• Hallo Melanie
    Vielleicht kann ich meine Gedanken dazu etwas präzisieren. Wenn ich die Emotionen echte Gefühle und beigeholte oder besser hervorgeholte Gefühle unterscheide. Gerade in Stresssituationen können mir die echten Gefühle helfen eine angemessene Lösung für ein Problem zu finden, eine Veränderung herbeizuführen. Im Prinzip lebst du schon das, was ich noch übe.
    Bleibe ich bei den Beispielen aus meiner Vergangenheit, so wird mir die Wut oder der Ärger über die Geschehnisse nicht weiterhelfen. Für die Gegenwart habe ich keinen Lösungsansatz. Ich kann mich mit Selbstmitleid zufrieden geben oder zornig und unzufrieden mit mir selbst durch das Leben gehen (hervorgeholte/vorgelebte Gefühle aus der Vergangenheit, Strategien die als Kind möglicherweise noch hilfreich waren), aber es ändert nicht meine Situation heute. Groll auf mich selbst ist in der Gegenwart wertvoll, wenn ich direkt Einfluss auf mein handeln nehmen kann.
    Freuden aus der Geschichte dürfen mir heute und auch morgen passieren. Deswegen ist sie für mich zeitlos. Alle anderen versuche ich der richtigen Zeitschiene zuzuordnen.
    Wie schon öfter in diesem „Wollen“ – Thread: gelingt mir, gelingt mir nicht gelingt mir…
    Schönen Sonntag – Uwe.

  • Hallo Uwe

    Der Vergangenheitsform meinerseits hätte es so wohl nicht bedurft.
    Ich hatte während der Oktobertage ein bisschen im
    Internet recherchiert über die Abstinenzbewegungen,
    (so ab 1850 im Zug der Industrialisierung mit
    einhergehenden neuen Trinkgewohnheiten),
    die sich auf den Kampfplatz des Lebens begeben,um
    die Opfer der Trunksucht und des Wirtshauslebens
    zu retten.
    Die Hilfe war immer eine christliche
    Ausrichtung.

    Es gab solchen Aktionen wie die Herausgabe von
    Postkarten im typischen Kohlezeichnungsstil der
    damaligen Zeit.
    Im Hintergrund die Mutter, die in ihren Rockzipfel heult
    und im Vordegrund die Kneipe wo ein kleine Mädchen
    sich am Bein ihres Papas festklammert.
    Das ganze ist mit -Vater nicht mehr - betitelt.

    Die Ansicht so einer Karte hat mich tief bewegt,
    wohl deshalb weil mir da das Leiden so
    ungeschminkt entgegentritt.

    Es wurden auch alkoholfreie Restaurants eingerichtet.


    Doch ich vermisste da was und das war der gewisse
    Schlüssel, der durchs Haupttor führt.

    Das erste Glas stehen lassen
    Kapitulation
    Nur heute

    Du hast in deiner letzten Antwort über etwas mehr
    Akzeptanz und Toleranz im heute geschrieben,
    bleibst jedoch bei der Stigmatisierung psychischer
    Krankheitsbilder.
    Und damit gebe ich dir absolut recht.
    Es hat sich teils nur an der
    Perepherie etwas geändert

    Auf eine Frage von Matthias Silberkralle am 26.August
    erwähnst du, das du eine reale SHG begleitest und des weiteren
    versuchst eine organisationsübergreifende SHG
    innerhalb einer Entwöhnungsstation zu etablieren.
    Vielleicht findet dort erwähnte Sensibilisierung statt.
    Das unmittelbare Umfeld.
    Doch wir wissen wahrscheinlich beide .
    Es muss nicht so sein.

    Für dich selbst
    und auch deine Zähne
    einen schönen Herbst

    OF

  • lieber uwe,

    mir hat wut und ärger sehr wohl weitergeholfen. ich bin dadurch nicht stehen geblieben. nein ich nutzte diese als ausstig aus diesem ganzen coabhängigen verhalten. spür ich wut, egal neu oder alt setzt die eine energie in mir frei die ich sehr wohl nutzen kann. bleib ich beim keinen mädchen werd ich bockig zickig allerdings vermittel ich damit auch dem anderen was. ich zieh damit klare grenzen. bin ich da erwachsen kann ich diese wut bewusst für mich einsetzen auf den tisch knallen und klar benennen das macht mich wütend, damit setze ich wiederum glare grenze. also macht mich die wut handlungsfähig. mich zumindest mal, wenn ich da mal so richtig wütend bin ;-).

