So, liebes Julchen,
pack Dich nicht so voller Selbstvorwürfe und versuche (noch) nicht in Deinen Kindern Co-abhängiges Verhalten zu sehen.
Ich würde da einfach die Liebe von Kindern zu ihrer Mutter entdecken, nicht mehr und nicht weniger. Von der ersten Liebe trennt man sich wohl ebenso schwer wie von einer Suchtbeziehung, warte mal ab, wie es mit Deiner Tochter weiter geht
Panik ist glaube ich noch nicht angesagt, so lange kein schlimmes Verhalten ihr gegenüber ausgeübt wird von ihrem Partner.
Meiner Meinung nach geht es nicht um gut machen oder Schaden zu reparieren sondern nun einfach zu zeigen "so weit und nicht weiter". Gesunde Grenzen setzen und das den Kindern vorleben. Das ist meines Erachtens schon viel und hindert an Co-Abhängigkeit bzw. ermöglicht mit den Kindern dieses Thema "Alkoholkrankheit und Nichthilfe" durchzusprechen.
Das Mitleid Deiner Mutter in allen Ehren, aber vielleicht musst Du ihr klar sagen dass Du es nicht mehr kannst. Meine Mutter mochte meinen Ex auch und war sehr traurig, sie begriff am Anfang nicht das sexuelle Übergriffe und Drohungen das Haus in Schutt und Asche zu setzen an der Tagesordnung waren. Erst jetzt beginnt sie langsam die Tragweite zu begreifen.
Wie soll Deine Mutter begreifen was mit ihm passiert, wenn auch Du oder ich lange brauchten um zu begreifen was mit unseren Partnern passiert?
Ich drücke Dir die Daumen - denn ich denke, du gehst es konsequent und richtig an ![]()
Lieben Gruß von Dagmar