• hallo evvi!

    herzlich willkommen hier bei uns kindern!

    bleib nicht allein mit deinen problemen die einzig und allein aus der familienkrankheit alkoholismus resultieren...

    suizidgedanken sind mehr wie alarmierend!!!!ich weiss wovon DU sprichst...wollt jahrelang lieber tot sein oder auch mir selbst etwas antun,als das ich SCHAUEN WOLLTE wo der ursprung ist...

    hast du schonmal mit deinem arzt drüber gesprochen?bei dem thema suizid würde ich keinen moment zögern und MIR HILFE HOLEN/NEHMEN...

    lies dich hier in aller ruhe ein und mach dich vertraut mit der familienkrankheit alkoholismus,das mitteilen hier ist ein sehr hilfreicher anfang,auf dem weg zu DIR...

    wir sind gern für DICH da und begleiten DICH auf deinem weg

    liebe grüsse caro :wink:

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Hallo liebe Evvi,

    auch von mir herzlich Willkommen hier bei uns Erwachsenen Kindern!

    Ich bin 43 Jahre alt und meine Mutter trinkt solange ich denken kann. Da war und ist von meiner Seite her nix, aber auch gar nix zu machen... das ist leider so.

    Mich hat das Thema auch sehr geprägt. Meine Mutter trinkt, der Vater ist Co., mein Bruder auch... Das war ganz schön schwer, da MEINEN Weg zu finden.

    Scheue dich nicht, dir jegliche Hilfe mit ins Boot zu holen die dich jetzt unterstützen kann.


    Wie geht's dir heute abend?

    Liebe Grüße, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hallo Evvi,

    was mir auffällt ist, wie sehr du deine Gefühle davon abhängig machst, wie sich die anderen Menschen um dich herum verhalten. Wenn sie trinken geht es dir schlecht, wenn sie nicht trinken geht es dir gut.

    Und um kein Risiko einzugehen, ziehst du dich weitgehend zurück.

    Ich bin ja auch lieber allein auf Achse, als mit Trinkenden zusammenzusein, da bin ich sehr konsequent. Und es gibt Veranstaltungen, wo eben nicht getrunken wird. Da lernt man auch entsprechend die passenden Menschen kennen. Im Schwimmbad, bei Ausstellungen, auf dem Flohmarkt... gibt sooo viel.


    Könntest du dir vorstellen, das bissel auseinanderzudröseln? Den anderen ihrs bei denen lassen und DEINS für dich sein? Du bist doch ein ganz eigener Mensch!

    Lieber Gruß, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hallo Evvi,

    herzlich willkommen hier im Forum. Ich habe solange ich denken kann immer ein alkoholabhängiges Elternteil gehabt. Es ist schwer mit anzusehen, wie diese Droge Leben zerstört. Ich kenne das Gefühl, wenn einem vollkommen egal ist, ob man lebt oder stirbt. Mein Weg daraus war eine Verhaltenstherapie, der Besuch einer SHG für Angehörige und das lesen und schreiben hier im Forum.

    Doch egal wie sehr wir unter den Auswirkungen gelitten haben, Alkohol und Menschen die Alkohol trinken wird es immer auf dieser Welt geben. Auch wenn es möglich ist, sich einen Bekanntenkreis aufzubauen indem nicht getrunken wird, wird man dem Alkohol nicht gänzlich ausweichen können. Er ist in dieser Welt und er wird es auch bleiben. Ebenso wie es weiter Schützenfeste und andere organisierte Massenbesäufnisse geben wird, wie z. B. Karneval oder Polterabende. Außerdem ist nicht jeder Mensch der Alkohol trinkt unfähig mit ihm umzugehen. Nicht jeder der ihn trinkt, wird abhängig.

    Ein Mensch braucht keinen Alkohol zum leben, aber er braucht andere Menschen, er ist ein Herdentier. Sich zu Hause einzugraben, lässt zwar die Welt und den Alkohol draußen, es lässt aber auch die Menschen und menschliche Kontakte die es zum leben braucht draußen. Das kann auf Dauer keine Lösung sein.

    Du möchtest ein Tipp, wie Du Dir helfen kannst? Ein Anfang wäre hier zu lesen, im gesamten Forum. Nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Angehörigen und bei den Alkoholikern. Vielleicht hast Du dann weitere Blickwinkel auf ein und dieselbe Krankheit. Eine weitere Möglichkeit wäre, eine SHG für Kinder von alkoholabhängigen Eltern aufzusuchen. Du bist nicht allein mit Deinen Problemen und könntest Dich da mit Kindern austauschen, denen es ebenso geht wie Dir. Was ich aber sehr wichtig fände, ist dass Du mit Deinem Hausarzt redest und mit ihm über Deine Probleme sprichst.

