Erkenntnisse...

  • Hallo,
    hab zwei üble Tage hinter mir. Kopf und Herz, die gehen manchmal entgegengesetzte Wege.
    Hab meinen Ex-Liebsten am Mittwochmorgen auf dem Weg zur Arbeit von weitem gesehen. Zuerst ließ es mich gleichgültig, es bestärkte mich sogar noch, dass es wohl das Beste sei, ohne ihn weiter zu leben. Naja, der Kopf sagte und sagt immer das Gleiche.
    Hatte ihm am Montagmorgen eine Email geschrieben, mit der freundlichen Bitte, seine Sachen (Klamotten und 2 Fahrräder) doch möglichst bald abzuholen. Dass es traurig und elend sei, eine Beziehung im Schweigen enden zu lassen, er aber diesen Stil vorgebe und ich reinen Tisch machen möchte. Am Mittwoch öffnete er die Email und es kam bis heute keine Reaktion. Nichts.

    In den Nächten schlafe ich sehr schlecht, seit er weg ist. Das kenne ich bei mir überhaupt nicht normalerweise. Aber so ist es nun mal. Am Donnerstag hätte ich am liebsten den ganzen Tag geheult. Es ist nicht mehr so wegen dem Mann, was mich kränkte, war einfach diese Mißachtung, dieses Totschweigen. Was hab ich getan, dachte ich mir, dass ich so behandelt werde? Naja, die ganze Palette des gekränkten Kindes lief bei mir ab.
    Gestern wars genau so schlimm. Freitags freut man sich aufs Wochenende, macht eher in der Arbeit Schluss, geht gemeinsam heim. Ich war wieder den Tränen näher als dem Lachen. Fühlte mich einfach abgeschoben, abserviert, schlecht behandelt - obwohl der Kopf sagte, Nora, sei froh, dass Du ihn los bist und er Dir nicht auf den Pelz rückt, so ist es am allerbesten!
    Am Abend trank ich hochdosierten Johanniskrauttee und habe tatsächlich die ganze Nacht bis 7 Uhr morgens geschlafen...

    Und heute am Samstag, nach dem Laufen fiel mir folgendes ein:
    Klar, es hat sich der Mann von mir abgewandt, der mich hochjubelte, mein Spiegel war, in dem ich mich als schöne, tolle Frau gesehen habe. Immer wieder sagte er mir das und behandelte mich auch so in seinen "guten" drogenreduzierten Zeiten. Ich badete in Balsam!
    Nun ist das vorbei und bei mir beginnt die Krise: DAS IST MEINE ABHÄNGIGKEIT! Er bot mir das innere Nest, das ich brauchte, in dem ich mich wohlfühlte. Seine Drogen- und Alkoholabhängigkeit war der lästige Beikram, der immer wieder störte, den ich aber wohl gerne überspielte in diesen Monaten unserer Beziehung. (Wie oft mag so der Grund aussehen für Co-Abhängigkeiten..?)
    Ich hatte die Sucht von ihm wahrgenommen zu werden und nun war damit endgültig Schluss. Entzugserscheinungen in Form von Tränen und tiefster Verzweiflung.
    Hier sehe ich, wie wenig eigentlich der kranke Mensch im Vordergrund steht, sondern man selbst. Der Aufruf: Tu etwas für Dich selbst ist eigentlich sinnlos, weil man ohnehin nur etwas für sich selbst tut. Richtig wäre die Aufforderung: Tu das Richtige für Dich und schau auf Deine eigene Sucht! Erkenne Deine Abhängigkeit!
    Ich muss zu der Erkenntnis kommen, dass ich auch ohne ihn BIN, LEBE, WERT BIN GELIEBT ZU WERDEN...!

    Er, der Mann, ist krank und er muss seinen Weg gehen. Ich kann und darf mein Wohlergehen nicht von ihm abhängig machen.
    Jetzt versteh ich den tieferen Sinn seiner Worte: "Du willst doch nur, dass Dein Seelenheil in Ordnung ist!" Klar, wer will das nicht.
    Ich wünsche ihm, dass er sein Seelenheil findet, vielleicht (noch) nicht in einer Beziehung, sondern nur mit fachgerechter Hilfe.

    Für mich gilt: Ich muss erst mit mir im Reinen sein, definieren, was ich unter "Liebe" verstehe. Hab noch nie so begriffen wie jetzt, dass es tatsächlich so ist, dass Liebe oftmals mehr mit Egoismus als tatsächlicher Liebe zu tun hat. Liebe heißt auch auszuhalten, zuzusehen, wie sich der andere plagt, ohne gleich in die Mutter Theresa-Rolle zu verfallen. Ohne gleich die Schwäche des Anderen für die eigene Unzulänglichkeit auszunutzen (und dies als Liebe zu definieren!) Zuzusehen als Freund, ohne Anspruch auf Gegenliebe, weil der Kranke dazu nicht in der Lage ist in seinem Elend.

