennen bitte nicht böse sein, ich kann nur soviel sagen dass es eine kurze OP war. Ich hatte lange überlegt ob ich sie überhaupt machen lassen soll aber ich mußte sie machen lassen aus Gesundheitlichen Gründen. Von Kopf her war die Entscheidung richtig nur vom Herzen her war sie fatal. Das wird mir heute erst bewußt.

    Lg Susi

  • Hallo Rose 2,

    freue mich wieder von dir zu lesen. Als erstes Danke für deine Erfahrungsberichte, hätte vielleicht gerne ein bißchen mehr davon gelesen.

    Weisst du was mich am meisten an mir stört?. Ich weiss ich soviele Dinge sowie z.B. das ich von einer Trinkpause zur anderen gehe und andere Sachen die ich falsch mache und trotzdem kann ich die Sachen die richtig wären nicht umsetzen noch nicht. Ich verstehe dass selber nicht. Ich weiß nicht bin zu blöd dafür um trocken zu sein :(:oops: . Keine Ahnung.

    Ich weiß dass nur ich mich verändern kann. Würde mich freuen wieder von dir zu lesen!

    Liebe Grüße
    Susi

  • Hallo Susi1407

    Zitat

    Ich verstehe dass selber nicht. Ich weiß nicht bin zu blöd dafür um trocken zu sein


    das bist du sicherlich nicht denn du weißt doch genau wo deine Knackpunkte sind.

    Zitat

    ch weiss ich soviele Dinge sowie z.B. das ich von einer Trinkpause zur anderen gehe und andere Sachen die ich falsch mache und trotzdem kann ich die Sachen die richtig wären nicht umsetzen noch nicht.

    UMSETZEN!!!!

    Nimm dir die Grundbausteine als Wegweiser, setze sie um und du kannst es schaffen. Oder drehe dich weiter im Kreis bis du daran stirbst.
    Reden , schreiben und verstehen haben nur einen Nährboden wenn ich es umsetze.

    ich wünsche dir die nötige Weitsicht für dein Tun.

    Gruß Hartmut

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo Hartmut,

    Ja werde versuchen die Grundbausteine als Wegweiser zu benutzen. Hab aber ehrlich gesagt auch Angst davor. Zu einem weil ein paar Punkte dabei sind die neu sind zu andern weil ich einiges verlieren werde. Schlimmstenfalls sind dass dann Menschen.

    Ich werde troztdem Anfangen diesen Weg versuchen zu gehen. Danke allen fürs helfen damit ich wieder aufstehen kann.

    Liebe Grüße
    Susi

  • Hallo Susi,

    ich habe mich jahrelang in dem Kreislauf der Trinkpausen befunden. Bis ich gemerkt hatte es immer nur zu versuchen. Das war für mich eine gedankliche Einschränkung und hatte mir dadurch noch die Möglichkeiten geschaffen das versuchen mit eventuell und vielleicht zu ergänzen. Das wurde dann nichts. Ich hatte dann meine Trockenheit an erster Stelle gesetzt und alles andere darauf aufgebaut. Heute bin ich dankbar diesen Weg gegangen zu sein weil ich nicht nur trocken sondern auch zufrieden wurde.

    Zitat

    Ja werde versuchen die Grundbausteine als Wegweiser zu benutzen. Hab aber ehrlich gesagt auch Angst davor. Zu einem weil ein paar Punkte dabei sind die neu sind zu andern weil ich einiges verlieren werde. Schlimmstenfalls sind dass dann Menschen.

    Menschen die mir meine Trockenheit ,mit allen meinen notwendigen Maßnahmen die dazu gehören, nicht zugestehen, haben in meinem Umfeld kein Platz mehr.

    Gruß Hartmut

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo Susi,

    Zitat

    Als erstes Danke für deine Erfahrungsberichte, hätte vielleicht gerne ein bißchen mehr davon gelesen.

    Ich werd mal darüber nachdenken bei Gelegenheit in einem gesonderten Thread eine Zusammenfassung meiner "Geschichte" zu erzählen, ohne dadurch hier im offenen zuviel persönliches preiszugeben was einfach für mich nicht in die "Öffentlichkeit" gehört.
    Im Moment hab ich dafür den Kopp nicht frei....

    Bin ja noch ein paar Tage hier..... :wink:

    L.Gr. Rose

  • Zitat von Susi1407

    Hallo Pia,

    Ich hatte schon heuer eine LZT. Bin aber nicht mehr ambulant weitergegeangen dachte mir ich habe eh alles im Griff.