    Du kannst Dir helfen, nicht von heute auf morgen, aber es gibt Hilfe für Dich.

    Gruß
    Skye

  • hallo evvi,
    jeder geht anders damit um. ich habe in meiner teenie zeit selbst gerne getrunken auf parties und mit freunden, da ich dann mal aus mir rausgehen konnte und alle anderen auch gerne getrunken haben, aber ich habe dann irgendwann angst bekommen, so wie mein vater zu werden und trinke nun so gut wie nie. auch mir fällt es schwer zu akzeptieren, dass menschen mit dem thema normal umgehen können ohne alkoholiker zu werden und wenn mein freund etwas trinkt, ist das auch wie ein stich im magen und herzen. aber er weiß bescheid über meine familie und was ich alles erlebt habe und so kann er besser darauf rücksicht nehmen und ich übe mich darin, es besser zu akzeptieren, was natürlich nicht von heute auf morgen geht, aber ich versuche es. wenn es dir so schlecht geht, dass du selber nciht mehr leben willst, solltest du wirklich jmd zum reden haben, sei es ein bekannter oder jmd anderes dem du vertraust. ich habe den schritt auch gewagt, da ich auch beklemmungen und eine störung habe und mit mir selbst ins reine kommen will und habe mir einen termin bei einem therapeuten machen lassen, nächste woche gehts los. dieser schritt hat jahre gedauert, aber diese forum hat mir gezeigt, dass ich net schlecht bin, auch wenn ich mich selbst oft als schlechter mensch fühle, sondern dass die familienkrankheit viel dazu beigetragen hat, dass ich nun so bin.

  • guten morgen,
    da hast du natürlich recht. aber eine beziehung besteht ja nicht nur aus dem ersten date, du kannst dir doch zeit lassen erstmal herauszufinden, ob alles andere passt. ich habe meinen freund erst mit 27 gefunden, es hat also auch jahre gedauert, jmd zu finden, was sicher auch an anderen dingen lag. Und ich habe es ihm erst nach über einem halben jahr erzählt. ich kann natürlich verstehen, dass du jmd haben willst, nicht mehr alleine sein willst und auch jmd zum reden brauchst. aber da ist ein therapeut vllt erst mal besser, um mit dir ins reine zu kommen und auch mit dem thema besser umgehen zu lernen. ein partner kann dir zuhören und für dich da sein, aber er kann dir bei diesem problem keinen rat geben und vllt auch nicht richtig nachvollziehen ohne es selbst erlebt zu haben.
    Mein freund hat auch „nur“ zugehört und mich getröstet, aber ich kann nicht erwarten, dass er mir dabei hilft, außer für mich da zu sein. Er kennt es einfach nicht und was soll er mir da raten? Dafür gibt es Profis.

  • guten morgen evvi!

    DAS ist nicht DAS problem...denn DEINE eigentlichen probleme wirst DU mit in jede beziehung nehmen

    behandelst DU deine ursprünglichen probleme,welche jedes einzelne EKA auch hat,wirst DU menschen begegnen KÖNNEN,die DICH ENDLICH LIEBEN KÖNNEN SO WIE DU BIST

    magst DU DICH!?

    kraftspendende liebe grüsse caro :wink:

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Zitat von Evvi

    Ich glaube ich werde mit meinem Hausarzt reden das der mir mal eine Nummer gibt. Vllt kann der mir dann iwie helfen danke euch
    Aber das Problem ist doch eine zu finden die Rücksicht drauf nimmt und das kann ich ihr ja schlecht beim ersten date erzähle

    Hallo Evvi,

    auch von mir ein herzliches Willkommen im EKA-Bereich.

    Je besser Du Dich kennen lernst, umso besser erkennst Du junge Frauen die Trost im Alkohol suchen.

    Hole Dir Hilfe von aussen dazu und lese was Du über die "Familienkrankheit Alkoholismus" schon geschrieben wurde und was für Folgeschäden sie für Kinder hat.

    Schreibe und lese hier weiter, das hilft auch, sich selbst näher zu kommen.

    Alles Liebe Weitsicht

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