    Ich dachte ich verfalle sofort wieder in meine Singleglückseligkeit, wenn ich mich trenne von ihm. Aber so ist es wohl nicht. Nur der Weg der "Beziehung" ist zu Ende. Ich stehe vor einem Bild, das mir unsere kranke Beziehung zeigt, eine Beziehung zwischen zwei Abhängigen. Nun muss ich weg vom Selbstmitleid und mein Leben in die Hand nehmen. Weg von Schuldzuweisungen...

    Nora

  • Es geht noch weiter:

    Ich behaupte, dass ich schon sehr früh wußte, dass mit meinem Freund etwas nicht stimmt.
    Ich träumte ganz zu Beginn unserer Beziehung, dass ich in der Küche stehe und meine beiden Daumen in einem Topf mit heißem Fett zwischen Deckel und Topfrand festgeklemmt sind. Es tat höllisch weg. Im Aufwachen dachte ich "Du verbrennst Dir mit dem neuen Mann die Finger!". Ich wollte das einfach nicht wahrhaben, nicht erkennen, sah keinen Grund für einen solchen Traum.
    Hab einfach ignoriert, was mir das Unterbewußtsein mitteilen wollte. Genau so ist es: Die Sucht nach Zuneigung, Zuwendung, nach Angenommen- und Angekommensein ist größer als alle Vorsicht, als aller Verstand. Ich wollte nur sehen, was gut und schön war.

    Als es dann offen da lag, dass er trinkt und seine Joints raucht, meinte ich auch damit leben zu können, hoffte auf -seine(!)- Einsicht... Als ob jemand, der abhängig ist, das selbst steuern könnte... Das kleine Mädchen träumt einen schönen Traum, der verzauberte Prinz wird nur durch ihr allerliebstes Lächeln vom bösen Zauber befreit. Man hält es nicht für möglich, dass eine ausgewachsene Frau, die mit beiden Beinen im Leben und im Beruf steht, so einfältig sein kann! Aber die Sucht nach Anerkennung und Liebe macht alles möglich..!!

    Über all die Monate gab es viele Momente, wo ich hätte erkennen müssen, dass es kein gutes Ende nehmen wird. Als er sich zum ambulanten, "selbstgestrickten" Entzug entschloß, hatte ich zwei Tage später auch einen bemerkenswerten Traum. Mein Unterbewußtsein schickte mir schon wieder eine Botschaft mit schönen, klaren Symbolbildern, die eindeutig waren. Wieder hat die ausgewachsene Frau, die mit beiden Beinen im Leben, aber mit ihren Bedürfnissen nach Liebe leider noch in den Kinderschuhen steckt, alles beiseite gewischt.
    Bis es dann nicht mehr anders ging und die Realität mit ihrer grausamen Fratze vor ihr stand...

    Hier bin ich nun, habe mich 7 Monate dahingemogelt, selbst belogen, selbst beschwichtigt und brav weggesehen.

    Mein Exfreund hat mir geboten, was er zu bieten hatte. Sicherlich war seine Zuneigung echt, hat gestimmt, was er gesagt hatte. Wahrscheinlich war auch sein Wunsch ehrlich gemeint, mit der Sucht aufzuhören. Aber jemand der unter Drogen steht, lebt auch in einer Phantasiewelt, die mit der Realität nicht immer übereinstimmt. Und so war er ein gefundenes "Fressen" für mich: Er versprach mir all das, was ich gerne hören wollte. Er enthob mich der Realität bzw. ich enthob mich der Realität, indem ich mich auf seine Flügel stellte und mit ihm abhob.
    Als es dann bergab ging, beschwerte ich mich über seine Flug-Unfähigkeiten und gab ihm die Schuld an unserem Absturz.

    Jetzt hock ich da und schreib mir alles von der Seele... Schreib es auf, weil es vielleicht jemanden interessiert oder vielleicht sogar auf neue Gedanken für sich selbst bringt...

