mein Mann ist Alkoholiker, der vor kurzem einen Rückfall hatte.
Ich habe bei seinen Entzugserscheinungen mitgelitten (Tremor etc)
Das zu sehen hat mich erschreckt..
Ich bin Frusttrinkerin, ich habe heimlich getrunken. Und dachte,
wenn ich so weitermache, wird es mir auch so gehen. Bisher
fühlte ich mich sicher, weil ich zeitweise Trinkpausen einlegen
konnte, ohne Entzugserscheinungen zu haben
Wenn ich arbeiten mußte, oder fahren mußte habe ich niemals
was getrunken
Mein Mann hat sich entschieden eine ambulante Therapie zu machen
Die Wohnung ist eine alkohlfreie Zone und wird es auch bleiben!
Ich bin trocken, aber ich habe erkannt, daß ich psychisch ziemlich
abhängig bin. Ich denke den ganzen Tag daran, wie sehr mir
mein Seelentröster, der Alkohol fehlt.
Ich habe öfters aus innerer Langeweile heraus getrunken
Gibt es hier einige unter Euch, denen es anfangs auch so ging?
Wenn ich traurig war, oder gestresst war, habe ich getrunken
und ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich stattdessen machen
soll, wenn ich wieder durchhänge, mich geärgert habe, oder
mich alleine fühle..
Ich beschäftige mich, lenke mich ab, aber denke doch dauernd
an meinen Rotwein .. ![]()
Aber ich will nicht mehr trinken. Es ist aus. Es muß doch noch
was anderes geben, außer saufen, weil man gestresst ist oder
Probleme hat ...