    ich glaube du sortierst nach positiven gefühl und negativem gefühl. da habe ich für mich entdeckt, das das was ich fühle diese bewertungen nicht braucht. sondern jedes einzelen gefühl seine berechtigung hat.

    selbsmitleid und opferhaltung haben ehrer was mit der inneren einstellung zu dir selbst zu tun weniger mit dem was von aussen an dich rankommt. ne andere baustelle würd ich mal behaupten. da gehts in die richtung: schau dich mal an, was du von dir selbst hällst und was du an gefühl für dich heute hast. indem du dich so annimmst wie du bist, eben mit all dem was du mitbringst.das gehört wiederum ins akzeptieren und auch dann ins sich selbst verzeihen können. wenn du das kannst, stehst du dir ja nicht mit selbstmitleid und opferhaltung im weg sondern bist ein schritt weiter gekommen und brauchst das nicht mehr. auch das macht handlungsfähig und lässt das neue erleben erst zu.

    dann brauchts auch nicht mehr die geschichten von wie kommen die menschen dazu sich solchen süchten hinzugeben, war das immer so, bauchts diese erklährungen dann überhaupt noch die frage nach dem warum? ich denke nicht.es ist wie es ist, es gibt die sucht ich weiss darum also achte ich da auf mich das ich dieser sucht mich nicht mehr hingebe.

    leben bedeut generell auch mal fehler zu machen auch mal was nicht so gut hinzu bekommen. der einzige fehler der eben nicht passieren sollte wäre sich aufzugeben und nicht weiter zu machen. dann wärs das der schritt zurück ins alte leben.auch hier sagt mir mein bauchgefühl, nein nie wieder. jeder schritt in diese richtung wird mir inzwischen sowohl gefühlt als auch dann bewusst wahrgenommen und eben damit versucht mit meinem eigenen willen gegen zu steuern.der keinste ansatz dahin wird wahrgenommen und sofort von mir dafür genutzt wieder zu mir selbst zu kommen.drum find ich es zumindest für mich und aus erfahrung sehr wichtig das bauchgefühl und kopf miteinander in verbindung treten und zeitgleich funktionieren.

    gruß melanie

  • Hallo Uwe,

    ich sortiere seit einiger Zeit sehr gern.
    Bei meinen Gefühlen habe ich damit Schluss gemacht. Das Einzige, zu dem ich mich da hinreißen lasse, ist sie zu benennen, wenn ich sie sehen kann.
    Ich habe bei mir noch kein einiges Gefühl wahrgenommen, was nicht "echt" war.
    Allerdings habe ich lange Zeit gedacht, dass es solche Gefühle geben könnte. Dieser Illusion renne ich nicht mehr nach, denn sie hat mich letztlich betrogen. Fast um mein Leben.
    Meine Gefühle sind. Mehr nicht.
    Sie zu benennen und sie zu beobachten, macht mir manchmal Freude, manchmal strengt es mich an und manchmal geht es mir total auf den Sender. Aber sie sind. Gefühle kommen und gehen. (<- Mein Lieblingssatz, der glücklicherweise so wahr ist. :wink: ) Die Trauer, die Wut und sogar oder leider auch die Freude.
    Ganz tief in meinem Inneren freue ich mich darüber, dass noch niemand ein wirklich brauchbares Mittelchen entdeckt hat, Gefühle zu messen, wiegen oder in allgemeingültige Kategorien einzuteilen.
    Meine Trauer ist genauso schwer wie meine Freude. Und meine Wut ist genauso hoch wie meine Verzweiflung. Alles dieselbe Suppe.

    Gruß, Penta
    und ne schöne Woche dann mal!

