HalloCadi,
herzlich willkommen her bei uns.
Du schreibst, daß Du Dich schuldig fühlst.Dies geht vielen von uns am Anfang so, denn dies ist ja eine Hilflosigkeit, die uns schlicht weg überfordert, daß wir als Partner/Angehörige nichts tun könnne, um die Sucht aufzuhalten. Daher ist es ja oft ein *Leichtes*, sich die Mit-Schuld daran zu geben.
Aber frage Dich mal ganz ehrlich:
Hast Du ihm die Flasche an den Hals gehalten? Hast Du ihn gezwungen, zu trinken?
Ich weiß, hört sich hart an, aber Schuldgefühle sind etwas, die es Dir verwehren, Deine eigenen Verhaltensweisen zu betrachten. Frage Dich doch mal, warum Du Dir die Schuld gibst, für ein Verhalten eines erwachsenen Menschen? Was passiert in Dir, daß Du die Verantwortung für eine Krankheit mit Namen Alkoholismus auf Dich nimmst?
Ich wünsche Dir einen guten Austausch mit vielen Gedankenanregungen, die kein Angriff sind, sondern nur zum Nachdenken anregen sollen.
Lieben Gruß
Susanne