    Nora

  • Hallo Nora,

    danke für die Gedankenstöße. Mir geht es auch nicht anders. Ich habe meinen Mann verlassen mit dem Erkenntnis, dass ich ihm nicht helfen kann und ich für mich sorgen muss - erst nach dem ich mein Tiefpunkt erreicht habe. Trotzdem habe ich ab und zu mal die Gedanken, ob ich doch zu früh gegangen bin- obwohl ich 16 Jahre das mitgemacht habe. Eben die Coabhängigkeit - denke ich. Ich bin immer noch auf der Suche, wann meine Coabhängigkeit angefangen hat und vor allem warum ich es geworden bin.
    Ich denke, ich muss erst alle diese Fragen für mich beantworten und erst dann mich auf eine Beziehung mit ihm oder mit jemand anderem einlassen. Ich habe aber festgestellt, dass ich zur Zeit eine sehr große Angst habe, mich auf eine Beziehung alte oder neue einzulassen. Ich habe Angst, dass das sich wiederholen wird, dass ich wieder einen Alkoholiker aussuche. Hier im Forum liest man ja, dass es oft der Fall ist. Es hat sich einige Möglichkeiten gegeben eine neue Beziehung anzufangen. Ich laufe aber jedesmal weg, weil ich einfach Angst habe. Ich weiss es nicht zur Zeit was richtig ist, sich einzulassen und sehen, wie es sich entwickelt oder abzuwarten, dass man sich wiederfindet und die Liebe und Erwartungen an einer Beziehung für sich genau definiert hat.
    Wann ist man dann soweit? Ich weiss nur, dass ich noch nicht bereit bin. Auf der anderen Seite habe ich Angst, dass ich ewig weglaufe.

    Viele Grüße
    Seerose

  • Liebe Seerose,

    ich verstehe Dich gut.
    Wenn wir aber ehrlich zu uns selbst sind und den Mut haben zu dem, was wir erkennen, stehen, kann nichts schief gehen.
    Die Co-Abhängigkeit ist nichts weiter als eine Sucht, daraus entstanden, dass wir zuwenig Liebe und Zuwendung erhalten haben. In unserem Herzen ist ein Loch, das schmerzt, und wir wollen es unter allen Umständen auffüllen - koste es was es wolle. Solange dieses Loch nicht geschlossen und versiegelt ist, werden wir immer wieder Schiffbruch mit falsch ausgewählten Männern erleiden.
    Wenn wir erkennen, dass wir es wert sind geliebt zu werden, dass wir schön sind, ohne dass uns dies ein Mann sagt, dass wir ein Recht auf Glück haben, dann wird es auch mit einem Mann funktionieren, weil wir uns dann nicht jedem ausliefern.
    Sowie der Alkoholkranke und Drogenabhängige sein Gift braucht um seine Wundschmerzen zu betäuben, so brauchen wir die Männer, um unsere Wunde im Herzen zu füllen. Wir stopfen uns alles rein, jedes unbrauchbare Material und wir erkennen dann an den Schmerzen, dass es nicht das richtige war.
    Wir sollten darüber nachdenken, was WIR FÜR UNS tun können - vorallem aber uns nicht jedem ausliefern, der uns goldene Schuhe verspricht, die aber nur zu glutgefüllten Pantoffeln werden und uns quälen...

    Liebe Grüße
    Nora

  • Danke, Libellchen, für Deine lieben Worte. Das tut mir gut!
    Ich drück Dich auch und wünsch Dir alles Gute..!
    Liebe Grüße
    Nora

  • Hallo Nora

    das mit der Klinik und fachkundige Hilfe bringt ja bei vielen was, die wirklich was ändern wollen. Mein Mann war letztes Jahr auf LZT, auf mein Drängen daß ich das so nicht mehr mitmach. Er hatte damals Angst alles zu verlieren, aber letztendlich hat die Sucht doch gesiegt.

    Aber ihr habt recht, geteiltes Leid ist halbes Leid. Und ihr seid alle so stark und zuversichtlich, das macht Mut.

    julchen

  • Liebe Julchen,

    mein Exfreund steht zu seiner Kiff-Sucht, den Alkohol sah er eher als Problem. Aber eins kurbelt das andere an. Wenn er kifft, sieht er kein Problem mit dem Trinken, wenn er trinkt, sieht er nicht ein, warum er nicht kiffen soll.
    Ich glaube zum jetzigen Zeitpunkt nicht, dass er es schafft, von den Drogen wegzukommen.
    Aber das ist auch nicht mehr mein Problem.
    Ich hab eine unschöne Kindheit hinter mir, eine unschöne Ehe, einige unschöne Beziehungen. Also, mir ist in Sachen Männer schon ziemlich viel Unschönes begegnet. Was soll also noch kommen? Hab ich nicht schon alles überstanden, überlebt? Mit meinem "reichen Schatz" an Erfahrungen kann ich doch gut leben, nicht wahr? Fühle mich wie eine alte Elefantenkuh, die sämtlichen Wilderern entkommen ist...

    Wichtig ist, nicht aufzugeben!

    Liebe Grüße
    Nora

  • Liebe Nora,

    mir gefällt Dein Schreibstil, beim Lesen Deines Textes fühle ich mich Dir sehr nahe. Als ich Anfang Januar Geburtstag hatte, bekam ich viele Komplimente, dass ich für mein Alter noch recht jung aussehe. Ich dachte mir, nach meinen Lebenskatastrophen müsste ich im Grunde alt, verbraucht und verhermt aussehen, das tue ich aber nicht, von daher empfinde ich es als Geschenk, dass mir mein jugendliches Aussehen zumindest geblieben ist.