    Welche OP das war will ich nicht genau nennen bitte nicht böse sein, ich kann nur soviel sagen dass es eine kurze OP war. Ich hatte lange überlegt ob ich sie überhaupt machen lassen soll aber ich mußte sie machen lassen aus Gesundheitlichen Gründen. Von Kopf her war die Entscheidung richtig nur vom Herzen her war sie fatal. Das wird mir heute erst bewußt.

    Lg Susi

    Ich verstehe! und drück dich ganz fest!

    Nimm dir Hilfe und bearbeite deine Trauer und Traurigkeit.

    Oft müssen wir sie in unser Herz lassen, um sie loszulassen!

    Liebe Rose du hast einen bewegenden Text hier gelassen, ich danke dir für diese Worte.

    Alles liebe Pia

  • Liebe Susi,

    heute mag ich dir auch mal wieder ein paar Zeilen dalassen! :wink:
    Wie geht es dir denn inzwischen?

    Ich habe nach wie vor den Eindruck, dass dir ein verstärkter Austausch mit Gleichgesinnten (vielleicht trifft's auch Betroffene besser?) fehlt, obwohl du ja immer schreibst, dass du dich ja gerade dann, wenn's dir nicht so gut geht, nicht so besonders öffnen kannst. Das ist ja wirklich ein ganz übler Teufelskreis! :(
    Wann ist denn dein nächster Termin bei deiner Therapeutin? Weiß sie von deinen "Sprech-Blockaden"? Ich grübel ja auch schon eine ganze Weile, wie ich mich denn an deiner Stelle verhalten würde, aber mir fällt einfach nichts ein. :( Leider bin ich vom Wesen her ganz anders, ich spreche eher zu viel als zu wenig, von daher kenne ich das Gefühl nicht, sich so stark zurückziehen zu wollen.

    Deshalb kann ich dir auch jetzt keine guten Gedankenschubser rüberschicken, ich kann dir nur wünschen, dass du endlich die Kraft findest, ausschließlich an dich und deine Abstinenz zu denken, und notfalls die nötigen Schritte einzuleiten. Ich glaube dir gerne, dass du bei manchen Sachen einfach Angst hast. Viele Denk- und Verhaltensmuster sind so stark eingeübt und verinnerlicht, dass es zunächst unmöglich erscheint, sie zu überwinden und zu durchbrechen.
    Aber du hast ja sicherlich schon längst erkannt, dass es so, wie bisher, ja nun auch nicht weitergehen kann.

    Alles Liebe dir weiterhin
    espoir

  • Hallo Susi,

    es ist bereits viel geschrieben worden, deshalb möchte ich nicht noch wiederholen, sondern wünsche ich dir von Herzen:

    VIEL KRAFT um aus dieser Situation zu lernen und für DICH die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Jeder kann es schaffen, wenn er/sie wirklich will. Habe ich oft gelesen im Forum und daraus schöpfe ich meinen Glauben und meine Motivation.

    Lg Mieken

  • Hallo Pia,

    Ich möchte gerne Hilfe nehmen nur momentan sind mir die Hände gebunden da meine Therapeutin noch 14 Tage auf Urlaub ist.

    Vielleicht kann ich wenn sie dann da ist loslassen. Vielen dank fürs drücken, drück dich ebenso zurück!

    Hallo Rose2,

    wollte nur damit sagen dass ich gerne von dir ein paar Tipps gehabt hätte. Brauchst keinen ganzen Roman schreiben und nicht noch dazu in der Öffentlichkeit. Aber trotzdem Danke!

    Hallo Hartmut,

    kannst du mir vielleicht sagen wo ich nochmals die Grundbausteine nachlesen kann. Wollte sie mir am Nachmittag ansehen habe sie nicht gefunden.


    Hallo espoir,

    Ja wie geht es mir? Irgendwie fühle ich mich schlecht. Möchte gerne näher mit jemanden reden kann bzw. geht einfach nicht. Wie eine innerliche Sperre. Bin immer ein Mensch gewesen der nicht viel bis fast gar nichts geredet hat. Erst die letzten paar Jahre habe ich angefangen mehr zu reden. Bin auch traurig kann aber nicht weinen. Nein meine Therapeutin weiß nicht über meine Sprech-Blockaden. Wir sind erst in der kennenlernphase. Und jetzt ist sie noch 14 Tage auf Urlaub. Leider bin ich auch ein Mensch der im stillen leidet. Ich werde vielleicht dann einbißchen lauter wenn es schon zur Katastrophe kommt.
    Danke an die Wünsche die du mir geschrieben hast. Ich weiß auch dass es so nicht weitergehen kann und will ich auch nicht dass es so weitergeht.

