Wie kann ich meinen Sohn helfen!

  • Hallo randres,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Zitat

    Die Ärztin in der Klinik sagte mir, das er ganz alleine die Verantwortung für sein tun übernehmen muss und das ich mich zurück halten solle.

    Der Rat ist auch der, den wir hier geben. Sich zurückhalten schließt ja nicht aus, daß du ihn "begleitest". Er wird erwachsen, muß lernen die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen und du kannst ihn dabei begleiten - WENN ER ES MÖCHTE. Die Schritte gehen muß er aber selber. Er ist ja nun erst mal gut aufgehoben und kann sich dort sortieren.

    Einen Schritt nach dem anderen...


    Du schreibst, du warst selber krank. Wie geht es dir inzwischen?

    Grüße, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hallo Randes,

    kann dich nur zu gut verstehen...deine Gefühle, deine Ängste. Auch ich musste erst lernen, (und das habe ich hier gelernt) mich mehr zurück zu halten.
    War auch immer da für meinen Sohn, habe ihm alles abgenommen und auch Geldprobleme übernommen.
    Hatte geschimpft, geweint und war total verzweifelt.

    Heute habe ich losgelassen...mein Sohn weiß, dass ich wenn Not am Mann ist ich da sein werde, doch das er sein Leben alleine meistern muss.
    Er trinkt heute nicht mehr jeden Tag..sondern alle 2 Wochen dann aber richtig.
    Er weiß, dass ich das nicht gut heiße, doch er muss erst von alleine zur Einsicht kommen.
    Und er ist auf dem besten Weg dorthin....denn seit dem ich das Trinken nicht mehr anspreche und ihm sage, dass es sein Leben ist...seit dem fängt er an nachzudenken....fragt mich oft, wie es bei seinem Opa war(mein Vater war Quartalstrinker) und ich erzähle es ihm.
    Es ist nicht einfach sich abzuschotten...doch ich wäre sonst daran kaputt gegangen.
    Pass auf dich auf
    LG Monty

    Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie anderswo zu suchen

  • hallo randres

    hm.... weißt du, auch wenn das jetzt hart ist, du solltest deinen jungen mal in ruhe machen lassen. man kann einen menschen auch mit zu viel liebe erdrücken. gib ihm den freiraum sich selbst zu finden und auch seinen eigenen weg. es ist hart sein kind so zu sehen, aber wenn du ihm ständig alles abnimmst kommt er aus der nummer nie raus. er sieht das momentan alles als bevormundung an. lass ihn machen. und wenn er in seiner hütte nen kompass und ein hackebeil braucht um von a nach b zu kommen dann ist das sein problem. ich kann dich zwar gut verstehen, man will ja für die kinder da sein, aber man kann da eben auch zu viel tun.

    woran das liegt das dein sohn so abgerutscht ist kann im endeffekt keiner sagen. möglicherweise hat ihm ja tatsächlich die nähe des vaters gefehlt. als frau kann man töchter halt besser durch die pubertät begleiten als söhne, das seh ich an meinen kindern. mein sohn sagte letztens auch das mein lebensgefährte sein vater ist, mein ex ist nur sein erzeuger. ihm hat lange die vaterfigur gefehlt. ob das bei deinem sohn auch so ist kann ich nicht sagen. aber jetzt ändert das wissen eh nichts mehr. traurig finde ich das dein mann deinen sohn nicht ernst nimmt. deswegen solltest du es um so mehr tun und seine wünsche respektieren. er wird sich bei dir melden wenn er dich braucht. sag ihm deutlich das du ihn in ruhe läßt, aber da bist wenn er dich braucht. das wird ihm weiter helfen. misch dich nicht in seine belange ein wenn er dich nicht darum bittet, das zeigt ihm deutlich deinen respekt. wenn du seine bitten ignorierst, ignorierst du seine persönlichkeit und das kann nur nach hinten los gehen.

    doro

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

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