    Mein letzter Freund hat mir niemals Komplimente gemacht, im Gegenteil versuchte er mich zu verletzen und klein zu machen, das spornte mich an, um Zuneigung und um Anerkennung zu kämpfen. Folglich war ich immer beschäftigt. Wenn Außenstehende mir bestätigten, ich sei eine interessante und begehrenswerte Frau, berührte mich das nicht, es ging ins Leere, war einzig allein darauf fixiert, doch letztlich von ihm die begehrte Anerkennung zu erhalten. Er konnte mich so gut treffen. Es gab Momente, in denen ich meinte, eine ganz tiefe und innige Liebe zu spüren, die halt vom Alkohol zugedeckt war, so habe ich es mir zurecht gelegt und schön gemalt, um es einigermaßen zu ertragen und dahinter stehen zu können.

    Nun, wo ich allein lebe, komme ich zu der Erkenntnis, dass eine solche Beziehung nicht mehr stimmig wäre, und ich nicht mehr dahinter stehen könnte, es passte nicht mehr. Gerade gestern habe ich mich dabei ertappt, dass ich wieder mal die Helferin spielen wollte, indem ich das Leben meines kranken Sohnes regeln wollte, sozusagen als Ersatz. Aber ich habe es sofort selbst bemerkt und wieder Abstand davon genommen.

    Erkenntnisse habe ich einige gewonnen, die Umsetzung scheint die Hürde zu sein, auch ich schütze mich vor einer neuen Beziehung, weil die Zeit dafür mir nicht reif erscheint. Alles, was ich so mache an neuen Interessen und Kursen, zieht mich nicht so in den Bann, wie eine "prickelnde" Beziehung. Allerdings hatte ich vor ein paar Tagen eine Erfahrung. Ich saß zwischen den Problemen von zwei beziehungsabhängigen Paaren, die in Streitigkeiten verstrickt waren, diese Wutgefühle waren mir zwar sehr bekannt, dennoch saß ich dazwischen völlig außen vor und fühlte, das berührt mich alles nicht mehr, damit habe ich nichts mehr zu tun, das will ich nicht mehr haben und an mich heranlassen. Ich blieb bei mir, mischte mich nicht ein und gab keine Ratschläge, es belastete mich auch nicht.

    Mal sehen, wie es weitergeht?

    Liebe Grüße Laurina :wink:

    Hinter jeder Sucht steht eine Sehnsucht, hinter jeder Sehnsucht steht eine Hoffnung.

  • Ich möchte noch etwas anmerken.

    Ich kann Dich so gut verstehen, weil Alkoholiker, gerade wenn sie intelligent und künstlerisch veranlagt sind, mich sehr in ihren Bann ziehen konnten, mich gerade zu gedanklich inspirierten. Darin steckt eine große Gefahr, weil ich manchmal nicht mehr unterscheiden konnte, wer ein verwirrter Geist war oder wer eine geistvolle Verwirrung hatte. Das nüchterne ist halt auch nüchtern, es wird dauern, bis es an Reiz gewinnt.

    Liebe Grüße Laurina :wink:

    Hinter jeder Sucht steht eine Sehnsucht, hinter jeder Sehnsucht steht eine Hoffnung.

  • Zitat

    Trage jetzt seit Wochen so einen tiefe Traurigkeit mit mir rum die einfach nicht verschwinden will und ich fühle mich so entsetzlich allein...trotz alledem,
    ich mache keinen Schritt zurück.

    LG Libellchen

    Liebe Libellchen,
    das Gefühl der ewigen Traurigkeit kenne ich auch, hab es aber mit Johanniskraut (als Tabletten oder Tee) wegbekommen. Das ist wie chronisch, obwohl man eigentlich gar keinen wirklichen Grund dafür mehr erkennen kann. Und das Fatale ist, dass man in diesem Zustand auch nicht fähig ist, etwas zu tun, was einem Freude bereitet, z. B. ins Freie zu gehen. Tageslicht und Bewegung sind auch sehr wichtige Faktoren, damit es einem gutgeht.... Ich saß tage- und wochenlang herum, unfähig mich zu rühren. Der Arzt meinte, das sei nichts Ungewöhnliches, oftmals befällt einen nach dem Ende einer Beziehung eine Depression. Naja, mit natürlichen Mitteln wie o. g. Kraut kann man das aber wieder in den Griff bekommen...

    Alles Gute!
    Nora

  • Ich denke, meine Lieben, das des öfteren dann auch ein Zusammenbruch kommt: dann nämlich wenn die Last von einem genommen "scheint" wird oft erst das gesamte Ausmass klar.

    Wie oft werden Menschen, die frisch in Rente gekommen sind, ernsthaft krank oder bekommen einen Herzinfarkt? Erstmalig können sie zur Ruhe kommen und der Körper und die Organe reagieren nun und sagen "Überlastung".