    Dir auch alles Liebe

    Susi

  • Hallo Mieken,

    danke für die Wünsche an mich. Ja Kraft kann ich gut gebrauchen wobei ich merke dass mir die Kraft einwenig ausgeht. Aber ich gebe nicht auf. Was den Glauben und die Motivation angeht da muß ich noch ein bissi daran arbeiten aber ich werde dass auch hinbekommen. Habe mit eurer Hilfe wieder geschafft aufzustehen. Danke an alle nochmals.


    Hallo Lebenslust,

    ja ich denke deshalb bin ich in diesen Forum damit ich meinen Kampf besigen kann. Ich will auch nichts beschönigen und viel herumreden bzw. schreiben denn ich glaube sonst komme ich nie ans Ziel.

    Sich selbst zu finden dass ist das schwierigste aber wie gesagt ich gebe die Hoffnung nicht auf.

    Lg Susi

  • Hallo Susi,

    Zitat

    ...damit ich meinen Kampf besigen kann.

    Siehst du deine Trockenheit oder den Wunsch trocken leben zu dürfen, als Kampf an?

    Für mich ist klar, daß ich gegen den Alkohol niemals gewinnen kann. Er hat gewonnen, indem ich mich auf keine Spiele mehr mit ihm einlasse. Gegen ihn zu gewinnen habe ich auf vielfältige Weise versucht, die Taktik ständig geändert, mit dem Ergebnis aus dem Teufelskreis nicht herauszutreten.

    Doch seit dem Zeitpunkt wo für mich absolut klar ist, daß ich niemals gewinnen kann - wenn ich mich nicht endgültig löse... kann ich meine nötigen Schritte gehen.

    Ich gewinne an anderer Stelle, das ist mir 1000mal mehr wert.

    Konntest du dir schon Gedanken drüber machen, wie deine nächsten Schritte aussehen?

    Lg Mieken

  • Liebe Susi

    Bei einem Kampf gibt es Sieger Verlierer, oder mal ein Unendschieden, aber dieses auch nicht wirklich.

    Ich habe aufgehört zukämpfen, nehme nun meine Kraft die ich sonst im Kampf verloren habe, und setze sie für meine Trockenheit ein.

    Es ist leichter das aufzubauen was dir deine Trockenheit gibt, als zubekämpfen was dich trinken lässt!

    Alles liebe Pia

  • Hallo Mieken,

    jetzt mittlerweile habe ich eingesehen dass ich gegen den Alkohol immer gekämpft habe. Ich will nicht mehr länger gegen den Alkohol kämpfen ich will mich von ihn lösen wobei ich noch nicht genau weiß womit ich anfangen soll. Ich werde mal mit dem Graundbausteinen anfangen und den Rest könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen.

    Mir ist jetzt auch klar geworden dass kämpfen gegen den Alkohol nur Energie kostest. Und ich will meine Energie auf andere Sachen konzentrieren. Sicherlich wird es nicht von heute auf morgen gehen aber ich werde mein bestes tun und alles was in meiner Macht steht dafür tun.

    Meine nächsten Schritte sehen so aus dass ich als erstes anfange zu reden wenn es mir schlecht geht. Dann werde ich versuchen mehr unter den Leuten zugehen und mehr meinen Hobbys nach gehen. Mit der Therapeutin kann ich erst in 14 Tagen darüber sprechen.


    Hallo Pia,

    Ich werde jetzt auch aufhören zu kämpfen und konzentriere mich auf die Trockenheit. Wobei ich noch nicht weiß wie ich dass am besten anstelle. Ich weiss auch nicht ob es leichter ist aufzubauen auf die Trockeheit als wenn man gegen den Alkohol kämpft. Ich tue momentan mit beiden schwer.


    Hallo Lebenslust1,

    Auch ich habe vieles verlernt sogar mein Leben zu leben habe ich verlernt. Und dass schon sehr viele Jahre lang. Wird Zeit dass ich wieder anfange zu leben zumindest will ich das.

    Dass kenn ich nur zu gut an schlechten festhalten als zu ungewohnten neuen Ufern zu wechseln. Ich glaube ich habe lange genug an schlechten festgehalten nun will ich es mal ausbrobieren zu neuen Ufern zu wechseln. Bei diesen Gedanken wird mir schon ganz mulmig. Macht nix wie heißt es so schön Augen zu und durch.

    Ja mit der Wohnung wird es wohl einwenig dauern bis ich noch mehr Geld zusammen gespart habe. Wird sich sicherlich bald was ergeben.

    Und dann ist die Katze wieder froh :) .


