Hallo Nici,
ich hoffe dein Ostern war schön und dir geht es wieder besser. Wünsche dir weiterhin recht viel Kraft.
ganz lieben Gruß
Nancy
ein neues Leben - für mich und die Kinder
-
n i c i -
23. April 2010 um 09:45 -
Geschlossen
-
-
liebe nici,
na hilfe annehmen ist kein scheitern. manches geht nunmal nicht allein. ist halt so. ich hab früher meine schränke ALLEIN durch die gegend geschleppt. heut hol ich mir zwei männer die mir das machen und ich zuschauen kann. danach gibts kaffe und nen netten tratsch dabei. ne mords gaudi hab ich dann.
ich wünsch dir einen schönen tag!
gruß
melanie -
Ja Melanie,
aber auch das muss man erstmal verinnerlichen bzw. lernen.Liebe Nancy, ja Ostern hab ich gut verbracht und ich hab mich auch wieder gefangen.
Es war einfach zuviel in kurzer Zeit.
Nun hab ich immer noch einige Dinge auf der UnerledigtenListe, aber ich schnapp mir eins nach dem anderen.
Der Zeitdruck ist etwas raus, und das macht auch den Kopf wieder frei.
Ich freu mich über die vielen Kleinigkeiten und auch die Großigkeiten, die ich geschafft habe.
Und bei der ganzen Schwäche, die sich in solchen Situationen auftun, spür ich ja auch meine Kraft.
Auch wenn sie stellenweise schwindet. Ich spüre, und das ist gut so.
Sehe ich ja auch die Menschen um mich rum, die wegen "nichts" rumjammern, und dann bin ich immer wieder froh, das ich so bin, wie ich bin.
Viell. wird ein kleines Stück Co-Anteil noch bleiben, ich weiß es nicht.
Aber was ist ein Co-Anteil ?
Ich glaube, dass ich sehr wohl sozial bleiben darf, nur halt nicht mehr mit-leiden tue.
Und ich muss bei mir bleiben. Meins ist meins, und ihrs ist ihrs.Ich hab mir auch vorgenommen, mehr auf die gelungenen, die schönen Dinge zu achten, und diesen mehr Raum zu geben.
Man, ich habs doch gut. Alle xsund und munter.
Zu essen ist da, und ich will mehr meine Fühler nach aussen strecken.
Mehr unternehmen, mich wieder mehr ins Leben begeben.
Ich werd berichten
So, nun fang ich mal klein an, und geh arbeiten.
Auch das ist ja ein Geschenk, ich hab eine Arbeit und bin mit netten Menschen zusammen. Und da fahr ich mit meinem kleenen Flitzer hin.
Was man/frau oft als selbstverständlich sieht, ist doch oft schon das erste Positive am Tag, was einem begegnet.
Nur haben wir den Blick dafür verlernt.In diesem Sinne, Augen auf
LG nici -
liebe nici,
ich hab auch ganz lang gebraucht aber immer schön gänsefüsschen vor gänsefüsschen gesetzt. kennst das spiel?wir haben es als kinder gespieltt. tip tap hiess es immer.
gruß
melanie -
Ja, kenn ich. "Kaiser wieviel Schritte schenkst Du mir ...."
Aber das in meinem Alter nochmal anfangen

Ich bin aber fest am üben. Und da hab ich im Umfeld immer wieder Gelegenheit dafür.
Trotzdem bin ich froh, vieles alleine hin zubekommen und nicht immer Danke sagen zu müssen.
Wenn es aber nicht anders geht, dann mach ich halt.
Bekomm ich aber dann Hilfe angeboten und muss ich nicht dananch fragen,
geb ich zu : ich auch froh.
Weiß nicht, warum es mir so schwer fällt....zwei Entendepperle vor... -
liebe nici,
ZitatAber das in meinem Alter nochmal anfangen
nun für manche spielchen fühl ich mich noch lange nicht zu alt.;-) ich spiele sehr gern und ich mach heut sachen die meines alters entsprechend eher ungewöhnlich sind. weil angeblich bin ich "zu alt" für sowas. mir egal ich machs trotzdem und ich sag dir so viel spass hatte ich selten im leben wie jetzt wo ich auch mal wieder "kindisch" werde. einwenig mut gehört dazu und auch ein sich von auferlegten zwängen, die gesellschaftlich gelten,abstand zu bekommen und zu lösen. wer sagt denn das ich dafür zu alt bin? mir heute keiner mehr....;-)
gruß
melanie -
-
Zitat
vieleicht kann ichs nachempfinden wenn ich mal so alt bin wie du


upps -
-
Früher fühlte ich mich wie ein Aussenseiter,
warum nur passiert es bei mir, in unserer Familie,...
Das Thema Alkohol schien nur bei uns präsent zu sein.
Nun mit Abstand dazu, nehm ich die verschieden "Alkoholgeschichten" wahr.
Manchmal schon erschreckend, wie Alkohol unserer Gesellschaft schadet und einfach so als gegeben angenommen wird.