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Liebe Laurina,

    Du bist auf einem guten Weg und wenn Dir der Mann begegnet, bei dem ALLES stimmt, wirst Du auch wieder den Mut für eine neue Beziehung aufbringen. Aber man muss sich Zeit lassen, einen Menschen richtig kennenlernen, ehe man sich in eine Beziehung begibt.
    Leider ist das leichter gesagt als getan - bei mir lief es jedenfalls immer so ab, dass ich mich Hals über Kopf in jemanden, der sich mir widmet, verliebe. Und die Herren lassen, wenn sie ans Ziel kommen wollen, nichts aus... Jemand wie wir, die wir uns nach Liebe und Zuneigung sehnen, sind nur allzu schnell und allzu gern bereit, uns überzeugen zu lassen.

    Aber nach unseren Erfahrungen werden wir vorsichtiger sein, nicht wahr? Wie alte Elefantenkühe, die ihre Herde durch alle Gefahren führen... Wir brauchen das eigentlich nur für uns selbst tun...

    Ja, ich bin sicher, es wird gut! Denn letztendlich ist es immer noch besser allein glücklich zu sein als in so katastrophalen Beziehungen unglücklich...

    Liebe Grüße
    Nora

  • Liebe Dagmar,

    ja, das stimmt! Im Kleinen: Wenn ich den ganzen Tag auf den Beinen bin und mich dann hinsetze, merke ich erst wie anstrengend der Tag war, wie abgeschlagen ich bin...
    Und erst recht im Großen, wenn man zur Ruhe gekommen ist und sich die ganze Katastrophe im Ganzen anschaut... mein Gefühl ist das eines Menschen, der sich allein im Weltraum befindet. Die Erde ist ganz weit weg...
    Der Körper schmerzt, man glaubt sich halb tot, aber man muss sich aufzurappeln und vorwärts schauen. Nicht sitzen bleiben... Klar, da ist alles um einen herum noch Steinwüste.. Aber schon ein paar Kilometer weiter ist das Land grün und blühend, Bäche, Seen und andere Menschen, die einem echt zugetan sind. Vielleicht keine Liebhaber, aber Menschen, die einen spüren lassen, dass man willkommen und angekommen ist.

    Liebe Grüße
    Nora

  • Liebe Nora,

    manchmal denke ich auch, ob meine Macken und mein leicht neurotisches Verhalten ganz einfach zu mir gehören und ich gar nicht im Stande bin, mit einem sozusagen normalen Mann zu leben. Wenn ich gesund wäre, würden diese mich doch reizen :shock: Bei mir ist mein Vater, obwohl er nicht mehr lebt, innerlich noch recht präsent. Er war ein Abenteuerer, ein Menschenfreund, ein geselliger Tänzer und halt ein Säufer. Von ihm habe ich alle Verrücktheiten, auch ich bin eine leidenschaftliche Tänzerin und feier gerne, außer dass ich keine Alkoholikerin geworden bin. Stand schon manchmal nah dran, habe aber das Glück, nicht viel vertragen zu können und litt am nächsten Tag Höllenqualen mit einem Kater. Dafür ist mein Bruder Alkoholiker geworden, und ich im Familienmobile die Co.
    Mein Vater hat sich mir nicht gewidment, er war abweisend und gefühlskalt, nur im Rausch konnte er mir seine Zungeigung zeigen. Ich musste darum kämpfen, gesehen und wahrgenommen zu werden.
    Fazit: wenn ein Mann sich mir widmet, trete ich ihn sinnbildlich weg. Wenn einer mich überhäuft, ertrage ich das nicht, es wird mir zu eng, fühle mich erdrückt und flüchte schnell wieder in meine Burg. Auf jeder Feier stehe ich zwar im Mittelpunkt, weil ich eine Stimmungsmacherin bin und gut tanze, man sagt mir, ich habe dabei eine sehr erotische Ausstrahlung. Für mich liegt der Reiz im Tanzen und auch dabei wahrgenomen zu werden, das wird von Außenstehenden schnell als Aufforderung verstanden. Dabei ist es genau das, was ich nicht mehr will, dieses Programm ist mir allzugut bekannt, als dass es mich noch reizen könnte. Meine Seele, die dahinter schreit, wird in solchen Situationen nicht wahrgenommen. Erotisch bin ich schon immer begehrt worden. Ich hingegen begehre das Ganzheitliche und einen Mann, der nicht gleich eifersüchtig reagiert, weil ich gerne tanze. Wenn ich liebe, bin ich absolut treu. Ich möchte autonom bleiben, jedoch eine Beziehung, die ausstrahlt, wir gehören zusammen und können uns auf einander verlassen. Das finde mal.... Hinzu kommt mein Einfühlungsvermögen und meine angelesenen psychologischen Kenntnisse, mit denen ich mich schon zurückhalte, weil die meisten Männer von einer "Eso... und Psychotante" abgeschreckt sind. Wenn ich ein paar Sätze mit einem gutbürgerlichen Normalen austausche, spüre ich nach kurzer Zeit, nein das ist er nicht. Wenn ich rede, sehe ich die großen unverständlichen Augen.
    Und Männer in Treffpunkten, die so dogmatisch gesund werden wollen, zu denen finde ich auch keinen Zugang.
    Da bleibt die Frage offen, ob es einen gibt, der mich und ich ihn verstehe, wo es passt. Er soll mein Fels in der Brandung sein, offen, interessiert, mal ein ganzer Mann mit Mut und Kühnheit, mal kindlich verspielt mit einem Hauch Romantik, auch ernsthaft und tiefgründig, natürlich möchte ich mit ihm tanzen und Musik hören, spießig und geizig sollte er nicht sein. Es muss auch kein teures Menue in einem Nobel Restaurant sein, lieber barfuss laufen am Strand, die Blicke gerichtet zum Sternenhimmel.