  • Hallo Melanie und Penta
    Nun sind wir vom Vergessen und Verzeihen, über das gelegentliche Verleugnen, das Zulassen zum Benennen der Gefühle gekommen. Da kann der Eindruck entstehen, dass eine hätte mit dem anderen nichts zu tun – ist aber nicht so.
    Schlussendlich geht es darum, dass ich mich als Person und die Situation als solche, so zu akzeptieren, wie sie ist. Und gelegentlich, wenn es erforderlich ist, aktiv etwas ändern kann, wenn es nicht mehr zur Lebenssituation passt. So schwer dies auch ab und an sein mag. Vom Wollen zum Handeln, auch wenn Veränderungen Unsicherheit bedeutet ( und Ungewissheit ist erst einmal bedrohlich).
    Über den Weg zur persönlichen Zufriedenheit, brauchen wir uns nicht einig zu sein – zu unterschiedlich sind die individuellen Lebenserfahrungen. An anderer Stelle habe ich schon mal geschrieben, dass es hierbei kein richtig und falsch gibt. Ich bin nur selbst immer mal wieder gefährdet, die eigenen Theorien zu missachten, um unbedingt alles richtig zu machen.
    Ich sehe weiterhin meinen Weg als Gelegenheit, mir Gedanken über existenzielle Fragen zumachen, über die ich ohne die Grenzerfahrungen aus der Sucht, niemals nachgedacht hätte. Eine Chance, im Jetzt und in der Zukunft ein Leben zu führen, dass mir ohne die Krise verwehrt geblieben wäre. Ich denke, dass ist der größte Gewinn, den ich aus dem Verlust der „Kontrolle“ ziehen kann. Es sind Erfahrungen, die manchen „Gesunden“ zum persönlichen Glücke fehlen - auch wenn er sie gar nicht vermisst.
    Schöne Woche ihr zwei und Danke –Uwe
    P.S. Keine Worte an den 5300-Tage-Mann Old Flatterhand zu richten, wäre ein Fauxpas.
    Das Bild der Postkarte von damals, ist ein Klassiker. Es hängt auch in einer Arztpraxis, die ich kenne. Ein wenig tragisch dabei ist, dass ich es erst wahrgenommen habe, nachdem das Kind schon in den Brunnen gefallen war. Erst der Hintergrund der eigenen Betroffenheit, gibt dem Thema die Aufmerksamkeit, die ihr gebührt. Das hält mich nicht davon ab, mit meiner Geschichte auch mal für Aufmerksamkeit zu sorgen. Mir geht es gut dabei und wer weiß wen ich damit berühre.
    Dir auch einen schönen (gesegneten) Herbst und meine die Jahreszeit und nicht das Alter. Deine Beiträge empfinde ich immer als eine Bereicherung für meine Gedanken und Gefühle.

  • glück auf uwe

    Zitat von uwe.rothaemel

    Eine Chance, im Jetzt und in der Zukunft ein Leben zu führen, dass mir ohne die Krise verwehrt geblieben wäre.

    darüber hab ich bisher nur wenig nachgedacht, danke für den denkanstoß.

    schöne zeit

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Hallo
    Ich verabschiede mich wieder mal in ein Internetfreies, verlängertes Wochenende. Das Gruppenseminar steht an und ich freue mich richtig darauf. Vermutlich werde ich diesmal üben können (müssen) „aktiv zuzuhören“. Ich bin zwar zufrieden mit meinen Zahnarzt, aber wir beide noch nicht mit dem momentanen Ergebnis. Zwei Sitzungen muss ich noch aushalten, um wegen dieser Altlast wenigsten äußerlich nicht mehr beeinträchtigt zu sein.
    Bis Sonntagabend – Uwe.

  • Hallo
    Wieder zurück, und ein Stückchen schlauer. Ich bin froh, mich für diese acht Wochenenden in acht Monaten angemeldet zu haben. Es ist der rechte Inhalt zum richtigen Zeitpunkt. Das Gefühl, welches mich beschlichen hatte, etwas auf der Stelle zu treten, kann hierdurch ausgeglichen werden. Auch dieser Fortschritt wird Geduld erfordern. Doch ich sehe es als eine weitere Plattform, mich darin zu üben.
    Mein Befinden hat sich in den letzten Wochen durchaus auf einem positiven Niveau befunden, das ich in der „Ausdauer“ so nicht kenne. Das liegt auch zum Teil an Euch.
    Danke und Gruß – Uwe.

  • Endlich wieder mit offenen Mund lachen können. Es war schon irritierend, die vermeintliche Unansehnlichkeit jetzt so streng zu bewerten (hat mich ja lange genug nur bedingt gestört). Es ist noch etwas ungewohnt, weil jetzt wieder Zähne da sind, wo ich lange Zeit Pommes hätte verstecken können, doch es fühlt sich gut an.
    Auf der einen Seite ist es eine Äußerlichkeit - auf der anderen Seite ein Stück zurückerlangte Lebensqualität. Für sich genommen ist es ein Zeichen dafür, dass ich mich auch selbst wieder mit „anderen Augen“ betrachte – Wohlwollender. Allein dafür haben sich die Schmerzen (einschließlich beim Sparen) gelohnt. Nun habe ich sozusagen den „Kleinwagen“, den ich nie besessen habe, in der Mundhöhle. Naja, die CO2–Bilanz ist vergleichsweise besser.
    Selbstzufriedene Grüße – Uwe.