Ich glaube, dass mich einige für "überzogen" gehalten haben, weil ich mich trennte "nur weil ER trinkt" und nicht in fremde Betten hüpft.Schön dass ich aus diesem Thema für mich ausgestiegen bin,
und doch erschreckend wo es überall an der Ecke lauert.
Selbst beim Einkaufen an der Kasse, ich lass gern jemand vor, aber seh ich eine,n mit ner Flasche Fusel und nem Päckchen Wurst (als Alibi) lass ich nicht vor
Und auch bei den Jugendlichen, da gilt die Party bei vielen erst als gelungen, wenn ein Absturz dabei ist.
Ganz verschwinden tut das Thema wohl nie
Bei mir schon !
LG nici -
Iwie fühl ich mich wie in den Startlöchern, und kann dann doch nicht losrennen.
Will mich aufs Leben einlassen, und doch hält mich was zurück.
Ich kann es nicht genau definieren. Weiß aber es wird Zeit.
Die Phase, wo ich mich mit mir und meinen Co-Leben auseinander gesetzt hab, war richtig und wichtig, nun aber muss Platz sein für andere Dinge.
Und nun fällt es mir schwer, da lockerer zu werden.
Ja, ich geh nun raus, hab meine Nasenspitze rausgesteckt, und doch fühl ich manchmal, wie ein Statist im eigenen Leben.
Aber ich bemerk auch meine kleinen Erfolge, und da knüpf ich nun an.Warum schreib ich das? Vielleicht um mir selber Mut zu machen.
Manchmal muss man stehen bleiben und sich umdrehen um nicht zu vergessen, was man bisher geschafft hat.
Und dann kann man auch ein bissle stolz sein, dann weiterlaufen ohne unvorsichtig zu werden.Hab einen Mann kennen gelernt. Gut, man wird auch noch wahrgenommen von anderen Geschlecht - schlecht, Einer, der getrunken hatte.
Aber ein gutes Übungsfeld, mich da abzugrenzen.
Ich konnte da wieder was über mich lernen : ich darf anderen auf die Füße treten um für mich zu stehen.
Ich muss nicht immer nett sein. Ein bisschen Zicken-tum darf man sich ruhig gönnen.
Heute darf ich mit einer sehr lieben Kollegin arbeiten, das Wetter ist toll,
und ich werd mich heut einlassen auf das was kommt, und genießen.
Einen schönen Tag euch allen.LG nici

-
glück auf nici
n ganzen korb voll äpfel.
mach sich freu mich - umärmelung und schöne zeit
matthias -
-
Liebe Nici,
ja, kann ich gut verstehen. Locker werden ist nämlich nicht so einfach nach all den Jahren der Anspannung! Ich finde es gut, dass du dich einlassen kannst und willst. Du hast deine Grenzen ja vor Augen!
Als ich mich eingelassen habe, da hatte ich meine Dinge auch vor Augen. Ich wusste, was ich nicht mehr wollte, ich weiß es immernoch. Und ich wusste und weiß, auf "Punkt Null" fall ich nie mehr zurück. Und ich wusste und weiß, was ich kann und will und was nicht. Und dass ich in der Lage bin, dass auch zu leben.
Ich find's gut, dass du den Mut hast, deine Nasenspitze rauszuhängen. Denn sonst kannst du ja nichts erleben, erwarten. Frei Haus wird dir nix geliefert, das hast du gut erkannt. Ich freu mich mit dir!
Liebe Grüße
Aurora -
hallo nici,
nun ja, ich hatte jahrelang angst vorm alkohol. menschen die alkohol getrunken hatten waren nicht meins. nur dann hab ich gemerkt, es gibt auch diejenigen die nicht gleich alkoholiker sind, wenn sie mal was trinken. die die damit umgehen können, sich nicht abschiessen bei jeder gelegenheit. menschen die alkohol als genussmittel sehen und auch gern mal einen tee trinken, ne apfelschorle oder nen kaffe beim weg gehen und sich nicht sofort ein glas alkohol bestellen.
nun ich war sehr empfindlich unterwegs, da ich aber nicht jeden menschen zu einem alkoholiker abstempeln möchte, nur weil er sich hin und wieder mal alkohol trinkt. da eben auch sensibel werden und das auch zu lassen können ohne gleich in angst und panik zu verfallen war mir im umgang mit den menschen enorm wichtig. denn im grunde ist es so zu sehen (für mich) das jeder mensch das recht hat alkohol zu konsumieren.ich mag es nur nicht wenn dasnn im laufe des abends so viel konsumiert wurde, das derjenige mit wem ich unterwegs bin dann besoffen ist.
meine bekannten tun das nicht und trinken trotz allem hin und wieder auch alkohol. ich erlebe keinen dabei, der sich abschiesst oder die tendenz dazu hat. wenn dann reagiere ich mit ablehnung, das will ich nicht, brauch ich nicht und wenn das öfter passiert bin ich weg. schneller wie du denken kannst, da hab ich keine lust drauf.