    Nun bin ich am Sonntagvormittag gerade so ausgeschweift und will wieder in diesen Tag zurückfinden.

    Liebe Grüße Laurina :wink:

    Hinter jeder Sucht steht eine Sehnsucht, hinter jeder Sehnsucht steht eine Hoffnung.

  • Liebe Laurina,
    liebe Libellchen,

    es heißt ja immer, man sollte in allem das Gute suchen. Nun, alles was in der letzten Zeit bei mir passierte war kein großes Glück, kein Erfolg.
    Aber: Ich habe dadurch großartige Frauen kennen gelernt, Kämpferinnen und ich denke, auch Siegerinnen...

    Liebe Grüße
    Nora

  • Zitat

    Siegerinnen, die letztendlich doch ................................... leer ausgehen.

    aber du hast recht, für irgendwas muss das alles doch gut gewesen sein.

    Ich hoffe, das es hier ganz viele Siegerinnen geben wird/gibt.

    Liebe Libellchen,

    das kommt darauf an, aus welcher Ecke man das betrachtet. Im Moment mag es wie ein Verlust erscheinen, wenn wir uns von unseren Liebsten trennen (müssen). Aber wir trennen uns auch von Tagen, Monaten, Jahren des Schmerzes, der Hoffnungslosigkeit und der ewigen Enttäuschung.
    Es kann keinen Änderung, keinen Neuanfang geben ohne loszulassen, ohne wegzugehen.

    Ich bin überzeugt davon, dass wir diese problematischen Männer in unser Leben gelassen haben, um soweit zu kommen, dass wir in uns gehen und das ändern, was in unserem Leben nicht stimmt. Viele von uns haben Schäden erlitten in der Vergangenheit. Um diese Schäden zu heilen, werden wir solange an die "passenden" Partner kommen, bis uns ein Licht aufgeht und wir unsere ursprünglichen Aufgaben in diesem Leben erledigt haben.

    Das wird unser Sieg sein. Vielleicht werden wir ihn erst erringen, wenn wir zu alt sein werden, um uns noch einmal in das Abenteuer Liebe zu stürzen, aber wir werden innerlich fest geworden sein und unser Leben als ein gelungenes betrachten.

    Wenn wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen und nicht mehr andere über uns bestimmen lassen, wenn wir uns aus unseren Suchten nach Zuneigung und Anerkennung durch Männer befreien, sind wir auf einem guten Weg...

    Liebe Libellchen, ich wünsch Dir eine gute Nacht!
    Nora

  • Ich meine, es ist nicht so negativ zu sehen.

    Unsere Partnerwahl hatte immer mit uns zu tun.
    Da ist für mich der Ansatzpunkt, nicht bei meinen
    Partnern.
    Sie sind mir sozusagen als Spiegel entsprechend
    meinem Stand vorgesetzt worden als Lernaufgabe.

    Und wenn ich immer noch nichts daraus gelernt habe,
    wird mir der nächste Kandidat sicher vorgesetzt. Das
    könnte theoretisch natürlich bis zum Lebensende so
    weitergehen, wenn ich mich nicht verändere.

    Ich habe mich eingelassen und war so naiv zu glauben,
    einen Alkoholiker/oder anders Süchtigen nach meinen
    Bedürfnissen umpoolen zu können, so funktioniert das
    leider nicht, wäre wohl auch zu einfach und völlig unlogisch.

    Erst wenn ich selbst so weit bin, werde ich auch eine
    ganz andere Ausstrahlung haben für eine Begegnung
    anderer Art.

    Es fällt aber nichts vom Himmel, wir können nicht die
    Früchte erhalten, bevor wir keine Samen gesät haben.
    Gut Ding will Weile haben, folglich sehe ich mein Alleinsein
    auch als eine Art Prüfung für mich, um mich mit mir anzufreunden,
    mich und meine Bedürfnisse wahrzunehmen und durchzusetzen.
    Wer weiß im Voraus, was dabei herauskommt.
    Ich kann keinen Purzelbaum schlagen und von einer abhängigen
    Beziehung in einer gesunden glücklichen landen.

