Hallo ihr!
Bin froh jetzt mal jemand zu haben, der "Ahnung" hat!
Ich hab mich vor paar Wochen zum x-ten Mal von meinem abhängigen Freund getrennt (wir waren 5 Jahre zusammen,mit Unterbrechungen). Diesmal ist es aber irgendwie anders.. Ich bin mir so sicher, was ich will. Fühle mich aber grade deswegen so schuldig und frage mich dann, worher ich mir das Recht nehme jetzt einfach so weiter zu leben, als ob nichts gewesen wäre und er?? Stürzt ab, weiß nicht mehr weiter (hat er mir ja auch oft genug unter die Nase gerieben! "wen hab ich denn noch wenn du weg bist? DU hast ja deine Familie und Freunde!")
Obwohl ich weiß, dass ich meinen Weg gehen muss, fällt es mir so schwer von ihm loszulassen. Sicherlich, er hinterlässt eine riesige Lücke. Auch, weil ich ihn sehr geliebt habe. Weil ich seine "andere Seite" kenne.
Er ist nie aggressiv gewesen. Im Gegenteil, eher so der Jammerlappen. Psychischer Druck auf ne mitleidserregende Art und Weise.
Jeder sagt mir, ich soll froh sein ihn los zu sein. Bin ich einerseits ja auch. Aber die haben alle leicht reden! Schick mal den Mann weg, den du liebst, weil dir klar wird, dass er es nicht schafft! Da sag ich nicht einfach "Ciao" und geh weiter! Nö, da denk ich trotzdem jede verdammte Minute an ihn, wie´s ihm geht, was er macht... ist doch eigentlich egal! Sollte nach mir schauen...
Ist aber nach so langer Zeit Mami spielen nicht so leicht.
Wie schafft man das, alles zu vergessen? Oder soll man´s überhaupt vergessen? Ich war nie so der "Verarbeiter". Eher Verdrängungskünstlerin. Hilft aber nicht mehr...
Also, wie verarbeite ich das alles? Und vor allem, wie komme ich von ihm weg? Denn eins ist sicher.. der Teufelskreis sitzt so tief, dass wir nie wieder ein Paar werden könnten. Ich hab ihm nie helfen können und werd ich nie. Die Erkenntnis ist hart!