Hallo Olle,
erst mal Hut ab, dass du dir deine Krankheit eingestanden hast. Du bis aktiv geworden und hast dich deinem Arzt anvdertraut. Das Thema (gerade bei Frauen) ist leider immer noch tabubesetzt und es erfordert Mut, sich zu outen. Den ersten Schritt hast du getan, gratuliere. Lass' dir helfen, mach' den Entzug nicht allein, das kann gefährlich werden. Vielleicht kannst du die Entgiftung ambulant (bei deinem Arzt) machen oder in einer Klinik teilstationär, d.h. du kannst abends heim.
Ich selbst habe vor ein paar Wochen in einer Tagesklinik entgiftet und war in guten Händen. Wichtig für die Zeit danach, ist ein gutes soziales Netz, das dich in Krisensituationen auffängt. Also, z.B. eine Selbsthilfegruppe. Hast du dich schon an eine Suchtberatung (bei der Caritas z.B.) gewandt? Auch hierzu kann ich nur Positives berichten. Die Mitarbeiter sind geschult und du kannst mit deinen Sorgen und Nöten kommen.
Das mit dem Glas Wein, das *rumspukt* kenne ich auch. Es geht auch wieder weg. NIE wieder kannst du vielleicht in Zeitabschnitte unterteilen: HEUTE nicht, MORGEN nicht...Ja, unsere Krankheit bedeutet, dass wir unser Leben lang achtsam sein müssen. Ich persönlich genieße momentan meine Freiheit, NICHTS trinken zu müssen. Es geht mir körperlich viel bessr, ich habe 5 kg abgenommen (bin ja schließlich eitel), sehe viel frischer aus und spare eine Menge Geld.
Ich wünsche dir viel Glück und drücke dir die Daumen.
Herzlichst
Stefanie