ja manchmal ist es ein "überstehen"
Nicht jeder Tag ist sonnig, einfach und leicht
Allen wird Alkohol angeboten - nur mir nicht
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Hallo,
geht's jetzt hier noch darum, ob man etwas angeboten bekommt, während alle anderen Alkohol gereicht bekommen?Jedenfalls kann es mich auch ärgern, wenn jemand mich bei der Verteilung von Getränken ignoriert. Für mich liegt es wohl eher daran, dass ich diese Entscheidung oder Ablehnung allein bestimmen will. Die Vorwegnahme meiner Entscheidung durch einen anderen ist für mich sowas wie Fremdbestimmung und die löst bei mir was aus.
Nur mal so meins zum Thema.
LG Biti -
Liebe Xenica,
Zitat von Xenicaja manchmal ist es ein "überstehen"
Nicht jeder Tag ist sonnig, einfach und leichtDas habe ich auch nicht behauptet. Ich glaube wir haben uns missverstanden. Ich wollte damit nicht zum Ausdruck bringen, dass Du den ganzen Tag Dir um hypthetische Situationen Gedanken machen solltest. Das bringt nichts und führt nur in sinnlose Grübelei. Aber für offensichtliche Situationen bevorzuge ich es ein Fallback zu haben und mich nicht auf mein "Nein" alleine zu verlassen.
Im übrigen erschwert das mein Leben nicht, sondern es erleichtert es ungemein und man muss weniger "überstehen" da man sich bereits im Vorfeld um Alternativen gekümmert hat.
Liebe Grüße
Kaleu
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ich wollte damit einfach nur zum Ausdruck bringen, daß man sich nicht jeder Situation, in der man mit mit Alkohol konfrontiert werden kann, entziehen kann. Richtig ist, daß man sich vorher schon Gedanken darüber machen kann, wie man damit umgeht (zsbp bei Geburtstagsfeiern- da rechne ich damit, daß Alkohol angeboten werden kann) aber auf Arbeit, Fortbildungen etc weniger
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Oki,
ich find es schlicht und ergreifend cool, wenn ich keinen Alkohol angeboten bekomme. Dann weiss ich, ich hab alles richtig gemacht und dass mich der Gegnüber ernst nimmt.
Liebe Grüße
Kaleu
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glück auf biti
Zitat von BitiJedenfalls kann es mich auch ärgern, wenn jemand mich bei der Verteilung von Getränken ignoriert. Für mich liegt es wohl eher daran, dass ich diese Entscheidung oder Ablehnung allein bestimmen will. Die Vorwegnahme meiner Entscheidung durch einen anderen ist für mich sowas wie Fremdbestimmung und die löst bei mir was aus.
was für ne entscheidung gibts da jetzt noch zu bestimmen - ich hab mich schon längst entschieden keinen alk zu trinken (du nich?) + in dem fall um dens geht weis das der gastgeber - also freu ich mich weil der gastgeber begriffen hat was sache is - hätter mir auch alk angeboten hätt ich mich schlimmstenfalls geärgert günstigsenfalls hätt ich ihn für (leicht)geistesgestört gehalten + ihn bedauert
matthias -
naja vielleicht fühlt sich die Threaderöffnerin irgendwie in ihrer Entscheidungsfreiheit übergegangen und es fühlt sich so an als hätte der Gastgeber für sie die Entscheidung getroffen, sie DARF nichts trinken, weil sie nichts angeboten bekommt ..
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Zitat
Allen wird Alkohol angeboten - nur mir nicht
Hallo Anit,
bei mir löst(e) dies zwiespältige Gefühle aus. Bei einer der wenigen Veranstaltungen wo ich hingegangen bin, ein runder Geburtstag meiner besten Freundin (die selbst sehr wenig trinkt). Ich hatte sie im Vorfeld drüber informiert, daß ich mein Erscheinen von meiner Tagesform abhängig mache und es dennoch sein kann, wenn es mir zuviel wird, auch schnell wieder verschwunden bin.
Ich habe mich achtsam beobachtet und spürte das Gefühl, nicht mehr richtig dazu zu gehören. So wie ein Gefühl des Wehmuts bzw. des Verzichts.
Ich war froh drüber, daß mir kein Alkohol angeboten wurde und empfinde dies als ein Zeichen des Respekts mir gegenüber. Wäre das nicht so, wäre sie nicht mehr meine Freundin

Ich fühle mich in dieser Situation aber nicht wohl und werde von daher, diese Situationen auch so weit wie möglich meiden. Denn für mich liegt darin eine Gefahr.
Liebe Grüße
Mieken -
Hallo alle zusammen !