    Liebe Grüße allen

    Susi

  • Hallo Lebenslust1,

    danke für deine Sichtweise. Hatte gestern mit meiner Schwester ein Gespräch wie es mir momentan geht. Ich habe ihr auch berichtet dass ich letztens Alkohol getrunken hatte. Sie war immer in den Glauben dass ich seit der letzter LZT nichts getrunken hatte. Nun ja dann hatte ich ihr erzählt dass es mir momentan nicht gut geht und welche Ängste ich habe. Ich habe ihr auch erzählt dass ich gerne von zuhause weg will weil ich einfach soviele Dinge geschehen sind und ich einfach ein neues Leben anfangen will. Und da liegt nur ein schwieriges Problem vor mir. Mein Vater. Wir haben ein großes Haus wenn ich ihn alleine lasse und ihn nicht finanziell unterstütze verliert er dass Haus wenn ich gehe. Aber mir ist auch meine Trockenheit sehr wichtig. Denn ich weiß genau ohne Veränderungen drehe ich mich immer wieder im Kreis. Und ich weiß auch dass ich jetzt bald was tun muß. Jetzt weiß ich nicht wie ich meinen Vater das am besten sagen soll dass ich nicht mehr zuhause bleiben will. Morgen werde ich mal zum Sozialamt fahren und fragen wie es aussieht mit einer finanziellen Unterstützung für eine kleine Wohnung.

    Wünsche dir und allen anderen einen schönen Sonntag :wink:

    Liebe Grüße
    Susi

  • Zitat

    Denn ich weiß genau ohne Veränderungen drehe ich mich immer wieder im Kreis.

    Hallo Susi,

    das ist ein sehr wichtiger Schritt, auch wenn die damit verbundenen Konsequenzen sehr schwer fallen und auf den ersten Blick ängstigen.

    Doch ohne Veränderungen wird ein dauerhaft alkoholfreies Leben nicht möglich sein - das habe ich für mich ebenso erkannt.

    Ich finde es toll, daß du dich deiner Schwester geöffnet hast und mit ihr gesprochen hast. Weiter so, Susi. Es werden sich Wege und Möglichkeiten ergeben, wenn du losgelaufen bist. Schritt für Schritt halt ;)

    Lg Mieken

  • Hallo Mieken,

    warum müßen Konsquenzen sein wenn man sich verändern will. Ich glaube sonst wäre das Leben viel zu einfach.

    Meine Schwester ist die einzige Bezugsperson zu der ich einwenig Vertrauen habe ist aber auch erst die letzten zwei Jahre entstanden.

    Liebe Grüße
    Susi

  • Hallo Susi,

    es hat auch niemand gesagt, daß das Leben einfach ist ;) Obwohl ich in den meisten Fällen denke, wir machen es uns häufig selbst nur schwer.

    Ich habe mal was gelesen, was mich motiviert und mir eine andere Sichtweise gegeben hat: Wer Schweres bewälltigen möchte, sollte sich dies möglichst einfach machen.

    Ich habe für mich und meine Trockenheit hieraus entnommen, daß ich den mir großtmöglichen Abstand zum Alkohol herstelle. Und dazu sind zumindest in meinem Leben tiefgreifende Änderungen nötig sind und ich weiß, daß ich das darf !. Das erleichtert meine Absicht ein dauerhaft alkoholunabhängiges Leben zu erreichen. Bislang war es dem Alkohol untergeordnet... sei es als EKA (mein Vater war Alkoholiker; ist an den Folgen der Sucht gestorben) oder als selbsttrinkende Jugendliche und später Frau.

    Vertrauen kann wachsen (erlebst du mit deiner Schwester), wenn man ihm denn die Gelegenheit dazu gibt. Sei es zu anderen Menschen oder zu sich selbst. Das geschieht, wenn man sich öffnet und sich im klaren darüber ist, was für einen selbst von höchster Bedeutung ist. Ich nenne das gesunden Egoismus :) und bin froh, etwas davon in deinem letzten Beitrag gelesen zu haben.

    Lg Mieken

  • Hallo,

    heute spürte ich nach langer Zeit wieder mal ein wenig Lebensfreude. Ist ein gutes Gefühl. Hatte heute so eine Art Bewerbungsgespräch. Ich war sehr nervös vorher aber mit im Gespräch merkte ich dass ich ruhiger wurde. Es ging dabei um ehrenamtliche Mitarbeit beim Roten Kreuz in der Verwaltung. Dass Gespräch ist gut gelaufen kann in drei Wochen ehrenamtlich mitarbeiten. Freue mich schon so darauf.

    Liebe Grüße
    Susi

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