es ist in gewisser massen ja ein sich auch wieder darauf einlassen können. nicht auf alkoholiker. aber auf menschen die alkohol konsumieren. das ist meine einstellung zu dem thema. wär ich da rigeros dann müsste ich umdenken. ganz raus, nur noch menschen begegnen die nichts alkoholisches trinken. die gibt es auch, auch hier kenne ich einige die abstinent leben können. die sind auch dabei, haben spass und gute laune unabhängig von denjenigen die was trinken. die nein dazu sagen und trotz dem dabie sind, sich nicht zurück ziehen.
ich selbst bin auch unterwegs, ziehe meine grenzen.im umgang mit alkohol hatte ich nie probleme.für mich selbst ist es so, das ich mir auch nichts aufschwatzen lasse. wenn ich nicht will lass ichs sein. lass mich auch nicht einladen, wenn ich keine lust habe und sag dann auch nein zu alkohol, wenn es mir nicht gut tut. so kennen mich die bekannten um mich rum und lassen mir das auch.weils nicht mittelpunkt ist im umgang miteinander, nicht wichtig ist ob ich mittrinke oder nicht.wenn ich lust habe mal was zu trinken dann mach ichs auch. wie gesagt, es bedeutet nicht das jeder mensch der alkohol trinkt gleich alkoholiker ist.
ich merk auch das ich seit der cogeschichte und dem mich damit ausseinandersetzen wie ich da schon fast phanatisch unterwegs war. freunde darauf angesprochen hatte, ihren konsum beobachtete und mich unwohl dabei fühlte. ich behaupte mal das war auch was bei mir mich coabhängig machte. ich zähle keine getränke mehr, es ist mir egal geworden wiviel einer verträgt ziehe mich dann aber zurück, wenn ich merke der mensch hat zu viel. wiviel dann zu viel ist weiss ich oft nicht, das es dann zu viel ist merk ich ja.da kann ich reagieren. nicht schon vorher weil ich angst habe er könnte ja alkoholiker sein. die zeit die ist auch vorbei, wo ich so voller angst war, das ich mich auf keinen mehr einlassen konnte.
gruß
melanie -
Hallo nici!
Deine Bedenken kann ich gut nachvollziehen ich hätte da auch Probleme damit. Aber es ist ein Unterschied ob jemand sich volllaufen lässt oder in geringen Maßen Alkohol trinkt wie ich auch.
Ich lese hier aber auch dass eine Beziehung mit einem trockenen Alkoholiker genausogut funktionieren kann wenn beide ihre "Baustellen" ernsthaft bearbeiten.
Wenn ich rausgehe treffe ich auch auf Alkohol wobei ich mich aber von total Betrunkenen abgrenze ich habe da weder die Geduld noch Lust darauf mir die Ohren vollschwafeln zu lassen.
Etwas Risiko gehöt beim Eingehen einer Beziehung immer dazu Hauptsache du hältst seine Grenzen ein und fällst nicht wieder ins Co-Verhalten zurück. Das muss ja nichts mit Alkohol zu tun haben. Wenns nicht passt kannst du ja immer noch aussteigen.
Liebe Grüsse
Speranza -
Zitat
hältst seine Grenzen
sollte natürlich heissen deine Grenzen
-
Hallo ihr Lieben,
nee, ich meinte: Er hatte an diesem Abend was getrunken. Ich kenne ihn nicht und ich will mir auch so, durch die Dunstwolke, keine Gedanken
machen müssen, ob Er nun Gelegenheitstrinker oder Alkoholiker ist.
Nicht beim ersten Zusammentreffen. Nö nö nö.
Das wär kein Start für mich. Nicht bei diesem Pegel was der hatte.Zitat(aurora und dante, meine guteste und ich. und noch paar hundert leut)?
> das wär ja nicht das Problem
ZitatWenn ich rausgehe treffe ich auch auf Alkohol wobei ich mich aber von total Betrunkenen abgrenze ich habe da weder die Geduld noch Lust darauf mir die Ohren vollschwafeln zu lassen.
> genau dieses
Zitatwiviel dann zu viel ist weiss ich oft nicht, das es dann zu viel ist merk ich ja.da kann ich reagieren. nicht schon vorher weil ich angst habe er könnte ja alkoholiker sein.
Wenn aber mein innerer Sch..Hund sagt : bähh, will nicht.
Ich gönn mir diese Prophylaxe Melanie, einfach weil ich mir ja sonst nichts gönn
Ich hab nichts gegen trockene Alkoholiker, hab ja selber mein Beutelchen zu tragen.
Wollte mir an diesem Abend nur nicht das antun, schon von vornerein zu krübbeln, ob es nun ein Ausnahmezustand bei ihm ist oder der Normalbetrieb. Wollt mich nur amüsieren, und das hab ich dann auch.LG nici

-
-
Huhu nici!
ZitatNicht beim ersten Zusammentreffen. Nö nö nö.
Das wär kein Start für mich. Nicht bei diesem Pegel was der hatte.Da hätte ich direkt die Flucht ergriffen wenn einer schon beim ersten Zusammentreffen soviel trinkt würden sofort alle Alarmglocken bei mir angehen.
Liebe Grüsse
Speranza -
Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!