  • guten morgen uwe,

    du lieber einen kleinwagen im mund und aus herzem herraus wieder mit offenem mund lachen können! das das lebensqualität ist kann ich mir sehr wohl sehr gut vorstellen. denn es ist ja auch was schlimmes, sich zu schämen.lachen ist so was schönes und das dann auch wieder tun zu können ersetzt ein kleinwagen mit sicherheit nicht!den kannste ja als nächstes projekt anstreben, da gibt es sicher günstige alternativen und das du wohl sparsam sein kannst, hast du dir in dem fall ja auch bewiesen! ausser du sagst dir das brauch ich jetzt auch nicht umbedingt!

    das sind prioritäten, find es echt schön das du für dich und dein lachen so viel investiert hast, das lohnt sich sicher!

    gruß melanie

  • Hallo
    Es gibt keine 100%tige Sicherheit für eine dauerhafte Abstinenz! Mag sein, aber was ist so schlimm daran, für sich selbst neue Statistiken zu entwerfen? Da wird die eigene Wahrscheinlichkeit kleingeschrieben (Matthias), andere beten „Du darfst niemals nie sagen!“, „…mir könnten die schlimmsten Dinge geschehen…“, „…die Zukunft kann keiner vorhersagen…“
    Wer hat denn diese Aussagen in Stein gemeißelt und zum Gesetz erklärt? Ich habe vorhin mal meinen Kaffeesatz untersucht und die Hühnerknochen vom gestrigen Abendessen auf den Boden geworfen – keine Anzeichen daraus zu erkennen, dass es mir demnächst die Füße wegreißt.
    Spaß beiseite. Wer will mir denn verbieten, zu behaupten, dass mein momentanes Gefühl gerade sagt: „Mein Leben ist alkoholfrei - so wie die letzten vier Jahre - hervorragend!“ und die Vernunft in mir der Überzeugung ist: „Du bist aktiv bei der Sache, kein Grund, die optimistische Grundeinstellung aufzugeben!“ um schlussendlich zu der Aussage zu gelangen: „Ich bleibe beharrlich, bis zum letzten Atemzug, abstinent.“
    Ich spreche hier nicht von Menschen, die ihre ersten Schritte in die „Trockenheit“ wagen. Da sind Schwüre, wie: „Ich werde nie mehr Alkohol trinken!“ von der Anfangseuphorie und/oder den Ängsten und Schrecken der nahen Vergangenheit geprägt.
    Doch für mich nehme ich mir die Freiheit zu behaupten: „Ich werde dauerhaft abstinent leben!“. Das ist kein Versprechen an eine unbestimmbare Zukunft, sondern ein Versichern, dass ich versuchen werde, mir und meinen Einstellungen treu zu bleiben.
    Nur mal so`n Gedanke - Uwe

  • glück auf uwe

    positive grundeinstellung - vollkommen richtig

    Zitat von uwe.rothaemel

    ...dass ich versuchen werde...

    versuchen < da hast du meine kleingeschriebene "wahrscheinlichkeit". warum versuchen? :wink:

    schöne zeit, trocken - wenigstens die nächsten 1000 jahre

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • hallo uwe,

    Zitat

    Ich werde dauerhaft abstinent leben!

    da spricht selbstbewusstsein raus und ein starker wille! dieses recht kannst du dir AUF JEDEN FALL rausnehmen es so zu sagen!!! ganz meine meinung!

    gruß melanie

  • Hallo Uwe

    Was haben Kaffeesatz und Hühnerknochen in einem Alkoholikerforum verloren?
    War das Knochenset während der Deutung vollständig?
    Was ist wenn der Hund sich den Knochen mit der Bedeutung
    "Gefahren wohin man schaut" schon vorher heimlich stibitzt hat?
    Ja dann erstmal gute Nacht!
    Dann sitzt du wahrscheinlich ganz schön in der Patsche
    und es gibt niemanden der sich wünscht in deiner Haut zu stecken.