    Jahrelang haben wir das bekannte Unglück vorgezogen, vielleicht
    aus Angst vor dem Alleinsein, womöglich aus anderen Gründen,
    wenn wir uns weiterhin bemitleiden und in Verbitterung stürzen,
    wird das unbekannte Glück sich nicht zeigen.

    Ich habe mich nun zu einem Englischauffrischkurs angemeldet, nehme an einem Treffen teil bei einem Freizeitclub 50plus und habe mich für eine Stelle beworben, eine Naturheilpraxis in der Nähe sucht eine nette Mitarbeiterin für drei Vormittage in der Woche. Ansonsten werde ich mal wieder schwimmen gehen und nicht zu viel zu Hause über meine vergangenen Zeiten grübeln.

    Schließlich habe ich noch ein Restleben, die Entscheidung etwas positives daraus zu machen, kann ich jeden Tag neu treffen.

    Liebe Grüße Laurina :wink:

    Hinter jeder Sucht steht eine Sehnsucht, hinter jeder Sehnsucht steht eine Hoffnung.

  • Liebe Libellchen,

    ich weiß wie schwer es ist und wie aussichtslos die Lage manchmal erscheint. Hatte schon einmal einen Punkt, an dem ich dachte nicht mehr weiterleben zu wollen und zu können. So schlimm war diese Einsicht, dass es nichts für mich geben wird in Zukunft als diese gottverdammte Einsamkeit. Ja, auch das kenne ich: Die (angeblich) so glücklichen Paare überall herum... zuschauen... Hatte die übelste Zeit meines Lebens... aber zum Glück, wie ich meine und hoffe, hinter mir.

    Ich meinte nicht den Anfang des Singledaseins, sondern den Anfang zu einer Einsicht, dass es schlimmeres gibt als dieses. Gerade jetzt, wo ich wieder diese Schmerzen um meinen Exfreund gespürt habe, denke ich, dass es schlimmer ist als das GEfühl, das ich vor einem Jahr hatte, als ich mich froh und glücklich gefühlt habe. Nein, ich hatte nicht mit allem abgeschlossen, aber ich sah allem gelassen entgegen. Ob denn nun ein Mann irgendwann auftauchen wird oder nicht. Insgeheim dachte ich mir aber, bitte jetzt noch keinen Mann, es ist gerade sooo schön... Leider begegnete ich meinem Exfreund, den ich als liebevollen und gesunden Mann zu erkennen glaubte... Nun, heute weiß ich es besser und auch, dass ich wieder einmal nicht ehrlich zu mir war. Dass ich die Augen verschloss vor der Wahrheit, die ich wahrscheinlich schon viel früher erkannt hatte, als ich mir das eingestehen vermochte.

    Ich lernte auch ständig kranke Typen kennen, von A bis Z, alle hatten irgendeinen „Schlag“.. Und ich hab wirklich alle möglichen Arten kennen gelernt, quer durchs Gemüsebeet, sozusagen...

    Freilich, ab einem gewissen Alter sind die frei laufenden Männer rar. Die paar, die noch unbeweibt herumrennen haben, wie sich zeigte, einen Grund, weshalb sie noch ohne Partnerin sind. Ich behaupte mal, dass von 10 freien Männern 8 psychisch gestört sind. Ob das mit Frauen auch so ist, weiß ich nicht. Freilich, es gibt auch psychisch gestörte Frauen (das weiß ich von einem Freund) mit den gleichen Mustern, aber für uns Frauen sind in erster Linie die Männer von Bedeutung, nicht wahr?

    Die Steigerungen hab ich auch. War mein Exmann noch ein Weiberheld, der aber das verdiente Geld stets nach Hause gebracht und immer gut für seine Familie gesorgt hat, so ist mit der Zeit die Abartigkeit meiner Männer ziemlich gestiegen. Was mir in frühen Jahren ein für mich unmöglicher Wahnsinn gewesen wäre (nämlich einen Alkohol- und Drogenabhängigen an meiner Seite zu haben), ist ja nun Realität geworden. Weiß gar nicht, wie ich da reinschlittern konnte. Sowas wäre mir früher nicht passiert. Vor lauter „ich möchte doch auch“, hab ich einiges Wesentliche übersehen und mich mit einem Mann eingelassen, der früher erst gar nicht in die engere Wahl gekommen wäre.
    Wenn ich das realistisch betrachte, konnte es ja gar nicht anders als schief gehen!

    Momentan möchte ich auch keinen Mann, hab auch kein Verlangen nach Zärtlichkeit oder so. Da laß ich mich lieber von einem Hund küssen als von einem Mann...

