Rückfall in der Familie

  • Hi Gelikr

    Herzlich willkommen hier im Forum. Du möchtest wissen, ob andere bei einem Rückfall geblieben sind? Ja, ich bin bei zwei Rückfällen trotzdem an seiner Seite geblieben, habe geliebt, gelitten und letztendlich doch verloren. Immer wieder. Immer mehr.

    Das war vor einem Jahr. Heute bin ich getrennt, Single, in mir und fühle mich wohler denn je.

    LG Skybird

    Lebendige Grüsse
    skybird

  • Hallo Gelikr

    Ich bin auch bei meinem Mann geblieben, bei wievielen Rückfällen weiß ich gar nicht mehr. Ich hab letztes Jahr auch noch eine Langzeittherapie mitgemacht, danach noch einen Rückfall verziehen, Weihnachten hab ich mich dann von ihm getrennt.
    Ich hab noch zu kämpfen, vor allem finanziell, aber mir geht es besser als vor der Trennung. Ich hab es nicht bereut.

    julchen

  • Servus Gelikr,

    doch die gibt es. Und wie bei jedem anderen Thema dieser Welt, wirst Du auch hier die berühmte Ausnahme finden.

    Nur: es ist einfach leider eine Realität, dass es öfter zu Trennungen kommt, als zu einem harmonischen und ehrlichen Miteinander. Das wiederum liegt in der Natur der Sache. Alkoholismus ist eine Krankheit, die nicht geheilt werden kann - sondern maximal zum Stillstand gebracht wird.

    Und ob Du bereit bist, mit der permanenten Gefahr eines Rückfalls eines Partners bis an Dein/sein Lebensende zu leben, das kannst nur Du für Dich entscheiden.

    Lies Dich hier mal in Ruhe ein, und finde Deinen Weg.

    LG
    Spedi

  • hallo gelikr,

    genau darüber hab ich mir auch gedanken gemacht.

    ich weiss es noch immer nicht ob ich mit einem alkoholkranken partne leben könnte auch wenn er trocken ist.ob ich mit dieser angst eines rückfalls auf dauer leben kann.

    glg kathrin

  • liebe angelika,

    dann wünsch ich dir unglaublich viel kraft das durchzustehen. schau du das du für dich noch einen raum findest in dem du dich trozdem wiederfindest.
    mehr fällt mir im moment nicht ein.
    LG melanie

  • Liebe Angelika

    Diese schlimme Diagnose für Deinen Mann hat mich sehr erschüttert.
    Ein Krankheitsbild,Folge von jahrelangem Alkoholkonsum(meistens).Sehr selten auch bei Nichtalkoholikern anzutreffen infolge von Infektionen.
    Diese Information hilft Euch natürlich nicht weiter.Ein sofortiges Weglassen des Alkohols gibt ihm eine Chance,ich hoffe für Euch,dass Dein Mann diesen Weg geht-mit Deiner Hilfe.
    Ich wünsche Dir viel Kraft in der nächsten Zeit;Du weisst,dass Du hier immer jemanden zum Herzausschütten finden kannst.
    L.G.
    Backmaus

  • Hallo Angelika,
    eigentlich wollte ich etwas zu Deinem Thema schreiben aber nun laß ich Deine letzten Beiträge und da kann ich verstehen das sich diese Überlegungen wohl "erstmal" erledigt haben..Ich bin auch sehr erschüttert was nun auf Dich und Deinen Mann zukommt und die erschreckende Diagnose. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und versuch Dich auch um Dich und Deine Genesung zu kümmern, ich wünsche Dir alles Gute und liebe Grüße Nele

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