    Ein verwirrter Old Flatterhand

  • Old Flatterhand, ich dachte nicht, dich noch verwirren zu können.
    Mein Anliegen war, deutlich zu machen, wenn ich schon vom zukünftigen orakele, dann doch gefälligst im positiven Sinne. Egal welche Auguren ich zu Rate ziehe, es wird nur wage etwas mit dem wirklichen Geschehen gemein haben.
    Ich halte es für unangebracht, speziell für mich, mir die schlimmsten Eventualitäten vorzustellen, was denn alles passieren könnte, was mich aus der Bahn werfen würde wenn… Alles unnötig zumindest nicht wirklich hilfreich.
    Achtsamkeit im Bezug auf Alkohol gehört zu meinem Leben, doch ich vergesse das Leben nicht darüber. Leben in der Gegenwart – nicht ohne Verbindung zur Vergangenheit, und nicht ohne Gedanken an die Zukunft, doch außerhalb der Angst vorm Leben.
    Für mich zu sagen: „Ich werde auch in Zukunft keinen Alkohol trinken, egal welche Lebenssituation mich ereilt.“, ist eine Versicherung an mich – durch mich. Wenn ich in diese Police mit aktiver Selbsthilfe, positiver Energie und vielleicht auch mit einer gewissen Naivität oder besser Einfachheit einzahle, werde ich mit einer dauerhaften und zufriedenen Abstinenz belohnt.
    Was ich tun kann: mit den Mitteln die ich habe, alle greifbaren Vorkehrungen zu treffen, um mir eine positive Zukunft zu gestalten. Dabei brauch ich mich nicht klein machen, ich brauch mich nicht ausgrenzen, ich brauch nicht Bescheiden sein – denn das Ziel ist auch ein Erhabenes. Positives Denken ermöglicht positives Erleben – selbst bei Unwägbarkeiten und sogar im Scheitern.
    Sicher – Hochmut kommt vor dem Fall, doch Verzweiflung erwächst aus dem Fundus der nicht genutzten Möglichkeiten.
    In diesem Sinne Gute Nacht und bis demnächst – Uwe
    Übrigens ich habe weder Hund noch Katze und meine Haut geb ich nicht her. :lol:

  • Hallo Uwe,

    Zitat

    Positives Denken ermöglicht positives Erleben


    oder es birgt die Gefahr, sich selbst und die Realität in rosarote Bildchen zu stecken und den Bezug zu dem zu verlieren, was uns unser Unbehagen wirklich verschafft. Für mich ist es die Abkehr von der Realität.
    Ich bin eine Verfechterin des negativen Denkens, denn das halte ich für die wahre Kunst.
    Positiv denken kann jeder.
    Ich werde niemals sagen, dass ich niemals mehr Alkohol trinke. Aber ich kann voller Überzeugung sagen, dass ich meine Überzeugungen leben werde. Darauf kann ich immer mehr vetrauen. Euphorie hin oder her.

    Gruß Penta

  • liebe penta,

    Zitat

    Positiv denken kann jeder.

    ich kenne zeiten da konnt ich nicht positiv denken. da war ALLES negativ und mein LOCH war so tief das ich da fast nicht raus gekommen bin. diese kraft ist zerstörerisch und ungesund :wink:

    ich finde es wichtig das sowohl als auch das positiv im leben seinen platz hat und die berechtigung wie auch das negative.

    so lebe ich heute und freue mich sehr positiv im denken über das was ich erreichen konnte für mein leben jetzt. ich kenn das negative aus dem ich raus komme sehr wohl und werde dieses auch nicht vergessen. das schützt mich wieder ins alte zu gehen. dennoch ist das dann wieder positiv das ich mir das bewahre, wie du schön sagst, wenn euphorie da ist und ich anfange alles nur noch einseitig zu sehen dann ist es gefährlich, weil ich das andere vergesse und unachtsam werde. für mich ist wichtig geworden beides in einer wage zu halten die so in etwa auf gleicher höhe bleibt. dann ist es optimal und ich fühle mich dabei ruhig zufrieden und gelassen. beides hat berechtigung im leben und ich bin nicht der meinung das eine hat mehr gewichtigkeit im leben wie das andere!

    gruß melanie

  • hallo

    nun werden mal eben ruck zuck, wissenschaftliche erkenntnisse übers positive denken, ausgehebelt :!:
    "respekt" :!:

    da laufen biochemische prozesse ab,es werden hormone ausgeschüttet
    die sich dann wiederum positiv auf heilungsverläufe auswirken....

    petra

    der weg ist das ziel

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