    Wozu das alles gut war? Naja, meine Erkenntnisse sind gewachsen. Zwar hab ich immer noch nicht was ich wollte, aber ich fand viele Dinge, die ich nur machen kann, wenn ich ohne Mann bin. Ich erkenne diese imense Ablenkung durch den Mann, durch eine Beziehung. Ich nehme Mann&Beziehung immer viel zu ernst, viel zu ausschließlich. Kann nicht anders. Da es aber mit den Kerlen eh nicht klappt, weil sie so krank sind, frage ich mich, ob ich nicht meine Zeit vergeude. Mir geht es, wenn ich nicht verliebt bin, immer gut. Dann hab ich auch kein sexuelles Verlangen und jede Menge zu tun. Dinge, die mir Freude machen...
    Allerdings finde ich zu solchen Zuständen nicht zurück, solange mir der Kerl in Kopf und Herz sitzt.
    Das ist es gerade, was mich so stört, ich denk noch zu viel an ihn, grüble herum, warum es nicht geklappt hat und zerbreche mir den Kopf, ob nicht vielleicht doch ich etwas gesagt und getan habe, was ihn vertrieben haben könnte. Nein, sagt dann mein Verstand: Ein Abhängiger ist kein Partner, der lenkt Dich nur ab von Deinen Wichtigkeiten, setzt sich in den Vordergrund mit seiner Sucht und dem ganzen Krampf drum herum. Anstatt sich ständig mit den ganzen Themen Sucht, Verletzung, Trennung, Versöhnung usw. herumzuschlagen, geh doch lieber wieder zu Deinen Dingen. Denn da klappt alles. Der Krampf kommt immer von außen, immer von den Männern, weil ich mir solche Gesellen aussuche bzw. mich „erwählen“ lasse... Das ist genau so gut wie ein Kropf!

    Ich sehe den Nutzen in dem ganzen Männer-Chaos darin, dass ich mir bewußt werde, dass eine gute Beziehung zwar schön ist, man aber nicht alles auf diese Karte setzen darf. Unser Lebensziel ist nicht unbedingt das Thema Beziehung. Ich meine, dass der Wunsch, unbedingt und unter ALLEN Umständen einen Mann zu haben vielleicht doch auf unerfüllte Zuwendung und Liebe in der Kindheit zu tun hat. Hätten wir als Kinder in Liebe und Zuwendung „gebadet“, wären wir heute nicht so hungrig danach... Auch glaube ich, dass wir uns einer Kleinmädchen-Phantasie hingeben, wenn wir daran glauben, dass mit einer Verbindung zu einem Mann alle Probleme gelöst und wir die glücklichsten Frauen der Welt wären. Ich habe Beziehungen in meinem Umfeld, in denen die Partner zwar zusammen sind und alles für den Erhalt der Beziehung tun, aber in einem Fall sind beide krank, seitdem die Beziehung besteht. Jeder ist nur mehr damit beschäftigt, es dem anderen recht zu machen. Ich meine, dass wir mit unseren Beziehungen extreme Männer antrafen, mit denen das Problem gleich groß heraus kam. In Beziehungen, in denen kleine Probleme schwären, bricht nicht gleich die Krankheit zum Tode aus, aber beide Partner siechen dahin... unheilbar....

    Das Leben ist keine Puppenstube, das habe ich gelernt. Vater, Mutter, Kinder, so hätte ich es gerne gehabt... Ist eben anders gelaufen, weil das Leben eben nicht das Puppenstubenleben ist. Freilich, manche scheinen es zu schaffen, aber ehrlich gesagt, so ein eingeschränktes Puppenleben möchte ich auch nicht haben. Ich bin sicher auch nicht einfach und schon gar kein angepaßtes Püppchen. Ich hab es erlebt mit meinem Psycho-Freund. Der lehnte einfach alles ab, was Frauenleben schön macht: Ich sollte keine Seminare besuchen, die meine Firma ermöglich; wenn wir zum Bergwandern gingen, durfte ich keinen Badeanzug mitnehmen, den Bergwandern und anschließendes Schwimmen im See oder Bad lehnte er ab; er wollte eine Frau, die immer mit ihm alles macht, wobei er natürlich meinte, dass er vorgibt, was gemacht wird. Ich sollte mich auch gleichzeitig mit ihm pensionieren lassen, auch wenn ich dadurch finanziellen Schaden erleiden würde. Seine Meinung mußte auch meine sein usw. Ich möchte nicht wissen, in wie vielen Partnerschaften ein Partner dem anderen vorschreibt, was er oder sie tun und lassen muss. Nein danke, sowas will ich auch nicht.

    Mein Resüme: Es gibt keine vollkommene Partnerschaft. Deshalb bin ich mir gar nicht sicher, ob ic h das, wonach ich mich so sehne, auch wirklich will. Vielleicht suche ich mir auch deshalb immer unzulängliche Männer aus. Wer weiß?

    Nora

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