Keine Sorge, ich bin noch hier und habe jetzt erstmal ganz interessiert nachgelesen, was seit meinem letzten Besuch hier los war. Ist doch klasse, der Thread lebt, so soll es sein, finde ich. Trotzdem ist es natürlich schön, wenn es irgendwo beim Thema bleibt
.Also zurück auf Anfang
:Zitat von sabine.Shättest du dich besser gefühlt, wenn man die statt einem Sekt einen leckeren Saft angeboten hätte?
Genau, wäre das nicht das optimale: Ich bin auf einer Feier, die nicht primär des Alkohols wegen veranstaltet wird und trotzdem wird irgendwann das Getränk gewechselt. Von Kaffee auf ... Ich glaube echt, es sind die Kleinigkeiten, die mich stören. Statt zu fragen "Wer möchte Sekt ?", ginge doch auch "Wer möchte Sekt und wer möchte O.Saft ?" In meinem Beispiel wurde allen nur Sekt angeboten und ich blieb bei meinem Kaffee. Das war schlicht supoptimal.
Fakt ist jedoch auch, dass ich natürlich nicht von allen anderen derartiges Verhalten erwarten kann und darf. Wie auch. Sie können schlecht in mich reinsehen und selbst wenn, wäre es vermutlich nicht zumutbar auf jedes Zipperlein aller Gäste in diesem Maße Rücksicht zu nehmen. Aber guten Freunden könnte ich sowas bei passender Gelegenheit vielleicht ja mal sagen
Nicht in der Situation, sondern wenn es sich im interessierten (!!!) Gespräch ergibt. Ha, prima :D. Danke !Zitat von BitiJedenfalls kann es mich auch ärgern, wenn jemand mich bei der Verteilung von Getränken ignoriert. Für mich liegt es wohl eher daran, dass ich diese Entscheidung oder Ablehnung allein bestimmen will. Die Vorwegnahme meiner Entscheidung durch einen anderen ist für mich sowas wie Fremdbestimmung und die löst bei mir was aus.
Klar löst das was aus, auch bei mir, Biti. "Ich bin schon groß, ich kann das schon alleine, Du bist nicht mein Vormund und überhaupt, wenn ich saufen will, kannst Du mich eh nicht davon abhalten" Ich gebe zu, dass es mich stark an die Dreijährige vor der Kasse im Supermarkt erinnert, die dort trampelnd auf dem Boden liegt und den halben Laden zusammenbrüllt, aber Gefühle lassen sich halt nicht immer lenken. Und wenn sie erstmal da sind und in die falsche Richtung rollen, ist es schwer aus der Nummer wieder rauszukommen
. Der Super GAU wäre es natürlich sich im Rahmen dieser Trotzphase ein Glas zu schnappen und .... doch so b*** bin ich ja nun auch wieder nicht :P.Wie mit vielen anderen Situationen auch, ist es auch hier so, dass das erste Mal immer das schlimmste ist. Beim zweiten, dritten, vierten, fünften Mal kenne ich es schon und kann mich entsprechend besser einordnen.
Nochmal einfach zusammenfassend für mich und zur Klarstellung:
Ich finde es gut, wenn mir nichts alkoholisches angeboten wird ! Es ist ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung, ganz klar !
Ich finde es aber nicht gut, wenn ich dafür keine Alternative erhalte. Darin lag der Knackpunkt, da bin ich mir mittlerweile - dank dieses Threads hier - sicher. Diese (übrigens ganz sicher unbeabsichtigte !) Mißachtung in diesem Moment erzeugte das Gefühl des Überflüssigsein und bot dem trotzigen Kind alle Möglichkeiten zur Entfaltung.Liebe Grüße und danke für die Anregungen
Anit, die jetzt erstmal schnell die damalige Gastgeberin zu ihrem eigenen Geb.tag einlädt und der findet natürlich alkoholfrei statt
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Zitat von silberkralle
was für ne entscheidung gibts da jetzt noch zu bestimmen - ich hab mich schon längst entschieden keinen alk zu trinken (du nich?)Hallo,
hab schon geahnt, dass so eine Frage kommt. Selbstverständlich habe ich meine Entscheidung getroffen!
Aber ich bin schon ein großes Mädchen und kann sie selbst äußern.
Derzeit gibt es solche Situationen nicht, weil ich an Veranstaltungen, bei denen es Alkohol gibt, nicht teilnehme.
Es gab sowas vor Jahren Mal während einer Trinkpause wegen meiner Schwangerschaft und ich kann mich gut erinnern, dass ich mich irgendwie übergangen fühlte.
LG Biti -
Hallo zusammen,
muss auch kurz meinen Senf dazugeben, weil ich letzte Woche in eine sehr seltsame (im sinne von lustig) Situation gekommen bin:
Die Tochter meiner besten Freundin hatte Firmung mit anschließender Kaffeejause bei ihr zuhause.
Da meine Freundin selbst keinen alkohol trinkt, und über meine Krankheit natürlich Bescheid weiß, wurde den ganzen Nachmittag ausschließlich diverse Saftschorlen ausgeschenkt, kein einziger Schluck Alkohol. Was glaubt ihr wie da einige Gäste verstört geguckt hatten!
Ich denke schon daß einige dass als sehr unpassend empfunden haben, so mit ihrer Himbeeschorle in der Hand!
Was mich aber schon öfters stört ist der Mangel an Auswahlmöglichkeiten für Menschen die keinen Alkohol trinken. Außer Mineralwasser oder O-Saft ist da meist nicht viel Gedanke dahinter, während es an alkoholischen Getränken dutzende Wahlmöglichkeiten gibt (jetzt nicht in der Gastronomie). Ich bin mir sicher daß einige Gäste vielleicht auch auf Alkohol verzichten würden, wenn die Saftschorle mit z.B. etwas Obst gepimmt würde...
Wäre das vielleicht eine Alternative für Dich gewesen?
LG, murmeltier (die schnell mal die neue Saftpresse auffüllt)
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Moin,moin Anit
Du mußt echt was Besonderes sein!
heut haben 3276821 leute geburtstag,
aber ich habe nur an dich gedacht,
HAPPY BIRTHDAY

l.g.
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