Hallo Ihr Lieben,
immer und immer wieder stoße ich wenn es um meinen eigenen Selbstschutz geht auf Muster der Erziehung (auch der christlichen), die es mir mehr als schwer machen meinen gesunden Egoismus durchzusetzen.
Was habe ich nicht alles gelernt, was das Verzeichen quasi als Grundaufgabe von mir in mein Leben bugsiert xxx ect. Jeder Sünder bedarf einer zweiten Chance und und und.
Alles Dinge, die mir sagen wie ich mit anderen umzugehen habe, Aussagen aber, die keinesfalls vorausschicken, dass der andere ebenso sorgsam mit mir umgeht. Geht er das nämlich nicht, so kann, darf und soll ich mich vor solchen Menschen schützen. Warum nicht auch auf exotische Art und Weise (damit meine ich nicht lügen!!!). Da aber setzt meine Erziehung mir Felsbrocken in den Weg. Das stinkt mir so was von gehörig......
Mich abzugrenzen kann bedeuten beim x-ten Versuch unangenehm zu werden und persönlich (ist entgegen meiner Erziehung niemanden zu verletzen, allerdings wurde mir nicht gesagt was ich machen soll, wenn ich beständig belagert/eingeengt fühle) zu kontern um Abstand zu bekommen.
Laut meiner Erziehung muss ich zuverlässig sein. Ein zweiter sagt also zu mir ich soll einem dritten etwas sagen. Sage ich es nicht, so habe ich Abstand von einem Menschen, der mich einengt und "belagert" bin also egoistisch und tue Gutes für mich. Ich habe mit der Sache nichts, aber auch gar nichts zu tun, der zweite ist nur zu faul selber etwas mit dem dritten zu regeln. Aber .... meine Erziehung sagt, das macht man/frau nicht.
Ich sag Euch was: es geht mir so auf den Senkel, dass diese guten Grundlagen des zusammen lebens von gewissen Kreaturen missbraucht werden und dabei meine eigene Moral ins Wanken gerät. Mache ich es so, wie es Herz und Moral für richtig empfinden, so gebe ich meinen Eigenschutz auf und mache mich zum Werkzeug von Belagerern oder maulfaulen Kandidaten. Verhalten ich mich so, wie es mir gut tut, habe ich nicht nur ein schlechtes Gewissen sondern frage mich wo meine Moral geblieben ist.
Toll ....
Lieben Gruß von Dagmar